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Wimbledon-Champions setzen sich durch

Zum Auftakt des Zurich Open haben zwei starke Aufschläger den Ton angegeben. Goran Ivanisevic siegte gegen Michael Chang, und Richard Krajicek bezwang Henri Leconte.

Immer noch ein Könner: Goran Ivanisevic.

Immer noch ein Könner: Goran Ivanisevic. (Bild: Keystone)

Zurich Open

1. Spieltag. Champions. Gruppe A: Goran Ivanisevic (Kro) s. Michael Chang (USA) 6:4, 7:6 (7:3). - Gruppe B: Richard Krajicek (Ho) s. Henri Leconte (Fr) 6:4, 7:6 (7:4). - Talents. Gruppe A: Andrea Collarini (Arg) s. Dimitri Bretting (Sz) 6:3, 6:3. Kevin Krawietz (De) s. Yuki Bhamb(Ind) 6:3, 2:6, 10:8. - Gruppe B: Marton Fusovics (Un) s. Facundo Arguello (Arg) 6:2, 6:4.

Das Programm vom Mittwoch. 10.00 Uhr: Fucsovics - Daniel Berta (Sd). 11.30 Uhr: Claude Benz (Sz) - Arguello. 13.00 Uhr: 2 Doppel. 16.00 Uhr: Krajicek - Stefan Edberg (Sd). 18.00 Uhr: John McEnroe (USA) - Leconte. 19.30 Uhr: Bruguera - Ivanisevic. 21.00 Uhr: Collarini - Krawietz.

Der 47-jährige Henri Leconte sorgte während seines Matches in der Saalsporthalle für einige Lacher. Der Franzose überzeugte allerdings auch mit seinem Angriffsspiel und bewies, dass er immer noch ein starker Volleyspieler ist. Nach einem perfekten Volleystopp im zweiten Satz forderte er den Schiedsrichter auf, die Partie zu beenden: «Besser kann ich nicht spielen.» Nichts zu lachen hatte Leconte bei der 4:6, 6:7-Niederlage mit dem Aufschlag von Krajicek. Der holländische Wimbledonsieger von 1996 schlug mit bis zu 210 km/h auf.

«Es hat wirklich Spass gemacht. Das Publikum war super. Nur Krajicek hat mich mit seinen unzähligen Assen ein bisschen genervt», resümierte Leconte. «Aber ich habe gut gespielt. Ich bin zufrieden.» Heute Dienstag trifft der Franzose auf John McEnroe, gegen welchen er in den Achtzigerjahren eine 0:10-Bilanz auswies. Wie McEnroe steht auch Stefan Edberg (gegen Krajicek) heute erstmals im Einsatz.

Aufschlag mit Tempo 218

Noch schneller als Krajicek schlug Goran Ivanisevic auf. Der Kroate, auch er ein ehemaliger Wimbledon-Champion, servierte gegen den Amerikaner Chang auf dem Weg zum 6:4, 7:6-Erfolg mit 218 km/h und forderte daraufhin einen Fotografen auf, ein Bild von ihm und der Geschwindigkeits-Anzeige zu machen. Die Partie verlief ziemlich ausgeglichen, wie es ihre Head-to-Head-Bilanz während der Aktivkarriere (6:5 für Chang) und das gewonnen Preisgeld (je 20 Millionen Dollar) vermuten liess. (vin/si)

Erstellt: 09.03.2010, 22:08 Uhr

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