Bald fliegt Ammann mit der F/A-18
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 22.02.2010
Olympische Winterspiele Vancouver 2010
- Die letzte Saison soll die beste sein
- Olympionikin singt den Schweizer Olympiasong
- Unverkrampft nach Vancouver
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Die Mitglieder des Bundesrates überbieten sich gegenseitig: Wer kann den König der Lüfte mehr überraschen?
Simon Ammann ist am Sonntagabend im Sportpanorama von SF aus Vancouver live zugeschaltet. Übernächtigt wirkt er keineswegs. Augenringe sind ebenfalls keine auszumachen. Simi trägt diesmal eine Brille mit glasklaren Gläsern. «Übung macht den Meister», meint Ammann zu den Festivitäten der rauschenden Siegesfeiern. Dann wird Ammann eine Video-Botschaft von Doris Leuthard überspielt. Die charmante Aargauerin outet sich noch einmal als Riesenfan Ammanns, der sie nach seinem ersten Sieg auf der kleinen Schanze neben dem Zielraum herzlich umarmt und in die Luft gehoben hatte.
F/A-18-Geschenk für Ammann
Damals war Leuthard noch vor Ort, diesmal grüsste sie Ammann aus der Schweiz per Videobotschaft. Sie gratulierte dem besten Skispringer aller Zeiten noch einmal zum grossen Triumph und überhäufte den erfolgreichsten Schweizer Wintersportler an olympische Spielen erneut mit Komplimenten. Dann lud die Bundespräsidentin Ammann spontan ins Bundeshaus ein. Sie sprach ihn respektvoll mit Herr Ammann an und sagte. «Auch wir in der Politik können von einem Überflieger lernen.»
Sportminister Ueli Maurer hat sich für Ammann etwas Originelles einfallen lassen. Anstatt mit 90 km/h über den Schanzentisch kann der Doppel-Olympiasieger mit Überschallgeschwindigkeit in einer F/A-18 mitfliegen. Ammann spricht von «den künsten Träumen, die damit übertroffen werden.» Er freue sich riesig auf den Flug. «Da muss man wirklich übers Limit gehen», erklärte ein strahlender Simon Ammann gegenüber der «Tagesschau». Wann der Flug stattfinden wird, steht noch nicht fest. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 22.02.2010, 10:43 Uhr
