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«An mir selber habe ich keine Zweifel»

Aktualisiert am 23.12.2009 15 Kommentare

Rekord-Weltmeister Michael Schumacher (40) nennt die Gründe, warum er in die Formel 1 zurückkehrt. Und macht eine Kampfansage.

1/24 «Back to the Roots»
Michael Schumacher präsentiert sich bei seinem neuen, alten Arbeitgeber Mercedes. Er fühle sich erholt und habe die nötige Energie, um wieder in die Formel 1 zurückzukehren, erklärt der 40-Jährige.
Bild: Keystone

   

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Formel 1: GP Monaco

NameTeamZeit
1.Mark WebberRed Bull 1:46:06.557
2.Nico RosbergMercedes +0.600
3.Fernando AlonsoFerrari +0.900
4.Sebastian VettelRed Bull +1.300
5.Lewis HamiltonMcLaren +4.100
6.Felipe MassaFerrari +6.100
7.Paul di RestaForce India +41.500
8.Nico HülkenbergForce India +42.500
9.Kimi RaikkonenLotus +44.000
10.Bruno SennaWilliams +44.500
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Stand: 27.05.2012 15:50

Formel 1: WM-Stand Fahrer

NameTeamP
1.Fernando AlonsoFerrari76
2.Mark WebberRed Bull73
3.Sebastian VettelRed Bull73
4.Lewis HamiltonMcLaren63
5.Nico RosbergMercedes59
6.Kimi RaikkonenLotus51
7.Jenson ButtonMcLaren45
8.Romain GrosjeanLotus35
9.Pastor MaldonadoWilliams29
10.Sergio PerezSauber22
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Stand: 27.05.2012 15:50

Michael Schumacher, was hat Sie nach drei Jahren Pause zum Comeback in der Formel 1 bewogen?
Ich bin wieder voller Energie und Tatendrang und absolut motiviert. Ich habe wieder all die Energie, die mir damals gefehlt hat. Ich habe diese Pause gebraucht. Ich war drei Jahre raus, aber es ist jetzt eine ziemlich aussergewöhnliche Kombination mit Ross Brawn und Mercedes, an die ich glaube. An mir selber habe ich keine Zweifel.

Wie lange wird Ihre Zusammenarbeit mit dem neuen Mercedes- Werksteam dauern?
Die Idee ist, dass ich drei Jahre fahre. Danach gibt es den Plan, vielleicht Markenbotschafter zu sein.

Wann gab es erstmals die Idee, bei Mercedes in die Königsklasse zurückzukehren?
Die ist im November zum ersten Mal aufgekommen, als Ross Brawn mich informiert hat, was er plant und wie Mercedes sich engagiert. Da ist mir das Rennfahrer-Herz aufgegangen. Da hat es in mir wieder richtig gefunkt, weil es alte Bekannte und Weggefährten sind und es nur in dieser Kombination möglich ist. Es hätte kein anderes Team gegeben, dass ich ernsthaft in Erwägung gezogen hätte.

War es schwierig, dafür Ferrari zu verlassen?
Ferrari zu verlassen, war nicht einfach. Ich war 14 Jahre dort und habe gute Erinnerungen. Der einzige ernsthafte Grund für die Rückkehr war, noch einmal mit Mercedes arbeiten zu können. Sie haben mir die Chance gegeben, in die Formel 1 zu gehen. Jetzt ist es schön für mich, etwas zurückgeben zu können.

Im Sommer wollten Sie bei Ferrari als Ersatz für den verletzten Felipe Massa einspringen. Damals scheiterte Ihr Comeback aber an den Nachwirkungen Ihrer Verletzungen von einem Motorradsturz. Was ist jetzt anders?
Im Sommer konnte ich den Belastungen nicht standhalten. Ich habe mich aber akribisch vorbereitet und jetzt alle Übungen gemacht, die ich im Sommer nicht aushalten konnte. Ich habe auch die Bestätigung von meinem Arzt, dass ich keine Befürchtungen haben muss. An meiner Fitness habe ich keine Zweifel. Im Sommer war ich sehr schnell wieder auf meinem früheren Level. Ich hatte ja nie aufgehört, zu trainieren.

Wie sieht jetzt der weitere Fahrplan aus?
Vorgesehen sind die offiziellen Testfahrten, die ab Anfang Februar stattfinden. Was wir bis dahin tun können, müssen wir noch sehen.

Waren Sie in den letzten zwei Wochen in einem Simulator? Und könnte es Probleme geben, dass die neuen Formel-1-Autos für 2010 ganz anders sind als die, die sie zuletzt gefahren sind?
Im Simulator war ich noch nicht, anders als im Sommer. Nur in meiner eigenen Trainingsmaschine. Die neuen Autos werden sicher anders sein, als noch 2006. Aber ich habe in meiner Karriere so viele verschiedene Autos gefahren, und es war immer eine meiner Stärken, dass ich mich an viele Dinge anpassen konnte.

Wie sehen die Ziele für 2010 aus?
Fakt ist, dass Brawn in dieser Saison beide WM-Wertungen gewonnen hat, was eine einzigartige Leistung war. Das jetzt mit Mercedes weiterzuführen, wird sicher ein Paket ergeben, mit dem man um die WM mitfahren wird. Mein Ziel ist es natürlich, am Ende wieder ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.

Was haben Ihre Frau und Ihre Familie zu Ihrem Comeback gesagt?
Natürlich habe ich mit meiner Familie gesprochen. Ich musste keine Überzeugungsarbeit leisten. Meine Frau ist zufrieden, wenn ich zufrieden bin. Sie hat am Blick meiner Augen erkannt, dass es genau das ist, was ich möchte. (fal/si)

Erstellt: 23.12.2009, 16:38 Uhr

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15 Kommentare

Liselotte Weber

23.12.2009, 16:32 Uhr
Melden

ich frage mich, ob es bei mercedes mit den "schunileien" so weitergeht wie bei ferrari? wäre echt schade, denn 2009 war ein interessantes und faires jahr, ausser der aktion renault/piquet natürlich. ich hoffe, dass bei schumi in zukunft dieselben massstäbe und richtlinien angewendet werden wie bei anderen fahrern Antworten


Bruno Froehlich

23.12.2009, 16:01 Uhr
Melden

Keine Ueberzeugungsarbeit bei der Familie notwendig ? Tja, Geld macht blind. Antworten



Programm & Resultate

Freundschaftsspiel
EndeSpanien - Serbien2:0
EndeSchweiz - Deutschland5:3
EndeNorwegen - England0:1
Playoff
EndeSion - Aarau3:0
Stand: 26.05.2012 20:56
Brussels Ladies Open
26.05EndeRadwanska - Halep7:5 6:0
Stand: 26.05.2012 17:02
GP Monaco 2012 - Qualifikation
1:14.3011 Michael Schumacher
1:14.3812 Mark Webber
1:14.4483 Nico Rosberg
Stand: 27.05.2012 16:00
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Roland Garros
27.05Live Cipolla - Wawrinka3:6 3:6 6:4 6:3 1:5
Stand: 27.05.2012 15:59
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Playoff
17:00Aarau - Sion
Stand: 25.05.2012 09:25
Roland Garros WTA
28.0511:00Radwanska - Jovanovski
Roland Garros
28.0511:00Bolelli - Nadal
28.0511:00Djokovic - Starace
28.0511:00Federer - Kamke
Stand: 25.05.2012 15:24
Keine Daten vorhanden
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