«Ich bin etwas Spezielles, und keine Billigware»
Von Emil Bischofberger und Martin Born. Aktualisiert am 25.06.2009 5 Kommentare
Als Sie am Sonntag in Bern als Sieger der Tour de Suisse gefeiert wurden, schienen Sie in einer andern Welt zu schweben. Haben Sie das selber auch so empfunden?
Ich war müde. Ich hatte Tausende Bilder und Eindrücke im Kopf, nicht nur von diesem letzten Tag, sondern von der ganzen Woche. Bern stand Kopf. Nie hatte es hier so viele Leute wegen eines Velorennens gehabt. An jeder Kreuzung standen sie. Als ich über die Nydeggbrücke fuhr und auf die Pflastersteinstrasse kam, hörte ich sie oben am Aargauerstalden bereits schreien. Es war überwältigend, und ich weiss, dass ich so etwas nie mehr erleben werde. Ich war tatsächlich in einer andern Welt.
Mit diesem Sieg haben Sie ein weiteres Ziel erreicht, das Sie sich für irgendwann in Ihrer Karriere gesetzt haben. Und das erst noch schneller als geplant.
Ich habe die Tour de Suisse im Sack, und das ist schön. Ich weiss, dass es heisst, die Tour sei auf mich zugeschnitten gewesen. Doch das ist mir egal. Eine Rundfahrt führt von A nach B, einmal hat es mehr Berge, einmal hat es weniger. Ich habe gesehen, dass solche Steigungen für mich machbar sind, auch wenn es etwas anderes ist, wenn sich ein paar Pässe folgen.
Wie haben Sie den Sieg gefeiert?
Ich hätte gerne mit der Mannschaft gefeiert, doch wir haben mit Familie und Freunden gegessen. Nach dem gewaltigen Rummel mit Siegerehrungen, Fans und Medien war es plötzlich ruhig. Es war eine Leere da. Doch ich habe das auch schon erlebt und dabei etwas gelernt. Am Montag und am Dienstag rührte ich mein Velo nicht an, und auch die Schweizer Zeitfahrmeisterschaft strich ich. Doch ich freue mich schon auf das nächste Ziel, die Tour de France. Der Sieg in der Tour de Suisse ist dafür eine zusätzliche Motivation.
Es war Ihr erster grosser Sieg seit den Olympischen Spielen von Peking. Wie hat die Goldmedaille Ihr Leben verändert?
Seit dem Olympiasieg kennt man mich viel besser. Cancellara ist fast immer ein Thema. Ich merkte das bei der Tour de Suisse auch auf den Strassen. Vor einem Jahr gab es noch kaum ein Cancellara-Fähnchen, kaum Transparente mit meinem Namen. Ich merke, dass die Leute mich im Feld suchen – sie halten Ausschau nach der orangen Sonnenbrille.
Sie ist Ihr Markenzeichen geworden. Wie kamen Sie darauf?
Letztes Jahr in den USA sass ich mit den Leuten von Oakley zusammen und sagte ihnen, dass ich mir eine Brille in einer Farbe wünschte, die es sonst nicht gebe. Wir kamen auf Orange, und ich erhielt den Prototyp. Nur 500 Stück wurden produziert, und die kamen in den Verkauf. Ich kenne Fahrer, die sich eine solche Brille in einem Laden gekauft haben. Nun sehe ich mich nach einer neuen Farbe um. Ich suche etwas, das niemand hat. Gold habe ich schon, und viele Farben werden im Feld schon getragen.
Eine exklusive Farbe entspricht Ihrem Status als weltbester Zeitfahrer und zweifacher Olympia-Medaillengewinner.
Ich bin nicht mehr nur ein Rennfahrer. Eigentlich ist mein Arbeitstag zu Ende, wenn ich meine Rennkleidung ausziehe. Da müsste ich die Tür schliessen können und eine Privatperson sein. Doch das war nach dem Olympiasieg nicht möglich. Am Anfang war das nicht einfach. Plötzlich hat man das Gefühl, dass man bei allem, was man ausserhalb der eigenen vier Wände tut, genau beobachtet wird. Man merkt, dass die Leute tuscheln. «Was kauft er denn jetzt wieder...?»
Können Sie noch ungestört in einem Restaurant essen gehen?
Wenn man ein schönes Zuhause hat, bleibt man auch gerne zum Essen daheim. Das heisst aber nicht, dass ich mich jetzt einsperren würde. Ich möchte mein Leben nicht verändern, weil ich erfolgreich bin. Wenn es die Situation erfordert, versuche ich mich abzugrenzen. So kommt es vor, dass ich mich halt einfach abwende oder dass ich den Leuten sage, dass ich privat unterwegs sei. Ich kann nicht immer und überall als Fabian Cancellara, Olympiasieger, unterwegs sein. Ich weiss, dass ich als Rennfahrer einen 365-Tage-Job habe, doch ich möchte meinen Freiraum dennoch behalten.
Als Sie im Herbst 2007 nach einer erfolgreichen Saison mit Siegen bei Mailand – Sanremo und der WM heirateten und Vater wurden, stellten Sie fest, dass all die Emotionen enorm viel Substanz kosteten. War es in diesem Winter ähnlich?
Natürlich kosteten Olympia und der Rummel danach mit den Dopinggerüchten wieder Substanz. Ich wollte im Winter hart arbeiten, doch der Kopf war nicht hundert Prozent bei der Sache. Es war nicht so, dass ich Primadonna spielte und nur bei schönem Wetter trainierte und nur das machte, wozu ich gerade Lust hatte. Aber es war eine Müdigkeit da. Ich merkte in den Trainings, dass ich schneller müde wurde. Und auch in den Trainingslagern mit der Mannschaft merkte ich, dass ich Substanz verloren hatte.
Hätten Sie Ihr Tief im Frühjahr, das ja vor allem auch durch eine Erkältung bei der Kalifornienrundfahrt und eine Schulterverletzung nach einem Sturz bedingt war, ohne diesen Substanzverlust schneller überwunden?
Ich wäre vielleicht schneller zurückgekehrt, doch ich bezweifle, dass ich bei der Tour de Suisse so gut gewesen wäre. Jetzt war ich frischer, der Wille, etwas Grosses zu leisten, war grösser, ich hatte mehr Biss und war bereit zu leiden. Das war im Frühjahr anders gewesen. Nicht das pure Gegenteil, es war vielmehr eine gewisse Gleichgültigkeit: Okay, jetzt trainierst du, okay, jetzt fährst du Rennen. Das ist dein Job.
Sie schotteten sich im Winter auch ab und hielten sich zurück mit Interviews.
Deshalb war es auch ein schöner, ruhiger Winter. Brian Nygaard, unser Medienchef, und das Management hatten mich schon lange dazu bringen wollen, nicht immer und überall erreichbar zu sein. Jetzt war ich selber so weit, dass ich es wollte. Nun ist es tatsächlich hundertmal ruhiger, die Medienarbeit ist professioneller. Es ist ein weiterer wichtiger Schritt, nachdem ich eine nächste Stufe erreicht hatte.
Brian Nygaard bezeichnet Sie als Nummer 2 des Schweizer Sports und sagt: «Wenn nicht Tennis gespielt wird, ist er die Nummer 1.» Auch Federer musste lernen, mit einer solchen Rolle umzugehen. Hatten Sie jemanden, der Ihnen half, Ihre Rolle zu finden?
Ich musste selber einen Weg finden. Es muss ja für mich stimmen. Nehmen wir das Beispiel vom Start in Oberriet bei der Tour de Suisse. Da stürzte sich eine Meute von Kindern auf mich. Da war mir klar: Allen kann ich kein Autogramm geben, ich kann ja nicht ewig dort stehen. Also gibt es 20 Unterschriften, und dann ist Schluss. Nach einer Pressekonferenz muss ich halt energisch weglaufen, sonst kommen noch drei Radiostationen und das Tessiner Fernsehen. Doch es ist einfach nicht möglich, jedes Mal in drei Sprachen Auskunft zu geben. Als ich das machte, merkte ich, dass es auf Kosten der Erholung ging. Ich erfüllte alle Wünsche, war nur noch der Telefonjunkie. Auch die Geschichte um die Dopinggerüchte im letzten Herbst liess mich zurückhaltender werden. Ich war nicht mehr bereit, jenen etwas zu geben, die mich damals kaputtgemacht haben. Ich wurde vorsichtiger.
Wie liess sich der Olympiasieg vermarkten? Sie träumten von einem Vertrag mit einer Kleidermarke wie Dolce&Gabbana. Doch Sie werben für Büromöbel, Bauern und Rabattmarken. Das wirkt doch eher bieder.
Ich hätte bei Dolce&Gabbana sicher nicht Nein gesagt. Das wäre sicher cool gewesen, doch das ist nicht die Stufe, die ich als Radrennfahrer in der Schweiz erreichen kann. Da müsste ich Tennis- oder Golfspieler sein oder vielleicht auch Fussballer oder Formel-1-Pilot. Im Radsport ist es schon schwierig, überhaupt etwas zu finden. Also kam ich zu bodenständigen Schweizer Traditionsprodukten. Doch das passt zu mir, so bin ich auch. Naheliegend wäre für mich als Zeitfahrer allerdings eine Uhrenmarke.
Wie viel hängt mit dem Image des Radsports zusammen?
Viel, sehr viel sogar.
In Italien, wo der Radsport weiterhin unheimlich populär ist, wären Sie Multimillionär.
Das würde ich nicht behaupten. Aber es gäbe viel mehr Rummel mit Ehrungen überall. Doch ich suche das ja auch nicht, denn für mich stimmt es, so wie es jetzt ist. Ich bin froh, dass ich den Lohn von meinem Team erhalte, und nicht, wie andere Sportler, auf die Sponsoren angewiesen bin. Ich bin sehr viel unterwegs, und ich hätte gar keine Zeit dafür. Ich habe sicher meinen Preis, einige sind deshalb erschrocken. Ich bin etwas Spezielles, und keine Billigware. Ein Sergei Aschwanden, der in Peking auch eine Medaille gewann, hat es da viel schwieriger. Olympia ist nur alle vier Jahre, und da sind seine Möglichkeiten sehr beschränkt.
Hat der Radsport dank Massnahmen wie dem Blutpass eine Chance, den Turnaround zu schaffen?
Wichtig ist, nicht ständig nur zurückzuschauen. Es gibt immer noch zu viele Leute, die das tun. Auf 1998, auf die Tour de France, auf die positiven Dopingfälle allgemein. Es wird zu wenig nach vorne geschaut, auf das geschaut, was in der Dopingbekämpfung passiert.
Dann kommt ein Bernhard Kohl...
...und man glaubt ihm noch!
Die Leute sagen: «Wir haben es ja schon immer gewusst.»
So ist es. Und darum habe ich mich bei diesem Thema bewusst ein wenig zurückgenommen. Es bringt manchmal gar nichts, etwas zu sagen. Dabei bin ich einer der wenigen, die überhaupt etwas dazu sagen. In gewissen Situationen ist meine Meinung gefragt. Aber ich sagte mir: Vielleicht sagst du besser zwei-, dreimal weniger etwas zum Thema.
Ihr Gefühl beim Blutpass?
Er ist sicher wichtig. Es ist gut, dass es ihn gibt. Aber ich weiss nicht, ob man damit Rennfahrer sperren kann, ich bin kein Wissenschaftler.
Ist Doping bei Saxo Bank ein Diskussionsthema?
Das Gute bei uns ist, dass alles stimmt. Und wir wissen: Wenn etwas passiert, machen sie den Laden zu. Also ist Doping kein Thema. Auch die Zeit der Infusionen mit Zuckerlösungen ist vorbei. In Frankreich oder Italien wanderst du in den Knast, wenn sie dich am Tropf erwischen. Die Richtlinien sind sehr, sehr strikt geworden. Aber es geht ja auch ohne.
War es nicht schön, dass all jene, die bei der letzten Tour de France so auffällig stark fuhren, Ricco, Piepoli, Schumacher, erwischt wurden?
(atmet tief ein) Es ist schön, dass es jeden, der etwas gemacht hat, erwischt hat. So soll es auch sein.
Mit Schumachers Disqualifikation wurden Sie nachträglich zum Sieger des letzten Zeitfahrens; wenn Rebellin disqualifiziert wird, können Sie Ihre Bronzemedaille von Peking mit der silbernen tauschen.
Für mich ändert sich nichts. Das Gefühl, das man bei einem Sieg hat, kann man nicht nachholen. Im Strassenrennen von Peking bin ich auf dem Podium gewesen, das ist entscheidend. Ob Bronze oder Silber spielt keine Rolle.
Die Medaille im Strassenrennen hat Ihnen gezeigt, dass bei der WM in Mendrisio sogar der Sieg möglich ist. Hat es in Peking Klick gemacht?
Da hatte ich eine nächste Stufe erreicht, auf der ich sagen konnte: Jetzt kann ich auch andere Rennen gewinnen. Wenn ich den optimalen Frühling erlebt hätte, hätte ich nach der Flandernrundfahrt vielleicht gesagt: Ich verzichte auf Paris–Roubaix, ich fahre die Baskenlandrundfahrt und bereite mich dort auf das Amstel Gold Race und Lüttich–Bastogne–Lüttich vor.
Sie sprechen immer wieder von Stufen, die Sie erreichen möchten. Gibt es für Ihre Karriere so etwas wie einen Masterplan?
Nein. Ich habe ein Potenzial, das ausgeschöpft werden kann. Die letzte Stufe wären eigentlich die drei grossen Rundfahrten. Ob ich sie jemals erreichen werde, weiss ich nicht. Ich weiss nur: Ich bin jedes Jahr auf einem Gebiet besser geworden. In den neun Jahren, in denen ich Profi bin, war das immer so. Und jedes Jahr habe ich etwas Grosses gewonnen. Letztes Jahr Sanremo, Tirreno, Olympia. Jetzt habe ich die Tour de Suisse nach Hause gefahren. Ich sage nicht: Nächstes Jahr muss es eine Tour de France oder ein Giro sein. Nächstes Jahr wird anderes da sein, auf das ich hungrig sein werde.
Ihre Frau hat gesagt, dass Ihnen Werte wie Treue, Respekt, Familie sehr wichtig seien. Ist das Ihr italienischer Hintergrund?
Es braucht gewisse Grundsätze. Das ist wie bei uns im Team. Man kann nicht einfach in den Tag hinein leben, ohne ein Ziel vor Augen zu haben. Was macht man ohne Ziele? Schläft den ganzen Tag aus, wird träge. Es braucht eine eigene Philosophie.
Jene von Teamchef Bjarne Riis passt zu Ihnen.
Wenn ich zu Katjuscha (vom russischen Team hatte er ein Millionenangebot) gewechselt wäre, hätte ich sehr viel Geld verdient. Aber Geld ist nicht alles. Ich glaube, dass ich bei Saxo Bank mehr heraushole, weil es hier Werte gibt, die für mich stimmen und die auch später noch gelten werden. Hier zählt nicht nur das Velo. Sondern auch das Private. Und das ist das Schöne daran. Hier hat man Freundschaften. Hier gibt es Kommunikation – das ist eines der wichtigsten Wörter, die es überhaupt gibt. Sei das nun im Beruf oder im Privatleben.
Für Bjarne Riis sind Sie «das Gravitationszentrum der Mannschaft».
Was das heisst, habe ich im Frühling gemerkt. Ich war als Leader nicht so präsent wie erwartet – und schon war im Team die Freude am Velofahren kleiner. Das Zugpferd fehlte. Das sah ich bei Mechanikern, bei den Rennfahrern.
Wenn Sie in Form sind, fordern Sie von Ihrem Team sehr viel.
(lacht) Ja, dann haben sie Horror mit mir. Ich kann es nicht ausstehen, wenn die Ketchup-Flasche nicht auf dem Tisch steht, Nutella oder Ovomaltine fehlt, oder das Olivenöl. Für mich muss jeden Morgen immer genau das Gleiche auf dem Tisch stehen.
Wenn Sie gewinnen wollen, muss bei Ihnen von A bis Z jedes Detail stimmen?
Ja, aber nur dann. Wenn ich nicht in Form bin, ist es egal, mit welchen Rädern ich fahre. Doch wenn ich um Millimeter, um Hundertstel kämpfe, muss alles stimmen. Etwa beim Tour-de-Suisse-Prolog. Da brauchte es Keramiklaufräder, leichtere Pedalen, bessere Innenlager. Ich brauche das, um weiterzukommen. Es ist eine zusätzliche Motivation.
War das auch in Peking der Fall?
Zu den Olympischen Spielen flogen wir mit 300 Kilogramm Übergewicht. Wir hatten zu viel Material dabei. Aber wir hatten alles dabei, was wir gebraucht hätten, wenn etwas passiert wäre.
Viele Rennen entscheiden Sie, weil Sie Ihre Grenzen weit hinausschieben können. Was ja auch mit Schmerzen, mit Leidensfähigkeit zu tun hat.
Ich sage es so: Die Strasse war früher so breit (zeigt mit seinen Händen einen Abstand von 30 cm). Jetzt ist sie nur noch so breit (verkleinert den Abstand auf 3 cm). Dadurch, dass sie nur noch so breit ist, muss ich noch viel mehr auf die Details achten. Vorher konnte ich sagen: Gib mir ein paar Räder, ich gewann hier ein Rennen, da ein Rennen. Jetzt ist es nicht mehr so. Nun sind es die kleinen Sachen, die entscheiden. Oder das Essen. Oder die Erholung, die immer wichtiger wird. Hier könnte ich noch mehr herausholen.
Zur Erholung gehört auch die Zeit, die Sie mit der Familie verbringen. Können Sie zu Hause völlig abschalten?
Die Familie tut mir unglaublich gut, weil ich hier in einer anderen Welt lebe. Es ist ja nicht so, dass ich mich zu Hause einfach gehen lasse. Wenn meine Tochter mit ihrem harten Kopf an die Grenze gehen will, muss ich mit ihr so hart sein, wie ich das auch mit mir bin. Wenn sie nicht essen will, heisst es halt: Ab ins Zimmer! Dann wird nicht gespielt, dann gibt es nichts. Das ist schwierig, besonders, weil ich nicht so oft zu Hause bin.
Eigentlich erst im Oktober wieder.
Ende Saison ist klar: Da will ich Ferien, will nichts mehr wissen vom Velofahren. Da zählt nur noch die Familie. Ich bin Familienvater, bin Ehemann. Velofahren ist nicht alles, sondern ein kleiner Teil in meinem Leben. Ich weiss nicht, was morgen ist. Darum muss ich mehr Sorge tragen zu dem, was ich zu Hause habe. Denn das ist es, was mich weiterbringt.
Mit Fabian Cancellara sprachen Emil Bischofberger und Martin Born, Bad Zurzach
Letzte Monatsinterviews: Bernard Challandes (26.5.), Ron Wilson (23.4.), Jürgen Klinsmann (17.3.), Peter Sauber (31.1.), Lindsey Vonn (19.12.).
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 25.06.2009, 10:20 Uhr
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5 KOMMENTARE
respekt: überraschend intelligente antworten, an-/einsichten eines 'gümmelers' (man denke nur an die - sorry beat! - unfreiwillig geistig beschränkte lachnummer breu ... spätestens auf dem harten boden der showbühne war dann fertig lustig!). ich hoffe und wünsche mir (für den radsport), dass fabian wirklich sauber ist, uns irgendwann nicht doch mit (noch nicht) nachweisbarem doping enttäuscht!
Mmh, die Wetten stehen gut, dass uns Fabian mit bebender Stimme ein Geständnis machen wird. Gedopte Ausnahmekönner sind die Regel im Radsport.
Nicht vergessen, auch andere Schweizer Radprofis z.B. Breu, Zülle, Rominger, Camenzind, Meier, Järmann etc. haben immer beteuert sauber zu sein. Das gleiche gilt für Fambian's Sportlichen Leiter Bijarne Riis, die letztendlich aber doch alle überführt wurden resp. doping gestanden. Sollt Fabian Canellara aber die Ausnahme und 'sauber' sein, ich gönne ihm jeglichen Erfolg.
Fabian Cancellara, ein Mensch mit Charakter, ein Mensch mit Überzeugungen, ein Mensch mit Werten. Mit Recht wird er (nicht nur wegen seinen sportlichen Erfolgen) auf eine Stufe mit Roger Federer gestellt. Eigentlich traurig, dass es in unserer politischen und wirtschaftlichen Elite keine vergleichbaren Helden gibt. Ich wünsche Fabian Cancellara weiterhin den Mut und die Kraft, SEINEN Weg zu fahren
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