Klitschkos Gegner muss operiert werden

Shannon Briggs musste von WBC-Weltmeister Vitali Klitschko 302 Schläge, darunter 171 Volltreffer, einstecken. Das Opfer muss wohl noch lange in der Universitäts-Klinik Hamburg-Eppendorf liegen.

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Die Folge der Treffer ist gravierend: Brüche im Gesicht, Gehirnerschütterung, geplatztes Trommelfeld, Abriss eines Muskelstranges und Anriss einer Sehne im Bizeps. Deshalb muss der Profiboxer operiert werden, wie sein Manager Greg Cohen bestätigt. Es könne sogar sein, dass mehrere Operationen nötig sein würden. «Shannon möchte so schnell wie möglich das Krankenhaus wieder verlassen, aber das wird etwas länger dauern», so Cohen.

Briggs sei moralisch am Boden zerstört und schier untröstlich. «Er hat wirklich geglaubt, er könne den Kampf gegen Klitschko gewinnen», so Cohen. Immerhin hatte Briggs noch Glück im Unglück. Die befürchtete Gehirnblutung konnte durch eine Computertomografie definitiv ausgeschlossen werden.

Auch Briggs Gegner Klitschko war in grosser Sorge um den unterlegenen Amerikaner. Der Ukrainer hat ihn im Spital besucht und ihm aufmunternde Worte gespendet. «Ich hätte den Kampf aufgegeben, aber Shannon wollte unbedingt weiter boxen und hat das seiner Ecke auch befohlen. Ich wünschte, sie hätten nicht auf ihn gehört», erklärte Manager Cohen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

(Erstellt: 18.10.2010, 16:18 Uhr)

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