Regula Späni stand kurz vor dem Burnout
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Im «Sonntag» sagt die 45-Jährige Regula Späni: «Ich hatte Angst, dass ich in ein Burnout reinlaufe. Es war die Angst davor, dass ich irgendwann sagen muss: So, jetzt müsst ihr mich einliefern.» Ihr Alltag als berufstätige Mutter sei zum Teil «chaotisch» gewesen: «Ich war ständig in einem Clinch. Eigentlich sollte ich jetzt an eine Sitzung, eigentlich sollte ich jetzt dieses Mail noch schicken. Auf der anderen Seite die Kinder, die fragen: Wann gehen wir wieder mal in den Wald?»
«Komm mal runter»
Ihr Abschied sei auch ein Bekenntnis zu ihrem Ehemann, dem Sportreporter Stefan Bürer. «Ja, natürlich. Er hat mir oft gesagt: 'Komm mal runter'.» Sie wollte immerzu die «Super-Frau» sein. «Ich höre von immer mehr Frauen, die ihren tollen Job aufgeben.»
Auf die Frage, was sie von der früheren deutschen TV-Moderatorin Eva Herman unterscheide, die mit ihrem konservativen Familienbild negativ in die Schlagzeilen geriet, antwortet sie: «Ich will nicht als die Eva Herman der Schweiz angesehen werden. Sie hat sich 20 Jahre im Beruf ausgetobt und sagt jetzt, alle Mütter, die arbeiten gehen, schaden ihren Kindern.» Trotz ihrem neuen Leben als Vollzeit-Mutter, meint sie: «Ich bin nicht die Mutter der Nation (lacht).» (bru)
Erstellt: 14.03.2010, 08:04 Uhr




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