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Roger Federer ist der wahre Sportler des Jahres

Aktualisiert am 13.12.2009 40 Kommentare

Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Sportredaktor Stephan Roth erklärt, warum Didier Cuche die falsche Wahl als Sportler des Jahres 2009 ist.

Stephan Roth, Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Sportredaktor.

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Nichts gegen Didier Cuche. Der Neuenburger hat Tiefs und Verletzungen überwunden und danach wieder Grosses geleistet. Er wurde in diesem Jahr als 34-Jähriger Weltmeister im Super-G.

Sein grosser Tag im Februar in Val d'Isère wurde nun bei der Wahl zum Sportler des Jahres stärker gewichtet als ein unglaublich erfolgreiches Jahr von Roger Federer.

Wenn der mit Abstand erfolgreichste Tennisspieler des Jahres in einer Wahl von einem Super-G-Weltmeister geschlagen wird, kann etwas nicht stimmen. Dann hat die Mehrheit jener TV-Zuschauer, die gewählt haben, die Übersicht verloren. Oder vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr gesehen.

Roger Federer hat die Schweizer Sport-Fans in den letzten Jahren offenbar zu sehr verwöhnt. Er hat wohl zu viele Titel geholt, zu oft Ehre für die Schweiz in der ganzen Welt eingelegt.

In diesem Jahr schaffte der Schweizer Sportler der Jahre 2003, 04, 06 und 07 noch einmal Meilensteine in einer Karriere, die ohnehin ihresgleichen sucht – und das nicht nur in der Schweiz.

Federer gewann erstmals das French Open. Er holte sich nicht nur den Titel in Wimbledon und die Position als Nummer 1 der Weltrangliste zurück, sondern stellte mit seinem 15. Grand-Slam-Triumph auch noch einen neuen Rekord auf. Und das im Tennis, einer Sportart, die weltweit höchste Beachtung findet.

Es hätte nur einen Schweizer Sportler des Jahres 2009 geben dürfen: Roger Federer. Er überstrahlte mit seinen Leistungen auch in diesem Jahr alle anderen Schweizer Sportler. Auch Didier Cuche.

Erstellt: 13.12.2009, 14:38 Uhr

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40 Kommentare

Stefan Parpan

14.12.2009, 11:43 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich denke Roger Federer ist einfach zu wenig bieder und zu weltoffen um als bester Schweizer-Sportler geehrt zu werden. Aber man sollte solche Shows und Unterhaltungssendungen nicht zu ernst nehmen. Antworten


Ernst Walter

14.12.2009, 16:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ja, ja, wenn in der Schweiz jemand in seinem Fach (nicht nur im Sport) sehr gut oder gar der Beste ist, dann sind die NEIDgenossen prompt zur Stelle. Antworten



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Stand: 27.05.2012 16:09
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Stand: 25.05.2012 15:24
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