Sport

So kurz war noch kein Werbespot

Der amerikanische Brauer MillerCoors nutzt die hohe Aufmerksamkeit des amerikanischen Football-Finals und lanciert eine völlig neue Werbeform.

Quelle: CoorsMillers

30 Sekunden Werbung kosten 3 Millionen Dollar. Kein Wunder, denn die Superbowl ist die wichtigste Sportveranstaltung des Jahres in den USA. Gegen 100 Millionen Menschen werden am 1. Februar den diesjährigen Final der Football-Meisterschaft schauen.

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Die amerikanische Brauerei Miller Coors geht dabei nun neue Wege. Sie verzichtet auf gewichtige, lange Spots. «Das macht etwa so viel Sinn, wie Sauerkraut auf einen Donut zu zu geben», erklärt der Konzern. Miller wolle lieber kurze, pointierte Spots machen. So könne man besseres Bier für weniger Geld produzieren.

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Die 18 Kürzest-Filmchen wurden von der Agentur Saatchi & Saatchi in New York gedreht. Sie rührt schon mal im Vorfeld kräftig die Werbetrommel. In den USA berichten die Medien denn auch breit über die neuartige Kampagne. Trotz kurzen Spots ist Miller daher höchste Aufmerksamkeit gewiss.

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(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 26.01.2009, 17:32 Uhr

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16 Kommentare

Tobias M. Frey

23.01.2009, 16:20 Uhr
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'tu gutes und sprich darüber', oder 'lila kühe leben länger' (pr-gags, die geschichte machten, von claudia cornelsen). mit einem minimum an aufwand ein maximum an präsenz erzielen: indem wir dann darüber berichten und kommentieren - mich eingeschlossen - bleibt der name miller haften, starkes oder schwaches bier, werbeblocklängen und nichtbeachtung hin oder her. ziel erreicht! Antworten


Paul Thürig

23.01.2009, 10:46 Uhr
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In der Kürze liegt die Würze! Antworten


Christian Hensch

23.01.2009, 10:42 Uhr
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Seit ich digitales Video empfange, schaue ich nur Sendungen, die ich sehen will - wann ich will. Ich gucke kein Live TV meh und die wenigen Werbunterbrechungen werden sekundenschnell überflogen. Diese Bierwerbung würde von mir nur noch wahgenommen, wenn während 20 Sekunden das Logo eingeblendet würde. Auch diese Kürzestidee ist keine gute Antwort auf die veränderten Sehgewohnheiten unserer Zeit. Antworten


Thomas Meier

23.01.2009, 10:16 Uhr
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Tja, was solls. Obwohl Coors noch eins der besseren Biere der USA ist, da es nicht pasteurisiert ist, finde ich trotzdem einiges aus Europa besser. In der Schweiz? Bei Coop? Antworten


Marco Klausen

23.01.2009, 09:52 Uhr
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Werbung im Fernseher kann man ja wenigestens wegzappen. Mühsamer sind die unzähligen Plakate im öffentlichen Raum. Denen kann man nicht einfach ausweichen. Antworten


Christoph von Arb

23.01.2009, 09:46 Uhr
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@ Marc Hauser: Es gehört doch aber schon mehr dazu, als einfach ein Wort zu sagen. Der witzige Dreh ist ja auch der bodenständige Kerl, der die Schlagworte sagt. erfolgswelle.ch als zusammenhangslos in den Äther gerufenen Begriff damit zu vergleichen, geschweige denn zu behaupten, man hätte damit die Kürze in der Werbung erfunden, schrammt haarscharf am Grössenwahn entlang. Antworten


Nico Brandenberge

23.01.2009, 09:32 Uhr
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Derartige Kampagnen dienen normalerweise nicht dem eigentlichen Sinn und Zweck von Werbung (Umsatz erhoehen), sondern einzig dem Image der Agentur welche die Kampagne entwickelt hat. Wirklich effektiv wird auch diese Superbowl Kampagne nicht sein - aber Eins hat sie definitiv erreicht: Aufmerksamkeit in den Medien (und damit hat die Kampagne wohl ihren "Sinn und Zweck) schon erfuellt)! Antworten


Guido Schluep

23.01.2009, 09:12 Uhr
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Hoffentlich fangen jetzt nicht "alle" an solche Ein-Sekünder zu senden. Mann stelle sich vor, eine 5 minütige Werbepause in der Primetime. Das macht dann 300 Werbespots im Sekundentakt hintereinander. Dann wird es aber Zeit entweder die Kiste aus dem Fenster zu werfen oder sich auf einen epileptischen Anfall vorzubereiten. Antworten


Harald Buchmann

23.01.2009, 09:10 Uhr
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Der redet etwa so sympathisch wie ich rülpse... Werbung ist und bleibt Propaganda. Während wir andere Länder für ihre Staatspropaganda kritisieren, merken wir gar nicht, wie wir von Propaganda der Konzerne zugepflastert werden; jene Konzerne die auch die Politik kontrollieren. Letztlich unterscheiden wir uns wenig von jenen Ländern.. Antworten


Herbert Berger

23.01.2009, 09:02 Uhr
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Ich hätte einen noch grösseren Knaller: die 0 Sekunden-Werbung! Man könnte am Anfang einer Sendung gross darauf aufmerksam machen, dass die Firma A es vorgezogen hat, 0 Sekunden Werbung zu plazieren und dann auch keine Werbung senden. Das liesse sich bestimmt sehr teuer an viele Werbende verkaufen... Und de Zuschauer hätte auch noch was davon. Uebrigens... ich hasse Werbung! Antworten


Claudia Konrad

23.01.2009, 07:05 Uhr
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Kürzere Werbeblocks? Wohl kaum. Aber so passen dann gut 300 Spots in eine 10 Minuten Werbepause. Dafür wird unten dann auch (mindestens in Amerika) ein Warnhinweis eingeblendet: "Vorsicht, Werbung kann epileptische Anfälle auslösen." Antworten


Daniel Metzener

22.01.2009, 21:15 Uhr
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Manche Werbungen sind derart langweilig und lange, dass ich dann immer den Sender wechsle. In der Kürze liegt die Würze. Miller Coors macht's vor. Frage: Wo kann ich in der Schweiz das Miller Bier kaufen? Antworten


andi matata

22.01.2009, 19:10 Uhr
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In der Kürze liegt die Würze Antworten


Simon Vonlanthen

22.01.2009, 19:03 Uhr
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Amerikanische Biere von den Grossbrauereien sind so dermassen wässerig, dass sie eine längere Werbung eigentlich gar nicht verdient hätten. Nur, da sie alle gleich schwach schmecken, werden sie in den USA umso mehr beworben und zum Teil sind diese Spots extrem witzig. Antworten


Hans Meier

22.01.2009, 18:44 Uhr
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wenn nun nur noch auch die Werbeblöcke kürzer werden... Antworten


Enzo Pedretti

22.01.2009, 18:35 Uhr
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Witzige Idee. Erstaunlich, dass bisher keiner auf die Idee kam. Antworten



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