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Wawrinka trägt die Schweizer Fahne
Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 24.07.2012 14 Kommentare
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«Die Missionsleitung von Swiss Olympic hat sich für Stanislas Wawrinka als Fahnenträger vom nächsten Freitagabend entschieden. Der 27-jährige Tennisspieler aus Lausanne erfüllt als Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele in Peking 2008 und als einer der besten Spieler in der Weltsportart Tennis die Voraussetzungen für diese ehrenvolle Aufgabe», schreibt Swiss Olympic im Communiqué.
Wawrinka selbst freut sich auf seine Aufgabe. «Für mich ist es eine spezielle Ehre, als Fahnenträger die Schweizer Athletinnen und Athleten beim Einmarsch ins Olympiastadion anführen zu dürfen. Ich bin stolz, die Schweizer Flagge zu tragen. Sie erinnert mich an den grossen Moment, als ich in Peking gemeinsam mit Roger Federer die Goldmedaille in Empfang nehmen durfte. Ich wünsche allen Mitgliedern unseres starken Schweizer Olympiateams den Teamgeist, der den Erfolg in Peking möglich gemacht hat», erklärt Stanislas Wawrinka im Communiqué von Swiss Olympic.
Federer sagte ab – Cancellara steht im Einsatz
Eigentlich wäre Roger Federer, der mit Wawrinka Gold in Peking holte, für den Job vorgesehen gewesen. Doch der Baselbieter sagte ab, weil er schon 2004 in Athen und vor vier Jahren in Chinas Metropole die Fahne getragen hatte. Federer fand, dass für einmal jemand anderes diese Ehre ausüben sollte. Nun hat es mit seinem Copain Wawrinka wieder einen Tennisprofi getroffen – zum dritten Mal in Serie.
Fabian Cancellara wäre ein weiterer Athlet gewesen, der vom Renommee und von der Leistung her mit dieser Aufgabe hätte betraut werden können. Doch der Berner Radprofi muss bereits am Samstagmorgen das olympische Strassenrennen bestreiten.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 23.07.2012, 10:53 Uhr
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14 Kommentare
Sehr gute, sympathische Wahl. Damit bekommt Stan endlich die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die ihm eigentlich zusteht. Seine Leistungen und die Tatsache, dass er sich seit Jahren an der absoluten Weltspitze hält, gehen medial leider oft völlig unter. Antworten
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