Wer für die Wettbüros auf der Poleposition steht
Von Stephan Roth. Aktualisiert am 03.03.2010
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Formel 1: GP Spanien
| Name | Team | Zeit | |
|---|---|---|---|
| 1. | Pastor Maldonado | Williams | 1:39:09.145 |
| 2. | Fernando Alonso | Ferrari | +3.100 |
| 3. | Kimi Raikkonen | Lotus | +3.800 |
| 4. | Romain Grosjean | Lotus | +14.700 |
| 5. | Kamui Kobayashi | Sauber | +1:04.600 |
| 6. | Sebastian Vettel | Red Bull | +1:07.500 |
| 7. | Nico Rosberg | Mercedes | +1:17.900 |
| 8. | Lewis Hamilton | McLaren | +1:18.100 |
| 9. | Jenson Button | McLaren | +1:25.200 |
| 10. | Nico Hülkenberg | Force India | + 1 Runde |
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Formel 1: WM-Stand Fahrer
| Name | Team | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | Fernando Alonso | Ferrari | 61 |
| 2. | Sebastian Vettel | Red Bull | 61 |
| 3. | Lewis Hamilton | McLaren | 53 |
| 4. | Kimi Raikkonen | Lotus | 49 |
| 5. | Mark Webber | Red Bull | 48 |
| 6. | Jenson Button | McLaren | 45 |
| 7. | Nico Rosberg | Mercedes | 41 |
| 8. | Romain Grosjean | Lotus | 35 |
| 9. | Pastor Maldonado | Williams | 29 |
| 10. | Sergio Perez | Sauber | 22 |
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Vor dem ersten GP in Manama am 14. März (13 Uhr) rätseln Teams, Fahrer und Fans über die Favoriten für die neue Saison, die besonders brisant zu werden verspricht. Rekordweltmeister Michael Schumacher (7 Titel) will sich im Alter von 41 Jahren der jüngeren Konkurrenz stellen und hat bei Mercedes (letzte Saison noch Brawn GP) mit Nico Rosberg einen Gegner im eigenen Team, der durchaus die Fähigkeit besitzt, schnell zu sein.
Nicht minder brisant sind die Fahrer-Konstellationen bei McLaren und Ferrari. Bei den Briten sitzen die Weltmeister der letzten beiden Jahre, Jenson Button und Lewis Hamilton, am Steuer. «Man will jemanden, der einen pusht. 2007 hatte ich Fernando Alonso und in gewissen Momenten 2008 war es Heikki Kovalainen. Ich zweifle nicht daran, dass es dieses Jahr hart wird, Jenson zu schlagen. Seine Resultate im Vorjahr sprechen für sich selbst», erklärte Hamilton.
Bei Ferrari bekommt es Felipe Massa, der sich von seinem schweren Unfall in der letzten Saison erholt haben sollte, neu mit dem zweifachen Weltmeister Fernando Alonso zu tun.
Alonso dreimal besser als Massa eingestuft
Neben diesen drei Teams geht auch Red Bull, das weiterhin auf den letztjährigen WM-Zweiten Sebastian Vettel und auf Mark Webber vertraut, mit dem Druck, Rennen gewinnen zu müssen, in die Saison. Und Weltmeister Button hatte auch dem Sauber-Team gute Resultate in Aussicht gestellt.
Die Spannung ist vor dem ersten Start so gross wie die Unsicherheit. Letztere können sich die internationalen Wettbüros eigentlich nicht leisten. Eine Fehlschätzung, wie zu gute Quoten für den späteren Weltmeister, könnte sie viel Geld kosten. Doch die Buchmacher sind sich einig: Ferrari-Neuling Fernando Alonso ist der grosse Favorit. Derzeit führt zum Beispiel das Wettbüro «Bwin» mit einer Quote von 3:1 (siehe Bildstrecke oben).
Natürlich wollen wir niemanden zum Glücksspiel verleiten. Aber einige Fahrer haben durchaus bemerkenswert hohe Quoten. So bekommt man für Alonsos Teamkollege (9:1) Felipe Massa im Erfolgsfall für einen Einsatz von 10 Franken 90 Franken ausbezahlt. Wer den Worten von Weltmeister Button Glauben schenkt und auf den WM-Titel eines Sauber-Fahrers setzen will, erhält Traumquoten: Der Japaner Kamui Kobayashi wird bei «Bwin» mit 67:1 und Pedro de la Rosa mit 126:1 geführt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 03.03.2010, 17:21 Uhr

