Didier Cuche operiert – Olympiastart ist möglich
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Mit einer Spezialschiene sollte Didier Cuche das Training in der nächsten Woche wieder aufnehmen können. Der Romand zog sich im freitäglichen Riesenslalom einen Splitterbruch des ersten Mittelhandknochens zu. Doktor Stephan F. Schindele fixierte die Bruchstelle mit einer Titan-Platte und sieben Schrauben. Bei optimalem Heilungsverlauf sollte der Daumen in ein paar Tagen wieder leicht belastet werden können. Cuches Teilnahme an den Olympischen Spielen in Vancouver sollte daher nichts im Weg stehen.
Schindele zeigte sich gegenüber TeleZüri optimistisch: «Didier Cuche geht es den Umständen entsprechend gut. Aber ein gewisses Handicap besteht natürlich, denn Schmerzen dürfte er haben.» Der Patient wollte sich nach der Operation noch nicht öffentlich äussern, da er sich zu schwach fühlte. Er wird dies aber am Sonntag in einer Medienkonferenz nachholen.
Eine ebenfalls in der Klinik vorgenommene MRI-Untersuchung von Cuches linkem Knie förderte keine gravierenden Verletzungen zutage. Festgestellt wurden eine Überdehnung des Aussenbandes, ein leichter Kniegelenkserguss und ein Bluterguss. (fal/si)
Erstellt: 02.02.2010, 13:05 Uhr

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