K.o. der Schweizer Super-G-Fahrer
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Ski Alpin
Val d'Isère (Fr). Weltcup-Super-G der Männer. Stand nach 30 Fahrern: 1. Michael Walchhofer (Ö) 1:20,78. 2. Ted Ligety (USA) 0,28 zurück. 3. Werner Heel (It) 0,75. 4. Patrick Staudacher (It) 1,14. 5. Benjamin Raich (Ö) 1,17. 6. Mario Scheiber (Ö) 1,19. 7. Aksel Lund Svindal (No) 1,43. 8. Ales Gorza (Sln) 1,65. 9. Didier Cuche (Sz) und Bode Miller (USA) 1,67.
11. Didier Défago (Sz) 1,83. 12. Silvan Zurbriggen (Sz) 2,07. 13. Gauthier de Tessières (Fr) 2,19. 14. Christof Innerhofer (It) 2,31. 15. Manuel Osborne-Paradis (Ka) 2,89. Ferner: 18. Ambrosi Hoffmann 3,32. - Ausgeschieden: u.a. Carlo Janka (Sz), Tobias Grünenfelder (Sz).
Die Schweizer mussten sich beim Super-G-Rennen in Val d'Isérè unter schwierigen Wetterbedingungen mit diffusen Sichtverhältnissen für einmal geschlagen geben. Didier Cuche kam als ihr Bester nicht über den neunten Platz hinaus. «Für mich war die Ausgangslage nicht top», sagte Cuche, «denn wenn man sich nicht ganz fit fühlt, ist das Fahren bei solch schlechten Bedingungen doppelt schwierig. Aber es war ja für alle gleich schlecht und immerhin bin ich im Ziel und habe gepunktet.»
Es war wahrlich ein K.o.-Super-G der Männer in Val d'Isérè. Bei schlechten Sichtverhältnissen wegen leichtem Schneefall hatten viele Fahrer ihre Mühe mit der höchst anspruchsvollen Piste. Von den ersten 15 Gestarteten fielen gar sieben aus.
Überflieger Carlo Janka ausgeschieden
Auf dieser Liste der Ausgefallen war auch Carlo Janka, der eine Bodenwelle übersah, abhob und das nächste Tor verpasste. Das war sein zweiter Ausfall am zweiten Tag in Val d'Isérè, dort, wo er seine grossen Ski-Triumphe gefeiert hatte - und wo er als dreifacher Sieger von Beaver Creek (USA, Colorado) angereist war. Auch Tobias Grünenfelder war es nicht besser ergangen, er schied ebenso aus. Ambrosi Hoffmann kam zwar ins Ziel, allerdings mit mehr als drei Sekunden Rückstand auf den Schnellsten.
Besser machten es Didier Défago (12.) und Silvan Zurbriggen (14.), deren Rückstände sich mit 1,83 und 2,07 Sekunden noch in Grenzen hielten. Didier Cuche fühlte sich bei seiner Fahrt sichtlich nicht wohl. Neben den diffusen Lichtverhältnissen machten ihm die Folgen seines Sturzes vom Hangbefahren am Donnerstag zu schaffen (Nacken- und Rückenschmerzen). Cuche kam mit 1,67 Sekunden Rückstand ins Ziel - exakt wie Bode Miller (USA) danach.
Zweiter Weltcupsieg für Michael Walchofer
Mit Startnummer 17 hatte Michael Walchhofer mit 1:20,78 die Führung übernommen - und nicht mehr abgegeben. Für den Salzburger ist es nach Gröden (am 17. Dezember 2004) erst der zweite Weltcupsieg im Super-G. Insgesamt hält Walchhofer nun bei 15 Weltcup-Erfolgen. Auch seine österreichischen Landsleute wussten zu überzeugen: Hinter Ted Ligety (USA), und den Italienern Werner Heel und Patrick Staudacher, platzierten sich Benjamin Raich und Mario Scheiber als 5. und 6. (vin/si)
Erstellt: 12.12.2009, 11:56 Uhr

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