Mancuso profitiert von Ausfall-Orgie
| Nummer | Fahrerin | Zeit | ||
|---|---|---|---|---|
| 1. | 17 | Mancuso |
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1:20.50 |
| 2. | 19 | Fenninger |
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1:20.63 |
| 3. | 16 | Görgl |
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1:21.33 |
| 4. | 11 | Hosp |
|
1:21.69 |
| 5. | 21 | Gut |
|
1:21.77 |
| 6. | 14 | Pärson |
|
1:21.84 |
| 7. | 29 | Ruiz |
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1:21.86 |
| 8. | 37 | Prefontaine |
|
1:22.03 |
| 9. | 13 | Lindell-Vikarby |
|
1:22.18 |
| 10. | 23 | Mader |
|
1:22.35 |
| 11. | 43 | Pellissier |
|
1:22.41 |
| 12. | 36 | Marsaglia |
|
1:22.44 |
| 13. | 41 | Borsotti |
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1:22.73 |
| 14. | 42 | Kamer |
|
1:22.76 |
| 15. | 12 | Schild |
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1:22.81 |
| 16. | 25 | Stuffer |
|
1:22.82 |
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Rennbericht
Julia Mancuso war schon vor Lindsey Vonn Olympiasiegerin (2006 im Riesenslalom) und ist die Freundin von Aksel Lund Svindal. Sportlich steht die 27-Jährige aus Squaw Valley dennoch meist im Schatten der Rekordjägerin aus Colorado. Nicht so an diesem Sonntag: Mancuso gelang im Super-G auf der letztjährigen WM-Strecke eine einwandfreie Fahrt, während Lindsey Vonn gut 24 Stunden nach ihrem 50. Weltcupsieg ausschied.
Mancuso feierte den sechsten Weltcupsieg ihrer Karriere und den ersten in dieser Saison. Damit war wie tags zuvor mit Nadja Kamer eine Völkl-Fahrerin erfolgreich. Die Ski dieser Marke scheinen auf dem von der beissenden Kälte stumpfen Schnee besonders schnell zu laufen. Als Zweite erreichte Anna Fenninger ihren vierten Super-G-Podestplatz des Winters. Die Österreicherin war vor einem Jahr in Garmisch-Partenkirchen überraschend Weltmeisterin in der Super-Kombination geworden.
Erstmals in dieser Disziplin schaffte es Tina Weirather aufs Podest. Nach drei Top-3-Klassierungen in der Abfahrt legte die 22-jährige Liechtensteinerin mit der Startnummer 1 eine Zeit vor, die nur von zwei Konkurrentinnen unterboten wurde. Weirather, deren bestes Super-G-Resultat zuvor ein 7. Platz war, hatte die tückischen Stellen alle richtig eingeschätzt - im Gegensatz zu mancher Konkurrentin. Neben Vonn zählte auch deren erste Verfolgerin im Gesamtweltcup, die Slowenin Tina Maze, zu den Ausgeschiedenen.
Das Schweizer Rumpfteam verpasste die Top Ten. Als beste Swiss-Ski-Fahrerin wurde Lara Gut Zwölfte. Für die kriselnde Tessinerin bedeutete das einen Lichtblick. (si) -
Maze
Und noch eine Favoritin ist weg vom Fenster. Die Slowenin ist schon die sechste Fahrerin, die es nicht ins Ziel schafft.
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Gut
Lara Gut kommt auch heute nicht in Fahrt, trotzdem ist sie mit Rang 10 die beste Schweizerin.
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Vonn
Die US-Amerikanerin verpasst auf halber Strecke ein Tor und scheidet aus.
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Fenninger
Die Österreicherin verpasst die Leaderposition um 13 Hundertstel.
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Höfl-Riesch
Verhaltene Freude bei Höfl-Riesch, die Deutsche flitzt auf Rang drei.
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Mancuso
Die US-Amerikaner fährt frech. Das Risiko wird belohnt, sie ist die neue Führende.
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Görgl
Die Österreicherin mit einer guten, aber konservativen Fahrt neu auf Platz drei.
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Schnarf
Die Italienerin klassiert sich mit 0.52 Rückstand auf Rang drei.
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Lindell-Vikarby
Die Schwedin mit einer soliden Fahrt, aber auch für sie ist das Podest mit über einer Sekunde Rückstand nicht in Reichweite.
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Hosp
Und auch Hosp schiebt Aufdenblatten nach hinten, die Schweizerin ist nur noch auf Platz 5.
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Fischbacher
Die Österreicherin drängelt Aufdenblatten vom Podest, der 3. Zwischenrang für sie.
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Aufdenblatten
Kein grober Fehler bei Aufdenblatten, aber ob diese Zeit (1:22.27) für die Top 10 reicht, ist fragwürdig.
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Curtoni
Ein Wunder: Die Italienerin schafft es tatsächlich ins Ziel.
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Altacher
Ausscheiden scheint neuer Trend zu sein: Auch die Österreicherin ist weg.
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Kling
Unglaublich: Auch die Schwedin scheidet aus. Drei Fahrerinnnen in Serie schaffen es nicht ins Ziel; verletzt hat sich aber keine.
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Fanchini
Und auch die Italienerin verschätzt sich und verpasst ein Tor.
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Smiseth
Die Norwegerin scheidet aus.
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Weirather
Die Liechtensteiner eröffnet den Super-G mit 1:20.95.
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Vorschau
Nadja Kamer rettete am Samstag die Ehre der Schweizerinnen in Garmisch. Mit Platz zwei in der Abfahrt konnte die Schwyzerin ein Glanzlicht setzen. Ganz im Gegensatz zu Lara Gut, die sich lediglich auf Rang 20 klassierte. Fränzi Aufdenblatten (31.) schaffte nicht einmal den Sprung unter die Top 30. Trotz der enttäuschenden Abfahrt wirkte Lara Gut wie befreit, weil «ich endlich wieder die Ski und die Schuhe gespürt habe». Aufdenblatten hingegen war sehr wütend: «Ich habe es nicht geschafft, die Ellbogen an den Körper zu bringen. Im Super-G werde ich einen anderen Anzug tragen.»
Erstellt: 05.02.2012, 11:55 Uhr

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