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Bilder der Art Basel

Aktualisiert am 15.06.2010

Ab heute strömen die Kunstbegeisterten nach Basel an die 41. Ausgabe der Kunstmesse «Art Basel». Der exklusive Preview wurde auch dieses Jahr von einem Hollywood-Star besucht.

1/50 Jetzt wird wieder hingeguckt: Die 41. Art Basel hat ihre Pforten geöffnet. Am Dienstag wurden die Kunstwerke vorerst nur einem exklusiven Publikum gezeigt. Mit dabei war auch Hollywoodstar…
Bild: Joël Gernet

So präsentiert sich die Art 41 Basel

   

Ein Videorundgang durch die Art 41 Basel.

Die internationale Kunstwelt pilgert wieder nach Basel: Dort lockt die Kunstmesse «Art 41 Basel», wo mehr als 300 Galerien aus 37 Ländern Werke von über 2500 Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts zeigen und verkaufen.

Rund 60'000 Händler, Kunstliebhaber und Sammler hatten die Messe im letzten Jahr besucht; in diesem Jahr wird eine vergleichbare Zahl erwartet. Die «Art» ist für das breite Publikum ab Mittwoch offen; sie dauert bis zum 20. Juni. Schon am Dienstagmorgen indes liess sie VIPs rote «verkauft»-Punkte an erste Exponate setzen.

In den Basler Tramlinien zur Messe ist quasi Amerikanisch Umgangssprache. In den bereits in den ersten Minuten dicht bevölkerten Messehallen ist keine Krisenstimmung zu spüren. Unter den Besuchern am Nachmittag wurde auch Hollywood-Star Val Kilmer gesichtet. Allein aus den Vereinigten Staaten als Spitzenreiter sind 72 Galerien da, gefolgt von Deutschland mit 53 und der Schweiz mit 32.

Videokunst erhält viel Platz an der Art Basel

Wer sein Geld an die Wand hängen will, kann auch heuer klassisch einkaufen, etwa mit Gemälden von Picasso, Arp oder Léger, oder modern, etwa mit Basquiat, Gilbert & George oder Haring. Einige vertretene Kunstschaffende - darunter Christo - sollen persönlich vorbeikommen, wie es bei der Eröffnungsmedienkonferenz hiess.

Der Andrang war gross; die Messeleitung hat die wiederum gut 300 Galerien aus 1100 Bewerbungen auserkoren. Vereinzelt sind Raritäten im Angebot, etwa Magritte-Gemälde oder Schiele-Aquarelle. Schweizer Künstlerinnen und Künstler sind ebenfalls vertreten, von Karl Gerstner (wenige Kojen weiter auch Epigonen) bis Pippilotti Rist.

Bei einem Rundgang fallen generell viele Arbeiten mit Foto und Video auf, manches verfremdet und eingebaut. Nacktheit bleibt beliebt, dies nicht immer thematisch aufgeladen. Trouvaillen sind Grenzfälle zwischen Skulptur und Bild, so eine 3x3-Meter-Wand mit billigen Wanduhrwerken, ausschliesslich mit Sekundenzeigern.

Video-Parodie

Spektakulär ist die «Art Unlimited»-Halle mit XXL-Installationen im Museumsformat; dort liegt der Video-Anteil noch höher. Videokunst, die ja nicht zwingend raumfüllend wäre, ironisiert dabei etwa der am letzten Freitag verstorbene Sigmar Polke mit einem «Laterna Magica»-Raum mit historischen Motiven neben abstrakten transluzenten Tafeln.

Gleichzeitig zur «Art», über die 1700 Medienschaffende aus aller Welt berichten, finden an mehreren Orten in Basel und Umgebung Parallelveranstaltungen statt, wie die «Liste 15» alias «The Young Art Fair», «Design Miami/Basel» oder die «Scope». Zudem locken Museen in der ganzen Region mit hochkarätigen Sonderausstellungen. (amu/sda)

Erstellt: 15.06.2010, 20:23 Uhr

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