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Bildstrecke: Häusereinsturz in Rio
Der Grund für die Einstürze ist noch nicht bekannt. (Video: Reuters)
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In den Trümmern von drei eingestürzten Häusern in der brasilianischen Millionenstadt Rio de Janeiro haben Rettungskräfte heute mit Spürhunden noch immer 21 Vermisste gesucht, sagte Feuerwehrsprecher Moises Torres. Bürgermeister Eduardo Paes erklärte, möglicherweise hätten Bauschäden ein etwa 20 Stockwerke hohes Haus einstürzten lassen. Dieses habe zwei weitere Gebäude mit sich gerissen.
«Wir haben Hoffnung, noch Menschen lebend zu finden», sagte Torres. Drei Tote konnten bisher geborgen werden, mindestens sechs Verletzte wurden medizinisch behandelt. Das nahe der Unglücksstelle gelegene historische Stadttheater und das Nationalmuseum der Schönen Künste wurden offenbar nicht beschädigt. Auf Fernsehbildern waren weit verstreute Trümmer zu sehen, die Autos und Motorräder bedeckten. Auf einem Dach warteten mindestens zwei Menschen offenbar auf die Hilfe der Feuerwehr.
Ein Mitarbeiter der Bauaufsicht, Luiz Consenza, sagte dem Fernsehsender Globo, ein Überlebender des Einsturzes sei ein Handwerker, der im eingestürzten Hochhaus gearbeitet habe. Illegale Bauprojekte könnten zu dem Einsturz geführt haben. Im 16. Stock des Hochhauses seien an zwei Stellen Handwerksarbeiten ausgeführt worden. «Das waren illegale Arbeiten», sagte Consenza. «Sie waren nicht angekündigt.»
Starker Gasgeruch an Unglücksstelle
Über dem Gebiet lag starker Gasgeruch. Bürgermeister Paes sagte aber, es bestünden Zweifel daran, ob ein Gasleck das Unglück verursacht habe. «Offenbar gab es keine Explosion. Der Einsturz ist durch Gebäudeschäden verursacht worden,» sagte er. «Ich glaube nicht, dass es ein Gasleck gab.» Augenzeugen sagten, sie hätten unmittelbar vor dem Einsturz einen explosionsartigen Knall gehört.
Eine Zivilschutzsprecherin sagte, vermutlich habe es sich bei dem eingestürzten Gebäude nicht um ein Wohnhaus gehandelt. Die Polizei riegelte das Gebiet ab, der Strom in der Strasse wurde vorsorglich abgeschaltet. (kpn/bru/rub/dapd)
Erstellt: 26.01.2012, 22:10 Uhr
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