Wirtschaft

Biotech-Unternehmen Cytos mit Millionenverlust im Halbjahr

Aktualisiert am 28.07.2011

Das Zürcher Biotechnologie-Unternehmen Cytos hat im ersten Halbjahr 2011 einen Verlust von 10 Millionen

Franken eingefahren. Der Umsatz betrug 1 Millionen Franken. Das börsenkotierte Unternehmen verfügt noch über kein zugelassenes Medikament.

Der Umsatz stamme hauptsächlich aus der Umsatzabgrenzung von Lizenzgebühren mit Novartis sowie aus einem Technologietransfer, heisst es in dem am Donnerstag veröffentlichten Halbjahresbericht.

Die Betriebskosten beliefen sich im ersten Halbjahr 2011 auf 10,3 Millionen Franken. Gegenüber der Vorjahresperiode gelang es Cytos - hauptsächlich bei den Personal- und Forschungskosten - die Aufwände um 4,1 Millionen Fr. zu reduzieren.

Im Halbjahr 2011 hatte Cytos noch einen Umsatz von 21,4 Millionen Fr. verbucht. Daraus resultierte ein Gewinn von 11,2 Millionen Franken. Damals konnte Cytos eine Technologie zur Entdeckung von Antikörpern an die österreichische Impfstoffherstellerin Intercell verkaufen.

Der Umsatz von Biotechforschungsfirmen könne während des Jahres stark schwanken, schreibt Cytos. Sporadisch müssten Voraus-, Meilenstein- und Lizenzahlungen sowie Zahlungen für die Lieferung von Wirkstoffen geleistet werden.

Cytos unterliege verschiedenen Risiken und Unsicherheiten, heisst es weiter. So sei es unsicher, wann Cytos nachhaltig profitabel arbeite. Das Unternehmen hat sich auf die Entdeckung, Entwicklung und Vermarktung einer neuen Klasse von biopharmazeutischen Präparaten, sogenannten Immunodrugs, spezialisiert. Es beschäftigt 73 Mitarbeiter.

Einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011 macht das Unternehmen nicht. Gemäss Aussagen von Ende April ist Cytos basierend auf der aktuellen Finanzplanung bis Anfang 2012 finanziert.

Erstellt: 28.07.2011, 18:48 Uhr

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