Wirtschaft

Hoffnungen auf Griechenland-Einigung halten Schweizer Börse im Plus

Aktualisiert am 07.02.2012

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag leicht fester geschlossen.

Der Leitindex SMI hatte aufgrund der Sorgen um die Situation in Griechenland die meiste Zeit des Handelstages im Minus notiert. Am Nachmittag hatten dann Hoffnungen über eine bevorstehende Einigung in Griechenland den SMI ins Plus gedrückt.

So schloss der SMI um 0,17 Prozent höher bei 6157,59 Punkten. Der breiter gefasste Swiss Performance Index (SPI) stieg ebenfalls um 0,17 Prozent und landete bei 5585,07 Zählern.

Bei den Schwergewichten standen die Grossbank UBS und der Uhrenhersteller Swatch im Fokus, dies im Anschluss an die Präsentation ihrer Jahreszahlen. Ihre Aktienpapiere verloren beide an Wert: Swatch-Titel büssten um 4,0 Prozent ein, UBS-Titel verzeichneten nach einem volatilen Verlauf ein Minus von 1,4 Prozent.

Das von der Bank veröffentlichte Ergebnis 2011 lag sowohl beim Geschäftsertrag als auch beim Konzernergebnis teilweise deutlich hinter den Konsensschätzungen zurück. In Analystenkreisen gibt man sich enttäuscht über den Ergebnisbeitrag aus der Vermögensverwaltung. Positiv beurteilt wurde dagegen der Nettoneugeldzufluss.

Die Aktien der anderen Schweizer Grossbank Credit Suisse (CS) verloren um 0,6 Prozent an Wert. Die CS veröffentlicht ihr Jahresergebnis am Donnerstag. Aktientitel der Bank Julius Bär verloren 1,6 Prozent, nachdem sie bereits am Vortag im Anschluss an die Publikation der Jahreszahlen knapp 4 Prozent abgegeben hatten.

Auch andere grosse Unternehmen wie der Zahnimplantatehersteller Nobel Biocare (-2,6 Prozent), der Technologiekonzern ABB (-1,7 Prozent), der Arbeitsvermittler Adecco (-1,1 Prozent) oder der Spezialchemiekonzern Clariant (-0,8 Prozent) mussten bei ihren Wertpapieren grössere Abgaben verzeichnen.

Die Titel des Saatgutherstellers Syngenta ( 1,3 Prozent) konnten derweil im Vorfeld des für Mittwoch angekündigten Jahresergebnisses zulegen. Auf der Gewinnerseite standen auch der Pharmazulieferer Lonza und der Computerzubehör-Hersteller Logitech, deren Papiere um 2,2 Prozent respektive 2,1 Prozent zulegten.

Erstellt: 07.02.2012, 18:12 Uhr

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