Wirtschaft

Schweizer zieht es wegen Frankenstärke zum Shoppen nach Österreich

Aktualisiert am 23.02.2012

Wien Der starke Franken hat die Schweizer im vergangenen Jahr vermehrt zum Einkaufen nach Österreich getrieben.

Sie liessen 21 Millionen Euro mehr als im Vorjahr im östlichen Nachbarland liegen. Dies entspricht einer Zunahme um 36 Prozent.

«Für die Schweizer ist Österreich günstiger geworden», sagt denn auch Gerd Gfrerer, Geschäftsführer des Mehrwertsteuer-Rückerstatters Global Blue Österreich, am Donnerstag vor österreichischen Journalisten. Schweizer hätten im Ranking der Top-Shoppingtouristen in Österreich stark aufgeholt und die Kroaten vom dritten Platz verdrängt.

Mit gesamthaften Einkäufen im Wert von 85 Millionen Euro ( 36 Prozent) lagen die russischen Gäste wie im Vorjahr auf Platz Eins. Pro Einkauf gaben sie im Schnitt 433 Euro aus - vornehmlich für Bekleidung. Bei den zweitplatzierten Chinesen stehen Souvenirs und Schmuck ganz oben auf der Einkaufsliste. Dafür und für andere Dinge gaben sie 2011 durchschnittlich 514 Euro aus und übertrafen die Russen damit gar bei den Pro-Kopf-Ausgaben.

Erstellt: 23.02.2012, 13:50 Uhr

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