Wirtschaft
Wall Street tritt nach gemischten Daten auf der Stelle
Die Anleger waren unsicher, wie sie eine Reihe gemischter Konjunkturdaten einordnen sollten.
Während schwache Zahlen wie die zum US-Bruttoinlandsprodukt erneut Bedenken über die wirtschaftliche Entwicklung schürten, gab ein überraschend guter Konjunkturindex für den Mittleren Westen Grund zu Optimismus. Auch besser als erwartet ausgefallene Unternehmenszahlen hoben die Stimmung.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verabschiedete sich nahezu unverändert mit 10.465 Punkten ins Wochenende. Im Verlauf pendelte er zwischen 10.347 und 10.507 Stellen. Der breiter gefasste S&P 500 verharrte auf 1101 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte 0,1 Prozent vor auf 2254 Zähler.
Auf Wochensicht gewann der Dow 0,4 Prozent, der S&P-500 verlor dagegen 0,1 Prozent. Der Nasdaq-Index gab 0,7 Prozent nach.
Der Dow beendete mit einem Plus von 7,1 Prozent seinen besten Monat seit Juli 2009. Auch der S&P schlug sich in den vergangenen Wochen mit einem Gewinn von 6,9 Prozent so gut wie seit einem Jahr nicht mehr. Der Nasdaq-Index legte auf Monatssicht ebenfalls 6,9 Prozent zu.
An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,18 Milliarden Aktien den Besitzer. 1759 Werte legten zu, 1243 gaben nach und 108 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,15 Milliarden Aktien 1444 im Plus, 1176 im Minus und 109 unverändert.
An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 20/32 auf 104-31/32. Sie rentierten mit 2,912 Prozent. Die 30- jährigen Bonds kletterten 47/32 auf 106-20/32 und hatten eine Rendite von 3,992 Prozent.
Erstellt: 02.08.2010, 10:40 Uhr
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