Hat es Hasch im Haschi-Bonbon?

Aktualisiert am 18.03.2010

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«Wer hat es erfunden?», fragt der Hersteller des Kräuterbonbons Ricola im bekannten Werbespot.

Weniger bekannt, aber 21 Jahre traditionsreicher ist das Kräuterbonbon Haschi, das ebenfalls schweizerische Wurzeln hat. Der Name des Zeltli, das seit 1919 in unveränderter Rezeptur hergestellt wird, erinnert an Hasch, die Kurzform des Rauschgifts Haschisch, des aus Cannabis gewonnenen Harzes. In den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts wollte die Lebensmittelkontrolle im Herkunftskanton Aargau deshalb eine Änderung des Namens erwirken. Doch sie drang damit nicht durch, und so heissen die Bonbons aus Beinwil am See noch heute Haschi. Was es mit dem Namen Haschi auf sich hat? Es ist ein Kunstwort, gebildet aus den ersten Buchstaben der Nachnamen der beiden Zuckerbäcker, die das Zeltli erfanden: Otto Halter und Albert Schillig.

Erstellt: 18.03.2010, 11:21 Uhr

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