Warum wird Stärke ins Mehl gemischt?
Von Eric Baumann. Aktualisiert am 15.07.2009 4 Kommentare
Am Samstag berichtete der TA, dass das M-Budget-Mehl der Migros zu 85 Prozent aus Weizenmehl besteht. Die restlichen 15 Prozent sind Weizenstärke. Wer die Mehlpackungen im Handel vergleicht, stellt fest, dass kaum ein anderes Mehl diesen Zusatz aufweist. Das hat damit zu tun, dass das M-Budget-Mehl als Zweitprodukt anfällt. Die Produktion ist aber eigentlich auf die Herstellung von Mehl für die industrielle Produktion ausgerichtet. Dieses muss viel Gluten enthalten – weshalb für die Herstellung spezieller Weizen verwendet wird. Der Rohstoff für das M-Budget-Mehl wird bei der zweiten Mahlung gewonnen und ist immer noch relativ glutenreich. Das Zweitprodukt eignet sich in diesem Zustand nicht als Haushaltmehl. Darum wird dem Produkt zusätzlich natürliche Weizenstärke beigemischt. Weil Weizenstärke teurer ist als das Ausgangsprodukt, kann man hier nicht von Panschen sprechen. Das Produkt wird im Gegenteil eher veredelt, damit man es überhaupt im Haushalt verwenden kann. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 15.07.2009, 08:34 Uhr
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4 KOMMENTARE
@ Peter Pan + @ sepp hauser. Sollte der Beitrag für Sie nicht verständlich genug sein, gäbe es da ja noch Google, wo man sich weiter informieren könnte. Da zu muss man jedoch des Lesens kundig sein, was soviel heisst: wie auch verstehen was geschrieben wird. Zu Ihren Kommentaren kann man nur den Kopf schütteln.
Mit anderen Worten ein ungeeignetes Produkt wird veredelt.
Das heisst: Wenn Sie Mehl kaufen wollen, dann kaufen Sie besser kein M-Budget-"Mehl". Es ist ein Ersatzprodukt.
und was heisst das jetzt? ist das mehl "gut" oder nicht?
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