Wirtschaft
Woher stammt der Netzdienst Doodle?
Von Eric Baumann. Aktualisiert am 26.06.2009
Für die einen steht die Antwort fest, aber vielen hierzulande ist nicht bewusst, dass ein so beliebtes Angebot im Internet ausgerechnet aus der Schweiz stammt. Knapp sechs Jahre ist es her, dass der Informatiker Michael Näf eine Website entwickelte, die es einer Gruppe von Freunden oder von Geschäftsleuten leicht macht, einen gemeinsamen Termin zu finden. Der damalige ETH-Dozent wollte eigentlich bloss ein passendes Datum finden, um mit Freunden abends essen zu gehen. Via E-Mail fiel das nicht leicht. Also setzte er ein selbst entwickeltes Programm aufs Netz, auf dem alle Beteiligten melden, wann es ihnen am besten passt. 2007 gründete er dann mit seinem Ex-Studienkollegen Paul Sevinç eine Firma, um die «Doodle» getaufte Seite professionell zu betreiben. Der Name heisst auf Englisch so viel wie Gekritzel, erinnert aber auch an Google. Die DoodleSeite gibt es mittlerweile in Dutzenden von Sprachen – und unter mehreren verschiedenen Domainnamen, darunter auch .com (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 26.06.2009, 09:13 Uhr



