Wirtschaft

Der Euro fällt und fällt – doch die Nationalbank darf nichts tun

Erstmals seit der Finanzkrise sinkt die Notenbankgeldmenge. Das heizt den Frankenkurs weiter an. Nun befürchten Gewerkschaften und die Wirtschaftsverbände Produktionsverlagerungen ins Ausland.

Versteckt und klammheimlich: Philipp Hildebrand, Präsident der Nationalbank, hat einen geldpolitischen Kurswandel durchgezogen.

Versteckt und klammheimlich: Philipp Hildebrand, Präsident der Nationalbank, hat einen geldpolitischen Kurswandel durchgezogen.
Bild: Keystone

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Viel Geld im Spiel

Der Ratschlag der Grossbanken an die Kunden ist klar: raus aus dem Euro, rein in den Schweizer Franken. Sowohl die Credit Suisse wie auch die UBS gehen von einem längerfristigen Kursniveau von 1.30 Franken pro Euro aus. Dazu Sandro Merino von der UBS: «Unsere Jahresprognose für den Euro liegt bei 1.30 Franken. Ganz genau lässt sich das aber nicht eingrenzen. 1.30 Franken heisst, dass wir mit einer Bandbreite von 1.20 bis 1.40 Fr. pro Euro rechnen. Für die Exportwirtschaft bedeutet dies, dass wir wegen der Währung längerfistig teurer sind als die Konkurrenz. Dies kann in Einzelfällen zu Produktionsverlagerungen führen.»

Offenbar leben die Schweizer Banken selbst auch nach dieser Devise. Jedenfalls haben die Netto-Auslandsanlagen der Banken im Mai gemäss Nationalbank von einem Plus von knapp 19 Milliarden Franken auf ein Minus von 35 Milliarden abgenommen. Damit wurde der Effekt der Ausweitung der Auslandsanlagen der Nationalbank zur Hälfte egalisiert.

Zudem haben sich die Hedgefonds auf den Franken eingeschossen. Und sie werden immer reicher und mächtiger, denn mit jedem Rappen, den der Franken hochgeht, haben sie mehr Kapital und bei den Banken noch mehr Kredit. Bis zu 20-mal wird der Einsatz durch Kredite erhöht. Und das Risiko, dass ihnen die Währungshüter einen Strich durch die Rechnung machen, ist klein geworden. Merino: «Die Nationalbank ist mit ihren Interventionen im historischen Vergleich sehr weit gegangen. Die SNB wird kaum im gleichen Ausmass weiter intervenieren.» (ar)

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Der Euro und seine Geschichte

Der Euro und seine Geschichte
Der Euro ist die Währung der Europäischen Union. Er ist die offizielle Währung in 16 EU-Ländern.

Stichworte

Der Schweizer Franken hat gegenüber dem Euro ein Allzeithoch erreicht. Gestern Morgen kostete 1 Euro noch knapp 1 Franken 31 Rappen – so wenig wie noch nie zuvor. Auch der Dollar büsste gegenüber dem Franken deutlich an Terrain ein. Der Kurs der US-Währung sank auf 1.06 Franken.

Gegen Ende des Tages erholte sich der Euro zwar wieder ein wenig, doch mit einem Minus von 16 Prozent innert einem Jahr wird der Euro zu einem echten Problem für die Schweizer Wirtschaft. Und das wird wohl so bleiben. Beide Grossbanken prognostizieren für das ganze nächste Jahr einen Kurs von durchschnittlich 1.30 Franken.

Klammheimlicher Kurswandel

Die Nationalbank hat klammheimlich einen geldpolitischen Kurswandel durchgezogen. Gemäss neuesten Zahlen, die dem Internationalen Währungsfond (IMF) zur Verfügung gestellt werden, hat sie die Notenbankgeldmenge (M0) in der ersten Hälfte des Monats Juni von 128,1 Milliarden Franken auf 103,9 Milliarden zurückgefahren. Das sind satte 20 Prozent. Dies erklärt mindestens teilweise den rasanten Anstieg des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro in den letzten Wochen, denn der grösste Brocken dieses Geldmengen-aggregats sind die Netto-Auslandsanlagen und entsprechende Gegengeschäfte. Damit hat sich in der Notenbank die Fraktion durchgesetzt, die die forsche Verteidigung des Schweizer Frankens als Risiko für die Nationalbank taxiert.

Noch vor 10 Tagen tönte es ganz anders. Damals hielt SNB-Präsident Philipp Hildebrand eine Rede vor der Amerikanischen Handelskammer. Dabei sagte er zu den Risiken der Währungspolitik unter anderem: «Wir haben genügend Eigenkapital, damit wir auch sehr grosse Verluste wegstecken können.» Tatsächlich hat die SNB (SNBN 1074 -1.47%) Rückstellungen für Währungsreserven von rund 41 Milliarden Franken gebildet, aber der Sturz Richtung 1.30-Franken-Marke hat bei den Euro-Beständen seit Jahresbeginn einen Buchverlust von über 10 Milliarden Franken verursacht. Kritiker sagen, damit hätte man besser ein Konjunkturprogramm finanziert.

Nervosität steigt

Nun steigt die Nervosität. Innerhalb der Nationalbank wurden geheime Stresstests durchgeführt. Ein Szenario sah vor, dass der Euro und der Dollar weitere 10 Prozent an Wert verlieren. Noch grösser ist die Gefahr beim Gold. Denn dieses ist in den letzten Monaten auf ein Rekordhoch geklettert. Wenn nun aber die Konjunktur schwächeln sollte, dann ist laut Stress-Szenario auch nicht mehr ausgeschlossen, dass der Kurs wieder auf die Hälfte sinkt.

Diese Stress-Szenarien haben Wirkung gehabt. Economiesuisse-Chef Gerold Bührer sieht jedenfalls nicht mehr viel Spielraum für Währungskäufe, auch wenn er bei einem Kursniveau von unter 1.40 Franken pro Euro die Gefahr von Arbeitsplatzverlagerungen ins Ausland sieht. Auch bei den Kantonen beginnen einige Finanzdirektoren nervös zu werden, weil sie sich davor fürchten, dass die 2,5 Milliarden Franken Ausschüttung, an die man sich gewöhnte, ausbleiben könnte. Martin Gehrer, Finanzdirektor des Kantons St. Gallen, verfolgt die Politik der SNB genau. «Es ist sicher nicht schön, wenn die Gewinne der Nationalbank sinken», sagte Gehrer in der «Handelszeitung».

Im schlimmsten Fall: Geld selber drucken

Einzig Daniel Lampart vom Gewerkschaftsbund ist anderer Meinung. Für ihn sind all die Befürchtungen aus der Luft gegriffen. In der Theorie hat er recht, eine Nationalbank kann nicht in Konkurs gehen, denn schlimmstenfalls kann sie ihr Geld selber drucken. Lampart: «Ich sehe die Risiken für die Realwirtschaft und schätze sie viel höher ein. Von mir aus gesehen, sollte die Nationalbank schnellstmöglichst wieder am Devisenmarkt intervenieren, denn der Franken ist krass überbewertet.»

Daniel Lampart spricht von einem drohenden Arbeitsplatzverlust von 30'000 Stellen. «Der Frankenkurs ist viel zu hoch. Es handelt sich um eine spekulative Blase. Darum muss nun die Nationalbank intervenieren», sagt Lampart, der auch Mitglied des Bankrats der Nationalbank ist. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 01.07.2010, 23:38 Uhr

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78 Kommentare

Hans Maag

03.07.2010, 10:36 Uhr
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Oft wird vergessen, dass ein hoher Franken-Kurs auch einen Vorteil hat: Er gibt uns die Möglichkeit, ausländische Firmen billiger einzukaufen. Antworten


Rudolf Stoffel

02.07.2010, 23:41 Uhr
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Leider läuft die CH-Wirtschaft in eine Depression hinein. Will man auf einer Seite einen hohen Franken dulden und dafür auf der anderen Seite ein Heer von Arbeitslosen riskieren? Oder soll die Nationalbank den € weiterhin mit Intenventionen stützen, in dem sie unmengen von Euros aufkauft? Eine Währung die sowieso gescheitert ist. Beide Varianten werden unserem Land unerträgliche Schulden bringen. Antworten


alexander keller

02.07.2010, 20:32 Uhr
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@auf der maur, so wie sie ihre frage formuliert haben, gehe ich davon aus, dass sie mich verstanden haben. oder was meinen sie wieso PH vor der AMERIKANISCHEN handelskammer spricht? vor 10 tagen, da war doch noch was anderes in Toronto, habs aber schon wieder vergessen. Antworten


Jürg Baeder

02.07.2010, 18:11 Uhr
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Das Finanzrisiken immer vorhanden sind, daran hat man sich gewöhnt. Dass eine Euroschwäche/Frankenstärke solche Ausmasse annimmt, hat man nicht vorausgesehen. Eine Ausweitung der Geldmenge würde wohle eine leichte Inflation bewirken, doch das wäre das kleinere Übel. Wieso also nicht? Es würde auch der Fiananzstabilität im Innland sehr dienlich sein, und gewisse Risiken im unteren Segment mindern. Antworten


Johann Binder

02.07.2010, 17:55 Uhr
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Die Lage in Europa ist sehr ernst. Die "Grossen,Reichen",kümmert das überhaupt nicht,die Banken wurden mit Geld überschwemmt und machen mit fast auf 0% Zins gegebenen Geldern hohe Gewinne.Die Politiker haben "Sozialsysteme" kreiert,die unbezahlbar sind.Nun der Nationalbank schuld zu geben,ist absurd.Sie versuchte den EUR zu stützen,gut hat sie aufgehört damit,wollen wir noch mehr Geld verlieren ? Antworten


Nadine Binsberger

02.07.2010, 17:30 Uhr
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Wenn die CH nicht bald dem Euro-Raum beitritt, wird sie wirtschaftlich total abgeschottet sein und sich selber oder via Übersee versorgen müssen. Antworten


Ruthild Auf der Maur

02.07.2010, 15:38 Uhr
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@Peter Salto: Da könnten Sie recht haben. Antworten


Ruthild Auf der Maur

02.07.2010, 15:25 Uhr
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@Alex Keller: Muss man die früheren Arbeitgeber kennen oder reicht es auch, wenn man bestimmte Clubs bzw. Mitgliedschaften von Ph. Hildebrand kennt, um zu verstehen, was Sie damit meinen? Ein Ja oder Nein als Antwort würde genügen. Danke. Antworten


Roli Meier

02.07.2010, 15:12 Uhr
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@ludwig schaller: 1000 Jahre sind in Europa in der Regel nach 12 Jahren beendet, zumindest war das bis anhin so. 12 Jahre lässt sich das Kunst-Gebilde zur Not sicher noch aushalten. Die EU soll lieber jetzt den Euro aus dem Verkehr ziehen, bevor der Euro Europa in die Knie zwingt. Antworten


Christoph Stahl

02.07.2010, 14:25 Uhr
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Eventuell 30'000 Jobs weg dafür wieviele Milliarden gespart? 10 Mia bis jetzt und wenn der EUR auf 1.20 fällt nochmals ca. 15 Mia (bei 200 Mia Euro "Reserven"), total also 25 Mia? Das heisst jeder dieser Jobs ist uns wieviel wert? CHF 833'000.--. Ein etwas sehr teures Jobprogramm, nicht? Abgesehen davon würde ich mich über Deflation freuen. Ich habe keine Schulden und ich könnte günstig einkaufen! Antworten


Peter Salto

02.07.2010, 14:15 Uhr
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Keine Angst. Der Franken wird schon noch unter Druck geraten. Der schwache Euro und die schlechte Börse wird massive Verluste bei Steuereinnahmen und Sozialwerke generieren und die Volkswirtschaft wird wegen der Tourismusprobleme und wegbrechender Exporte (da besteht ein time-lag) massiv unter die Räder kommen. Dann sehen wir den Euro wieder bei 1.45. Antworten


Peter Salto

02.07.2010, 14:13 Uhr
Melden

Keine Angst. Der Franken wird schon noch unter Druck geraten. Der schwache Euro und die schlechte Börse wird massive Verluste bei Steuereinnahmen und Sozialwerke generieren und die Volkswirtschaft wird wegen der Tourismusprobleme und wegbrechender Exporte (da besteht ein time-lag) massiv unter die Räder kommen. Dann sehen wir den Euro wieder bei 1.45. Antworten


Hans Mueller

02.07.2010, 14:05 Uhr
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@L. Jametti: Auch der Schweizer Franken ist "inflationär", die Geldmenge wurde zwar etwas zurückgefahren, aber im allgemeinen gilt, dass die Geldmenge ständig steigen MUSS um die Zinsen der letzten Schulden zurückzuzahlen. Diese Zinsen sind nämlich NICHT Bestandteil der tatsächlichen Geldmenge und KÖNNEN NICHT bezahlt werden falls keine neuen Schulden gemacht werden. DAS ist die tatsächliche Blase Antworten


Margot Helmers

02.07.2010, 13:43 Uhr
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@udwig schaller: Dann gehen Sie doch mal in den EU - Raum und reden sie mit den Menschen! Es hat gute Gründe warum so viele EU - Bürger in die Schweiz wollen. Rosinenpickerei betreiben alle Länder und deren Menschen, schauen Sie Nachrichten! Antworten


Walter Kunz

02.07.2010, 13:40 Uhr
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Finger davon. Die Nationalbank hat sich bereits in einem kritisch hohem Mass für eine bis anhin nutzlose Euro Stützung eingesetzt. Antworten


Lidija Jametti

02.07.2010, 13:28 Uhr
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@Hans Mueller Wahrscheinlich wird sie es tüchtig tun müssen.Der Euro/US$ Kurs per Ende Jahr schätze ich auf 1US$=Euro0.90 Eine doppelte Reservewährung US$/Euro für die US Wirtschaft und der tiefe Öl-Preis sind für USA ungünstig. Die EU ist verschuldet und die Ami,s sind empört, dass die EU sparen geht. Viele Dinge müssen bereinigt werden für den CHF. In China keine Blase. In CH keine Blase. Antworten


Mike Michel

02.07.2010, 13:22 Uhr
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Es würde mich nicht wundern, wenn die SNB den Franken so lange gestützt hat, bis die Banken ihre Euro-Positionen abgesichert haben. Der letzte SNB Präsident sitzt ja auch wieder im Verwaltungsrat der UBS. Ansonsten macht diese Strategie keinen Sinn. Ein paar Monate den Franken zu stützen schützt die Exporteure kaum, die sind ja meist 1 bis 2 Jahre abgesichert. Antworten


Matti Hoch

02.07.2010, 12:48 Uhr
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Vielleicht müssten einfach mal einige Herren (u. Damen!) vom hohen Ross steigen und zulassen, dass unsere, ach soooo guten Produkte einfach billiger verkauft werden.Was ist denn das für ein Gejammer von Auswandern u. Produktion ins Ausland verlegen??haben wir ja schon,und immer noch gibt es viele Firmen mit Riesengewinnen!und weniger Einwohner schaden auch nicht, es sind's eh schon viel zuviel! Antworten


Gerber Heinz

02.07.2010, 12:41 Uhr
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@Joachim Schippers: Die Schulden umschulden, zu was wenn die nichts ausser Schulden haben ?? Na, dämmerts jetzt wie das Spiel läuft...... irgendjemand zieht dann den schwarzen Peter! P.S. Gerade in dieser Zeit ist es ausserordentlich wichtig das einheimische Gewerbe zu unterstützen. Da ist Geiz ist geil-Mentalität fehl am Platz. Antworten


leo schale

02.07.2010, 12:35 Uhr
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BRAVO! @Sabine Fischer: Nun,die EU existiert noch immer,der € auch u. ein paar Europhobe gaben dem Konstrukt noch 2 Wochen. Nun galoppiert der Schweiz die Wirtschaft davon. Wohin? In den EU-Raum. Werft schon mal die Druckmaschinen an und bestellt Schubkarren in Deutschland,die wissen bereits,wie man mit einer Schubkarre voller Geld ein Brot beim Bäcker holt. Gute Nacht Schweiz u. Guten Morgen EU ! Antworten


ludwig schaller

02.07.2010, 12:29 Uhr
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Was jammert die CH über ihren Bundesrat,den sie in ihrer ach so tollen Demokratie ja selber wählen durften,bildet sich aber gleichzeitig ein,das einzig seriös wirtschaftende Land zu sein?Den € u. die EUwird's in Tausend Jahren noch geben aber die CH u. den Franken...??? Nein die CH verschläft seit langem den Wandel u. da sind nicht ihre BR schuld sondern ihre Mythen,Naivität,Rosinenpickerei, etc.! Antworten


Sibylle Weiss

02.07.2010, 11:47 Uhr
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Das ist die Schattenseite der eigenen Währung.Hingegen sollte es der EZB möglich sein,das Schlimmste zu verhindern. Aber ich vermute,dass die EZB dagegen nichts tun wird, da durch die Verlagerung der Arbeitsplätze von der CH ins Ausland neue Arbeitsplätze im EURO-Raum schafft u.es dort dadurch weniger Arbeitslose geben wird!Da die CH nicht in der EU ist,muss sie selbst schauen,wo sie bleibt! Antworten


Dominik Grimm

02.07.2010, 11:44 Uhr
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@Patrick Tigri Vielen Dank für Ihre Erleuterung, die Wissenschaft geht nicht davon aus das diese Zyklen gibt, die Wissenschaft hat aber auch nicht diese Krise vorhergesehen, obwohl es ja für alle von Anfang an klar war. Es ist wie immer: die Theorie ist korrekt nur die Wirklichkeit scheint falsch zu sein... Das Resultat dieser Situation wird eine Währungsreform sein die die Sparer enteignen wird Antworten


Stefan Flüeler

02.07.2010, 11:37 Uhr
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Die Notenbank darf fast alles unternehmen, um den Wert des CHF konstant zu halten. Derzeit kann sie jedoch leider praktisch nichts tun. Obwohl Wirtschaftsverbände + Gewerkschaften zu Recht befürchten, das die Produktion abwandern könnte. Sobald die SNB versucht, den CHF auf den Finanzmärkten abzuwerten, wird von Währungsspekulanten gnadenlos dagegen gewettet, und die Aktion verpufft wirkungslos. Antworten


Urs Huggentobler

02.07.2010, 11:11 Uhr
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@ B. Rashiti: Sie haben völlig recht. Und es geht noch weiter. Wenn 1 Euro ungefähr 2 D-Mark entspricht und 1 CHF etwa 1.2 D-Mark waren, dann müsste das Verhältnis auf bis ca. 1 CHF zu 0.6 Euro (=60 Cent) fallen, damit die alten Verhältnisse wiederhergestellt wären. Das zeigt doch, welche Phantasiewährung der Euro selbst heute noch ist, obwohl bereits jetzt alle bei 1 zu 1.31 jammern. Antworten


Roland Moser

02.07.2010, 11:08 Uhr
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Der Substanzwert des Euro beträgt CHF 0,90/EUR, AKTUELL keine Tendenz nach unten. Momentan geschieht nur, dass der Markt arbeitet, weil genügend Informationen an die Öffentlichkeit gekommen sind. Der EUR-Kurs wird also "echt", und ist kein Spekulationsblasenkurs mehr, wie bisher, können wir wenigstens hoffen. Würde denn jetzt die SNB die 300 Milliarden EUR verkaufen? Danke. Antworten


Urs Huggentobler

02.07.2010, 10:59 Uhr
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Der Euro ist ein Auslaufmodell, basierend auf völlig überzogenen und unrealistischen Wunschvorstellungen geltungssüchtiger Politiker, die ihn über die Köpfe Abermillionen von Europäern hinweg eingeführt haben. Er wird bald zu Grabe getragen. Es lebe die D-Mark! Antworten


Patrick Ryf

02.07.2010, 10:50 Uhr
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Das die SNB den Zerfall des Euros nicht aufhalten kann, war eigentlich jedem Währungsspezialisten klar. Man hat gutes Geld dem Schlechten nachgeworfen und die dafür präsentierte Rechnung wird sehr hoch ausfallen. Um diese Entwicklung vielleicht 1 Monat raus zu zögern, hat man die eigene Währung bis zur Unkenntlichkeit verwässert. In solch unsicheren Zeiten sollte die SNB Gold und Silber kaufen. Antworten


alexander keller

02.07.2010, 10:48 Uhr
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wenn man sich mal die früheren arbeitgeber vom phipu anschaut, lässt es nur einen schluss zu: ALLES LÄUFT NACH PLAN!! Antworten


Werner Niederhäuser

02.07.2010, 10:44 Uhr
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@Sandro Müller: Wären die Banken CS, UBS, Deutsche Bank nicht auf die faulen Papiere der Lehman Brothers (USA !!!!!) rein gefallen und hätte die UBS (als einzige Bank in Schweiz) nicht beim Bund eine Bürgschaft verlangt, könnte heute nicht immer primitiverweise der UBS die Schuld zuweisen. Wenn das so gewesen wäre lieber Sandro, dann hätte die UBS die absolute Welt-Geld-Macht besessen.... Antworten


Olivier Stöckli

02.07.2010, 10:40 Uhr
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Nein Herr Lampard, es handelt sich nicht um eine spekulative Blase! Der hohe Kurs des Frankens im Verhältnis zu Euro und US-Dollar resultiert zum grössten Teil aus der Unsicherheit bzgl. den enstprechenden Währungen aufgrund der Tatsache, dass die Schweiz eines der wenigen Länder ist, welches die Staatsverschuldung im Griff hat und deshalb in den nächsten Jahren nicht massiv inflationieren muss. Antworten


Heinz Gerber

02.07.2010, 10:37 Uhr
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Schon Voltaire sagte “Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null“. Nicht umsonst heisst es"fiat money" = es werde Geld! Ich hoffe die SNB inflationiert nicht unsere Sparvermögen, auch wenn Arbeitsplätze verloren gehen. @Trauffer: Material vom Ausland ist schon billiger, aber die Arbeit im Inland bzw. das Produkt wird schlussendlich für den Käufer vom Ausland teurer. Antworten


Joachim Schippers

02.07.2010, 10:29 Uhr
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Der Euro war vor wenigen Jahren sehr stark und jetzt ist es der Franken. Das nennt man Wechselkurse. Demnächst ist der optimale Zeitpunkt gekommen im Euroraum auf Einkauftstour zu gehen. Alles ist super preiswert. Der Euro kommt wieder nach oben, spätestens wenn England oder die USA umschulden müssen, wird der Euro steigen. Antworten


Leclaire Gilbert

02.07.2010, 10:14 Uhr
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Die Nationalbank sollte vorsichtiger mit ihren Aussagen sein... das Ausposaunen einer Immobilien-Blase in der Schweiz... und die Ankündigung von notwendigen Zinserhöhungen...war nicht geschickt. Zinserhöhung heisst noch stärkeren Frabken... kleine Zinserhöhungen werden auch den anscheinend gefährdeten Immomarkt nicht entlasten... Antworten


Hans Mueller

02.07.2010, 10:13 Uhr
Melden

"schlimmstenfalls kann sie ihr Geld selber drucken" Genau, das kann sie, und nicht nur schlimmstenfalls, sondern die ganze Zeit. Wer sich dafür interessiert, woher unser Geld und der Wert desselben kommt (nein, wir haben kein Gold im Keller) der möge doch mal nach "Money as debt" oder "Geld als Schuld" googeln. Wer versteht wie Geld entsteht, versteht wie die Welt funktioniert. Antworten


Walter Albiez

02.07.2010, 10:12 Uhr
Melden

Ist ja gut, das wir nicht der EU angehören und somit den Euro nicht aufgezwungen wurde Antworten


Bruno Paganini

02.07.2010, 10:05 Uhr
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Was den Goldpreis anbetrifft, so ist eine technische Korrektur auf ca. US-Dollar 650/UZ möglich. Die USA sind gut beraten Fort Knox zu öffnen und zu den jetzigen Preisen Gold zu veräussern. Die Schweiz war ja so irrsinnig intelligent dies bei unter 350 zu tun ... Antworten


tom schweizer

02.07.2010, 10:02 Uhr
Melden

Wir sind eine kleine Firma, die vor allem Waren exportiert. Wir begrüssen insbesondere den tiefen EUR Kurs, denn er lässt uns viele Waren unglaublich günstig einkaufen. Auch Schweizer Privatpersonen dürften diesen Effekt eher positiv werten, ihr Geld wird immer mehr wert. Dass die Nationalbank - letztlich doch mit Steuergeldern - immer wieder versucht, den Kurs zu beeinflussen, ist fragwürdig+. Antworten


Sandro Müller

02.07.2010, 10:01 Uhr
Melden

Und kein Wort darüber, dass die UBS doch an allem Schuld ist... Antworten


Bruno Paganini

02.07.2010, 10:00 Uhr
Melden

Den Wechselkurs bestimmt der Markt. Angebot und Nachfrage. Und Letztere ist betreffend dem Schweizer Franken rasant und unendlich. Einzig wenn die guten Exporte von Deutschland anhalten und noch wachsen, dann wird auch der Euro zur Bezahlung der Rechnungen wieder gefragter sein. Aber von den Grundwerten her gesehen spricht alles für den Franken. Er ist und bleibt der "Save Haeven". Antworten


Jean Pütz

02.07.2010, 09:55 Uhr
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@Reto Trauffer: Messerschaft Analysiert... Schön, dass sie von Ökonomie verstehen :-) Hier geht es wohl weniger um die Zukäufe, Herr Trauffer. Das Problem liegt wohl eher daran, dass die Schweizer Firmen für die gleiche Leistung im Ausland weniger Geld bekommen, da EUR 100'000.- plötzlich CHF 10'000.- weniger Wert sind. Dieser Betrag feht den Unternehmen, daher die Panik... Antworten


rolf stocker

02.07.2010, 09:53 Uhr
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Völlig einverstanden mit Rashiti . Der Euro kam mit einer wirklich starken Währung, der DEM. Warum sollte ein Sammeltopf mit historisch schwachen bis sehr schwachen Währungen gg. dem CHF soviel höher bewertet sein? Also korrekt, bis 1.20 runter alles eigentlich normal. Das dies unserer Exportwirtschaft nicht hilft, ist ja schon klar. Allerdings überbezahlten CH Verbraucher über Jahre EUR Produkte! Antworten


Michael Schuma

02.07.2010, 09:48 Uhr
Melden

Das ist schlicht und einfach eine Währungsspekulation, die da stattfindet. Das hat mit einer starken Wirtschaft nichts zu tun. Und da der Schweizer Franken nun einmal mittlerweile eine sehr kleine Währung ist, können Spekulanten weltweit ihn beliebig dahin treiben, wo sie ihn haben wollen. Die Welt ändert sich, und die Schweiz tritt auf der Stelle. Die Auswirkungen werden langsam sichtbar. Antworten


Alois Leimgruber

02.07.2010, 09:47 Uhr
Melden

Die SNB kann gar nicht mehr intervenieren ,sie hat die höheren Devisenbestände an Euros in ihrem Depot als die EZB und das ist sehr gefährlich. Ich frage mich wer für diesen Riesenverlust gerade steht wenn der Euro noch weiter fällt ? Antworten


Danny Meier

02.07.2010, 09:42 Uhr
Melden

Durch die rasante Zuwanderung wird unser Markt auch zusätzlich künstlich aufgeblasen und das nur des Geldes wegen. Geld ist eben doch das höchste Gut des Menschen. Antworten


Werner Niederhäuser

02.07.2010, 09:36 Uhr
Melden

@Bashkim Rashiti Endlich einer, der durchblickt. Die Fantasiewährung Euro ist extrem überbewertet worden. Was jetzt stattfindet ist die Normalisierung des Euro gegenüber den anderen Währungen. Vor dem Euro: 1 Franken = 1.2 DM (und die Wirtschaft ging nicht kaputt) nach dem Euro 1 Franken = 0.65 Cent. Da kann doch was nicht stimmen. Antworten


Rene Wetter

02.07.2010, 09:34 Uhr
Melden

Wer behauptet, dass der Euro überbewertet gewesen sei, hat 0 Ahnung. Wers nicht glaubt geht mal nach D einkaufen, für €50 kriegt er den Einkaufswagen besser gefüllt als hier für CHF100! Die Nationalbank hat nicht mehr soviele Möglichkeiten: € kaufen sollte sie zur Zeit weniger, Zinsen senken auch nicht und Geld drucken ist auch eine schlechte Idee. Man muss abwarten, bis die grösse Panik durch ist Antworten


Regula Berger

02.07.2010, 09:31 Uhr
Melden

Es wird immer wieder auf diesem Export herumgehämmert! Aber sonst hat ein starker Franken für die Schweiz nur Vorteile! Um was geht es hier eigentlich? Antworten


Ronnie König

02.07.2010, 09:22 Uhr
Melden

Bei dem Eurokurs sollte das Bier auch viel billiger sein! Betrinken wir uns, denn der Kater ist uns so oder so gewiss. Und unsere Ersparnisse verlieren wir sowieso. Das ist alles nur weil sehr reiche Leute dann die Massen besser kontrollieren können. Sie verlieren auch sehr viel, aber niemals alles. Warum durchschaut denn das die Masse nicht? Antworten


Lidija Jametti

02.07.2010, 09:16 Uhr
Melden

Die EU und der EURO,beide von Politik der EU abhängig.Die Unlust der EU Politik Portugal und Griechenland zum Austritt aus der EURO-Zone zu bewegen sind Gründe für die Absackung des Euro. Die US$1.3Trillionen US Verschuldung haben den US$ als Reservewährung schon lange in Frage gestellt. Die Steuern:in Tschechien zum B. 10% +billige Personalkosten+Tschechische Krone, nicht der Euro. CHF - OK Antworten


Rolf Schumacher

02.07.2010, 09:11 Uhr
Melden

Der Franken ist nicht überbewertet, er repräsentiert ein stabiles politisches System und eine gesunde Volkswirtschaft. Der Euro aber beinhatltet ganz schwache Volkswirtschaften. Das Euro-Tief spiegelt den Vertrauensverlust der Investoren in marode Euro Volkswirtschaften. Der sfr ist eine Fluchtwährung geworden. Hoffen wir auf eine Wiedereinführung der D-Mark und der Druck auf den SFR wird weichen Antworten


Rene Baumann

02.07.2010, 09:11 Uhr
Melden

Der hohe Frankenkurs ist eine Folge der grossen Nachfrage. Diese Situation hatten wir in den 70ern auch schon einmal. Die Nachfrage zu bremsen ist einfach, indem auf den ausländischen Guthaben negative Zinsen bezahlt werden. Das belastet die Nationalbank nicht. Allerdinds dürfte dieser Ansat z den Banken, weil nicht gut für's Geschäft, nicht gefallen. Die Realwirtschaft ist den Banken egal. Antworten


Sabine Fischer

02.07.2010, 09:05 Uhr
Melden

Nun, die EU existiert noch immer, der Euro auch und ein paar Europhobe gaben dem Konstrukt noch 2 Wochen. Nun galoppiert der Schweiz die Wirtschaft davon. Wohin? In den EU-Raum. Werft schon mal die Druckmaschinen an und bestellt Schubkarren in Deutschland, die wissen bereits, wie man mit einer Schubkarre voller Geld ein Brot beim Bäcker holt. Gute Nacht Schweiz, und guten Morgen EU. Antworten


Andreas Schnyder

02.07.2010, 09:02 Uhr
Melden

Währungen haben die tendenz gegen null zu sinken sinken. Dem eigentlichen Wert einer Papierwährung. Nun kann die Schweizer Nationalbank schon intervenieren. Euro Dollar usw. kaufen, aber was kauft man da? Nichts anderes als die Schulden der jeweiligen Zocker. Wir die Arbeitnehmer Zahlen mit realer harter Arbeit die Schulden für Geld das aus dem nichts der phantasie entsdanden ist. Ist das Fair? Antworten


Heinz Oberholzer

02.07.2010, 09:00 Uhr
Melden

Der Herr Bührer ist ja auch wieder einmal in den Blickpunkt gerückt.Zusammen,als FDP Politiker,schreit er mit den Gewerkschaften um Hilfe der Nationalbank.Bereits sind durch die früheren Eurokäufe schon Millionen Franken bachab geronnen.Soll man denn immer nur Dummheiten machen Herr Bührer?Jahrelang war der Euro viel zu hoch und jetzt wo er langsam dem ende entgegen geht da soll man noch kaufen!! Antworten


Rene Baumann

02.07.2010, 08:59 Uhr
Melden

Der hohe Frankenkurs ist eine Folge der grossen Nachfrage. Diese Situation hatten wir in den 70ern auch schon einmal. Die Nachfrage zu bremsen ist einfach, indem auf den ausländischen Guthaben negative Zinsen bezahlt werden. Das belastet die Nationalbank nicht. Allerdinds dürfte dieser Ansat z den Banken, weil nicht gut für's Geschäft, nicht gefallen. Die Realwirtschaft ist denen egal. Antworten


Ruedi Meyer

02.07.2010, 08:58 Uhr
Melden

Ich habe ja einiges wirtschaftliches Grundwissen. Aber ich komme bei diesem Artikel schlicht nicht draus, Herr Rutishuser. Auch der Titel ist irreführend. Antworten


Heinrich Schibli

02.07.2010, 08:54 Uhr
Melden

Es fällt seit einiger Zeit auf, dass sich die SNB "spekulativ" in Szene setzen will. Zuerst "verschenkt" sie im grossen Stile Gold und dann stützt sie eine schon lange sichtbar Kranke Währung, nämlich den EURO bis zum "geht nicht mehr". Es würde den Entscheidungsträgern gut anstehen, wenn sie sich auf die Bewahrung der Vermögen konzentrieren würde anstatt Devisenverluste im grossen Stile zu machen Antworten


Martha Meister

02.07.2010, 08:51 Uhr
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Freier Kapitalfluss, das Hohelied der EU, welcher Wohlstand für alle bringen sollte, erweist sich nun als grosser Zerstörer. Antworten


Pius Tschirky

02.07.2010, 08:49 Uhr
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Länder wie Japan und die USA lassen ihren Währungen schon lange freien Lauf. Dies, weil sie bemerkt haben, dass es eine Sache des Marktes ist. Der Kurs des Euro wird auch in Zukunft von Nachfrage und Angebot anbhängen und nicht von den Stützaktionen der SNB. Die hat ihr Pulver schon längstens verschossen. Antworten


Kurt Hauser

02.07.2010, 08:49 Uhr
Melden

Warum werden die Importe nicht billiger, die Schweiz müsste ja jetzt ein Einkaufsparadies sein.... Antworten


Patrick Tigri

02.07.2010, 08:48 Uhr
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Geldpolitik ist halt was enorm Kompliziertes, sowas verstehen nur wenige wirklich (wenn überhaupt). Und Kondratiew-Zyklen (das rhythmische, zwangsläuige Auf und Ab der Wirtschaft) sind keineswegs etwas Bewiesenes, im Gegenteil. Die Wissenschaft geht davon aus, dass es sie gar nicht gibt. Antworten


Martha Meister

02.07.2010, 08:45 Uhr
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Finanztechnisch ist der Kauf von Euro durch die SNB jetzt schon ein Desaster, da es sehr lange dauern wird, bis sich der Euro erholt, wenn überhaupt. Die Jungs von der SNB scheinen sich echt Mühe zu geben, aber was der Westen braucht sind keine Geldtransaktionen sondern Arbeitsplätze. Das Zurückholen von Arbeitsplätzen aus Asien. Oder eine komplett neue Gesellschaftsordnung. Antworten


Hans Flüglistalder

02.07.2010, 08:44 Uhr
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Die Nationalbank hat völlig falsch gehandelt. Sie hätte den Euro auf 1.20 fallen lassen müssen und danach intervenieren. Dies hätte 10 Mia Gewinn gebracht statt Verlust. Jeder Spekulant weiss nach der guten alten Regel " Never catch a falling Knive" dass man sich nicht gegen fallende Märkte stellen darf. Unglaubliche Anfänger diese Bundesspekulanten! Antworten


Roli Meier

02.07.2010, 08:41 Uhr
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Die CH wird Opfer ihres eigenen Erfolgs. Weil bei uns im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften seriös und gut gewirtschaftet wird, überschwemmen uns nun ausländische Bürger mit ihrem Geld um es vor ihren Regierungen in Sicherheit zu bringen. Tragisch, wenn wir unser System aufgeben müssten um uns dem tiefen Niveau des Auslands anzupassen. Die Welt könnte von uns lernen, leider will sie nicht. Antworten


Peter Müller

02.07.2010, 08:39 Uhr
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(herr hildebrand in einem interview). worte der snb werden vom markt auf die goldwaage gelegt und folgt kein handeln den eigenen beteuerungen gemäss folgt die sofort und brutal von den bigplayers. also offene kommunikation der snb und striktes handeln danach aber NIE offene kommunikation und hände in den schoss legen. Tödlich. Antworten


Dieter Wundrig

02.07.2010, 08:36 Uhr
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Wo sind denn all die Euro-Kritiker?Es stimmt,der Euro war immer zu hoch bewertet,obwohl man ja immer einen starkenEuro wollte.Wichtig ist ein stabiler Euro,der wird sich irgendwo einpendeln.Jeder kann sich ausrechnen wie es der DM und der D-Wirtschaft ergangen wäre,so wie es jetzt dem SF und der CH-Wirtschaft ergeht. Vonwegen Exportweltmeister, diesen Titel hätte man schon lange vorher abgegeben. Antworten


Matthias Steiner

02.07.2010, 08:36 Uhr
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Der CHF wird im Moment von Sparern aus aller welt als sicher Hafen gebraucht. Sie profitieren gratis von der CH Solidität. Das gab es schon öfter, nur sind neu gleich zwei Megawährungen in der Krise. Der CHF ist zu attraktiv. Deshalb: Negativzinsen von 1 % p.a. für ausländische Guthaben einführen ( wie früher!). Mit dem Ertrag kann die Nationalbank Konjunkturprogramme und Stützungen finanzieren. Antworten


Max Meier

02.07.2010, 08:33 Uhr
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Um Himmels Willen! Wie kommt dieser pseudo Ökonom Lampart auch noch in den Bankenrat der Nationalbank? Eigeninteressen vertreten schön und gut, aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit. Übrigens hat sich gezeigt, dass keine Währungsintervention der NB je langfristig Stand gehalten hat. Auch unser NB kann den Markt nicht manipulieren, zumindest nicht langfristig. Antworten


Roland Manke

02.07.2010, 08:33 Uhr
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Genau das Problem hatte vor dem Euro die DM; permanent Kursschwankungen unterworfen, mal über- mal unterbewertet und die exportorientierte Wirtschaft u.a., musste mit teuer erkauften Devisen fertig werden. … und wir fahren halt dieses Jahr nicht wie sonst 3, 4 mal nach Ascona oder Luzern sondern bleiben hier im sonnigen Norden und besuchen die neu errichteten Traumhotels zwischen Usedom und Sylt. Antworten


Manuela Binggeli

02.07.2010, 08:25 Uhr
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Unsere Führungskräfte machen mir Angst. Die Schweiz war einst weltweit bekannt für vermittelnde Diplomatie für fremde Staaten. Der Bundesrat brachte es fertig, dass wir überall Krach haben und man uns diplomatisch beistehen muss. Die Notenbank schafft es, dass Volksvermögen innert ein paar Jahren verschwindet. Da kann ich nur fragen - Schweiz quo vadis ?? Antworten


Gianin May

02.07.2010, 08:20 Uhr
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Jahrzehnte lang galt DM100=CHF80 und wir haben ein Schweinegeld verdient und nun wegen ein paar Monaten werden Ängste geschührt, dass nur so die Fetzen fliegen... ich verstehe die Aufregung nicht, wenn es anhält gewöhnen sich alle dran wie umgekehrt auch. Entweder sind die CH Produkte so gut, dass sie sich auch so verkaufen, oder neuere Entwicklungen wären sonst längst fällig gewesen. Antworten


Karl Linder

02.07.2010, 08:15 Uhr
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Es könnte am Schluss sehr ironisch sein, dass wir als Land das Bankgeheimnis nicht aus Überzeugung abschaffen würden, sondern aus dem Grund, den Schweizer Franken gegenüber dem Euro und dem $ wieder in Einklang zu bringen. Der Abzug von CHF-Geldern könnte dies letztlich bewirken. Interventionen scheinen mir nur dann sinnvoll, wenn auch die Chinesen/Inder am Markt Euro kaufen würden. Antworten


Bashkim Rashiti

02.07.2010, 08:12 Uhr
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Kein Stress, Euro ist sowieso von Anfang her stark über-gewertet... Real ist 1 Fr. = 1.2 € d.h. wie bei DM... Antworten


Kim Colin Dällenbach

02.07.2010, 08:08 Uhr
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Da sieht man mal wieder wunderschön, wie illusorisch unsere (Geld-)wirtschaft ist. Geld, das eigentlich nicht wirklich exisitiert, hat eine Kursveränderung, die es eigentlich nicht gibt und löst damit echte Angst aus. Das dient nicht dem Menschen, da dient der Mensch dem Mammon. Antworten


Ulrich Rusch

02.07.2010, 08:03 Uhr
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Geld drucken ist sicher die beste Lösung Herr Lampart. Typisch links orientiert... Geld ist genügend da nur die Verteilung ist ungerecht. Mein Grosvater hatte die finanziellen Wirren der Hyperinflation (ist bald 100 Jahre her) miterlebt und mir die Zusammenhänge erklärt. DANKE!! Herr Lampart - kennen sie die Lehren des Herrn Kondratieff?? Der Zyklus schliesst sich sobald man langfristig denkt. Antworten


Amanda Marlini

02.07.2010, 07:59 Uhr
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Die Nationalbank hat mehr als die Hälfte des Goldbestandes, der von unseren Vorfahren angehäuft wurde, zu Schleuderpreisen verhökert. Heute könnte man damit die AHV voll sanieren. Nun kauft sie Ramscheuro für 200 Milliarden, Riesenverluste sind vorprogrammiert. Jedes Kind weiss nach dem die Englische Nationalbank gegen die Spekulation verlor, dass man da keine Chance hat. Ein Trauerspiel !!! Antworten


Reto Trauffer

02.07.2010, 07:18 Uhr
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Jetzt können wir mal schauen, was unser Land unserer Wirtschaft wert ist. Wenn nur eine Firma ins Ausland abwandert ist das ein Skandal. Profitieren konnten diese Firmen jahrelang von unserer Wirtschaftsförderung. Ich hoffe nur, auch unser Bundesrat bleibt diesmal standhaft (ein geheimer Wunsch) und subventioniert keine einzige Firma. Mit dem tiefen Euro sind doch die Zukäufe billiger? Antworten



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