Wirtschaft
Tages-Anzeiger Pensionskassenrating 2009
Von Erich Solenthaler. Aktualisiert am 16.09.2009
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Erich Solenthaler
Redaktor Geld
Tages-Anzeiger
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Der «Tages-Anzeiger» führt dieses Jahr zum vierten Mal einen grossen Pensionskassenvergleich durch. Das Ziel des PK-Rating ist, den teilnehmenden Vorsorgeeinrichtungen und ihren Versicherten objektive Informationen für die Bewertung und Einordnung der Leistungen und Aufwendungen zu geben.
Die Kriterien und Gewichtung stammen vom Beratungsunternehmen Mercer. Für die Auswertung und journalistische Betreuung ist der Tages-Anzeiger zuständig. Erstmals wird das PK-Rating in französischer Sprache von «Bilan» veröffentlicht. Die Teilnehmer werden über das Datum informiert.
Die Umfrage, Kriterien und die Bewertung, die dem Rating zugrunde liegen, können Sie sich hier herunterladen und ausdrucken (PDF links)
Die Umfrage ist bis zum 2. Oktober offen. Neu ist, dass Sie mit Hilfe eines Passwortes, das Ihnen nach der Registrierung zugestellt wird, die Umfrage unterbrechen und später weiterführen können.
Soll ich mich beteiligen?
Das PK-Rating strebt einen objektiven Vergleich der Leistungen von Pensionskassen an. Diesem Vorhaben wird viel Skepsis entgegen gebracht. Dabei wird oft die grundsätzliche Möglichkeit eines Vergleichs in Frage gestellt. Nach einer verbreiteten Meinung sind die schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen in ihrer Struktur und ihren Leistungen zu unterschiedlich.
Mit diesen Vorbehalten und auch mit der Kritik am letzten Rating haben wir uns intensiv auseinandergesetzt. Aus den damit verbundenen Diskussionen und Analysen ist ein verbesserter Fragebogen entstanden.
Wie bereits 2008 werden drei Bereiche reglementarischen Leistungen, Finanzierung, bzw. Performance und Verzinsung unterschieden unterschieden. So können voneinander unabhängige Elemente isoliert betrachtet und zu bewertet werden. Für die Schlussbewertung werden die drei Bereiche gehen in die Schlusswertung mit folgenden Anteilen ein: Leistungen 40 Prozent, Finanzierung und Performance je 30 Prozent.
Eine weitere Differenzierung erfolgt auf Ebene der einzelnen Fragen, welche je nach Wichtigkeit mit unterschiedlicher Punktzahl bewertet werden. Es werden drei Stufen unterschieden. Neu an der diesjährigen Umfrage ist, dass Fragen miteinander verknüpft werden. Es betrifft dies insbesondere die beiden sensitiven Bereiche Beiträge / Leistungen und Anlagen / Performance.
Zudem werden neu nur noch autonome und halbautonome Pensionskassen für das Rating berücksichtig. Damit ziehen wir die Konsequenzen aus den Problemen, die sich letztes Jahr aus der gleichzeitigen Bewertung von einzelnen Vorsorgeeinrichtungen und Sammelstiftungen ergeben haben.
Pour la version française, s'il vous plaît suivez le lien «Weitere Artikel zum Thema». (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 16.09.2009, 13:06 Uhr




