Wirtschaft
Bank-Bashing treibt Goldman Sachs aus Washingtons Schutzschirm
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Lieber schon heute als erst morgen will die frühere Musterschülerin der Wallstreet unter dem Schutzschirm Washingtons herausflüchten. Ideal wäre nach Ansicht der Bank die Rückgabe der zehn Milliarden US-Dollar schon im April, wie die «New York Times» unter Berufung auf «Insider» berichtet.
Aus dem Kreuzfeuer
Goldman Sachs wolle so aus dem Rampenlicht der öffentlichen Debatte um Strafsteuern auf Boni und Staatsinterventionen kommen. Zudem könne sich die Bank so die Zinsen für das Kapital sparen.
Schon mehrfach hatte Goldman Sachs angedeutet, die Staats-Milliarden so rasch wie möglich wieder zurückzahlen zu wollen – laut Bankchef Lloyd Blankfein war bisher Ende 2009 als Termin angepeilt worden. Jetzt soll alles viel schneller gehen, Gespräche seien für die nächste Woche geplant, so die «New York Times».
Steht die Bank dann schlechter da?
Zögern könnte Goldman Sachs einzig wegen des Konkurrenzkampfs. Andere Banken, die das Staatsgeld länger behalten, könnten so besser dastehen. Sie verfügen über höhere Kapitaldecken, was sie als sicherer erscheinen lässt. Schon bei der Vergabe des Geldes im Herbst hiess es in der Branche, Goldman Sachs habe die Milliarden vor allem auf politischen Druck hin angenommen. (cpm)
Erstellt: 25.03.2009, 16:13 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

