Wirtschaft

Boni bei Schweizer Firmen am verbreitetsten

Aktualisiert am 09.12.2009

Bei den Bonuszahlungen sind die Schweizer Firmen führend in Europa. Dies zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Beratungsfirma Hewitt Associates.

Fast alle Manager der zweiten und dritten Unternehmensebene erhalten in der Schweiz demnach variable Lohnanteile. Schweizer Unternehmungen zahlen 78 Prozent ihrer Fachkräfte und 61 Prozent ihrer Sachbearbeiter einen Bonus, wie die Auswertung der Hewitt-Studie «Managing Compensation in Europe 2009» gemäss Mitteilung ergab. In Deutschland sind es 62 beziehungsweise 48 Prozent, in Frankreich 60 beziehungsweise 55 Prozent. In der Schweiz sind auch langfristige variable Vergütungsbestandteile, so genannte Long Term Incentives (LTI), auf allen Hierarchieebenen am weitesten verbreitet.

Knapp drei Viertel des oberen Kaders erhielten LTI, ebenso zwei Drittel des mittleren Managements und knapp 30 Prozent des unteren Kaders, heisst es. In Deutschland sind es 62 beziehungsweise rund 50 und elf Prozent. In französischen Firmen erhalten 68 Prozent des oberen und 43 Prozent des mittleren Kaders LTI.

Die Studie basiert auf der weltweiten Vergütungsdatenbank von Hewitt. Darin sind mehr als 5.500 Unternehmungen aller Branchen und Grössen aus 42 Staaten erfasst. (sam/ap)

Erstellt: 09.12.2009, 14:08 Uhr

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