Wirtschaft
China sitzt auf 1954 Milliarden Dollar
Aktualisiert am 11.04.2009 5 Kommentare
Artikel zum Thema
Wie die Zentralbank am Samstag mitteilte, wuchs das Devisenvermögen bis Ende März auf 1,954 Billionen Dollar. Das sind 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings hat sich der Zuwachs im ersten Quartal verlangsamt und betrug nur noch 7,7 Milliarden Dollar. Das sind 146,2 Milliarden Dollar weniger als im Vorjahreszeitraum.
Nicht nur Dollars
China hat in den vergangenen Jahren dank seines Wirtschaftsbooms und seiner starken Exportleistung die grössten Währungsreserven der Welt angesammelt. Finanzmarktbeobachter schätzen, dass 70 Prozent der chinesischen Devisenreserven in Dollar angelegt sind. Darunter sind auch amerikanische Staatschuldverschreibungen.
Aus Sorge um die Sicherheit ihrer in US-Staatsanleihen angelegten Währungsreserven hatte die chinesische Regierung vor dem Londoner Weltfinanzgipfel öffentlich einen stabilen Dollar gefordert. Als Alternative hatte Peking die Idee einer neuen weltweiten Leitwährung ins Gespräch gebracht und damit die USA als führende Finanzmacht herausgefordert.
Aussenhandel stabilisiert sich
Wegen der Wirtschaftskrise fielen die chinesischen Exporte im März um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es war der fünfte Monat mit einem sinkenden Exportvolumen in Folge. Allerdings war der Rückgang weniger stark als noch im Februar (minus 25,7 Prozent). Die Regierung erklärte am Freitag, der chinesische Aussenhandel zeige «klare Anzeichen einer Besserung». (cpm/ap)
Erstellt: 11.04.2009, 09:41 Uhr
WRITE A COMMENT
5 Kommentare
Wirtschaft
Umfrage
Gesetzt den Fall, Geld spielt für Sie eine untergeordnete Rolle. Würden Sie in Andermatt eine Ferienwohnung kaufen?

Roger Schmid
@ Francesco De Giorgi: Sie wollen das aktuelle Chinesische Regime aber nicht ernsthaft als kommunistisch bezeichnen, oder? China hat z.z. wohl etwa soviel mit Kommunismus zu tun, wie Dick Cheney mit der internationalen Friedensbewegung.. Antworten