Wirtschaft

Das Ende der Mittelklasse

Was, wenn es wirklich kracht? Was wird dann aus unseren Konten und Jobs? Und was aus unseren Köpfen? Zum grossen Knall fehlt eigentlich nur noch ein letzter Funken Angst.

Angst und Empörung: Schilder von Aktivisten der Bewegung «Occupy Paradeplatz» in Zürich.

Angst und Empörung: Schilder von Aktivisten der Bewegung «Occupy Paradeplatz» in Zürich.
Bild: Keystone

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Welchen Tag wird man im Rückblick für die Geschichtsbücher nehmen? Den Tag, als die Bancomaten kein Geld mehr ausspuckten? Den Tag, als Kunden die Schalterhallen der Banken stürmten? Als sie sie anzündeten?

Klar ist nur: Der Tag ist denkbar. Noch nicht wahrscheinlich, aber denkbar. Denn alles steht bereit für eine gigantische Kettenreaktion: ein klammes Bankensystem, ein gespaltenes und gefesseltes Amerika, ein verschuldetes Europa ohne Plan. Bedrohlicher als der Mangel an Geld noch scheint der Mangel an Klarheit. Zwar jagen sich Gipfel, Finanzspritzen, Rettungsaktionen, doch besteht in den Machtzentralen keine Einigkeit über Diagnose und Therapie: mal milliardenteure Feuerwehreinsätze, mal zerstörerische Sparpläne.

Zum grossen Knall fehlt eigentlich nur noch ein letzter Funken Angst: ein Moment der Panik. Es wäre ein historischer Tag, der Tag, an dem die dominierende Kaste der letzten 75 Jahre ihre Macht verliert: die westliche Mittelklasse.

Eine weisse Landkarte

Sicher: Noch ist es möglich, dass der Tag nicht anbricht. Dass dank der Notenpresse der vereinigten Zentralbanken Finanzinstitute und Staaten durchgeseucht werden, dass die Chinesen den Westen als Grosskunden herausboxen, dass EU und USA ihre tausend Wunden mit tausend Pflastern zum Versiegen bringen. Trotzdem: Die aktuelle Konstruktion der Weltwirtschaft gleicht mit ihren wechselseitigen Krediten der Wohnung eines Wahnsinnigen, der alle Gegenstände eines Zimmers mit Fäden aneinander gesichert hat. Eine falsche Bewegung – und wo ein Salon war, ist nun ein Trümmerhaufen.

Was also passiert, wenn das Weltfinanzsystem zusammenbricht? 2008, nach dem Lehman-Crash, war die Welt ein paar Mal nur Stunden davon entfernt. Damals entschieden sich mehrere Staaten erst im letzten Moment für die Rettung der Banken. Was wäre passiert, wenn nicht? Das Erschreckende an diesem Szenario ist: Es existiert nicht. Niemand weiss, was dann passiert wäre. Befragt man Experten, sagen diese: undenkbar. Der Crash ist eine weisse Landkarte: Seine Folgen sind vielleicht nicht undenkbar, aber ungedacht.

In Zürich planen einige Leute bereits. Je nach Portemonnaie empfehlen sie Positionen in Gold, Landkäufe oder ein paar Tausender unter der Matratze. Das sind hilflose Investments. Denn kommt es zum grossen Krach, ist die Kettenreaktion unvorhersagbar: Niemand weiss, wen und was es erwischt. Klar ist nur, dass es keinen sicheren Ort gibt. Tausende Firmen, Milliarden an Vermögen, Millionen Jobs werden aufhören zu existieren.

Die entwertete Erfahrung

Doch der Verlust von Geld, Pension, sogar von Jobs wäre noch die freundliche Seite der Katastrophe. Selbst wer Glück hat und Vermögen und Beruf behält, wird einen noch härteren Verlust erleiden: Denn ein Crash würde nicht nur Papiere entwerten, sondern vor allem die eigenen Erfahrungen. Es könnte gut sein, dass die Milliarde Menschen der westlichen Mittelklasse eines Tages das Schicksal der russischen Aristokraten nach der Revolution teilen: Daheim waren sie mächtig, im Exil verlorene Figuren.

Das einfach deshalb, weil die Welt ihrer Jugend verschwunden war. Und dadurch alles wegfiel, was sie gelernt hatten, an Hierarchien, Zielen und Plänen, Urteilen und Vorurteilen, Höflichkeitsregeln, Karrieretechniken. Nichts zählte mehr in der neuen Welt: nicht die Ideale, nicht die Routinen, nicht die Erziehung. Das Einzige, was ihnen blieb, war Tee, Melancholie und strapazierte Würde.

So geht es auch uns: Die Art, wie wir das Leben beurteilen – all das wurzelt in unserer Jugend in der breiten, reichen Mittelklasse. Dabei ist es egal, ob jemand Konformist ist oder das Gegenteil: Verschwindet ihre Welt, verschwindet die Person.

Klar ist nur, dass die optimistische westliche Mittelklasse auch ohne Crash nicht mehr die Welt unserer Kinder sein wird. So haben in den letzten 30 Jahren vor allem Konzerne und Superreiche Profit gemacht. Und da Geld Macht und Macht Geld bedeutet, rutscht die Demokratie Stück für Stück Richtung Oligarchie. Und der Schwung des wirtschaftlichen Aufstiegs und somit der Optimismus haben sich verschoben: nach Asien, Indien, sogar nach Afrika. Selbst wenn das System nur bröckelt statt fällt, ist die Welt unserer Kinder schon heute eine irritierend freiere und einiges härtere, als es die Welt der Eltern war: Der Drill reicht von Frühchinesisch übers Lernstudio bis zu weit strafferen Universitäten. Dafür sind die Informationen inflationär. Und das Geld ist knapp. In weiten Teilen der USA und Europa herrscht Massenjugendarbeitslosigkeit.

Den Eltern bleibt damit je länger, je mehr das Los der Verschonten: als lange luxuriös lebende Aristokraten, die ihre Jugend mit absurden Problemen auf absurden Partys verbracht haben. Sie haben vielleicht etwas zu erzählen, aber nichts Heutiges mehr zu sagen.

Wie ein vergilbtes Foto

Was also tun – wenn die Welt der Mittelklasse endet, mit einem Winseln oder mit einem Knall? Ausser wach zu bleiben, bleibt wenig. Die klügste Vorbereitung ist, sich zu erinnern, dass man durch stürmische Zeiten besser mit weniger als mit mehr Gepäck kommt.

Die klügste Versicherung wäre somit, den eigenen Besitz schon als Erinnerung zu sehen – leicht vergilbt wie auf einer alten Fotografie. Und nicht nur vom materiellen Besitz probeweise Abschied zu nehmen, sondern auch die eigenen Erkenntnisse und Erfahrungen, die Anekdoten und Strategien, den eigenen Kopf versuchsweise als Vergangenheit zu sehen.

Erstellt: 12.11.2011, 06:59 Uhr

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330 Kommentare

Anita Merkt

21.12.2011, 19:10 Uhr
Melden

interessante Fragestellung, leider wird's dann zu philosophisch, wie wär's mit dem Ausmalen des wirtschaftlichen Szenarios, ist doch nicht so schwierig: Abrutschen grosser Teile der Mittelklasse in die Armut, haben wir doch alles in Ländern wie Argentinien schon gesehen, klar wird dann auch der hergebrachte Kopfinhalt wertlos, aber den russischen Aristokraten blieb wenigstens noch Geld. Antworten


Peter Guhl

17.12.2011, 09:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Erlaubt nicht, dass andere ihre Angst auf Euch übertragen! Und vor allem: Hinterfragt die Gründe der Angst bei allen, die derzeit so laut herumjammern!
Auch wir haben eine Aristokratie, die ein wenig jener im zaristischen Russland gleicht. Und auch unsere Aristokratie wird bei einem Knall der noch viel grössere Verlierer sein als der Mittelstand. Nur dass unsere Aristokratie das genau weiss.
Antworten


Hans Albrecht

18.11.2011, 08:20 Uhr
Melden

sicherlich angebracht ein denkbares szenario zu projizieren und entsprechend nach lösungen zu suchen. doch sind lösungen in aussicht und wer soll diese umsetzen können? Ein vorgeschmack werden uns im INSIDE JOB doku-film geboten mit der frage: "lernen bzw. wollen politiker & entscheidungsträger aus (klar und deutlich begangenen) fehlern?" Antworten


Beat Meier

15.11.2011, 15:39 Uhr
Melden 6 Empfehlung

So lange 99% der Bevölkerung sich nicht bewusst ist, dass die Lohnarbeit IMMER via Ausbeutung passiert und dass das Konkurrenzverhältnis der Umverteilung von den Unrentablen zu den Rentablen dient (Stichwort Steigerung des Mehrwerts), werden sie von den 1% als Lohnsklaven in den Klitschen namens Industrie gehalten und gnadenlos ausgenommen bis sie umfallen. Sklavt ihr noch oder denkt ihr schon??? Antworten


Rosmarie Kessler

14.11.2011, 22:29 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Kann irgend jemand ernsthaft glauben, ein Zusammenbruch des Finanzsystems wird nicht passieren bloss weil wir vorher nie Zeit gefunden haben darüber nachzudenken ?? Antworten


Fritz Känzi

14.11.2011, 20:28 Uhr
Melden

"Noch nicht wahrscheinlich" LMAO Antworten


Ursula Badertscher

14.11.2011, 15:19 Uhr
Melden 13 Empfehlung

So lange 99% der Bevölkerung sich nicht bewusst ist, dass die Geldschöpfung IMMER via Schulden passiert und dass das Zinseszinssystem der Umverteilung von den Fleissigen zu den Reichen dient (Stichwort leistungslose Zinserträge), werden sie von den 1% als Zinssklaven im Arbeitslager namens Realwirtschaft gehalten und gnadenlos ausgenommen bis sie umfallen. Sklavt ihr noch oder denkt ihr schon??? Antworten


Hans Ernst

14.11.2011, 21:46 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Wenn man Inflation und Verluste bei Anlagen einrechnet, so ist kaum je jemand durch Zinsen und Dividenden reich geworden. Die sind kein Problem. Dass man mit Aktien und Anlagen reich wird, wollen einen nur die Marketing-Strategen der Banken einreden und erstaunlicherweise glauben ihnen die Linken sogar. Reich wird man durch überhöhte Saläre und Boni, Unternehmensgründungen und Vetternwirtschaft.


Heinz Ehrdinger

14.11.2011, 13:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Geld ist ein lebenswichtiger Rohstoff geworden und gehört reglementiert. Aber der Fluss muss fliessen können. Steuern auf Finanztransaktionen notwendig. Es geht nicht mehr so weiter. Es gibt Menschen die Haargenau wissen wie der Hase läuft... Die Staaten sollten ihr wissenschaftliches Potential zusammen schliessen, dh diejenigen die nicht im Griff der Lobbysten sind. Geld hat höchste Priorität.. Antworten


Rolf Rüegg

14.11.2011, 11:53 Uhr
Melden 5 Empfehlung

wollen Sie den "Funken Angst" spielen, damit es dann wirklich knallt. Der Artikel ist verantwortungslos. In der jetzigen Zeit, wo die Menschen schon verunsichert sind, sollten Sie die Angst nicht noch weiter schüren, sondern beruhigend auf diese einwirken. In der Krise muss man ruhig und besonnen bleiben und das gehört auch zu ihren Aufgaben. Antworten


Bruno Froehlich

14.11.2011, 12:32 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Verantwortungslos ? - JA wie gewisse Wirtschaftkreise in Zusammenarbeit mit buergerlicher Politik "Working poor", knabbern an Sozialwerken, Gewinnmaximierung bis in Wohnungsmarkt, Behinderung Gesundsheitsreform foerdern! Verantwortungsvoll ! ist Angst,Zustand des 21.Jh. zu thematisieren ohne rosa Brille, mehr Menschen Mut machen sich zu wehren fuer Gegensteuer mit offenen Augen, drum der Beitrag


Ernst Rietmann

14.11.2011, 10:44 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Ein provokanter Artikel. Fakt ist, dass die schweizerische bürgerlich beherrschte Politik in den letzten Jahren vor allem die Reichen und Unternehmen bevorzugt hat. Steuern wurden abgebaut.Familienpolitik (in der Schweiz inexistent) und Lobby für die Armen wurde massivst vernachlässigt.Der für die Schweiz wichtige Mittelstand wurde und wird immer mehr geschröpft und kann sich nicht wehren.CH wohin Antworten


Franz-Dominik Imhof

14.11.2011, 10:29 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Es gibt dabei nur einen Denkfehler. "Europa" ist nicht verschuldet. De facto sind die BewohnerInnen Europas so reich wie nie zuvor. Es sind nur die Staaten verschuldet, einzelne Leute haben jedoch extrem viel Geld. Wenn es also knallt, dann knallt es für diese Leute, Schlimm wird es erst, wenn die wenigen Superreichen mittel und wege finden, Gewalt gegen die Mehrheit der Bevölkerung anzuwenden. Antworten


Nick Widmer

17.11.2011, 15:33 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Sie haben eine Ahnung, der Staat könnte einfach alle liquiden Mittel der Bank einfordern. Dann hat niemand mehr etwas! Da nützt auch Gold nicht viel, den wer braucht Gold wen er nichts tauschen kann? Ich habe schon lange das Gefühl das wir unseren Weg so nicht ewig weiterschreiten können. Wenn man sich etwas einliest, merkt man schnell wie dramatisch die Lage ist!


Beat Ruch

16.11.2011, 16:51 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das glauben Sie ja wohl selbst nicht. Es wird für immer mehr Leute in der Mittelklasse schwieriger die Lasten zu tragen. Privatkredite nehmen zu, insbesondere auch bei Jugendlichen. Keine Gute Basis. Was heisst es sind nur die Staaten verschuldet? Wir sind alle Teil des Staates. Wir bestimmen die Politiker, die die Verschuldung des Staates zugelassen haben.


Peter Illert

14.11.2011, 07:49 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Alles egal, das Leben spielt sich im Kopf ab. Wie wir denken, so fühlen wir. Antworten


Layla Nariesso

14.11.2011, 03:38 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Einige Menschen müssen wieder lernen Selbstverantwortung zu übernehmen d.h. arbeiten !! sich selbst ernähren! Es gibt zuviele Sozialfälle welche die Staaten aussaugen, oder kann mir jemand sagen von was diese occupy typen leben, wenn die wochenlang irgendwelche plätze belagern? viel gscheites haben die nichts zu sagen die kopieren nur die Plakate des occupy wall street. Antworten


Ursula Badertscher

14.11.2011, 13:54 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Kein vernünftiger Mensch der die Funktionsweise dieses Zinsklavensystems mit seiner GELDSCHÖPFUNG VIA SCHULDEN auch nur im Ansatz begriffen hat wird weiterhin über die Deckung des Grundbedarf hinaus arbeiten od. konsumieren wollen, geschweige denn freiwillig ein Darlehen aufnehmen! Nur Unwissende schuften sich für die leistungslosen Zinserträge der Reichen zu Tode und opfern sich dem Wachstumswahn


Gregor Müller

14.11.2011, 10:39 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Wer nichts besitzt ist abhängig von anderen..Wenn Kapitalisten ihr Geld horten, gibts nix... Ihre Aufforderung gegenüber Schwachen ist reiner Zynismus! Schuld sind ja eh immer die anderen + Sündenböcke gabs schon immer... dieses mal sind es aber die KAPITALISTEN! Es braucht ein anderes Geldsystem, welches die Verteilungsfrage besser regelt + kein Schneeballsystem ist.


Ernst Rietmann

14.11.2011, 10:39 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Was sagen Sie denn zum Thema Working Poor (z.B. Alleinerziehende, Berufe mit tiefen Einkommen, Langzeitarbeitslose)? Es ist erwiesen, dass diese Themen mit steigenden Zahlen existieren. Ich gehe einig, dass es Betrugsfälle gibt, was nie ganz ausgeschlossen werden kann. Ein Coiffeur-Lohn ist heute nicht in der Lage, ein Leben in der Stadt Zürich zu finanzieren. Düstere Zukunftsaussichten.


Blanka Staub

14.11.2011, 00:18 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Dieser Artikel ist unmöglich. Solche negativen Szenarien sind Gift und könnten durch herbeireden tatsächlich passieren. Die Menschen bekommen Angst u Angst ist ein schlechter Ratgeber. Besser wäre, eine Lösung zu präsentieren, damit der Kuchen besser verteilt wird, die Steuerschlüpfer zur Kasse beten, überhöhte Löhne, Boni über einer Million wie bei Bank, Versicherungen dürfen nicht vorkommen etc. Antworten


Gunnar Jauch

23.11.2011, 01:50 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ha, Frau Staub, der Artikel sei "unmöglich"? Sie meinen, "dass nicht sein KANN was nicht sein DARF?
.
Sie rufen nach "Lösungen"? Die Kacke ist seit Jahren am dampfen, die Politik kann keine solche bieten, da sie unfähig ist, SYSTEMISCHE ÄNDERUNGEN vorzunehmen.
.
Kein Wunder, sind sie doch alle von der Finanzindustrie abhängig. Goldmann Sachs & Co haben das sagen, zB Italiens Monti, einer von ihnen


Peter Troxler

13.11.2011, 23:39 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Das Argument zum Ende des Artikels ist absurd: Seibt stellt Besitz gleich mit Besitz an virtuellen Gütern wie Bankguthaben, Wertpapieren u. dergl. -- Kurzschluss! Unverpfänderter Boden, funktionierende Handwerkzeuge, etc. unterliegen nicht den Spielchen am "Markt" der Virtualitäten. Materieller Besitz und die Fähigkeit, damit zu schaffen übersteht die Krise. Nichts für Schreibtischtäter, jedoch... Antworten


Eva Samos

13.11.2011, 22:17 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Wir sind auf dem direkten Weg in eine neofeudale Gesellschaft. Leute aus Mittelstand wehren sich kaum. Gefallen sich immer noch in der Rolle "Alles wird gut; dann rücken wir halt zusammen; Geld macht nicht glücklich; etc." Das ist wie beim Feminismus. Niemand getraut sich zu sagen: "Ich bin Femisistin." Man hat Angst zu den Schwachen und Loosern zu gehören, obwohl dies längst Realität ist.... Antworten


Matthias Giger

13.11.2011, 21:24 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Eigentlich müsst die Politik im Westen alles tun, um die Agonie der Mittelklasse zu vermeiden. Gelingt dies nicht, dann wird es für die pluralistische Demokratie auch in vielen klassischen Industrieländern sehr eng, dies auch wenn sich die Geschichte (wie z.B. die Machtübernahme der Nazis) nicht "1 zu 1" wiederholen wird, sondern gemäss Karl Marx höchstens als "Farce" des früher Geschehenen Antworten


Oliver Ritter

13.11.2011, 19:15 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Niemand hat Interesse am Niedergang Europas noch an dem der USA. Afrika nicht, Indien nicht und China erst recht nicht. Heute sind die Volkswirtschaften viel zu sehr miteinander verflochten. Wer gegenseitig Handel betreibt, der bekämpft sich nicht. Viel wahrscheinlicher ist ein Schuldenschnitt im grossen Stil. Gab's übrigens schon mal: Marshallplan. Griechenland ist erst das Testlabor dafür. Antworten


Hanspeter Bruhin

13.11.2011, 18:20 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Der Mittelstand geht nicht unter. Antworten


herman GIGER

14.11.2011, 14:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Alle Staende sind um eine "Schuhnummer" runtergerueckt. Weitere Ruck's werden folden ,bis wir asymtotisch abflachen in den Zustaenden,Missatenden Lebenslagen der Globalisierung. d.h. zb.ein ausgederrter Somalie wird das umgekehrte erleben , er "was flying too low" und wir, Europa und NordAmerica, "were flying too high.


Ueli Holzer

14.11.2011, 01:41 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Genau richtig, aber der Mittelstand wird nur etwas aermer und die Reichen etwas weniger reich.


Beat Haueter

13.11.2011, 22:31 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Stimmt! Er ist schon untergegangen! Nur will es niemand WAHRHABEN!


Matthias Schmidt

13.11.2011, 16:45 Uhr
Melden

Was passiert, wenn man die Realität nicht ausblendet, sondern zulässt: Antworten


ralph kocher

15.11.2011, 01:28 Uhr
Melden

Realität selber blendet sich nie aus. Politisch korrekt gesehen, also drumrumzensuriert, hiesse dies, dass wenn sie (die Realität) einmal losgelassen, auf welche, die bislang nur dem Glashaus hofierten: "Autsch..."


Ueli Holzer

13.11.2011, 16:18 Uhr
Melden 5 Empfehlung

So schlimm wird es kaum, aber was passieren koennte, ist dass die Reichen weniger schnell reicher werden und die Mittelklasse schneller aermer wird. Antworten


Carlo Vagnières

13.11.2011, 15:37 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Hoppla
Da kommt mal was, endlich, was wir sooo gerne ausblenden und uns doch je länger je mehr beschäftigt auf den Tisch.Bravo!
Wo wir Milliarden ausgeben für eine Landesverteitigung frage ich mich gibt es einen Plan B? Gibt es eine Task-Force? einen Bundesratbunker oder so was,von wo der Plan B umgesetzt wird?
Was bleibt uns dann? Die Wahl zwischen voller Solidarität oder ???
Antworten


Kurt Brugger

13.11.2011, 15:19 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Dieses Szenario ist vorstellbar, aber alle denken es wird sich nicht einstellen,verdrängen. Wir sollten ja Optimisten nicht Pessimisten sein. Mit dem berühmten: halb voll und nicht halb leer,sind wir getrimmt worden.Und wo sind die Verantwortlichen für dasDesaster? Alle haben sich mit dem "goldenen Fallschirm" abgesetzt.Schulden,korrumpierte Finanzwelt, betrogene Bürger bleiben.Wie gehabt! Antworten


Carl Teuscher

13.11.2011, 12:02 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Die Mittelklasse wird es nicht mehr geben und wir werden auch nichts mehr zu sagen haben. Das Ende der Demokratie ist ja schon da. In Griechenland und Italien wurden die Ministerpräsidenten ausgetausch ohne Abstimmung und ersetzt durch Personen aus der Finanzwelt. z. B, Lucas Papademos, war Vize Präsident der EZB, parteillos. (Mario Monti für Italien) Die Kapitalisten werden Europa regieren!! Antworten


ralph kocher

13.11.2011, 22:20 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@ Herr Singenberger: Ihrem Optimismus geht es blendend, chapeau! Wie dem auch sei, real ist, dass Leistungssteigerung nur in einwandfreiem Klima und nicht ohne Zusatzunterricht ($!) erklecklich bleibt. Da aber der Mittelstand verarmt, werden auch in Ihren Reihen Stressfaktoren diese Ihrige Zielorientierung verfehlen. Zerrüttete Familienverhältnisse kennen Sie zumindest oder resultieren was daraus?


Carl Teuscher

13.11.2011, 18:00 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@G. Singenberger. Leider hilft eine gute Ausbildung auch nicht mehr aus, wenn das System zerstört ist. Schauen Sie sich mal die vielen jungen, gut ausgebildeten Menschen in Europa an, die ohne Arbeit sind. Viele Menschen die schnell an Geld und Macht kommen, verlieren das Rechtsempfinden und die Moral. Dei Schweiz ist immernoch eine Insel in Europa und noch gut abschotten von der Wirklichkeit.


Guido Singenberger

13.11.2011, 12:40 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Guten Tag Herr Teuscher, in jeder Bürgerschicht leben Gemütliche, Erfolgreiche, Kommunisten, Kapitalisten und Selbstbemitleider. Am besten man bildet sich fleissig weiter und wird zufrieden. Kann Ihnen garantieren, dass Europa nicht vom Kapitalismus beherrscht wird, sondern von den gut gebildeten Menschen mit neutralem Rechtsempfinden.


Ursi Brock

13.11.2011, 11:57 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Jeder der eine Ahnung haben möchte wie sich das anfühlt wenn einer ganzen Gesellschaft der Teppich unter den Füssen weggezogen wird sollte sich mal mit den Menschen in einem der ex GUS Länder unterhalten. Sich dort mal umsehen, abseites der Konsum und Bürotempel, und mit den Leuten reden, beobachten, vergleichen. Es sieht dort auch nach mehr als 20 Jahren für die meisten mehr als übel aus. Antworten


bruno - walther rudolph

13.11.2011, 14:21 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@ Singenberger >> Die Aktivisten auf dem Lindenhof kommen grösstenteils aus zerbrochenen Familienverhältnissen << herr singenberger sie haben ja keine anung >> sie hab wohl noch nie (mit keine/m/r der occupy-aktivisten) gesprochen >> aber träumen sie ruhig weiter >> am 5 NACH 12 werden auch sie erwachen >> nur wird es dann zu spät >> ich hör EUCH heute schon jammern >>freue mich schon heute


Ursi Brock

13.11.2011, 13:12 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Ach Hr. Singenberger, warum verlangen Sie ausgerechnet von den Aktvisten der Occupy Bewegung Konstruktives wenn zahllose Verantwortliche nicht dazu in der Lage sind? Die können sich auch nur bei denen bedienen die nicht weglaufen können, stehen der Steuroasensystematik aber hilflos gegenüber. Da ist es einfach auf die Aktivisten einzuprügeln, den die sind weder anonym noch können die davonlaufen.


Guido Singenberger

13.11.2011, 12:25 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Guten Tag Frau Brock, als Ergänzung zu Ihren zutreffenden Einschätzungen teile ich Ihnen höflich mit: Die Aktivisten auf dem Lindenhof kommen grösstenteils aus zerbrochenen Familienverhältnissen und lehnen konstruktive Gespräche mit Banken, Sozialämtern und Arbeitsämtern ab. In erster Linie gehörten viele in eine geeignete Entzugstherapie. Dann Bildung und ins Arbeitsleben integriert.


Alfred Gfeller

13.11.2011, 11:41 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Wenn die globalisierte Wirtschaftselite nicht aufhört über die Stränge zu hauen riskiert sie den Kapitalismus. Sollte der Mittelstand wirklich verschwinden, bleibt nur ein neuer Feudalismus oder es gibt wieder mal soziale Revolutionen. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass uns die Chinesen den Garaus machen indem sie die kapitalistische Konkursmasse billig aufkaufen und den Westen versklaven. Antworten


Monika Racheter

13.11.2011, 10:47 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ja sie mal einer an...man fängt doch Tatsächlich an über den Supergau zuschreiben:))) Es muss schon sehr nach ntergang aussehn wenn( man) das zulässt...bis jetzt wurde doch immer Aufschwung gepredigt und Verschwörungstheorie geschrien, wenn jemand das Gegenteil sagt...plötzlich steht es in der Zeitung...Leute..jetzt wird es wirklich ernst...wenn die Presse anfängt die Wahrheit zu brösmelen... Antworten


Jacob Flütsch

13.11.2011, 09:52 Uhr
Melden

Wieso hat man 1996 die Schrift von De Pury Mut zum Aufbruch" nicht ernst genommen. Dort wurde klar dargelegt wohin der Weg führen wird. Jacob Flütsch, Bern Antworten


Holger Wahl

13.11.2011, 09:51 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Das Szenario ist genauso unsinnig wie der Vergleich mit der russischen Aristokratie. Der Text erinnert mehr an die morbiden Träume eines Alt-68ers , der immer noch hofft, Marx möge am Ende Recht gehabt haben. Die heutige "Mittelklasse" baut auf solidem Fachwissen, harter Arbeit und einer hohen internationale Vernetzung auf.. Die Welt verändert sich massiv, das aber war schon immer so. Antworten


ralph kocher

13.11.2011, 09:01 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Die kommenden Szenarien werden selbstverständlich ignoriert. Ghettobildung und Vielvölkerwanderungen sind die Schlagworte. Am ehesten ich mir die "Weissen" vorstelle, welche sich vom Geschehen isolieren werden müssen. Antworten


Giulio Bonuomo

13.11.2011, 08:35 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Angst und Ängste verbreiten sind schlechte Ratgeber. Antworten


Jorgos Savas

13.11.2011, 08:15 Uhr
Melden 5 Empfehlung

PANTA REI: Am Anfang war das Feuer; Rom ist gefallen, Alexander der Grosse ist gefallen, das osmanische Reich ist gefallen, der Zar ist gefallen, Deutschland hat kapituliert, Ölkrise der 70er Jahre ist noch nicht überstanden, 9/11 ist noch omnipräsent, die Swissair wurde gegroundet, die UBS wurde gerettet, Ghadaffi, Mubarack, Berlusconi, Papandreou, Blocher sind Geschichte; iPad, iPhone, iMe...... Antworten


Tom Friedli

13.11.2011, 05:41 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Leute, macht Euch mal keine Sorgen, "the show will go on!" Bin z.Z. in Buenos Aires, Argentinien. Das Land hat vor etwas mehr als zehn Jahren durchgemacht was in Europa noch ein paar Ländern bevorsteht und ich kann Euch sagen, hier läuft alles gut. Also macht Euch mal nicht so Sorgen nach dem "day after"! Antworten


Marcel Senn

13.11.2011, 14:34 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Friedli: Als Schweizer mit genügend Franken ist Buenos Aires wunderschön, aber ob alles wirklich so gut läuft bezweifle ich. Wenn Sie 25% Inflation, Dollarschwarzmarkt, immer noch über 20% Armut einfach übersehen...Argentinien hat eine anderstgelagerte Problematik als Europa, konnte damals abwerten, hatte Glück mit dem Rohstoffboom...kratzen Sie mal ein bisschen an der Oberfläche Herr Friedli


Frey Maria

13.11.2011, 11:21 Uhr
Melden 4 Empfehlung

genau Tom hat recht. Last Euch nicht so einschüchtern denn darin sind die Politiker SPITZE.
Die Schweiz geht nicht bankrott ausser man wählt SVP.


erich schweizer

13.11.2011, 04:43 Uhr
Melden 3 Empfehlung

einmal mehr ein sehr negativer ausblick. chance dass es zum finanzcrash kommt ist bei höchstens 10 prozent.
niemand der mächtigen ist daran interessiert unser kapitalistisches system über den haufen zu werfen. verbesserungen sind sicher möglich. wir leben aber insgesamt in der besten je dagewesenen welt. in der schweiz sogar im paradies. sicher gibt es immer verlierer, dies ist eine minderheit.
Antworten


Daniel Bieri

13.11.2011, 09:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Richtig. Die Mächtigen sind nicht daran interessiert, dass es zu einem Finanzcrash kommt. Darum wird jetzt ein Rettungsplan nach dem anderen kommen bis.... ja genau, der Finanzcrash dann eben doch kommt. Im Finanzsystem sind zu viele Schulden. Schulden verschwinden im Finanzsystem nur durch Konkurse. Wenn jedoch Firmen und Länder nicht Konkurs gehen können so werden die Schulden nicht weniger.


Gunnar Jauch

13.11.2011, 02:19 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Herrn Seibt ergreifendes wie erschreckendes Essay, eine ungeschminkte Zustandsbeschreibung unseres implodierenden, kapitalistischen Gesellschaftssystems, endet mit dem Zitat aus T.S. Eliots "The Hollow Men": "This is how the world ends: / Not with a bang, but a whimper", anspielend auf die Folter und Exekution des Revolutionärs Guy Falkes (1606). Danke für die Illustration mit OCCUPY PARADEPLATZ! Antworten


Thomas Wyss

13.11.2011, 10:16 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ich weiss, dass die Wahrheit nicht in Ihr Revoluzzer-Geschichtsverständnis passt, aber bitte versuchen Sie nicht Guy Fawkes zu einem linken Helden à la Che umzuformen. Er war ein glühender Katholik und die Motivation für sein Handeln war religiös. Wenn Ihre Interpretation der Realität und der Vergangenheit represäntativ für die Intelligenz der linken Ideologen ist, sehe ich schwarz.


Frank Frei

13.11.2011, 01:21 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Es muss nichts passieren wenn Banken pleite gehen. Andere werden ihre Aufgaben übernehmen. Das ist ein alltäglicher Vorgang in der freien Marktwirtschaft. Können sich die Menschen noch an die freie Marktwirtschaft erinnern? Wenn Staaten nicht in den Markt hinein pfuschen wollen und Berufe und Firmen die am Markt vorbei arbeiten danieder gehen müssen? Denkt mal nach. Antworten


herman giger

14.11.2011, 06:14 Uhr
Melden

Die Antwort ist und bleibt die Notenpresse, die Retourkutsche ist die Inflation.Der Staat Nord Dakota hat alle Banken abserbeln lassen (mit Staatsgewalt ausrangiert/ausser Dienst gesetzt bzw.verjagt), der Staat selber die notwendigen Instrumente beschafft und aufrechterh.-.Hat geklappt. CH kann dies auch. . Waere ich 2010 FLA. Governor geworden haette ich dies ( u.A.) auch gemacht.


Renato Zucchi

13.11.2011, 00:28 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Wir haben definitiv nichtsmehr im Griff. Der Mensch hat sich von Anfang an überschätzt und wird diese
Erkenntnis zu spüren bekommen. Ich weiss nicht wie, ich weiss nicht wann aber ich weiss ganz bestimmt, dass es geschehen wird. Amen
Antworten


erich schweizer

13.11.2011, 05:16 Uhr
Melden 11 Empfehlung

diese untergangsszenarien gibt es seit urzeiten und immer hat sich der mensch weiterentwickelt, schade dass viele leute das gute nicht sehen und ihr leben nicht wirklich geniessen.


Peter Moser

12.11.2011, 23:49 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Herr Seibt gratuliere ich. Zum Scheiben der Wahrheit braucht es u. a. Mut. Sein Zukunftsszenario halte ich für sehr realistisch. Ausserdem regt es zum Denken an. Antworten


Matthias Stemmler

12.11.2011, 23:43 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Lieber Herr Seibt. Ihr Artikel kann einen gewissen Hohn nicht verbergen. Soll er auch nicht. Ist der Mensch das Tier das lügt oder belogen wird. Wer Goethe f¨ür einen Schwätzer hält und ihn (erfolgreich) als kiffend verunglimpft hat ihn etweder nicht verstanden oder tut dies bewust. Faust: Das Völkchen merkt den Teufel nicht, selbst wenn er es am Kragen hätte. Aber Teufelsjäger sind ja Phantasten. Antworten


Matt Guidon

12.11.2011, 23:32 Uhr
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Vielen Dank fuer diesen herausfordernden Artikel. Er bringt vieles auf einen Punkt, an dem wohl mancher herumdenkt, aber sich oft nicht auszusprechen wagt. Antworten


Michael Neurauter

12.11.2011, 22:54 Uhr
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gut gibt es constantin seibt. damit kann gerechnet werden. was wäre, wenn? und was wäre, wenn wir jetzt, anstelle des was wäre, wenn, vernünftige und nachhaltige ideen vorbringen, bevor das was wäre, wenn realität werden würde. was wäre, wenn wir jetzt hinschauen und anders handeln würden, damit der letzte funke angst vor veränderung erlischt. es wird sich verändern, da bin ich mir sicher. Antworten


Hanspeter Moesch

12.11.2011, 22:44 Uhr
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Ob dieses Essay hilfreich ist? Nein. Ob dieses Essay lösungsorientiert ist? Nein. Ist es denn wenigstens lesenswert? Nein, oder vielleicht möglichweise, so, wie der Inhalt selbst des Essays eine Möglichkeit ist. Antworten


Urs Bleiker

13.11.2011, 21:17 Uhr
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Sie werden noch diesen Winter ganz grosse Augen machen!


Ruedi Müller

13.11.2011, 08:05 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wieso, HM, sollte den der Artikel nicht hilfreich + lesenswert sein? CS beschreibt eine mögliche Zukunft die wir alle nicht wollen. Ob wir sie verhindern können? Wer sich mit unserem Finanzsystem, unserer Schuldenwirtschaft auseinandersetzt, wird einen solchen Ausgang mindestens nicht auschliessen können. Das die Mittelklasse schwindet -wie das Eis an den Polen- ist jetzt schon Tatsache, oder?


Bruno Froehlich

12.11.2011, 23:57 Uhr
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@ Moesch Nicht lesenwert, gelesen, nicht verstanden, wenigstens soviel, man kann ueber nicht lesenswertes meckern und sich ueber die eigene Bloedheit aergern, es doch gelesen zu haben. Auch eine Moeglichkeit.


Peter Colberg

12.11.2011, 21:45 Uhr
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(...) "sondern auch die eigenen Erkenntnisse und Erfahrungen, die Anekdoten und Strategien, den eigenen Kopf versuchsweise als Vergangenheit zu sehen."
Nicht ganz. Mein Vater war einer der 10 millionen Deutschen Kriegsflüchtlinge östich der Oder-Neisse, und sagte immer "was man im Kopf hat kann keiner einem wegnehmen". Er war später ein erfolgreicher Diplomat. Auf Anpassungsfähigkeit kommt es an.
Antworten


Beat Braun

12.11.2011, 20:54 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Danke für diesen lesenwerten Artikel. Ich bin der Überzeugung, dass der Zeitpunkt des wirtschaftlichen Zusammenbruchs nahe ist. Was einst Kriegen mit Waffengewalt folgte, folgt nun einer Ära des überbordenden Kapitalismus ohne ernsten Widersacher. Das sorgt mich. Aber es ängstigt mich, keinerlei Perspektive zu sehen. 'Gouverner c'est prévoire!' lernte ich einst. Wir sind weit davon entfernt Antworten


Hanspeter Moesch

15.11.2011, 18:43 Uhr
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"Gouverner, c'est prévoir" (ohne "e) wäre richtig.


Marian Gallati

13.11.2011, 16:47 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Schon dem 2. Weltkrieg ging die Weltwirtschaftskrise voraus. Bis die Negativschlagzeilen in den Wohnzimmern und auf den Tischen der Leute ankamen dauerte es einige Monate. Am Ende gab es in Deutschland Familien, die ihre Babies in Zeitungen wickeln mussten, weil sie nichts anderes hatten. Auch dem ging eine Phase des Wohlstands voraus. Der Ausgang ist bekannt, und das macht mir Sorgen.


Alex Renge

12.11.2011, 19:57 Uhr
Melden 52 Empfehlung

Schon wieder einer dieser Artikel, mit denen man uns gewaltsam in die Rezession schreiben will. Alles ist ja soooo schlimm! Das einzig schöne ist, dass in der Rezession auch wieder viele Journalisten-Jobs gestrichen werden. Antworten


Ueli Holzer

12.11.2011, 19:45 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Keine Panik! Die Reichen werden dann weniger schnell reicher und die Mittelklasse etwas schneller aermer! Antworten


Jon Schmid

12.11.2011, 19:39 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Sehr geehrter Herr Seibt, ich kann Ihnen zu Ihrem Artikel nur Gratulieren. Eine äusserst klare und realistische Analyse des Zustandes unserer Systeme. Als Beispiel, der das perverse Verhalten zur Zeit im Detailhandel von den Grosskonzernen wiedergibt zeigt den Zustand, die Agonie des Systems. Elektrogeräte werden mit Verlust verkauft, nur um überhaupt Konsumenten zu haben die noch was kaufen. Antworten


erich schweizer

12.11.2011, 19:34 Uhr
Melden 8 Empfehlung

unser heutiges finanzsystem wird zu 90 oder mehr prozent überleben da niemand ausser aussenseitern und leuten ohne einfluss daran interessiert ist dass es kollabiert. uns geht es heutzutage besser denn je zuvor in der menschheitsgeschichte. die globalisation hat auch sehr viel gutes gebracht und es gab noch nie sowenig hunger und krieg wie jetzt. hier in der schweiz leben wir im paradies. Antworten


Werren Dan

13.11.2011, 09:38 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Tja Herr Schweizer... Als man vor ca.40 Jahren den Menschen in Indien klarmachen musste, dass es mit zu vielen Kindern zur Uebervölkerung kommt, fragten die Leute "Wieso ? es hat doch noch genug Platz um mich herum" - Ihr Kommentar entspricht genau diesem Bildungsniveau.


Thomas Huber

12.11.2011, 19:19 Uhr
Melden 59 Empfehlung

Ich hoffe, dass der Kollaps schnell und deutlich kommt. Ich habe genug von den alten Saecken die auf Kosten der Sklavenarbeit der heutigen Jungen ein Leben in Sauss und Brauss fuehren und finden, man muesse sich doch nur ein wenig anstrengen, dann ginge es einem schon gut. Unser derzeitiges System kuemmert sich nur um Wirtschaft, Reiche und Alte, anstelle allen ein Leben in Wuerde zu ermoeglichen. Antworten


Christoph Geiser

12.11.2011, 20:42 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Word! Gegeneinander ausgespielt werden wir doch von den Oligarchen und deren Schergen, das alte Feudalsystem, es hat sich auf leisen Sohlen wieder eingeschlichen und gefestigt. "Gute Menschen lieben die Freiheit. Alle andern Bewilligungen." Keine Ahnung mehr, wer das gesagt hat.


Jean Lauber

12.11.2011, 20:21 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Das Auto ihres Vaters war wohl eine Ocassion mit viel Km. Die Ferien verbrachte die Familie bescheiden in der CH. Kreditkarten und auf Pump leben war vermutlich auch ein Fremdwort. Man lebte bescheiden aber glücklich. Ein Arbeiter musste damals schon den Gurten enger schnallen. Aber er hatte weniger Problem damit als heute. Heute aber haben wir eine prestigegeile Gesellschaft.


Thomas Huber

12.11.2011, 19:47 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Ich spiele hier niemanden gegen irgendwen aus. Mein Vater konnte als ungelernter Automechaniker eine Familie unterbringen, ernaehren, ein Auto unterhalten, Urlaub leisten, Rente aufbauen, Kapital ansparen. Das ist heute als alleinverdienender Durchschnitts-Angestellter nicht mehr moeglich. Warum? Gewinnmaximierung, hoehere Steuern zu Gunsten der jetztigen AHV-Aufwaende, Bankenunterstuetzung.


Ursi Brock

12.11.2011, 19:28 Uhr
Melden 33 Empfehlung

Indem sie die Alten und die Jungen, die Gesunden und die Kranken usw. gegeneinander auspielen erreichen sie gar nicht's. Ausserdem haben die Jungen heute viel mehr als die von vor 20 oder 40 Jahren. Allerdings war das Leben früher einiges weniger Dogmatisch, die verschiedenen Seiten der Gesellschaft nicht so authoritär, unflexibel und beharrlich mit ihren Ansichten...


Leo Ruegg

12.11.2011, 19:13 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Ein guter Artikel bringt immer ein betraechtliches Echo! Ich denke da an einen Besuch von zwei adretten Herren der Zeugen Jehovas, so um 1987. Sie palaverten einiges u.a. auch dass die Welt untergeht wenn es so weitergeht. Damals meinte ich lakonisch: Niemals! Ich glaube an den Menschen, seinen Ueberlebenswillen, seine Anpassungsfaehigkeit, seine Intelligenz. Trotz Fehlern. Heute denke ich noch so Antworten


Leo Ruegg

13.11.2011, 15:19 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es spielt keine Rolle ob ich recht habe. Aber es spielt eine Rolle wie ich denke. Ich habe ein Recht darauf positiv zu sein. Wie meinte doch John Lennon im Lied Imagine: ....und ich bin nicht der einzige.


Marcel Senn

12.11.2011, 20:29 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@ Anpassungsfähige, intelligente Menschen mit Ueberlebenswillen finden Sie auch in den Warteschlangen der Suppenausgabestände der Heilsarmee und ähnlicher Organsiationen...von dem her können Sie ruhig weiter so denken, auf die eine oder andere Art werden Sie immer recht haben...


Ursi Brock

12.11.2011, 19:32 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Das geht aber auch nur solange gut wie sie reale Chancen haben dies auch zu tun. Das heisst das Zivilgesellschaftliche Umfeld muss ein Rahmenwerk bieten und unterhalten um das möglich zu machen. Wenn ihnen der Teppich unter den Füssen weggezogen wird, straucheln auch die mit den besten Absichten.


Marc von Bisottok

12.11.2011, 18:02 Uhr
Melden 36 Empfehlung

Ich weiss nicht so recht, wie ich d. Untergang d. heutigen Mittelklasse beurteilen soll. Während meiner Kindheit und Jugend in den 70er und anfangs der 80er Jahre zählte durchaus noch, wieviel man im Kopf, und nicht nur das, was man in der Tasche hatte. Heute scheint mir das umgekehrt. Wenn sich das wieder ändert und ethisch-moralische Werte über den materiellen stehen - davor graut mir nicht. Antworten


Müller Freddy

12.11.2011, 17:18 Uhr
Melden 37 Empfehlung

Es fing mitte der achtziger Jahre an. Mit gedankenlosen Verkäufen gut situierter Unternehmungen wie z.B. Bally , Feldschlösschen, und letztendlich Swissair an global tätige Unternehmungen mit Mc Kinsey Maximen und Shareholder Value, wurden immense Kapitalbeträge voreinst an den Staat oder die Privatwirtschaft gebunden, privatisiert. Geld wird immer genug vorhanden sein. Die Frage ist nur wo. Antworten


Urs Holzapfel

13.11.2011, 02:38 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Swissair wurde,wenn ich recht gelesen habe in all den Jahren,von einem unfähigen Management nicht zum Verkauf,sondern zum Absturz gebracht.Oder ist mir da etwas entgangen?


Martin von Reding-Etter

12.11.2011, 17:13 Uhr
Melden 53 Empfehlung

Der Mittelstand leidet seit bald 30 Jahren!
Gemerkt haben es (offenbar) nur wenige; meist sind es die Selbständigen, die Ende Jahr feststellten, dass einfach -trotz Mehr-Einsatz/Arbeit- (nach Abzug aller Staats-Gebühren, -Kosten und -Steuern) weniger im Portemonnaie blieb als erwartet. Nicht zu reden von all dem Papierkram für den Staat!
Irgendwann ist genug, nicht wahr?
Quo vadis, Helvetia?
Antworten


Jon Schmid

12.11.2011, 19:50 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Danke für Ihr Mitgefühl! Als Selbständigerwerbender bin ich ja für die Schweiz und die Banken das grösste Risiko. Wenn es um einen Kredit von 15'000 Franken geht um eine Maschine zu ersetzen, um weiterhin Arbeitsplätze zu sichern, so höre ich vom Bankangestellten, es sei ein zu grosses Risiko für die Bank.
Ich kann Ihnen nur beipflichten: Quo Kadis, Helvetia!


Ueli Holzer

12.11.2011, 16:43 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Keine Panik, die Mittelklasse bleibt, aber bei einem tieferen Stand. Den Guertel etwas enger schnallen, ein bisschen weniger von allem; Ferien, Restaurant, Fleisch, Kleider, Unterhaltung...es ist aber noch keine Armut. Antworten


Roger Rubenzer

12.11.2011, 21:43 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Lebe heute "angenommen" im Mittelstand!! Früher, als Kind, gabs keine Ferien, kein auswärts essen, keine teuren Kleider etc.!!!
Früher hiess es noch zu verzichten, eine Angewohnheit, welche heutzutage nicht mehr gebräuchlich ist.!!
@holzer Der Gürtel wird von aussen enger geschnallt, ob es Ihnen oder mir passt, und das jedes Jahr!!


Thomas Huber

12.11.2011, 19:56 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Stimmt, alles nur eine Frage der Definition. Jedes Jahr noch ein bisschen weniger, dann passt das schon. Irgendwann heisst es: keine Ferien, kein Restaurantbesuch, kein Fleisch, keine Kleider, keine Unterhaltung. Wenn unsere Gesellschaft ein solches Leben als Mittelstand definieren wird, dann haben sie recht. Gleichzeitig hat man damit die Armut eliminiert. Brave new world...


Kurt Aegeriq

12.11.2011, 16:08 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Der letzte Absatz Ihres Aufsatzes, lieber Herr Seibt, bringt es auf den Punkt. Aber das Weglassen war doch schon immer ein Stück weit auch Freiheit, oder? Es fällt leichter, damit zu beginnen, wenn es noch nicht weh tut. Und es befreit tatsächlich. Antworten


Daniel Gisler

12.11.2011, 16:05 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Wenn man die Hausfrauen-Hause Theorie anwendet, wäre dieser Artikel ein klares Kaufsignal. Natürlich bleibt die Frage offen, ob es sich bei einer Baisse auch so verhält. Dennoch solche Artikel wohl nicht geeignet, um Zuversicht aufzubauen. Im Gegenteil, sie untergraben die Massnahmen, die Stabilität schaffen sollen. Macht die Politik alles richtig - Nein. Und die Medien? Sicherlich auch nicht! Antworten


lora kamm

12.11.2011, 16:01 Uhr
Melden 8 Empfehlung

@als aktueller Anlass böte sich das Einmischen zum Ende des Occupy-Zeltdorfes/Lindenhof. Schon nur symbolisch müsste die Forderung nach einer solchen Bewegung verteidigt werden. Die Aussage "Kein Platz, kein Raum" (TA von gestern) ist zurückzuweisen. Keine/r kann subito ein einfaches Rezept aus dem Ärmel schütteln, es braucht Debatten, Evaluationen, Kontakte, internat. Vernetzungen... und Zeit ! Antworten


Gunnar Jauch

15.11.2011, 12:49 Uhr
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Danke, sehr geehrte Frau Kamm! Wir benötigen differenzierende Menschen wie Sie!
.
OCCUPY PARADEPLATZ wird auch nach der heutigen Vertreibung vom symbolträchtigen Lindenhof weitermachen.
.
Der Standort des neuen Camps wird anlässlich der heutigen VV um 19h am Paradeplatz bekannt gegeben und zu einem Konsens kommen.


Olivia Moone

12.11.2011, 16:01 Uhr
Melden 10 Empfehlung

... bereits schon haben. Wir können den Rest unseres Lebens Zeug recyclieren und ich wette sogar, dass viele heute miesepetrige Zeitgenossen im Kollaps zufriedener und glücklicher sein werden. Solange uns kein Hunger plagt, ist die Welt doch noch in Ordnung! :) Wir müssen uns nur vom bürgerlichen Ideal der Familie im EFH mit Auto und Fernreise lösen, dann können wir unbeschränkt glücklich sein! Antworten


Olivia Moone

12.11.2011, 15:58 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Sehen wir den Kollaps positiv: es geht auch ohne den neusten Schnickschnack, dafür hat man mehr Zeit für Freunde, zum Gamen, zum Basteln und für lange Spaziergänge in der Natur. Man hat endlich wieder ZEIT und hetzt nicht von Termin zu Termin. Für den Hunger braucht es kein Entrecôte, Klöpfer und Kartoffelsalat oder eine Brennesselsuppe tun's auch. Wir haben das Glück, dass wir sehr viel "Stuff".. Antworten


Olivia Moone

12.11.2011, 15:54 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Willkommen in der Zeit des graduellen Siechtums! Der Kollaps kommt nicht von heute auf morgen, sondern wird sich schleichend vollziehen. Die Polizei kommt wenn, dann zu spät, die Feuerwehr nicht, es hat keinen freien OP Platz im Spital und die Leute gehen abends nicht mehr raus, weil die Kriminalität zu hoch ist, sondern auch tagsüber nur noch in Gruppen. Wir sollten aus der Geschichte lernen! Antworten


André Ausderhood

12.11.2011, 15:31 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Und plötzlich fällt es auch den Medien auf! Anstatt aber uns gegen die Wand fahren zu lassen, sollten wir neue Lösungen erschaffen, die nicht auf alte Systeme basieren! Wieso hat der Mensch so angst vor Innovation! Es muss nicht alles auf dem jetzigen aufbauen. Alles muss man ja nicht umkrempeln aber doch einiges! Also anstatt unserem Niedergang zuzusehen, sollten wir dem entgegen arbeiten! Antworten


Markus Menzi

12.11.2011, 15:16 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ruhe und Sicherheit in uns selbst zu finden, das scheint ein weitaus hilfreicherer Rat zu sein als die unzähligen Warnungen vor einem Währungskollaps oder einer Mega-Krise, die mit der negativen Berichterstattung Angst geschürt wird. Wenn wir die seit Ende 2007 Finanz-Systemkrise transparent mit ehrlichen Lösungsansätzen zum Wohl aller angegangen währen, hätten wir das Schlimmste schon überwunden. Antworten


Sacha Meier

12.11.2011, 15:00 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Constantin Seibt diagnostiziert zwar ansatzweise den Niedergang der westlichen Zivilisation richtig, allerdings hat uns die Geschichte gelehrt, dass Zyvilisationszyklen eben nicht im Knall enden, sondern sich über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte hinwegziehen. Weil es sich um einen Frosch-im-erwärmten-Wasser-Effekt handelt, gibt es auch kein Entrinnen. Das ist die schlechte Nachricht. Antworten


Marc Baumann

12.11.2011, 14:43 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Natürlich ist der Artikel von Constantin Seibt bestürzend und solche Überlegungen würden wir gerne aus unseren Köpfen verbannen. Aber Hand aufs Herz: Wer glaubt daran, dass wir noch lange so weitermachen können? Es gibt 7 Mia. Menschen auf einer Erde mit beschränkten Ressourcen in jeder Hinsicht. Den Kollaps können wir nur mit einschneidenden Massnahmen verhindern. Das wird nicht lustig. Antworten


Hanspeter Niederer

12.11.2011, 14:32 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Alle parlieren in den letzten 25 Jahren vom Niedergang der hochheiligen Mittelklasse, definiert durch manche Kapitalismus-Gewinnler als Einkommensklasse bis Fr. 200'000. Unter diesen (Definitions-) Umständen interessiert mich eigentlich doch eher das Schicksal der sogeschimpften Arbeiterklasse ! Oder kann man diese Klasse kaltlächelnd vergammeln lassen, da irgendwo im Tierreich angesiedelt ? Antworten


Hanspeter Niederer

12.11.2011, 15:54 Uhr
Melden 12 Empfehlung

@Claus Koch 1532: ich zähle mich zu der Wertschöpfungs- sprich Arbeiter-Klasse. Aber ich glaube, Ihren augenzwinkernden, leicht ätzenden Humor trotz Zugehörigkeit zu einer niederen Kaste zu verstehen! Im Übrigen habe ich eine Schwäche für PolitikerInnen, die mit offenem Herzen UND offenen Augen durch's Leben gehen und sich nicht durch Geld-Gier und Ideologien verblenden lassen.


Claus Koch

12.11.2011, 15:32 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Die Arbeiterklasse wählt SVP. Somit nicht interessant.


Roman Huber

12.11.2011, 14:30 Uhr
Melden 36 Empfehlung

Das letzte "Ende des Mittelstands" fand vermutlich in den 30er Jahren in Deutschland statt, man sollte die Auswirkungen einer Depression oder gröberen Inflation auf eine Gesellschaft nicht unterschätzen. Vor allem nicht unter dem Einfluss eines Versailles, oder eines in sich zusammenbrechenden Weltbilds. Mir ist nicht wirklich wohl zumute wenn ich mir die letzten 2-3 Jahre betrachte. Antworten


Charles Aufranc

12.11.2011, 14:30 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Deshalb ist der Wohnungseigentum so wichtig und amortisieren anstatt ein neues Auto oder dicke Ferien. Alles andere ist nur Gewinn für die Banken (und deshalb verpönt, siehe Eigentumswert). Antworten


Marcel Senn

12.11.2011, 14:24 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Gemäss CS Wealth Report 2011 haben global 10% der Erwachsenen mittlerweile 84.3% !!! des globalen Besitztums (total 231 Bio USD-> umfasst alles : Cash, Wertschriften, Immobilien, Mobilien etc abzüglich Schulden) (die Top 1% haben 44.3%). Global ist die Mittelklasse eigentlich schon verschwunden, regional noch in serbelnden Restbeständen vorhanden - so realitätsfern sind Seibts Ueberlegungen nicht Antworten


Peter Huber

12.11.2011, 14:18 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Die weisse Mittelklasse hat schon Zukunft. Was keine Zukunft hat ist jedoch ein Sozialstaat welcher ganzen Generationen Versprechungen macht welche unbezahlbar sind. Wir bräuchten hier eigentlich eine Verfassungsänderung hin zu einem Generation Accounting, in welchem es nicht nur eine Schuldenbremse gibt, sondern Ponzi-Systeme wie zB die AHV verbietet. Im übrigen ist härter arbeiten angesagt. Antworten


Nicholas Shean Reuben Fliess

13.11.2011, 08:52 Uhr
Melden

Härter arbeiten? Gerne, doch wer gibt den Alten, Unnützen denn noch Arbeit? Nicht jeder kann sich als Unternehmerchen selbständig machen...


Ursi Brock

12.11.2011, 19:38 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Die AHV ein Ponzi Schema ? Ich hab auch schon Schneballsystem gehört... Ich lach mich kugelig. Viel eher sind die PK's ein nicht Nachhaltiges Schema. Das basiert nämlich auch stetigem Wachstum. Die AHV nicht. Die AHV übersteht Finanzkrisen, Kriege ohen weiteres und kann monatlich auf andere Bedürfnisse angepasst werden.


Reto Stadelman

12.11.2011, 14:14 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Einiges an dem Artikel hat wohl seine Richtigkeit. Bsp. folgendes: "Nichts zählte mehr in der neuen Welt: nicht Ideale, nicht Routinen..." Das ist wohl ein grosses Problem. Aber das grösste Problem steckt in unseren Köpfen, die Angst das alles zusammenbricht und es gibt niemanden der uns beruhigen könnte weil wir niemandem trauen können... Und vor allem die Medien schüren diese Angst... Antworten


Bruno Froehlich

12.11.2011, 14:08 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Gut gezeichnet Landkarte die immer mehr Strassen zeigt wo viele Menschen noch an Durchfahrt denken (z.B. Herren Guenter, Zufferey) und direkt auf die Wand der Sackgasse zurasen. Beispiel: Ich, Jg. 35, Hiroshima, "nein wir produzieren nie Kinder !" und wir produzierten, es gab Zukunft. Fukushima: Umkehren.Geht. 1% gegen 99% da bin ich Optimist pessimistischer. Umbau,schleunigst oder es kracht ! Antworten


Bruno Froehlich

12.11.2011, 22:18 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@ P.Mueller Ve3rgleiche hinken. Gab es vor 100 oder 50 jahrten "working poor" ? Nein, gab es nicht, Auch weniger Beton, wo heute Pool zum Bade laden, E'haus oder Siedlung, waren Familiengaerten. Man lebte anders. Nicht schlechter, Meine Eltern reisten schon damals. Mit dem Bus oder Zug. Es gab kein TV, dafuer sprach man noch miteinander, spielte miteinander. Es war nicht besser, aber anders.


Peter Müller

12.11.2011, 14:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Jg. 35 ich hätte mehr Altersweisheit erwartet. Schauen sie heute auf die Strassen im Westen, in die Häuser der Leute, in die Freizeitgestaltung und vergleichen sie wo sie auf die Welt kamen. Ich sehe v.a. die 99%, und geht es denen heute so viel schlechter als den 99% vor 50, 100 Jahren ? Natürlich haben wir überbordert die letzten 20-30 Jahre, aber das wird nun korrigiert die nächsten 1/2 Dekaden


Ruben Slama

12.11.2011, 13:58 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Der Autor scheint mir ein ganz zukunftsträchtiges Gedankenspiel zu machen. Nicht dass mir gefällt was er sagt, aber von schlechten Eltern kommt seine Logik nicht. Und diejenigen, welche so vehement Sturm laufen gegen den Artikel könnten - es würd mich nicht überraschen - exakt die sein, welche noch den Funken Angst beitragen zum totalen Desaster. Antworten


Hans Ernst

12.11.2011, 13:58 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Die Auswirkungen eines Zusammenbruchs des Finanzsystems sind klar: Es gibt kein Geld mehr bzw. dieses kommt nicht mehr bis zu den Menschen und Firmen. Damit wird jegliche wirtschaftliche Aktivität lahm gelegt: Die Versorgung mit Energie und Nahrung bricht zusammen. Ein unglaubliches Chaos bricht aus. Deshalb wird man es nicht so weit kommen lassen. Dazu gibt es Wege: schimmstenfalls Geld drucken. Antworten


Hans Kohler

12.11.2011, 15:40 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@Hans Ernst. Wir reiten ein totes Pferd! Geld drucken hat noch nie ein Problem gelöst. Damit enteignet der Staat die Einwohner für sein Versagen. Nehmen Sie den LIK-Teuerungsrechner und sehen Sie selbst nach, wie dies nur schon durch Inflation passiert ist, Sie werden staunen, wieviel Geld Ihnen unser Staat in beispielsweise 25 Jahren kumuliert "stibitzt" hat, ohne dafür Rechenschaft abzulegen.


Peter Müller

12.11.2011, 14:50 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Sehe ich auch so, zumindest kurzfristig. Langfristig muss sich vieles ändern, Rohstoffe (Energie + Nahrung) wird es nicht mehr genug haben wenn die Bevölkerungsexplosion so weitergeht, dies sehe ich als grösste Herausforderung. Mittelfristige Wellen gab es schon immer, jetzt steht halt wieder eine grössere Abwärtswelle an, an die wir nicht mehr so gewohnt sind im Westen. Aber Sterben müssen alle.


Marcus Fabian

12.11.2011, 14:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Warum? Die Kühe geben weiter Milch, die Fabrik dreht weiter ihre Schrauben. Geht eine Bank in Konkurs, wird sie verstaatlicht, das wichtige Private Banking gerettet, das Monopoly-Casino geschlossen.
Und wenn das Geld wertlos wird? Na und, es gab schon 3800 Währungsreformen in der Geschichte. Neues goldgedecktes Geld und gut ist.


Ueli Holzer

12.11.2011, 13:54 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Nur keine Panik, die Mittelklasse wird es weiter geben, einfach auf einem tieferen Niveau.
Ein bisschen weniger von allem; sei es Ferien, Restaurant, Fleisch, Kleider, Ausgang. Ist aber trotzdem ok, es ist nicht die Armut, .....aber den Guertel etwas enger schnallen.
Antworten


Roman Günter

12.11.2011, 13:50 Uhr
Melden 121 Empfehlung

In der Welt vor 5 Jahren herrschte Optimismus und Aufbruch und heute Panik und Zusammenbruch. Materiell hat sich aber nicht viel verändert. Oder kann mir jemand eine fundamentale Änderung aufzeigen, die nicht virtueller Natur ist? Es krankt also wahrscheinlich eher im Kopf (und in der Berichterstattung). Antworten


Bruno Froehlich

12.11.2011, 17:34 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@ Roman Guenter Loesen Sie doch bitte fuer die Griechen dieses Problem, oder goennen Sie dem einfachen Volk, dass es aufgrund der Fehler der Politik auch noch frieren soll ? http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/iran_liefert_oel_im_grossen_stil_an_griechenland_1.13291292.html Da stellsich doch die Frage, wessen Kopf anders tickt.


Beat Lohm

12.11.2011, 17:16 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Sag doch den Griechen," was habt ihr den, fundamental hat sich bei euch nichts verändert... " Dein eigenes Lohnkonto ist solange virtuell, solange da was auf der Habenseite steht. Danach wird es brutal fundamental... Und ich nehme an, manch einer bereitet sich fundamental vor. Freut mich, wenn dein Kopf dabei gesund bleibt....


Olivia Moone

12.11.2011, 16:07 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Fragen Sie sich wieviel ihr PK Guthaben wirklich wert ist und wie ihre massiv untergedeckte Pensionskasse ihre Rentengelder angelegt hat. Es betrifft auch die ganzen jungen Leute, die nicht in der ALK Statistik auftauchen, da sie sofort in der Sozialhilfe landen oder in "Jobcentern" vor sich hin vegetieren. Unser subjektiver Eindruck der Oberfläche entspricht nicht der faktischenRealität.


Marcel Senn

12.11.2011, 14:33 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ah Herr Günter, der ganze Schuldenanstieg z.B. USA und Europa ist also nur virtuell -> erzählen Sie das doch Obama und den EU Politikern, die werden sich freuen dass ein so gesunder Kopf wie Sie kommt und alle Probleme wegredet.
PS Vor 5 Jahren wurde die Blase noch kräftig aufgeblasen, in solchen Phasen herrscht immer ein irrealer Optimismus bis sie dann halt platzt...


Hans Schmid

12.11.2011, 14:02 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Was sich verändert hat: Die Schulden (und damit die Guthaben) sind massiv angewachsen, insbesondere auch im Bereich der Derivate.


Nadine Bisegger

12.11.2011, 14:01 Uhr
Melden 10 Empfehlung

@günter: auch vor fünf jahren befanden wir uns im freien fall, allerdings noch in luftiger höhe, ähnlich einem fallschirmspringer, der - noch weit enfernt von der landung - seinen freien fall bedenkenlos geniesst. jetzt, da der rettungsschirm nicht aufzugehen scheint, wird uns augenblicklich gewusst, dass der genuss nur von beschränkter dauer ist und töglich enden kann.


Fritz Miehl

12.11.2011, 13:36 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Es ist eher das Ende der Zweidrittel Gesellschaft! Jahrzehntelang haben sich die dem Mittelstands Drittel zugehörig fühlenden Menschen in der Verteidigung des obersten Drittels geübt. Die durch Folgsamkeit erwartete "Belohnung", den "Standeserhalt" haben die vom oberen Drittel allerdings als es "eng" wurde, nicht gewährt! Das konnte man sich aber schon vorher ausrechen- wenn man den Mut dazu hatte Antworten


Eric Cerf

12.11.2011, 13:32 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Das verschwinden der Mittelklasse in der CH geht weiter. Wer in ZH "bloss" 4000 Fr. brutto verdient, kommt nur knapp über die Runden, für eine Familie reichts nicht. Wir zerfallen immer mehr in eine zwo-Klassengesellschaft. Viele die nur noch sinnlos im Hamsterrrad strampeln können. Und andere die von (zu) viel Geld nur so strotzen, keine guten Ziele mehr. Ausser Luxus posten. Antworten


peter schwery

12.11.2011, 13:22 Uhr
Melden 2 Empfehlung

wenn sich die Voraussagungen eines Nostradamus nur nicht alle erfüllen. Der Bericht zeigt aber auf was denn beim
Eintreffen dieser Veränderungen etwa passieren kann. Am Schluss bleiden die Erinnerungen, und der Traum , es im Leben zu etwas gebracht zu haben. Und wer es im Leben zu nichts gebracht hat.. ???? hat dann wohl weniger zu verlieren. Keine guten Aussichten für die nächst Zeit..
Antworten


Lukas Meyer

12.11.2011, 13:18 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Alles steht bereit nur der Mensch und Bürger nicht und deshalb werden die Träume der Paradeplatzdemonstranten Träume bleiben. Der Mensch will Geld verdienen und anhäufen und sich schöne Dinge leisten können und ein komfortables Leben haben. Das ist die Realität. Alles andere ist Frustmentalität. Die Finanzkrisen zeigen stets dass das System funktioniert und auch in turbulenten Zeiten überlebt. Antworten


Gerold Guggenbuehl

12.11.2011, 12:59 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Schöne Panikmache. Ich reiste 16 Monate durch die USA. Was habe ich gesehen? Megametropolen, die aus den Nähten platzten. Aber auch tausende von Kilometern durch schönes Land, aber verlassen und wie vergessen. Wenn Menschen wieder das Land entdecken, ergeben sich dort ungeahnte Möglichkeiten. Die Welt ist viel grösser als die selektive Wahrnehmung das misst. Kopf hoch, the best is yet to come... Antworten


Isa Aberegg

12.11.2011, 12:58 Uhr
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T.S. Eliot kommentiert das Ende von Guy Fawkes nach dem missglückten "Gunpowder Plot" (1605) im Gedicht "The Hollow Men" (1925) wie folgt:"This is the way the world ends/Not with a bang but a whimper." Auf den Artikel bezogen hoffe ich, dass die Guy Fawkes unter uns im positiven Sinn ihr Bestes geben, um die Mittelklasse aus der Krise zu führen, so dass sie weder ruhmlos noch wimmernd untergeht. Antworten


Jean weiss-cohn

12.11.2011, 12:56 Uhr
Melden 6 Empfehlung

In einem Zinseszinssystem (Exponentialkurve) muss die ganze Gesellschaft den Zins erwirtschaften, damit das System weiterläuft. Der Zins findet sich in den Produktpreisen wieder, erhöhte Steuern, mehr Schulden, mehr arbeiten (2 Jobs), mehr Rettungspakete für die Staaten, bis am Schluss . In einem Zinseszinssystem kommt es immer nach 60 - 80 zu einem Reset, der Fehler liegt im System. Antworten


Ben Matthis

12.11.2011, 12:53 Uhr
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Ironischerweise ist es der sympathische Obama, der dem westlichen Mittelschicht Modell den finalen Todesstoss verpasst hat. Er hat das Zeitfenster verstreichen lassen, indem er mit einem heftigen Ruck eine Kurskorrektur hätte vornehmen koennen. Getragen vom Volk, hätte er die Profiteure des Kredit-Schneeballsystems zur Kasse beten koennen. Dem westlichen Wirtschaftsmotor fehlt jetzt das Benzin. Antworten


gion-duri mengold

12.11.2011, 12:52 Uhr
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mag sein, dass herr seibt es sogar ehrlich meint, ABER: der artikel ist überflüssig in meinen augen, WEIL niemand weiss, wie es weitergeht. psychologisch ungeschickt, wie die artikel über krankheiten, sie schüren angst, verhindern und erst recht helfen können diese sogenannten informationen gar nichts. Antworten


Manfred Grieshaber

12.11.2011, 12:50 Uhr
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Jetzt erst werden die Auswirkungen der 3 letzten, aber einschneidenden Innovationen voll wirksam (Container, Computer und Internet). Genau wie die Erfindung der Dampfmaschine das Ancien Regime hinwegfegte so lösen sich heute unsere in den letzten 60 Jahren stabil gebliebenen Strukturen auf und es entstehen neue. Es liegt an uns ob wir diesen Wandel friedlich und sozial verträglich gestalten. Antworten


Marcel Zufferey

12.11.2011, 12:27 Uhr
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Dieser Artikel ist wohl eher der Tiefpunkt im Journalismus. Nehmen Sie ein Valium, Herr Seibt. Und schmeissen Sie ihr Geld zum Fenster raus. Papier gleitet besonders schön durch die Luft- wie Herbstlaub im September. Vom Niedergang der Mittelklasse träumen gewisse Kreise schon lange, ganz zu Schweigen vom Niedergang der Demokratie. Sie schreiben für einen börsenkotierten Medienkonzern. Zufall? Antworten


Hanspeter Niederer

12.11.2011, 14:54 Uhr
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@Zufferey 1227: Constantin Seibt als "Herbeisehner eines Niederganges der Demokratie" zu betiteln zeugt doch eher von kaum mehr ausbaufähiger Realitäts-Verkennung !


Xaveer Inderbitzin

12.11.2011, 14:11 Uhr
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Herr Zufferey, sind nun jene, die den Niedergang der Mittelklasse mal als Tatsache darzustellen wagen, die Schuldigen? Besser weiter schweigen und die Veränderungen ignorieren und unter den Teppich kehren?
Nein. Lieber mal die Verursacher ausmachen und zur Verantwortung ziehen.


Marcel Senn

12.11.2011, 14:08 Uhr
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@Zufferey: Dann schauen Sie doch bitte mal in der Wirtschaftsgeschichte des 20Jh. nach: Hyperinflation in D 1923, Great Depression USA 30er Jahre, D 1930, Hyperinflation Ungarn 1948, Argentinien 2001 und bald Europa und USA...Auch den Zusammenbruch des Ostblocks hielten vorher viele für undenkbar...hören Sie mit Ihrem linearen Denken auf und nehmen Sie kein Valium mehr, Herr Zufferey


isa eyer

12.11.2011, 13:33 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ach Herr Zufferey, wenn Sie nur die Bibel kennen würden... Herr Seibt hat genau das beschrieben, was die Bibel schon seit Jahrtausenden prophezeit: die Menschen werden ihr Geld auf die Strasse werfen, weil es nichts mehr wert ist! Glücklich ist nicht der, der sein Haus abbezahlt hat, sondern der, der sich bei Gott einen NAMEN gemacht hat! Denn ER greift bald ein, um endlich Ordnung zu schaffen!


Lukas Pinsel

12.11.2011, 13:13 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Ich befürchte, der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Das Szenario ist jedenfalls zu Ende gedacht und stimmt leider 1:1 mit dem Meinigen überein.


Heinz Gerber

12.11.2011, 13:03 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Sie sind auch einer der die Zukunft schön redet und die Vergangenheit vergisst, alles Schönwetter-Plauderi. Genau diese blauäugigen Leute reagieren dann sehr hysterisch und extrem. Die Leute nach dem 1.WK sagten auch "nie wieder" und es kam schlimmer (2.WK). Der Mensch vergisst schnell und verdrängt negatives, reiner Selbstschutz., so auch der Überlebensinstinkt, keine Rücksicht auf andere Leute.


Peter Steiner

12.11.2011, 12:56 Uhr
Melden 86 Empfehlung

MZ: Mir scheint, Sie haben Nix von Nada verstanden. Vielleicht lesen Sie den Artikel nochmals sorgfältig durch. Und dann teilen Sie uns doch kurz mit, was Ihnen ganz genau so missfällt. Constantin Seibt setzt sich einfach mit der Situation auseinandert, die sich nach einem Megacrash ergibt. Tun Sie es doch auch und lassen Sie uns Ihre Erkenntnisse zu teil werden. Danke im voraus.


Gerold Guggenbuehl

12.11.2011, 12:23 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Schöne Panikmache. Ich reiste die letzten 16 Monate durch die USA. Was habe ich gesehen? Megametropolen, in die alle hinwollen. Aber tausende von Kilometern durch Land, das verwaist. Jeder will das Glück in den Städten suchen. Dabei vergessen viele, dass die Erde viel grösser ist, als die selektive Wahrnehmung. Wenn der Mensch die Vorzüge des Landlebens wieder entdecken wird, entsteht Raum, 48... Antworten


Matthias Studer

12.11.2011, 12:11 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Für mich ist das der wichtigste Artikel den der Tagi geschrieben hat. Vielleicht merken langsam alle Bürger der Mittelschicht, dass die Occupy-Bewegung nicht gegen sie ist, sondern für sie. Das sie auf dem Plätzen für alle Demonstrieren, dass diese Anliegen, die aller ist. Antworten


Eugen Fischer

12.11.2011, 12:08 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Der Mensch ist und bleibt vergesslich. Im Grunde sind wir doch gar nicht vorhanden, denn wenn wir uns immer der Schuldigkeit entziehen, sind wir doch gar nicht vorhanden. Bereits haben wir vergessen was soziales überhaupt bedeutet. Egomanisch, Narzistisch zu sein mag ja schön sein, doch nicht erstrebenswert. Er lebte still und unscheinbar, er starb, weil es so üblich war und sei. Antworten


Isabelle Deshmaps

12.11.2011, 12:08 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Auch wenn die Notenbanken die Notenpresse anwerfen, entweder kommt das Systemende durch heimliche Währungsreform oder man wählt den Weg der Hyperinflation, so viel scheint klar zu sein. Wenn die grosse Inflation beginnt anzulaufen, laufen die Menschen in Scharen zu den Banken und holen das Geld ! Nur Au + Ag helfen das nächste Mal !! Der Sparer wird gnadenlos enteignet werden! Antworten


David Eppenberger

12.11.2011, 11:54 Uhr
Melden 8 Empfehlung

«Den eigenen Besitz als Erinnerung sehen»: Diese Aussage stimmt nicht, denn mein Haus wird immer etwas wert sein. Es kann sich ja nicht auflösen wie Geld bei einer Inflation. Antworten


Hans Kohler

12.11.2011, 15:55 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@David Eppenberger. Ein Haus, das Sie selbst bewohnen, ist in erster Linie eine Verflichtung. Ja, Ihr Haus wird immer etwas wert sein. Aber wieviel? Im Vergleich zu was? Nehmen Sie es mir bitte nicht übel: Sie sollten sich das von Ihrem Buchhalter/Steuerberater nochmals von Grund auf erklären lassen, falls Sie wirklich Hauseigentümer sind.


Peter Müller

12.11.2011, 15:12 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Solange Herr Eppenberger darin wohnen kann wird es ihm auch egal sein, ob es etwas "wert" hat. Enteignen und rauswerfen bringt niemandem was ausser es ist eine Prachtsvilla an bester Lage, welche die aktuell politische Führerschaft für eigene Zwecke will. Sicher im Leben ist eigentlich nur eins: der Tod. Schlimm ist der Mensch im Westen, welcher stets von Angst geplagt ist, u.a. etwas zu verlieren


Jan Näf

12.11.2011, 14:29 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Warum hacken alle auf Herr Eppenberger herum? Ein Haus kann zwar Wert verlieren, aber so lange er es nicht verkauft und selber braucht ist das nur ein sogenanter "Buchverlust" den ihn nicht zu interessieren braucht. Problematisch wird es erst dann, wenn die Bank ihre Hypothek zurück will, der Zins massiv steigt, oder der Staat das Haus anektiert. Momentan noch eher unwahrscheindlich...


Rene Wetter

12.11.2011, 14:14 Uhr
Melden 8 Empfehlung

@E: Ihr Haus? Sie meinen doch, das Haus in dem Sie wohnen und das zu 75% der Bank gehört? Alles hat nur solange einen Wert als es nachfrage danach gibt.
Der Mittelstand vernichtet sich in seiner ganze Dummheit selber und kungelt mit der Oberschicht. Da sieht man bei jeder Wahl und jeder Abstimmung


Niels Hugg

12.11.2011, 14:04 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ja, das Haus wird einen Wert haben, aber vielleicht werden Sie in einer solchen Konstellation nicht der Besitzer sein. Wenn das System crasht, so auch die Eigentumsrechte, die dann ja hinfällig werden würden.


Marcel Senn

12.11.2011, 13:58 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Wartenberg: Sie haben wohl keine Erfahrungen mit dem Turbospätkapitalismus des 21.Jh. gemacht. Die ganzen Foreclosures vor allem im angelsächsischen Bereich. Da wurden in den letzten zehn Jahren Millionen von Gutgläubigen mit dubiosen Hypothekenprodukten um Hab und Gut gebracht. Der Hugo baut den Aermsten immerhin noch Häuser, dass sie ihn wählen - in den USA enden diese auf dem Zeltplatz


Andreas Moser

12.11.2011, 13:42 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Als es in Island crashte, crashten auch die Immobilien und die Aktien! Wer Schulden auf den Immobilien hat, wird enteignet. Wer keine Schulden hat den Immobilien hat, dem können vom Staat solche auferlegt werden (passierte in D, im letzten Jahrhundert, um Staat zu entschulden). Die beste Fluchtwährung sind physisches Gold und Silber - gehen nie Pleite, da keine Schulden dahinter.


Max Wartenberg

12.11.2011, 13:21 Uhr
Melden 29 Empfehlung

Da haben sie noch keine Erfahrungen gemacht mit dem Sozialismus des 21. Jahrhunderts. Jederzeit kann Besitz dem gemeinschatlichem Wohle zuliebe (oder weil er einem Parteibonzen gefällt) enteignet werden. Gruss von Hugo .


Peter Zocker

12.11.2011, 13:19 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Aber Sie werden es Dir wegnehmen oder so besteuern, dass du darin Miete zahlen wirst !


Elke Ohlhoff

12.11.2011, 12:56 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Warum wird hier so auf dieser Aussage herumgehackt? Natürlich hat das Haus auch weiterhin Wert - für die Familie, die in ihm wohnt und nicht Miete bezahlen muss, vorausgesetzt, es ist abgezahlt. Wohin werden denn all diejenigen gehen, bei denen es für die Miete nicht mehr langt - dürfen die dann in ihren Wohnungen bleiben......?


Jean Weiss-cohn

12.11.2011, 12:48 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Natürlich ist es auch bei abbezahlten Immobilien möglich, dass ihnen der Staat eine Zwangshypothek aufbürdet, als Vermögensabgabe, weil ihr Haus, wie Sie selbst sagen, einen Wert hat. Hat es schon gegeben in DE mit dem Lastenausgleichsgesetz, oder mit der währungsrefombedingten Hypotheken-Zwangsabgabe. Alles ist möglich nach einem Reset, da vorallem der Staat und die Bank Geld brauchen! Viel Glück


Benjamin Borgsberger

12.11.2011, 12:46 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Wetten?


Hans-Günter Titze

12.11.2011, 12:45 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Ihre Antwort ist blauäugig und bestimmt leider bei vielen das Handeln in solchen Zeiten, da Sie sich nie damit beschäftigt haben, was in der Vergangenheit poliitsch Handelnde so alles umgesetzt haben. Zwangshypotheken (DDR oder 3. Reich), Verstaatlichung Kuba , DDR, Russland etc.. Die Liste liesse sich fortführen.


Peter Landmann

12.11.2011, 12:33 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ihre Aussage stimmt nur dann, wenn auf Ihrem Haus keine (Hypothekar-)schulden lasten. Diese würden sich bei einer starken Inflation erhöhen. Ihr Lohn / Kapitalgewinne müssten entsprechend mithalten. Zudem werden Immobilien in einem solchen Szenario voraussichtlich einen Wertverlust erleiden, den sie beim Gläubiger ausgleichen müssten. Richtig: Das Haus steht. Ob sie es halten könnten ist offen.


Eliane Hangartner

12.11.2011, 12:31 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@PS: Und anzufügen wäre noch: wenn's hart auf hart geht - Häuser lassen sich nun mal nicht essen. Das hat der Bankberater wohl auch vergessen zu erwähnen... ;-)


Peter Spahr

12.11.2011, 12:31 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Fragt sich nur, ob es für Sie noch einen Wert hat, wenn andere kommen und in Ihrem Haus wohnen wollen - und die Mittel haben, sich gegen Sie durchzusetzen. Sie sollten ihr Vermögen zusätzlich in Schutzwälle, Alarmanlagen, Hunde, Waffen und Lebensmittelvorräte diversifizieren.


Hans Huber

12.11.2011, 12:22 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Schön, wenn Sie das behaupten können. Dann haben Sie also keinerlei Hypothek mehr darauf? Oder was denken Sie, wo die Banken das letzte Geld her holen, wenn sie selbst keines mehr haben? Glücklich nur, wer seine Immobilie zu dieem Zeitpunkt komplett abbezahlt hat.


Urs Leutwiler

12.11.2011, 12:22 Uhr
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Hab ich auch gedacht. Doch ist es zu 100% abbezahlt? Oder ist noch eine Hypothek drauf? Wenn ja, dann ist das eine unberechenbare Abhängigkeit.


Peter Steiner

12.11.2011, 12:22 Uhr
Melden 56 Empfehlung

DE: Wenn es niemand mehr kaufen will oder kann, ist es nichts mehr wert. Hat Ihnen Ihr Hypokreditberater wohl nicht erzählt. Nun stellen sich dies einfach mal vor: Weil gerade mal alle knapp bei Kasse sind, wolle alle ihre Häuser verkaufen. Und weil gerade mal alle knapp bei Kasse sind kauft keiner eins.... Das ist der Crash. Der Wert von etwas ist immer das was jemand anderer bezahlen würde...


Peter Graf

12.11.2011, 12:17 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das glaubte man in jeder Zivilisation, bevor sie unter dem Erdboden verschwand, und irgendwann wieder ausgegraben wurde. Erst dann hatten diese Häuser (Pyramiden ect.) wieder einen Wert.


Andreas Meier

12.11.2011, 12:17 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das Haus wird immer etwas wert sein, das stimmt, die Frage ist aber wem das Haus am Schluss noch gehört? Ihnen oder doch eher dem Staat? Immobilienbesitzer sollten sich nicht so sicher fühlen - immer wenn der Staat kein Geld mehr hat - holt er sich zuerst da wo etwas zu holen ist! Immobilien kann man eben nicht einfach verstecken;-) Gold ist wesentlich besser vor dem Zugriff des Staates geschützt!


Lisa Tschudin

12.11.2011, 12:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Aber Sie brauchen vielleicht auch etwas zu essen und haben kein Geld mehr, so müssen Sie vielleicht das Haus verkaufen, aber niemand hat Geld es zu kaufen. Oder es kommt zu schweren sozialen Unruhen und die einige bewaffnete Obdachlose setzen Sie einfach auf die Strasse (siehe russische Revolution)...


Melanie Gatzke

12.11.2011, 11:48 Uhr
Melden 67 Empfehlung

Das Erfreuliche ist , dass endlich die Situation erkannt wird., dass Journalisten den Mut haben, das auch zu schreiben.
Was es doch die letzten Jahre so, dass jede Entwicklung in diese Richtung verdrängt und jede Realität ausgeblendet wurde. Mit fatalen Ergebnissen, wir sie heute sehen. Den Realitäten muß man sich stellen, nur so kann man die richtigen Entscheidungen zur Überwindung treffen.
Antworten


Franz Muller

12.11.2011, 11:46 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Wichtige Medien in zentraler Position sind gerade dabei authentischer zu werden und ihre jahrzehntelange, auch aufgrund unguter Verflechtungen existierende Verblendung zu überwinden. Sie tragen eine nicht unbedeutende Mitschuld an den Folgen, die in nächster Zeit auf uns zukommen werden. Nun könnten sie uns wenigstens hilfreich durch die nächsten Jahre des Fegefeuers begleiten. Antworten


Andreas Moser

12.11.2011, 11:39 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Unser Geld entsteht mit Schulden. Eine Schuldenkrise kann nicht gelöst werden, in dem man noch mehr Schulden kreirert: Papierschulden- und damit Vermögenstürme crashen. Google Josephspfennig + Schuldenuhr Schweiz. Die Märkte werden Staatsanleihen abverkaufen. Die Flucht geht in physisches Gold, Silber + in Landwirtschaftsland. Bisherige Karriere- und Konsumwelt wird richtig einstürzen. Siehe USA! Antworten


Karin U Müller

12.11.2011, 11:35 Uhr
Melden 37 Empfehlung

meinen "mittelstandsstatus" habe ich längst verloren und kann inzwischen drauf verzichten. die grosse frage ist, was kann ich noch tun? das einzige, was mir im moment bleibt, ist die anderen, die noch im brot-und-spiele-schlaf verharren, aufzuwecken und dazu zu bewegen, der wahrheit ins gesicht zu schauen. z.b. heute auf dem paradeplatz! Antworten


Hugo Ritter

12.11.2011, 15:36 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Und - bewirken Sie da etwas mit "Occupy Paradeplatz"? Werden da die schweizerischen "Rothschilds, Grünspans, Bernakes, Warburgs, Rockefellers, Morgans" etc. an den Haaren aus Ihren Verstecken geholt und zur Rechenschaft gezogen? Ist "Occupy Wall-Street" etc. nicht nur ein Ablenkungsmanöver? Zielt es auf die wirklichen "Täter"?


Frank Baum

12.11.2011, 11:32 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Seibt hat das wichtigste vergessen: Sollte die Mittelklasse mit einem "Krach" untergehen (und das wird nicht passieren), dann verlieren wir nicht nur unseren Wohlstand sondern vor allem auch unseren Rechtsstaat und damit unsere ganzen Rechte und Freiheiten. Seibt's Schlussfolgerung ist daher falsch: Wir müssen alles daran setzen, dass die Demokratie überlebt und keinen "Krach" herbeireden. Antworten


Frank Baum

12.11.2011, 14:47 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@HH: Wenn wir unsere Demokratie gegen eine vermeintlich "echte Demokratie" austauschen, dann riskieren wir, jegliche Demokratie zu verlieren. Unsere Demokratie ist nicht perfekt, aber sie bietet Rechte, Freiheiten und Sicherheit wie nie zuvor. Das dürfen wir nicht so leichtfertig auf's Spiel setzen, indem wir einen möglichen "Krach" verharmlosen.


Hans Huber

12.11.2011, 12:31 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Wenngleivh ich mehrmeit
Ich zustimme - die Demokratie wird nicht überleben, da wir heute keine wirkliche Demokratie mehr haben. Aber vielleicht wird eine echte Demokratie wieder entstehen, was zu wünschen wäre.


Ursula Badertscher

12.11.2011, 11:19 Uhr
Melden 35 Empfehlung

Krisen bringen nicht nur das Schlechteste aus den Menschen sondern oft auch das Beste. Der Totalkollaps wird nicht nur den Mittelstand zerstören, sondern auch die grundlegenden Konstruktionsfehler dieses destruktiven Systems gnadenlos aufdecken. Intelligente Visionäre werden endlich Gehör kriegen und wir werden gefordert ein völlig neues nachhaltiges Marktsystem frei von Zinssklaverei aufzubauen! Antworten


Jean Paul

12.11.2011, 11:18 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Wenn die Banken unsolide Staatsanleihen kaufen, heisst es: Achtung, Gier und Risikokapitalismus!
Wenn die Banken keine unsoliden Staatsanleihen mehr kaufen, heisst es: Die Finanzmärkte erpressen die Politik.
Antworten


Jon Semadeni

12.11.2011, 11:13 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Ich bin schon davon überzeugt, dass es mehr als 5 vor 12 ist und dass ein Wertewandel in unserer Gesellschaft überfällig ist. Gut ist was nützt.Ja daran glaube ich schon, aber gut ist was ALLEN nützt und nicht was nur einem persönlich nützt. Das Wir muss wieder in den Vordergrund gestellt werden. Schreckenszenarien wie dieser Artikel dienen doch nur der Panikmache und sind Rechtfertigungen Antworten


Max Mock

12.11.2011, 11:13 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Unnötige Panikmache. Seit 20 Jahren ist die Welt so wohlhabend wie noch nie zuvor. Antworten


Ursula Badertscher

13.11.2011, 11:07 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Aus luftiger Höhe des Elfenbeinturms durch das Fernglas betrachtet dürfte Welt tatsächlich perfekt aussehen...


Parvaneh Ferhadi

12.11.2011, 13:54 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Stimmt nicht. Der Wohlstand ist so konzentriert wie noch nie und wohlhabender geworden sind nur einige Wenige. Der Rest der Gesellschaft lebt auf Pump - wie wir jetzt gerade lernen. Daher die Krise.


Denise Schnarrenberger

12.11.2011, 12:14 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Irgendjemand wird das aber noch bezahlen müssen. Lassen Sie sich überraschen. Wer ist das ? Die braven Sparer mit ihren Obligationen, Lebensversicherungen oder generell Banksparer. Am schlimmsten wird es die Kreditnehmer erwischen. Die Bank wird alles versuchen an Geld zu kommen. Lesen Sie einmal die allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Bank durch, besonders UBS und CS. Wer liest dies schon ?


walter bossert

12.11.2011, 12:05 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Eine etwas gar einfache Art ,die Dinge zu sehen! Was sind schon 20 Jahre?


Stefan Sollberger

12.11.2011, 11:51 Uhr
Melden 39 Empfehlung

und die Welt sowie die Staaten haben sich noch nie in der Geschichte so massiv verschuldet wie heute…..sich ein bisschen mit der Realität auseinander zu setzen wäre auch nicht schlecht


Rolf Iseli

12.11.2011, 11:11 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Die Welt geht nicht unter solange es Notenpressen gibt und Geld unser Leben bestimmt. Eine Weltwirtschaftskrise würde auch den Armen die Gelgenheit bieten durch Cleverness Reichtum zu verschieben. Antworten


Peter Steiner

12.11.2011, 12:15 Uhr
Melden 9 Empfehlung

RI: Kommt drauf an, wie Sie den Weltuntergang definieren. 1929 was so ein Weltuntergang - für viele. Arm kann man auch werden und nicht nur sein. Auch Sie.


Beat Lohm

12.11.2011, 11:25 Uhr
Melden 42 Empfehlung

sie wissen beim Besten Willen nicht, was Arme für Gelegenheiten haben. Nämlich keine, nie, absolut nie! Ausser sie stehlen auch.....!


Thomas Steffen

12.11.2011, 11:10 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Vor ein paar Tagen ist ein riesiger Meteorit nur um haaresbreite an der Erde vorbeigesaust. Was wäre gewesen wenn ? Das uns in unserer Lebzeit einer trifft "ist nicht wahrscheindlich, aber denkbar" - so wie vieles in unserem Leben. Also machen wir doch keinen auf künstlich Panik. In ein paar Jahren werden wir unsere Schlüsse über diese nötige Kriese ziehen und ein Bier trinken.... Antworten


Felix Blunschli

12.11.2011, 14:35 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@ Widmer: Sie müssen nur immer den fälligen Zins bezahlen, dann spielt der Zinseszinsmechanismus nicht! Aber man kann sein Heil ja auch darin suchen, immer mehr Schulden zu machen und über seine Verhältnisse zu leben! Die Politik vieler Länder macht es uns ja vor!


Jonas Widmer

12.11.2011, 11:44 Uhr
Melden 11 Empfehlung

So einfach ist es nicht Her Steffen. Es ist zwar möglich - wenn auch nicht sehr wahrscheinlich - , dass wir diese Kriese relativ unbeschdet überstehen. Falls das gelingen sollte, dann werden wir aber den Nährboden für die Nächste Kriese geschaffen haben. Ein Zineszinssystem führt autmatisch zu exponentiell wachsender Geldmenge. Irgendwann ist eine Marktkorrektur unausweichlich (Crash).


Roman Keller

12.11.2011, 11:08 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Die Inflation wird kommen: Wenn kein Schuldner scheitern darf, bedarf es der Notenpresse. Es geht darum den Schuldenberg abzubauen über die nächsten Jahre (googelt mal Kondratieff-Winter). Im Artikel wird ein deflationäres Szenario beschrieben, das inflationäre ist weit weniger schmerzlich. Und auch die Chinesen werden wieder zurückgestutzt, siehe Immo-Bubble in China. Antworten


Daniel Meier

12.11.2011, 11:05 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Die Zeichen des nötigen Umbruchs sind spür- und unübersehbar, die Frage eigentlich nur noch das wann.
Ich hoffe, dass es nicht allzu schlimm kommt. Meine Generation und die meiner Eltern war bis jetzt in einer extrem guten Lage, wir erlebten nur Mini- Krisen, wenn ich es nur schon die Erzählungen meiner Grossmutter höre und in der Geschichte zurück blicke. Gepäck reduzieren; Wissen bleibt.
Antworten


Peter Schenk

12.11.2011, 11:00 Uhr
Melden 58 Empfehlung

Diesem perfekten Artikel ist nichts mehr beizufügen. Wer es sehen wollte, sah es längst. Doch sehr viele - die auch unlängst wieder FDP und SVP gewählt haben - meinen immer noch, dass die Lösung der Probleme in den Worten und Taten derjenigen zu suchen sind, welche sie genau durch solche Worte und Taten verursacht haben. Und nun heulen sie alle; lest das Märchen "Des Kaisers neue Kleider" Antworten


Philippe Latscha

13.11.2011, 09:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Was ist bitte an diesem Artikel perfekt? Stehen Sie auf Schwarzmalerei, keine Hoffnung und Akokalypse? Es liegt an uns es besser zu machen.


H.U. Suter

12.11.2011, 13:09 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Die SVP hat schon seit längerem keinen Einfluss mehr auf die Entscheidungsfindung. Vielmehr sind es alle die FDP, CVP, GLP, BDP, Grüne und SPS gewählt haben, die keine Aenderung wollen und das sind fast 75% aller Wähler , ich nehme an sie gehören auch wieder dazu.


Peter Müller

12.11.2011, 11:00 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Angst war und ist schon immer der schlechteste Berater des Menschen. Antworten


Andreas Diethelm

12.11.2011, 22:42 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Angst ist gar kein Ratgeber. Angst ist ein lebensrettendes Warnsignal.


Chris Meier

12.11.2011, 10:58 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Realität in der Schweiz ist (und es ist sehr wenig wahrscheinlich, dass sich das in absehbarer Zeit fundamental ändern würde), dass es dem Mittelstand absolut betrachtet noch nie so gut ging wie jetzt, noch nie haben dem Mittelstand in absoluten Zahlen und auch prozentual so viele Personen angehört wie heute. Noch nie waren die Einkommen und Vermögen gleichmässiger verteilt. Antworten


Peter Steiner

12.11.2011, 10:54 Uhr
Melden 69 Empfehlung

Ausgezeichnet! Ich teile zwar nicht alle Schlussfolgerungen. Aber was Herr Seibt uns bietet, ist eine seit langem verlorene Art von Journalismus. Die thematische Auseinandersetzung mit sich - möglicherweise schlagartig - verändernden Sozialstrukturen ist überfällig. Der Big Bang - ich wünsch ihn mir nicht und niemandem sonst. Aber wenn er kommt, so wird er uns überraschen wie der Knall von 1929. Antworten


Patrick E. Eyholzer

12.11.2011, 11:37 Uhr
Melden 37 Empfehlung

Tatsächlich scheitern viele Diskussionen daran, dass sich die meisten Menschen nichts anderes als unser scheinbar naturgegebenes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem vorstellen können. Jeder Versuch, das System zu hinterfragen endet in Neid- oder Kommunismus-Unterstellungen. Ein sachlicherer Umgang mit der Systemfrage wäre wünschenswert. Im Interesse aller.


Clemens Eberli

12.11.2011, 10:54 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Endlich mal ein guter Artikel im Mainstream! DANKE !! Antworten


Philippe Latscha

12.11.2011, 10:53 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Hr Seibt. Sie schreiben über die Vergangenheit und deren Schatten, mit denen wir heute leben. Meiner Meinung nach können wir nicht ausnahmslos die Politik, Unternehmer und Banken für alles verantwortlich machen. Das Volk hatte so gewählt u i der Vergangenheit profitiert. Neue Zeiten brechen an. Arbeiten wir doch zunächst an uns selbst, unseren Wertvorstellungen und an unseren Beiträgen f d Zukunft Antworten


Bernd Walther

12.11.2011, 10:50 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Mir fehlt im obigen Artikel die Erkenntnis, daß die Mittelklasse in den zurückliegenden Jahrzehnten ihres Aufstiegs einem falschen Prinzip huldigte, nämlich dem Paradigma eines unbegrenzten und exponenziellen ökonomischen Wachstums. Aufgrund des seit langer Zeit absehbaren steilen Abfalls der globalen Netto-Energieproduktion, erwartet uns nun ein schlimmes Erwachen aus diesem irren Traum. Antworten


Roger Furer

12.11.2011, 10:49 Uhr
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Ziel ist erreicht, über d. Privatisierungstrick hat man zuerst Staatsbetriebe der öffentlichen Hand entzogen, dann via EU-Monster und seinen Heuschrecken weitflächig abgeräumt und/oder umverteilt, so hat man halb Europa um Tafelsilber und Vermögen gebracht. Dieses Vermögen hat nur den Besitzer gewechselt, einige wenige superreiche Globalisierer, die damit nun den Rest der Welt tyrannisieren. Antworten


Rolf Raess

12.11.2011, 17:00 Uhr
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Auch in der Schweiz wird mit dem Pensionskassen-Obligatorium eine Abzockerei gigantischen Ausmasses durchgeführt. Allein die Verwaltungskosten schmälern unsere Ersparnisse um 5 Milliarden (!) Franken pro Jahr. Dies wegen der "privaten Kassen", damals (1985) erpresst von den $VP,FDP,CVP - statt die Verwaltung der AHV anzuhängen… Wie viele Sekretärinnen auf Chef's Knien müssen wir noch finanzieren?


markus karrer

12.11.2011, 10:45 Uhr
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Das Schuldenproblem lässt sich sicher nicht mit noch mehr Schulden lösen, denn die sich daraus ergebende Geldentwertung hat den gleichen Effekt wie der beschriebene Knall.
Und wir leben nicht in einer ungleich freieren Welt, denn die linke Regulierungswut, Umverteilerei und Gleichmacherei stranguliert jegliche Innovation.
Antworten


Jens Wigger

12.11.2011, 11:53 Uhr
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Bevor Sie die Linke verantwortlich machen, sollten Sie sich mal besser über unser Finanzsystem informieren. Heute werden 40 bis 50% des Volkseinkommens für Zinszahlungen aufgewendet (direkt, über Steuern, über eingepriesene Kosten bei Produkten etc): Wie sollen angesichts dieser Zinslast auch noch Schulden zurück bezahlt werden können, ohne dass die globale Nachfrage total zusammenbricht?


Caroline Egger

12.11.2011, 10:41 Uhr
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Im SPON hiess es, dass in GR ärmere Familien bereits ihre Kinder an SOS-Kinderdörfer weggeben, weil sie sich nicht mehr ausreichend um sie kümmern können. Solche Zustände mögen uns satten Schweizern noch weit entfernt vorkommen - sind sie aber nicht, weder in der Vergangenheit, noch in der Zukunft! Die Bürger werden an unmenschliche, völlig skrupellose internationale Finanzkriminelle verkauft. Antworten


Caroline Egger

12.11.2011, 19:20 Uhr
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@schrader: Die Mehrheit der Schweizer hält es für schlicht unvorstellbar, dass es hier einmal soweit kommen kann, obwohl das dreiste Vorgehen der Finanzkriminellen seit längerer Zeit offensichtlich ist. Die meisten Schweizer werden vermutlich erst dann aufwachen, wenn ihr Hüsli plötzlich viel weniger wert ist als die Hypothek und die Finanzkriminellen anfangen, sich riesige Sachwerte zu krallen...


ralf schrader

12.11.2011, 11:20 Uhr
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Liebe Frau Egger, wir schauen uns das an. kritiisieren es, und was dann?


Ernst Lobinger

12.11.2011, 10:33 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Stellt Euch vor, es ist Krise und keiner geht hin.
Die sogenannte Krise wird doch hauptsächlich durch Histerie herbeigeredet. Manche leben ja gut davon, vor allem Lobbyisten, Schattenbanken und politische Scharfmacher.
Wenn die Leute dann ihre Hornhaut gebildet haben und überdrüssig sind, wird sich der Zirkus einem anderen Thema zuwenden. Wie wärs mal wieder mit Klimawandel oder den Royals ...
Antworten


kaspar heer

12.11.2011, 10:32 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Danke für den Mut diese tiefe Wahrheit auszusprchen. Diese Neue Zeit hat bereits begonnen... und macht vielen Menschen unheimlich Angst! Wer diese Worte jetzt aber ernst nimmt wird vorbereitet sein, nicht materiell, dann das zählt nicht mehr! Antworten


Catherine Hafner

12.11.2011, 10:31 Uhr
Melden 69 Empfehlung

Danke Herr Seibt, bringen Sie öfters so etwas damit viele Menschen aufwachen. Nachdem wir zwei Jahren auf die Griechen herumgehackt haben, werden wir bald merken, dass die welche GR zerstört haben auch die Schweiz zerstören werden, denn sie wollen eben eine Oligarchie, welche die Welt regiert, das Volk wird Marionette der Oligarchie sein. Der Mensch hat auf das Geld gebaut...und er hat verloren! Antworten


Karl Baumgartner

12.11.2011, 10:29 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Der Artikel erinnert mich an unsere eigenen pubertären Weltuntergangsphantasien, manchmal begleitet durch eine gewisse Zertörungssehnsucht. Im Ansatz ok, mehr auch nicht. Schade, wie sich der Autor wie ein Kind im Sandkasten freut, seine eigene Sandburg zu zerschlagen, aber keinerlei realistische Ideen entwickeln kann, die wieder aufzubaue Antworten


andreas furrer

12.11.2011, 10:28 Uhr
Melden 4 Empfehlung

das mit dem vergilbten foto trifft's nicht schlecht. der mittelständer sieht die welt durch ein objektiv. jetzt ist er plötzlich teil des ganzen (nicht als tourist oder forscher sondern als jäger und sammler - wie jeder slumdog in kalkutta auch). Antworten


Hannes Berchtold

12.11.2011, 10:26 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Ich halte eigentlich viel von den Kommentaren von Herrn Seibt, aber dieses Mal hat er mit seinem Kunterbunt und Durcheinander gehörig daneben gegriffen. Schon merkwürdig: Niemand weiss was ist oder sein könnte, aber Herr Seibt schreibt einen "fundierten" Komentar. Und noch merkwürdiger: Weshalb sollte es nur den Mittelstand treffen? Normalerweise löffeln die Untersten die Suppe aus. Antworten


henri rellob

12.11.2011, 11:49 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Die Untersten sind schon seit einiger Zeit am Auslöffeln der Suppe.Der Tellerboden ist schon gut sichtbar!!


Pia Kumar

12.11.2011, 10:19 Uhr
Melden 48 Empfehlung

Sie sind ein Pessimist Herr Seibt. Die Bewegung "Occupy Paradeplatz" steht nicht für Angst und Empörung - sondern für Empörung und Wille zur Veränderung. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam das Ruder noch herumreissen können. Eine gerechte Welt ist möglich - wenn sich ein grosser Teil der Bürger dafür entscheidet und diesem Willen auch Ausdruck gibt. Zum Glück gibt es noch Optimisten. Antworten


Pia Kumar

12.11.2011, 11:23 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Hr.Steiner: "Die klügste Versicherung wäre, den eigenen Besitz schon als Erinnerung zu sehen" scheint pessimistisch. Bisher hat erst ein kleiner Teil der Jugend + ein noch kleinerer Teil der Älteren gemerkt, dass "wir unsere Zukunft verzockt" haben. Angesichts der Entwicklungen werden es mehr werden: 1.5 % BVG-Zinsatz, Lehrstellenmangel, Reallohnstagnation, finanzielle Einbindung der Bürger UBS...


Peter Steiner

12.11.2011, 11:02 Uhr
Melden 51 Empfehlung

Frau Kumar: Herr Seibt ist nicht Pessimist, sondern Realist. Seine Was-ist-wenn-Analyse hat mit der Freiluft-Aufführung am Paradeplatz und anderen Happenings insofern etwas zu tun, weil die Jugend sehr oft besser merkt als Ältere, dass etwas mächtig schief läuft. Wir haben unsere Zukunft verzockt!


Markus Brühwiler

12.11.2011, 10:19 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Ein super guter Artikel, welcher wichtig ist, um schrittweise aufzuklären, dass es nicht immer so weitergehen wird/kann. Welche, die hier von unangebrachtem Pessimismus sprechen, wird es wohl umso härter treffen, wenn sie plötzlich keine Pensionskassen Gelder und keinen Job mehr haben. Ganz besonders der Satz "durch stürmische Zeiten mit wenig Gepäck.." fand ich hervorragend. Antworten


Peter Graf

12.11.2011, 10:13 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Das ist ein sehr guter Artikel, der Situation und Entwicklung klar aufzeigt. Soweit konnte man nur kommen, weil solche Artikel und Informationen eine Ausnahme sind. Diese weitverbreitete Ignoranz ist der Grund, weshalb Zivilisationen immer wieder verschwinden. Zivilisation ist absurd.
Naturvölker leben mit der Natur, Zivilisationen arbeiten dagegen, und das geht nicht.
Antworten


Alain Burky

12.11.2011, 10:11 Uhr
Melden 12 Empfehlung

"Apokalyptiker aller Laender - vereinigt euch".
Ich habe aber keine Lust als "NI" mitzumarschieren ...
Antworten


Ferdinand Mogendorff

12.11.2011, 10:10 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Die Morgendämmerung des Zusammenbruches IST bereits angebrochen. Die sog. Politiker sind nur
damit beschäftigt, diesen mit allen Mitteln, Lügen, Geld, Geld und noch mehr Geld noch ein Weilchen zurück
zu halten. So ist es!
Antworten


Emett Brown

12.11.2011, 10:10 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Hört sich an, als würde der Kapitalismus sich selbst überwinden...Wie kann das sein? Uns wurde doch von der Politik eingetrichtert, dass nach 4000Jahren Geschichte die Menschheit (trotz Hunger und Elend in der 3.Welt) nun mit dem Kapitalismus den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreicht hat und d.h. kein weiterer Fortschritt mehr möglich ist! Antworten


Hans Schmid

12.11.2011, 13:20 Uhr
Melden 11 Empfehlung

@Brown: Es braucht nicht MEHR, sondern ANDERE staatliche Interventionen. Bei Bevölkerung und KMUs wurde in den letzten Jahrzehnten auf Teufel komm raus reguliert und interveniert. Gleichzeitig können aber multinationale Konzernen und Grosskapital weitgehend tun und lassen was sie wollen.
Gesetzgebung und staatl. Handeln müssen sich endlich wieder nach den Bedürfnissen von Volk und KMUs richten.


Emett Brown

12.11.2011, 12:07 Uhr
Melden 7 Empfehlung

@Hans Schmid
In diesem Punkt haben Sie natürlich Recht: sicherlich keine Planwirtschaft, sondern BESCHRÄNKTER Kapitalismus. Noch vor wenigen Jahren hat aber die neoliberale Glaubensgemeinschaft gebetsmühlenartig ihr Dogma vom freien Markt der "alles von alleine regelt" heruntergeleiert. Das ist jetzt vorbei!!! Es braucht mehr staatliche Interventionen!


Jens Wigger

12.11.2011, 12:00 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Schmid: Ihre Ausführungen zum Zineszinssystem teile ich uneingeschränkt. Jedoch ist es absurd dann den Kapitalismus nicht als Problem der Geschichte sehen zu wollen. Das Zinseszinssystem ist das Fundament des Kapitalismus. Ohne Zinsen kein Kapitalismus. Wir müssen uns heute noch gar nicht über den Kapitalismus zu unterhalten, sondern viel mehr darüber, welches Finanzsystem wir in Zukunft wollen.


Zelokan Zel

12.11.2011, 11:19 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Der Kapitalismus ist nur die eine Hälfte des Problems, die zweite Hälfte ist der Mensch, mit seiner Gier nach immer Mehr, mehr Geld auch wenn er es eigentlich gar nicht mehr nützen kann dieses "Mehr" an Reichtum.
Das Virus der Pervertierung trägt aber der Kapitalismus bzw. Freien Markt in sich.
Das System tendiert zu immer grössere Gebilde (Monopole, Oligopole) welche kleiner verdrängen.


Hans Schmid

12.11.2011, 11:18 Uhr
Melden 9 Empfehlung

@Brown: Der Staat "musste" nur eingreifen, weil wir es zugelassen haben, dass Banken eine "systemrelevante" Grösse erreichen durften. Genau dies darf in Zukunft aber nicht mehr passieren. Die Unternehmensgrössen müssen z.B. beschränkt werden. Kapitalismus heisst nicht schrankenloser Kapitalismus.
Oder haben Sie einen besseren Vorschlag? Mangelplanwirtschaft wie im früheren Ostblock etwa?


Emett Brown

12.11.2011, 10:39 Uhr
Melden 10 Empfehlung

@Hans Schmid
Wie Sie im Artikel lesen können stand die Welt schon 2008 nach dem Lehman-crash vor dem Zusammenbruch des Finanzsystems. Der Staat musste eingreiffen! Der Kapitalismus fördert die Bildung solcher Kolosse!
Mit dem zweiten Teil ihres Kommentars bin ich einverstanden, doch beschreiben Sie dort ja genau das Wesen des Kapitalismus. Wachstum ist doch die oberste Maxime dieses Systems!


Peter Müller

12.11.2011, 10:24 Uhr
Melden 6 Empfehlung

@Brown/Schmid: Fortschritt wird es immer geben, dazu gehört aber auch temporärer Rückschritt. Kapitalismus ist nur eine Wortsilbe, den gibt es genauso wenig wie Sozialismus in Reinkultur. Herr Schmid hat aber sicher in vielen Punkten Recht, es braucht ein neues Notenbanksystem unabhängig von einer zentralen Währung. Dazu ist die Macht in USA aber "noch" zu gross, aber es wird sich was ändern, 100%


Hans Schmid

12.11.2011, 10:20 Uhr
Melden 44 Empfehlung

@Brown: Das Problem ist nicht der Kapitalismus, sondern die heutige Pervertierung desselben. Im Kapitalismus würden nicht mehr überlebensfähige Unternehmen und Banken nicht durch den Staat gerettet.
Die eigentlichen Ursachen liegen aber tiefer. Stichworte: Zinseszins, unkontrollierte Geldschöpfung durch private(!) Banken, Politik die die Verschuldung fördert, unlimitiertes Unternehmenswachstum.


Eliane Hangartner

12.11.2011, 10:09 Uhr
Melden 4 Empfehlung

"Was, wenn es wirklich kracht?" - Ja, krachen wird es wahrscheinlich, wahrscheinlich nicht mal in allzu ferner Zukunft. Wahrscheinlich wird der Umbruch zuerst global passieren, weil der Mittelstand in Westeuropa zu träge und zu feige (eigene Privilegien dadurch verlieren zu können) ist, den längst nötigen Umbruch hierzulande endlich herbeizuführen, die paar Wenigen in ihre längst nötigen... Antworten


Hans Imeichen

12.11.2011, 10:05 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Ja, schön möglich. Das Ende der Mittelklasse. Aber dann wird es gewalttätig. Das sollten sich alle hier bewusst werden. Antworten


Thomas Hanhart

12.11.2011, 10:04 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Undenkbar ist nichts und vielleicht ist eine solche dunkle Bedrohung auch ganz gut. Angst ist ein grundlegender Überlebensmechanismus und macht in der Regel vorsichtiger. Aber schaut man sich z.B. die prognostizierten Wachstumskurven des Club of Rome bzw. World3 an (nein, keine Verschwörungstheorien), dann konnte man wissen, dass es irgendwie soweit kommt. Wachstum muss neu definiert werden. Antworten


Justus Karlen

12.11.2011, 09:52 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Leider geht der Artikel nicht auf die Ursachen der Finanzkrise ein. Sei anfangs 18. Jhd. war jede dieser Krisen handgemacht und gewollt.. So auch die erste Welt- Wirtschaftskrise von 1857 und der berühmte Crash von 1929. Alle im Finanzgeschäft wissen es und keiner schreibt die Wahrheit. Auch ich nicht. Ein Gesetz hindert mich daran, aber garantiert mir weiterzuleben. Antworten


Robert Herz

12.11.2011, 09:50 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Die aktuelle "Finanz"-krise hat ausser dem Verlust von Vertrauen eigentlich keine konkreten Ursachen. Die Schulden können es nicht sein, denn die bestehen seit vielen Jahren, ohne dass ein Hahn danach krähte. So gesehen ist es äusserst löblich vom Tagi, noch ein wenig Öl ins Feuer zu giessen. Schauen wir mal nach Bangkok oder in die Osttürkei... DIE haben Grund zur Sorge! Antworten


barbara stuker

13.11.2011, 11:52 Uhr
Melden

Geld drucken? Bürgerkrieg ähnliche Zustände im Nahen Osten, Überschwemmungen, Hungersnöte, Umweltverschmutzung, Ausbeutung, Fukushima und, und, und....die Welt ist klein geworden. Umdenken ist angesagt. Welche Prioritäten setzen wir uns (unsere Gesellschaft), was wollen wir? Immer noch 40% unserer Nahrungsmittel fort schiessen? Verbrauchergesellschaft ohne wenn und aber? Sorgfalt wird zur Pflicht.


Stefan Sollberger

12.11.2011, 11:02 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Das ist genau die Problematik. Zulange hat man Schulden gemacht, mit der Hoffnung, dass sich diese plötzlich über Nacht auflösen würden. Und jetzt wo man sich mit der Realität konfrontiert sieht (Politiker), versucht man durch noch mehr Gelddrucken Herr der Lage zu werden. Die Folge Geldentwertung. Und ein Vertrauensverlust in die Geldwährung = Inflation = ein Stück farbiges Papierchen


Hanspeter Niederer

12.11.2011, 10:48 Uhr
Melden 13 Empfehlung

@Herz 0950: sind Sie schon Bankster oder wollen Sie sich mit diesem Kommentar einfach für einen Führungsposten in diesem Mafia-System empfehlen?


Hp Rick

12.11.2011, 09:47 Uhr
Melden 89 Empfehlung

Was für ein geiles Szenario wen hunderttausende SVP-ler in der Schlange der Asylzentern von China-Indien-Nigeria stehen und dem "Respekt" der dortigen Beamten ausgesetzt wären. Der Gedanke ist glattwegs eine Prise Realität wert!! Antworten


walter bossert

12.11.2011, 12:27 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Fünfgelt und Rick,möchten Sie wohl gerne!Ich habe schon lange den Eindruck, dass es immer mehr Leute giebt, welche lieber alles geschenkt bekommen würden.Dabei währen sie wohl auch noch ziemlich wählerisch! Uebrigens, mit der SVP habe ich sowenig etwas am Hut, wie mit tja -Leutchen, mir gehts ums Prinzip.


Peter Fünfgelt

12.11.2011, 11:39 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Hallo Rick, tja die Herren Bossert und Nussbaumer sehen wohl gerade in den Spiegel und merken so nach und nach, es könnten andere Zeiten kommen. Heute stehen sie auf der Sonnenseite und entscheiden mit ihrer Willkür über Menschenschicksale. Morgen könnte die kommende Wirtschaftssituation vielleicht das Ganze umdrehen. Etwas provokant aber gut geschrieben Rick!


walter bossert

12.11.2011, 11:19 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Im Klartext; Sie würden Ihr letztes Hemd geben, wenn Sie damt Ihren " Feinden " schaden könnten. Diese Gesinnung ist um kein Haar besser, als die der Spekulanten und Abzokker, nur auf tieferem Niveau.


Anton Dettling

12.11.2011, 10:59 Uhr
Melden 17 Empfehlung

@Nussbaumer, vielleicht öffnen Typen wie Ihnen solche Szenarien endlich die Augen. Mit Schäfchenplakaten und Nazistiefeln ist es nicht gelöst. Herr Seibt will ja nicht die Angst schüren, sondern Gedanken anregen. Sie sollten über Ihre Nase denken, Europa mit der Schweiz wankt, es trifft vielleicht nicht Sie aber die nächste Generation, möge Gott uns bewahren davor!!


Alexander Dominguez

12.11.2011, 10:41 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Warum China oder Indien ? Sobald die Hauptabnehmer-Länder nicht mehr kaufen, brechen China und Indien zusammen. Und die werden viel härter getroffen von einer Krise, weil es keine Sozialsysteme gibt und 90% der Leute in Armut leben. Wie immer jammern wir auf sehr hohem Niveau. Ich halte nichts von apokalyptischen Szenarien !


Beat Schweizer

12.11.2011, 10:36 Uhr
Melden 36 Empfehlung

Sorry, aber die SP will noch immer in die EU und diese fährt mit Ihrer Währung ganz Europa an die Wand!!!


Fritz Nussbaumer

12.11.2011, 10:30 Uhr
Melden 41 Empfehlung

@Hp Rick
Selbst wenn deine Schreibe sarkastisch gemeint wäre:
dümmer geht's nümmer.


Peter Ilg

12.11.2011, 10:06 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Das wahnsinnige ist ja, dass es Leute aus der Unter- und Mittelschicht sind, die die $VP Bonzen wählen und dazu beitragen, dass das ganze System implodieren wird. Die $VP ist an einer Mittelschicht nicht interessiert, das Blocher-Prinzip ist ein totalitäres System in dem die grosse Mehrheit der Bevölkerung im Dienste von ein paar wenigen steht und blind zu gehorchen hat..


Gianni Dal Pont

12.11.2011, 10:05 Uhr
Melden 10 Empfehlung

und stellen Sie sich vor , aus Nigeria würde eine 2.Schweiz und alle wollen dann dorthinziehen.....ach ja , stimmt Migranten wie meine Eltern und meine wenigkeit haben unseren minimen Teil dazubeigetragen , dass unser heutiges soziales Netz weltweit zum besten gehört ....helfen wir doch gemeinsam das Nigeria ebenfalls zu diesem Genuss kommt ......:)


Carlo Maroni

12.11.2011, 09:46 Uhr
Melden 3 Empfehlung

ganzt toller Text... bravo !!!! Jetzt gilt es nur noch diese Erfahrung real zu leben und nicht nur zu lesen. Spreche aus Erfahrung..... Antworten


Alain Burky

12.11.2011, 09:43 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Sollte es (noch) schlimmer kommen,
sind Schopenhauer "Die Welt als Wille und Vorstellung" und aucht
der "linke" Brecht "in den schlimmsten Zeiten - leben die besten Menschen";
ein gutes Antidot ...
Antworten


chris frei

12.11.2011, 09:38 Uhr
Melden 2 Empfehlung

wenn in einem kopf nur platz für erinerungen ist, ist das traurig. man hat kein geld, es hält sich nur im moment bei ihnen auf. in den letzten 100 jahren wurde das geld aber *virtuell* hatte keinen bezug mehr zum tauschhandel. es ist deshalb an der zeit, weltweit einen neustart zu machen.keine schulden, neues kapital und ein marshallplan für die neuen HERAUSVORDERUNGEN, visionen sind gefragt! Antworten


Daniel Hugentobler

13.11.2011, 21:03 Uhr
Melden

Ein Neustart so wie jedesmal? Inflation -> Deflation -> Krieg -> Währungsreform, ankurbeln der Schuldenspirale für die nächsten 2-3 Generationen und wenn dann die Schuldenlast die Wirtschaftleistung schon wieder einmal überholt hat: Inflation -> Deflation... wo genau stehen wir im Moment? die Herausforderung besteht eben gerade darin, keinen Neustart zu machen und den Teufelskreis zu durchbrechen!


yvo montani

12.11.2011, 09:37 Uhr
Melden 7 Empfehlung

eine rein finanzwirtschaftliche sichtweise, die so tut, als gäbe es keine reale wirtschaft. das erinnert mich an panikartige aussagen - notabene in der gleichen zeitung - von vor rund 10 jahren, als im zug des swissair"unterganges" auch der flughafen zürich - infrastruktur! - durch konkurs "zu verschwinden" drohte.
die sache ist ernst genug, diese panikmacherei ist aber unangebracht.
Antworten


lucius mayer

12.11.2011, 09:36 Uhr
Melden 57 Empfehlung

Die westliche Bourgeoisie hat, von wenigen Ausnahmefällen zu Unrecht, seit der französischen Revolution geglaubt, ins Großbürgertum aufsteigen zu können und es deshalb politisch gestützt. Die GroßbürgerInnen vollenden zur Zeit ihren sozialpolitischen großen Sieg und entledigen sich eines zu teueren bürgerlichen «Mittelstandes», der sich kaum wehrt. Antworten


Roger Müller

12.11.2011, 09:36 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Mein Vorschlag:
Den Franken durch WIR-Geld ersetzen!! Dann können wir wieder alle ruhiger leben/schlafen.
Antworten


Roger Muenger-Jaensch

12.11.2011, 12:28 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Herr Müller: Als Vorstandsmitglied einer WIR-Gruppe kann ich Ihnen nur beipflichten. WIR ist ein attraktives Zahlungsmittel ohne Wertverlust unter den Genossenschaftern (ca. 12'000 KMU). Da WIR (ISO Währung CHW) keinen Zins gibt, ist es stets im Umlauf - muss jedoch richtig plaziert werden (wgz.ch)


Fred Büchi

12.11.2011, 09:33 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Trefflich und realistisch, dieser Kommentar von Constantin Seibt. Bis das alle sehen, dürfte es allerdings Jahre dauern. Antworten


Benedikt Jorns

12.11.2011, 09:30 Uhr
Melden 53 Empfehlung

Die Albträume von Constantin Seibt bringen uns nicht weiter. Gefragt ist klares reales Denken und eine darauf aufbauende konstruktive Politik. Zu denken gibt die in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland, Österreich und den skandinavischen Ländern sich beängstigend entwickelnden Einkommensunterschiede. Ich vermute, es ist die Absicht von interessierten Kreisen, dass der Gini-Koeffizient … Antworten


Benedikt Jorns

12.11.2011, 12:02 Uhr
Melden 8 Empfehlung

@Peter Müller: Vielleicht haben Sie Recht. Doch es ist nicht zu verstehen, warum das Bundesamt für Statistik Personal hat für die Erstellung einer unglaublichen Menge von zum Teil unnötigen Statistiken, und genau in der für unsere Politik wichtigen Einkommensverteilung ist die zeitliche Entwicklung nicht transparent. Wir müssen wissen, ob und wie stark sich die Einkommensschere öffnet.


Peter Müller

12.11.2011, 10:33 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Die Schere oder der Einkommensunterschied ist bei uns nur derart gross, weil hier sehr viele Superreiche wohnen. Zieht man die obersten 5% ab und vergleicht mit Deutschland, Oestereich etc. kaufkraftbereinigt, stehen wir trotzdem besser da, u.a. auch wegen geringeren Abgaben und trotz höheren Preisen.


Benedikt Jorns

12.11.2011, 09:31 Uhr
Melden 26 Empfehlung

… zur Messung und Darstellung der Einkommensverteilung vom Bundesamt für Statistik schon lange nicht mehr aktualisiert wird. Während andere Länder diese Statistik periodisch nachführen, wird bei uns die sich seit 1992 beängstigende Entwicklung nicht mehr dargestellt. Selbst so stehen wir im internationalen Vergleich schlecht da: bernerschach.ch/Einkommensverteilung.pdf


Herbert Lenz

12.11.2011, 09:28 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Fehlanalyse! Folgendes wird passieren: Obwohl die Krise, auf Grund einer jahrzehntelangen, völlig überzogenen Anspruchshaltung aller Schichten, durch Schulden verursacht wurde, wird eine neue Sau ("der Reiche") durchs Dorf getrieben werden. Anstatt, dass man ganz einfach die Ansprüche runterschraubt und die Finanzen in Ordnung bringt, wird man zuerst versuchen die Oberschicht zu enteignen. Antworten


Oliver Liechti

12.11.2011, 12:56 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Aber hallo Herr Lenz: "überzogenen Anspruchshaltung"...die Konsumgüter- und Kredit-/Bankenindustrie hat mit der von ihr gepflegten Konsumgesellschaft jahrzehntelange vortrefflich damit Gewinn gescheffelt. Auch wurden in den letzten 20 Jahren sukzessive die Steuern für die Reicheen gesenktAuch wird uns immer erzählt, es gehe uns gut, weil wir fleissig seien. Sind die in der 3. Welt einfach nur faul


Hanspeter Niederer

12.11.2011, 09:27 Uhr
Melden 53 Empfehlung

Ich lese in diesem Artikel nichts von der wirklichen Bedrohung durch einen Zusammenbruch des Systems: den Ausbruch von Barbarei im rechtsfreien öffentlichen Raum, die Errichtung von Clan-Strukturen, die Quartiere und Stadtteile terrorisieren wie z.B. in Somalia. Dagegen ist der Verzicht auf das neuste Handy und ab und zu Hunger haben ein Pappenstiel, Herr Seibt ! Antworten


Thomas Hanhart

12.11.2011, 10:23 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Genau so oder dann polizeistaatliche Minimalstrukturen und diktierte, reduzierte Grundrechte , Unterkunftszuweisungen, Suppenküchen, Anbauschlachten. Das wäre das weniger grosse Übel aber es wäre die Lebensart, die wir über Jahrzehnte in Form des sogenannten "Kommunismus" verhöhnt haben, u.a. dort wo sie jetzt den Wirtschaftswunderkapitalismus feiern. Es wäre die grösste Ironie der Weltgeschichte!


Hans Meyer

12.11.2011, 09:23 Uhr
Melden 116 Empfehlung

Ein verantwortungsloser Artikel, in einer schwierigen Zeit den Leuten noch die Hoffnung zu nehmen. Man kann Rezessionen auch herbeireden. Je mehr Leute Angst haben, je mehr werden sparen und weniger kaufen. Die Firmen machen dann weniger Umsatz und müssen noch mehr Leute entlassen. Am Ende hat der verantwortungslose Schreiberling noch Recht bekommen. Antworten


Alex Renge

12.11.2011, 21:59 Uhr
Melden 2 Empfehlung

... und wird in der Rezession (hoffentlich) seinen Job verlieren.


Roger Muenger-Jaensch

12.11.2011, 10:15 Uhr
Melden 39 Empfehlung

@Hans Meyer: Hoffnung ist derzeit der schlechteste Ratgeber. Etwas tun wäre doch wesentlich aktiver. Doch die oberflächlichen Wohlstandsversprechen der letzten Jahrzehnte haben uns satt, träge und verdrängend gemacht. Dort liegt ein Lösungsansatz: aufwachen und Hinterfragen.


Bernd Upoff

12.11.2011, 10:14 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Richtig Herr Meyer!
Genau diese Miesmacher und Schreiberlinge haben Griechenland in die Schulden getrieben. Gut das ich es jetzt weiß, vielen Dank für Ihren Hinweis.
Ich werde in Zukunft keine Zeitung mehr lesen, dann habe ich meinen Teil zur Bewältigung dieser Euro.Krise beigetragen....
Ach ja, den Fernseher und PC verkauf ich auch, weg damit....


Alain Burky

12.11.2011, 09:23 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Die 20/30-er Jahre kenne ich nur durch meinen Grossvater.
Die Oelkrise habe ich als damaliger Angehoeriger der "Stiftenklasse" ohne groessere Blessuren ueberlebt.
Also nehme ich es, wie es eben kommt ...
Antworten


Dalien Forester

12.11.2011, 09:23 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Hervorragend und sehr weise und wahr geschrieben!
In einer Gesellschaft in der Geld und Gut zum ALLEINZIGEN Maß ALLER Dinge erhoben wurden, wird Korruption, zwangsläufig zum ALLEINZIGEN Credo.
Antworten


Eron Thiersen

12.11.2011, 09:18 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Beeindruckend düster ehrlich geschrieben. Einer der wenigen Artikel der mir auf unheimliche Weise eine Last auf die Schultern legt. Dazu eine Analyse die es auf den Punkt bringt, es ist nicht eine Kampf des Finanzsystems, es ist ein Kampf der Alten Mächtigen gegen sich selbst. Auf der Strecke bleibt die Hoffnung auf ein morgen so wie wir es kennen, gewohnt sind. Ausgesprochen hat das noch niemand. Antworten


Markus Früh

12.11.2011, 08:59 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ich habe mich betr. der bevorstehenden Anarchie verbereitet. Wenn meine Vorsorgesäulen und die PK von den Banken verzockt worden sind, nehme ich mir allen Namen einen nach dem anderen im meinem schwarzen Buch vor. Antworten


Hanspeter Niederer

12.11.2011, 15:02 Uhr
Melden

@Früh 0859: vergraben Sie Ihr schwarzes Buch aber noch heute ganz tief im finstern Wald. Sonst wird das nichts mit Ihrem Plan B.


Alex Renge

12.11.2011, 08:58 Uhr
Melden 114 Empfehlung

Was dann passieren wird? Feuer und Schwefel werden herabregnen, die Erde wird sich öffnen und uns alle verschlucken. Anschliessend werden Heuschrecken-Schwärme über den Kanton herfallen und den Rest erledigen. Meine Güte, inzwischen gibt es für Pessimismus ja gar keine Grenzen mehr. Wenn ich diesen Artikel sehe, hat wohl jemand einen alten Maya-Kalender gefunden ;-) stimmt, 2012 kommt ja bald. Antworten


walter bossert

12.11.2011, 08:49 Uhr
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Es ist schon richtig, wenn auf evt. kommende Gefahren aufmerksam gemacht wird, aber wenn man schon das Privileg hat schier unendlich viel schreiben zu können, wäre es angebracht, konstruktiv die positiven Seiten eines solchen Zussammenbruchs aufzuzeigen, denn die hat es ganz bestimmt! Auch das friedlichste Volk würde sich heute nicht mehr von ein paar " Oligarchen" ausnutzen lassen, im Gegenteil. Antworten


walter bossert

12.11.2011, 18:52 Uhr
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Fred Frühling, ich verstehe Ihre Bedenken,ist doch unsere Demokratie in den letzten Jahrzenten laufend schwächer geworden.Der Grund für die Schwäche sehe ich vor allem in dem dümmlichen Parteien Hick-Hack, aber auch in der Gleichgültigkeit der Bürger. Ich verstehe nicht, warum die Finanzhändler nicht auch gesetzlichen Schranken unterworfen sein sollen, wie das für jeden im Kleingewerbe auch gilt!


walter bossert

12.11.2011, 11:37 Uhr
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Xaveer Interbitzin, das ist eine sehr berechtigte Frage. Ich wäre aber der Meinung, dass wir in der Schweiz genügend Politiker und Profesoren haben, diese Frage auch im Zusammenhang mit der Gesetzgebung zu klären und Massnahmen einzuleiten.Für mich ist die Grenze dort wo das Tun einzelner dem Volk schadet und diese Grenze wurde überschritten.


Xaveer Inderbitzin

12.11.2011, 10:55 Uhr
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Herr Bossert, wo ist die Grenze zwischen Demokratie und Oligarchie? Ist es Zufall, dass die reichsten Menschen die Politik entscheidend bestimmen und prägen? B in Italien, B in der Schweiz, die Wirtschaftslobby, welche ihre Marionetten in der Regierung hat... eine Oligarchie kann nett und kumpelhaft daherkommen, und sich als Demokratie bezeichnen.


Fred Frühling

12.11.2011, 09:28 Uhr
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Da bin ich mir nicht so sicher..... unsere westliche Geschichte zeigt, was sich ein Volk alles gefallen lässt, bis es aufsteht. Wenn es überhaupt aufsteht und nicht vernebelt weiterdöst. Was dann? Die kapitalistische Nationalpartei? Wie soll sich denn das Volk wehren? Initiativen und Papiertiger? Die Sozialschmelze und das Ende der Gemeinschaft sind besiegelt! Investment-Bank sei Dank.


Pierre Rappazzo

12.11.2011, 08:49 Uhr
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Ich sehe es nicht so schwarz. Das Leben wird weitergehen. Die persönlichen Schulden (Hypothek) und Besitz (Firmen, Häuser, ein paar Aktien) bleiben, die Vermögen in Form von Geld (Anleihen, Obligationen, Pensionskasse, Geld) sind weg. Antworten


Lisa Tschudin

12.11.2011, 08:44 Uhr
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Die Mittelklasse hatte nie wirklich etwas zu sagen, ihre Aufgabe war zu konsumieren. Fällt das weg, ist sie wieder uninteressant. Die Reichen stört's nicht. Der Artikel ist ein echter Aufsteller fürs Wochenende! Antworten


walter bossert

12.11.2011, 09:12 Uhr
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Frau Tschudin, was soll in diesem Artikel als Aufsteller empfunden werden? Uebrigens der Mittelstand hatte und hat auch heute noch sehr wohl " etwas zu sagen" ( Gemeinden,Kanton, Energiepolitik ) Wen bezeichnen Sie als Reich?


Frank Zuffnik

12.11.2011, 09:02 Uhr
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Obwohl, ich kann mich da schon an ein paar Wahlen erinnern, bei denen die Mehrheit der Mittelklasse durchaus die Richtung im eigenen Sinne haette bestimmen koennen.


Stefan Meier

12.11.2011, 08:44 Uhr
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Die meisten Staaten haben riesige Schulden, weil sie zu wenig Geld haben. Doch Geld ist mehr als genug vorhanden, es ist nur nicht gerecht verteilt. Deshalb muss das Steuersystem geändert werden. Der Staat muss dort die Steuern holen, wo das Geld ist. Die Reichen werden immer reicher, während der Mittelstand verarmt. So kann es nicht weiter gehen. Antworten


Stefan Meier

13.11.2011, 13:04 Uhr
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Herr Iseli, haben Sie schon mal davon gehört, dass immer mehr reiche Ausländer ins Steuerparadies Schweiz kommen?


Hans Iseli

12.11.2011, 15:38 Uhr
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Wieso hat es dann seit Jahrzehnten immer mehr, immer neuere und immer luxuriösere Autos auf den Strassen? Alles Reiche und Superreiche? Dann ist aber jeder zweite in der Schweiz ein Reicher bzw. Superreicher.
Ich kann das Verarmungsgeschwätz nicht mehr hören (ich habe kein Auto!).


walter bossert

12.11.2011, 08:40 Uhr
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Das tönt in etwa gleich wie die vielen Bettelbriefe, welche fast täglich ins Haus flattern und mir weismachen wollen, ihnen doch mein Hab und Gut jetzt schon zu schenken, da es für mich bei meinem Ableben ja doch wertlos werde. Diese Gedanken welche auch als blosse Angstmacherei bezeichnet werden könnten, sind so alt wie ich denken kann und wurden bei vielen Gelegenheiten zelebriert! Antworten


David Swoboda

12.11.2011, 08:33 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Schon alleine die Geschichte der Menschheit lehrt uns, dass wir nicht aufhören zu existieren.
Und wer weiss, vielleicht wäre das sogar das beste Szenario von allen. Dieses System ist zum scheitern verdammt. Denn Gewinne werden nicht mehr durch Arbeit oder Produkte gemacht, sondern nur noch durch Zinsen und Rendite. Das Geld macht das Geld und das kann auf Dauer nicht funktionieren....
Antworten


David Swoboda

12.11.2011, 08:29 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Mein Gott, was für ein dramatisch geschriebener Artikel.
Es braucht noch sehr viel, bis das System kollabiert. Und ausserdem sind die, die sich wirklich Sorgen über einen ausfall machen müssen nicht die Leute, die eine Wohnung und ein normales Leben haben, sondern die, die ein überschwingliches Leben führen. Jeder, der einen Beruf ausügt, in dem er etwas schafft, wird auch in Zukunft gebraucht...
Antworten


Roger Walser

12.11.2011, 08:26 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Lieber Herr Seibt, Sie sollten die die Situation nicht so pessimistisch betrachten und mehr vertrauen in die normalen Menschen haben. Die habe sich noch immer arrangiert. Wie sagt man so schön: Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst. Antworten


Peter Rossi

12.11.2011, 08:25 Uhr
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Wäre es nicht besser statt das Ende des Mittelstandes, das Ende der Milliardäre einzuläuten? Leute, die Besitztümer anhäufen und die keine oder prozentual weniger Steuern zahlen als ihre Putzfrauen. Die ohne Arbeit Dank Erbschaft immer reicher werden, doch der Allgemeinheit nichts zurückgeben. Nicht der Mittelstand ist die Ursache, sondern die Oligarchie die auch bei uns herrscht. Antworten


René Kocher

12.11.2011, 08:24 Uhr
Melden 68 Empfehlung

Da hat die Philosophie die Wirtschaft geküsst. Ein genial verantwortungsloser Artikel! Wie aber die Kommentare zeigen,stösst man sich an einzelnen Elementen daraus,die direkt betreffen.Er wird Gott sein Dank nicht verstanden.Die Situation ist hoffnungslos,aber nicht ernst.Denn Zukunft ist noch veränderbare Vergangeheit. Antworten


Kurt Dubach

12.11.2011, 08:43 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Leider hat Herr Kocher was vergessen, wer hat die Reichen reich gemacht? Und hoffnungslos ist derjenige der es nicht versteht, es um-zu-setzen.Vergangenheit ist wen man sich nicht traut sich umzusehnen. Verantwortungslos, ist derjenige der sich falsch einschätzt


peter müller

12.11.2011, 08:20 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Herr Seibt
!APPLAUS!
Antworten


Sonja Sempacher

12.11.2011, 08:19 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Natürlich sind manche geschilderten Fakten nicht von der Hand zu weisen. Aber für meinen Geschmack ist das Ganze zu reisserisch geschrieben, eine Ansammlung von Katastrophenszenarien, drastisch ausgemalt. "Pflaster , die Wunden zum Versiegen bringen " und Notenbanken die "durchseuchen". Was ist die Absicht dahinter? Mehr Sachlichkeit bitte! Antworten


Francesca Di Franco

12.11.2011, 08:15 Uhr
Melden 2 Empfehlung

...Dabei ist es egal, ob jemand Konformist ist oder das Gegenteil: Verschwindet ihre Welt, verschwindet die Person! "Parole sublimi"... Antworten


Andreas Ungricht

12.11.2011, 08:02 Uhr
Melden 116 Empfehlung

Die Mittelklasse hat ihr Dasein nicht geschenkt bekommen. Ausbildung und Leistung haben diesen zu leichtem Wohlstand verholfen. Mit "Komm ich nicht heute, dann komm ich Morgen oder Übermorgen" kommt unser System nicht weiter. Zu viele Leute haben in den letzten Jahren mit dem System: "Ohne Arbeit gleichwohl zum Geld" vieles ruiniert. Auf allen Ebenen, versteht sich... Antworten


Andreas Ungricht

12.11.2011, 13:03 Uhr
Melden 10 Empfehlung

@Hangartner: Ja, dies trifft vielleicht für die Reichen zu. Die Kinder von mittelstädischen Eltern können kaum vom Wohlstand ihrern Vorfahren (Erbe) leben. Um ihren Wohlstand zu halten, müssen sie sich selbst ins Zeugs legen.
Viele müssen gar einen Schritt zurückgehen, da sie z. B. das Haus (hoher Zins) nicht halten können


Eliane Hangartner

12.11.2011, 09:55 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Die Mittelklasse hat ihr Dasein nicht geschenkt bekommen? So? Durch Ausbildung und Leistung? Blödsinn! Die Mittelklasse wurde in diese hineingeboren, und hat ihr Dasein damit sehr wohl geschenkt bekommen. Es mag Ausnahmen geben, die sich die Mittelklasse "verdient" haben, aber die meisten hatten einfach nur Geburtsglück - insofern ist der Vergleich mit der Aristokratie treffend.


Mike Hofstetter

12.11.2011, 07:51 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ich muss den Autor enttäuschen, der Artikel hat mir keinerlei Angst gemacht und das war ja wohl die Absicht. Das beschriebene Szenario wird nicht eintreffen und das unterstützende Bild der Occupy Bewegung - 50 Nasen die auf dem Lindenplatz campieren - macht den Inhalt auch nicht glaubwürdiger. Schade, dass die Autoren solcher Schreckens Prophezeiungen sich später nie rechtfertigen müssen. Antworten


Beat Lohm

12.11.2011, 07:49 Uhr
Melden 54 Empfehlung

Das Beispiel mit der Wohnung eines Wahnsinnigen gefällt mir. Aber ich vermute wir leben alle in einem globalisiertem Raum und der Wahnsinnige ist ein Finanz-T-Rex, der immer grösser werden und immer mehr fressen will. Nehmt diesem Finanz-T-Rex endlich das Fressen weg, lasst ihn verhungern. Auch die, die ihm zu fressen geben. Immer wieder diese Finanz-T-Rex, die mit nichts uns töten können!!! Antworten


Andi Baur

12.11.2011, 07:45 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Sehr schöner Artikel. Vor dem Meltdown fehlt aber noch ein wichtiger Schritt: Die Märkte müssen mit dem grössten, je zu hebenden Schatz der Menschheit "beruhigt" werden, den Altersvermögen der Babyboomer. Ungarn hat es vorgemacht und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch hier das angesparte Altersvermögen - per Notrecht natürlich - in die Taschen der Banken und Superreichen fliesst. Antworten


Linus Huber

12.11.2011, 07:42 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Eine gute Analyse der Situation. Was ein wenig fehlt, ist die Darstellung der Entwicklung, welche uns zu dieser Situation führte. Mag es sein, dass wir das Prinzip des Kapitalismus schon zu lange verletzten, dass wir vom Pfad der Rechtsstaatlichkeit zu Gunsten von Banken zu stark abweichten, dass wir vermeintliche Sicherheit anstrebten, welche die kreative Destruktion nicht mehr zuliess? Antworten


Max Wartenberg

12.11.2011, 07:38 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Dass die Welt der Kinder in Westeuropa härter sein wird, ist wahrscheinlich. Für die Kinder Asiens dürfte sie rosiger sein. Die Schuldenpolitik der USA und einiger Länder Westeuropas, die finanziell vernünftiger regierte Länder in den Strudel zieht, ist ein Teil des Problems, der Verlust des Technologievorsprungs und unser Luxusleben sind weitere Komponenten. Kaum ein Asiate arbeitet nur 80%. Antworten


Max Wartenberg

12.11.2011, 13:11 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@ W.Bossert: Ich habe nicht geschrieben, dass das durchschnittliche Einkommen uns erreichen wird, lediglich dass die Kinder dort besser leben werden als ihre Eltern, was in Westeuropa/USA kaum der Fall sein wird. Die "Entwicklungslücke" zwischen Asien und Europa wird zusehens enger.


walter bossert

12.11.2011, 09:00 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Herr Wartenberg, Sie scheinen Asien nicht sehr gut zu kennen! Diese Länder sin dermassen übervölkert, dass die Chance sehr klein ist, dass das durchnittliche Einkommen uns erreichen wird, auch wenn es uns schlecht geht.


Beat Lohm

12.11.2011, 07:58 Uhr
Melden 36 Empfehlung

Hm, ... die Kinder Asiens rosiger??? Welche Kinder meinen sie den in Asien? Asien im Technologievorsprung? Welches technisches Produkt aus China kaufen sie den gerne. Die Idee der USA, Firmen aus Asien wieder zurückzuholen und wieder selber zu produzieren, ist das einzig richtige. Diese Firmen sollten nur nicht an die Börse gehen. Ja, ein Asiate arbeitet 14h für 150$. Luxus?


Michael Sold

12.11.2011, 07:49 Uhr
Melden 39 Empfehlung

Herr Wartenberg, die Anwesenheit eines Asiaten mag 150% sein, auch sicher vieler Nordamerikaner. Die Leistung während dieser Zeit steht in einem vollkommen anderen Licht. Im Gegenteil gerade Topmanager sollten nur noch 60-80% arbeiten um so den Schaden in der Firma einigermassen in Grenzen zu halten.


Roman Jakob

12.11.2011, 07:32 Uhr
Melden 114 Empfehlung

"dominierende Kaste der letzten 75 Jahre" - die Mittelklasse?! Selten an einem Wochenende mit so einem Quatsch begrüsst worden. Mindestens die letzten 30 Jahre wurden von den führenden Köpfen der Finanzbranche dominiert mit genau dem Ausgang, den wir heute sehen.
"Der Markt wird es richten, der Markt wird es richten, der Markt wird es richten..." - nichts als plumpe Durchhalteparolen.
Antworten


Gerhard Keller

12.11.2011, 08:35 Uhr
Melden 16 Empfehlung

@Roman Jakob, Sie bringen es auf den Punkt. Die Finanzwirtschaft übernahm die freigewordene Funktion des Adels.


Frank Zuffnik

12.11.2011, 08:25 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Und wer bitte hat mit seiner Stimme bei den Wahlen dieses System so lange Zeit ermoeglicht? Die Unterklasse wars wohl nicht und die Minderheit der Oberklasse kanns auch nicht gewesen sein. Vielleicht dann doch eine Mehrheit solcher, die immer von der Hoffnung da auch mal dazuzugehoern getragen wurde und dafuer alle sozialen Strukturen verkauft hat? Dumm gelaufen, im wahrsten Sinn des Wortes!


Parvaneh Ferhadi

12.11.2011, 08:13 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Die Mittelklasse war nie dominierend, da haben Sie allerdings recht. Die Mittelklasse war allerdings der Grund für die politische (bürgerliche) Stabilität, in der sich Superreiche problemlos bewegen konnten. Das wird in Zukunft wohl ändern und eine Ordnung nur mit Gewalt und Repression aufrechtzuerhalten sein. Die Entwicklung betrifft im Übrigen alle Mittelklassen weltweit.


Peter Weber

12.11.2011, 07:27 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Eine der vielen Möglichkeiten. Ein Beitrag zum Nachdenken, vorallem über die persönliche Vorbereitung. Doch wenn sich jeder von seinem Besitzt trennt, die Märkte mit Gebrauchtwarei überflutet werden und kein Anreiz für Neuanschaffungen mehr besteht, dann könnte sich der Kollaps noch schneller einstellen. Globalisierung hat uns im materiellen Schwitzkasten; da bräuchte es neues Bewusstsein. Antworten


Helga Kern

12.11.2011, 07:20 Uhr
Melden 138 Empfehlung

Zum grossen Crash fehlt eigentlich nur noch ein letzter Funken Angst - und die Baz arbeitet grade mangels echter Informationen an einem vielleicht nicht unmöglichen Science Fiction, indem sie genau diese Angst in die Stuben schreibt.... Ich erinnere an die Berichterstattung vor dem 1. Irak-Krieg: Wenn Sadam die Ölquellen anzündet, versinkt Europa mind. ein halbes Jahr in absoluter Dunkelheit... Antworten


Benjamin Puhl

12.11.2011, 07:13 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Kaum zu glauben, dass ein solches Gedankenspiel nun endlich einmal in der mainstream-Presse erscheint. Noch vor wenigen Monaten wurden diejenigen Wirtschaftswissenschafter, welche vor einem solchen Szenario seit Längerem warnen, Untergangspropheten, Verschwörungstheoretiker oder Schlimmeres geschimpft. Bin darüber ehrlich gesagt besorgt... Antworten


reto Huber

12.11.2011, 06:58 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Bravo - Etwas pessimistisch, aber ansonsten ein Artikel in einer philosophischen Qualität wie er, in diesem fröhlichen Krach-Bumm Blatt, das heisst also hier, selten zu lesen ist. Antworten



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