Das Gerede von einem gesunden Franken

Die Finanzkrise scheint fürs Erste besiegt. Heisst dies, dass wir nun Angst vor einer Inflation haben müssen? Und was bedeutet das für den Franken?

Wie stark muss die Währung sein? Politiker wollen zurück zum Goldstandard.

Wie stark muss die Währung sein? Politiker wollen zurück zum Goldstandard.
Bild: Keystone

Drei SVP-Nationalräte haben eine Bürgeraktion mit den Namen «Gesunde Währung» ins Leben gerufen. Sie wollen damit erreichen, dass der Schweizer Franken ausreichend mit Goldreserven gedeckt ist, dass die Regierung alles unternimmt, um Inflation zu verhindern und aus dem Internationalen Währungsfonds (IWF) austritt. Man kann die Aktion von Lukas Reimann, Luzi Stamm und Ulrich Schlüer leicht als rechtspopulistische Panikmache und ökonomische Scharlatanerie abtun. Doch die drei Politiker sprechen eine reale Angst vieler Menschen in der aktuellen Wirtschaftssituation an. Es lohnt sich also, genauer hinzuschauen.

Noch nie in der Geschichte der Menschheit haben die Regierungen der Welt in Friedenszeiten so viel Schulden gemacht. So haben die Ökonomen des IWF in einer letzte Woche veröffentlichten Studie aufgezeigt, dass allein die Verschuldung der zehn reichsten Länder zwischen 2007 und 2010 um rund 9000 Milliarden Dollar zunehmen wird.

Gelungene Aktion

Auf dem Höhepunkt der Krise wurde die Politik mehr oder weniger klaglos geschluckt. Schliesslich galt es, den Kollaps des internationalen Finanzsystems und ein Abgleiten in die Depression zu verhindern. Dies scheint gelungen zu sein. Die Finanzminister der G-8-Staaten erklärten am Wochenende den Patienten für stabil. Die Stresstests der Banken seien mehrheitlich positiv ausgefallen, und es gebe Anzeichen für eine Stabilisierung der Wirtschaft, hiess es in einem gemeinsamen Communiqué.

Doch die Stabilisierung des Finanzsystem löst nicht nur Freude aus. Die Angst vor Inflation nimmt zu, obwohl die Teuerungsraten in den Industriestaaten gegen Null tendieren. Ausgelöst worden ist diese Angst durch einen Anstieg der Rendite der 10-jährigen amerikanischer Staatsobligationen, den Treasuries. Das wurde umgehend als Vorbote einer drohenden Hyperinflation gedeutet. Notorische Untergangspropheten wie Marc Faber vergleichen die USA sogar mit Zimbabwe. Aber nicht nur sie sehen ihre Stunde gekommen. Auch hoch angesehenes Leute wie der Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson und der Währungsspezialist John Tylor warnen vor einer drohenden massiven Geldentwertung – in der «Financial Times» wohlgemerkt.

Intervention unnötig

Wie berechtigt ist diese Angst vor einer neuen Hyperinflation? Es kommt darauf an, wie man die aktuelle Wirtschaftskrise einschätzt. Niall Ferguson beispielsweise vertritt die These, dass die Angst vor einer Depression übertrieben war und die massiven Interventionen von Regierungen und Nationalbanken deshalb unnötig waren. Mehr noch: Gerade wegen dieser Interventionen sind die Staatsschulden bald auf einem Niveau, dass sie nur noch via Inflation beseitigt werden können. Ferguson bezeichnet es als schweren Fehler «eine Wirtschaftspolitik wie im Krieg zu führen, um eine Rezession zu bekämpfen».

Ähnlich argumentieren auch die Konservativen in der Schweiz. Sie beschimpfen die Medien, die Krisenhysterie zu schüren, halten Konjunkturpakete für schädlich und machen sich höchstens um die Stabilität des Frankens Sorgen.

Nötig und richtig

Diese Einschätzung wird von den meisten Ökonomen nicht geteilt. So ist das renommierte Wirtschaftsmagazin «Economist» überzeugt, dass die massiven Interventionen des Staates und damit die Verschuldung nötig und richtig waren. «Wären die Regierungen nicht eingeschritten, löste das neue Sparverhalten der Privatpersonen eine noch schlimmere Rezession aus», schreibt er in seiner aktuellen Ausgabe. «Die Steuereinnahmen würden in diesem Fall noch mehr sinken, die Banken würden noch mehr wanken und die Staatsverschuldung würde noch grösser werden.» Genau dies ist eingetreten. als Japan in den Neunzigerjahren in einer ähnlichen Situation auf die Schuldenbremse getreten ist.

So verständlich die Angst vor einer Inflation ist, sie ist trotzdem falsch. Wenn die Nationalbanken ihre Geldmenge ausweiten, führt dies nicht automatisch zu einem Teuerungsschub. Im Gegenteil: Japan hat zwischen 1997 und 2005 die Geldmenge beinahe verdoppelt. Trotzdem litt die Wirtschaft unter einer hartnäckigen Deflation, einer Geldentwertung.

Deshalb ist derzeit nicht eine drohende Inflation die wirkliche Gefahr, sondern dass im Namen einer «gesunden Währung» eine illusionäre Inflation bekämpft und damit eine mögliche Erholung der Wirtschaft verhindert wird. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)

Erstellt: 15.06.2009, 13:20 Uhr

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33 KOMMENTARE

Johann Binder

27.06.2009, 15:54 Uhr

Wie weit haben wir es in der Schweiz gebracht?Warum glauben wir so fest den Oekonomen,den Politikern,den Anlageberatern,den Banken,etc.?Unser Staat,und fast alle von uns,haben in den letzten 20-30 Jahren nur an Wachstum geglaubt,munter mitgemischt,über den Verhältnissen gelebt,Schulden gemacht.Wir waren und sind beteiligt,und werden die Suppe auslöffeln müssen.Die Abzocker sind fein raus,belohnt.


Stefan Jost

15.06.2009, 21:51 Uhr

Der SNB-Goldverkauf von 2000 bis 2005 war die allerdümmste Idee. 1300 Tonnen Gold (also ca. die Hälfte des SNB Goldes) wurden von 2000 bis 2005 für durchschnittlich 15600 CHF verkauft. Wenn jetzt die SNB die 1300 Tonnen für 33000 CHF pro kg wieder kaufen würde, dann würde das heute 22 Milliarden mehr kosten als damals der Verkauf einbrachte! 1'300'000 mal 18'000 CHF verzockt!


Johann Ulrich Gabathuler

15.06.2009, 21:31 Uhr

Da waren doch mal Zwillinge: Der Blocher und der Ebner, die via SVP und AUNS die "Vernichtung" der Goldreserven zu jedem Preis durchsetzten! Jetzt der Aufstand der Prinzen -- wollen die Umkehr einer Idee des Übervaters!? Die Zwillinge wollten damals auch die Freigabe der Pensionskassenreserven für "professionelle Investitionen". Trost: die Erungenschaften des Duos strafen auch die SVP Mitglieder


Max Sutter

15.06.2009, 21:00 Uhr

Wirtschaftlich gesehen ist es absoluter Blödsinn, das Gold mit viel Aufwand in Südafrika aus den Erdlöchern zu buddeln, um es anschliessend wieder in den Kellerlöchern der Nationalbanken zu versenken. Wieviel aufgewärmten Kaffee wollen uns diese Rückwärtsdenker der SVP noch servieren?


Erich Heinz

15.06.2009, 20:26 Uhr

Wieso sind alle so von Gold begeistert. Raffinierte Bänker sind auch zu einem Goldbetrug fähig, und die ganze Golddeckung ist wertlos. Es gibt keine Sicherheit, alles nur Illusion.


Benno Christen

15.06.2009, 19:56 Uhr

Die Geldmenge wurde erhöht, um die verständliche Knausrigkeit der Banken in Bezug auf Kreditvergabe (auch oder vor allem untereinander) auszugleichen und somit zu ermöglichen, dass die Wirtschaft weiterhin Kredite bekommt, zumindest die meisten der Unternehmen. Wenn wieder mehr Vertrauen herrscht unter den Banken, werden die Nationalbanken die Geldmenge wieder reduzieren. Also no problem.


Guido Landolt

15.06.2009, 19:19 Uhr

So jetzt erwacht die SVP. Jetzt wo fast alles Gold verschleudert ist und die SNB einen Vorrat an Goldmünzen von 76 Tonnen als substantiellen Teil des verbleibenden Goldbestand bezeichnet und in Barren umgeschmolzen hat. Vor dem IWF Beitritt musste das Volk befragt werden und hat regelmässig abgelehnt. Das wurde mit dem IWF Beitritt geändert. Die Politiker inkl. SVP haben diesen Aspekt verschwiegen


Heinrich Baur

15.06.2009, 18:27 Uhr

Wenn Euro und Dollar abgewertet oder mittelfristig gar wertlos werden, wie soll dann der Schweizer Franken isoliert seinen Wert behalten und das Schweizer Wirtschaftssystem gleichzeitig weiter funktionieren. Wechselkurs 1:10? Was passiert mit den ausländischen Währungsreserven und was passiert mit der Schweizer Exportwirtschaft?! Kann man das auf einem Goldfranken aussitzen? Ernsthafte Frage!


Giordano Bruni

15.06.2009, 18:27 Uhr

Den lauten Chorgesängen nach zu hören, hätte die 1000US$-Marke für Gold schon zu historischen Zeiten überschritten werden sollen. Bis dahin ohne Erfolg! Also abwarten, vielleicht kommt die 900er-Marke zu Zuge! Das hat mit wirtschaftlicher Logik zu tun, gar nicht einfach.


Erich Stutz

15.06.2009, 18:05 Uhr

Gibt man einer gewissen schicht zu viel geld auf lange sicht, was andere eher kontinuierlich ausgeben würden. sie wissen gar nicht wie richtig damit umzugehen, sie horten wie wild gold & blokieren den geldfluss sprich arbeitsplätze usw. nachhaltig. 20% der befölkerung besitzen 80% des Volksvermögen & das in der schweiz!!!


Ernst Pauli

15.06.2009, 18:00 Uhr

Ist es nicht beschämend, dass bestimmte Politiker noch Kapital aus einer Krise schlagen wollen.


Thomas Allmendinger

15.06.2009, 17:59 Uhr

Ob es jedmand gemerkt hat oder nicht - niemand spricht es aus: unsere Märkte sind übersättigt, es herrscht das Schlaraffenland, wobei zusätztlich die Zahl der Marktteilnehmer infolge zunehmender Verarmung der Massen im Abnehmen begriffen ist. Infolge Automation werden die Produkte billiger, und wirkliche Neuheiten kommen fast keine hinzu. Da hilft keine Geldpolitik, denn die Ursachen liegen tiefer


Franz Herber

15.06.2009, 17:58 Uhr

Der Goldstandart muss wieder hergestellt werden. Die käuflichen Politiker in Bern haben das Gold aber in den vergangenen Jahren der Hochkonjunktur verkauft, als das Gold einen sehr tiefen Wert hatte. Wenn wir unsere Pensionskassengelder und alles Gesparte behalten wollen, solten wir diesen ausnahmsweise weisen Vorstoss der (jungen) SVP sehr unterstützen. Die nächste ungeheuer grosse Blase platzt!


Edi Kuster

15.06.2009, 17:55 Uhr

Auch ein Gold- bzw. Edelmetaldeckung hat so seine (grossen) Nachteile. Unsere drei Patrioten würden sich gescheiter mal schlau machen, wieso die Golddeckung von allen Staaten aufgegeben wurde. Wenn sie das gemacht hätten, würden sie einen solche Bürgeraktion kaum lancieren.


Peter Ludi

15.06.2009, 17:34 Uhr

Mit einem Goldstandart wären politischen Spielchen nicht mehr möglich. Schlussendlich zahlt der Bürger eh die Zeche. Die eigene (ehemals Starke) Währung in einem globalisierten Umfeld zu opfern ginge nicht mehr. Eine Hyperinflation wie sie in den US anrollt undenkbar.


Alois Leimgruber

15.06.2009, 17:07 Uhr

Eine Währung kann nur gesund sein, solange der entsprechende Gegenwert in Gold hinterlegt ist. Sonst ist nur wertloses Papier im Umlauf.


Matthias Aregger

15.06.2009, 16:48 Uhr

Selbstisolation wird zur Notwehr und ist der Gegenentwurf zum philosophischen Verständnis eines Sozialstaates und der damit zusammenhängenden Schuldenwirtschaft (die sich durch die politische Ignoranz erklärt, dass es offenbar keine Rolle spielt, in welchem Verhältnis Leistungsgeber und Leistungsnehmer zu einander stehen). Sie ist deswegen, insbesondere politisch, NICHT stets negativ besetzt.


Kurt Hauser

15.06.2009, 16:28 Uhr

Wo unsere Goldreserven versteckt sind, würde mich brennend interessieren. Angeblich weiss es ja nicht einmal unser Ex-Bundesrat Villiger...


Dieter Wundrak

15.06.2009, 15:45 Uhr

So heisst es doch, so lange die Preise nicht steigen, muss man von der Inflation keine Angst haben. Im Moment haben wir die Rezession, so auch die erhöhte Arbeitslosigkeit, etc.etc. Was wir aber auch haben, die hohen Schulden weltweit für die Unterstützung der maroden Wirtschaft. Dies ist alles logisch. Mit anderen Worten heisst es aber auch, sind wir einmal aus dem Tief, dann doch Inflation.


Andreas Reber

15.06.2009, 15:44 Uhr

Der Artikel ist schon ansatzweise richtig, diese Probleme haben aber andere Staaten mit einem Faktor x, von daher wird deer save haven dem Franken sogar noch zusätzlich helfen an Stärke zu gewinnen. Wartet mal ab, bis der Dollar, aber auch der Euro abgewertet werden, das ist soi sicher wie das Amen ion der Kirche.


Andreas D. Meier

15.06.2009, 15:41 Uhr

Kein Wunder, wollen die drei SVP-Rechtsaussen aus dem Währungsfonds austreten, da war nichts anderes zu erwarten. Die Schweiz genügt sich selbst in der frei gewählten Isolation, so ihr ideologisches Dogma. Hier ist kein wirtschaftlicher Sachverstand zu finden, nur eine abstruse Rütli und Réduit Ideologie! Immer stramm, mit neoliberalem Wind, auf wirtschaftlichem Crashkurs!


Dan Wunderli

15.06.2009, 15:31 Uhr

Es wird der schwierige Job der Zentralbanken sein, die grosszügig geschaffene Liquidität zur rechten Zeit wieder aus dem System zu nehmen. Wenn sie zwischen jetzt Job verlieren oder 4% anstatt 2% Prozent Inflation über die nächsten 5 Jahre wählen könnten, würden Sie sich wohl auch für zweiteres entscheiden, nicht? Weil dies den meisten Leuten so geht, ist die jetztige sehr expansive Geldpolitik ok


Gerhard Oldmann

15.06.2009, 15:10 Uhr

"illusionäre Inflation": Geschäftsbericht SNB 2008: die Notenbankgeldmenge wurde um 70% erhöht. Das ist per se Inflation. Die darauf folgende Teuerung kann man mit Markt-Manipulation eine Zeit "verschieben". Die verschobene Teuerung wird dann irgendwann explodieren - mit dem crack-up-boom nach Ludwig von Mises, wenn die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes hochschnellt.


Daniel Baumann

15.06.2009, 14:56 Uhr

"Trotzdem litt die Wirtschaft unter einer hartnäckigen Deflation, einer Geldentwertung."


Bruno Neidhart

15.06.2009, 14:52 Uhr

Mit Reimann, Stamm und Schlüer sind exakt diejenigen Rechtsnationalen am Werkeln, deren ständige Réduitplanspiele sattsam bekannt sind. Selbstisolation bleibt jedoch stets ein negativ besetztes politisches Ziel. Bruno Neidhart, Konstanz


Nadine Binsberger

15.06.2009, 14:11 Uhr

Ob die Geldmenge an Gold, an Kieselsteinen oder an nichts gebunden ist, spielt keine Rolle. Es sind alles total willkürliche Grenzen. Entscheidend müsste doch sein, was tatsächlich geleistet wird. Sonst könnte man gleich sofort den Lohn abschaffen. Denn was tatsächlich geleistet wird, hat immer einen Wert. Und wenn Geld nicht diesen Wert repräsentiert, braucht es keinen Lohn mehr.


eva zwerg

15.06.2009, 13:54 Uhr

also doch, dass papier ist sein geld nicht wert.


Dominik Grimm

15.06.2009, 13:37 Uhr

"neue Sparverhalten der Privatpersonen" wie kann man Sparen wenn der Franken kein Wertaufbewahrungsmittel mehr ist. Wer würde behaupten das der Franken noch gleich viel wert ist wie vor 20 Jahren? Wieso unterlegt die Chinesische Regierung ihre Währung wohl mit Gold und Kupfer, wir werden noch erleben das der Franken das Papier nicht wert ist auf dem er gedruckt wurde.


Christian Gerig

15.06.2009, 13:32 Uhr

9000 Milliarden verteilt auf jeden Erdenbürger ergibt Fr. 1200.-- ohne bisherigen Schulden der Staaten. Wie wollen wir das zurückzahlen und wo ist das Geld geblieben? Da haben sich ein paar wenige eine ganz gewaltige Platin-Gold Nase verdient und der Steuerzahler kann bangen zwischen Inflation, höheren Steuern und Staatsbankrott.


Thomi Horath

15.06.2009, 13:29 Uhr

Übrigens: Der Name Marc Faber ist mir ein Begriff, den Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson oder den Währungsspezialist John Tylor kenne ich hingegen noch nicht.


Thomi Horath

15.06.2009, 13:25 Uhr

Fragen sie irgend einen Parlamentarier, wieviele % unserer Goldreserven sich in Fort Knox befinden. Er wird ihnen keine Antwort geben können, weil er es nicht weiss! Das Problem bei den Geldscheinen, die keine Golddeckung mehr haben, ist, dass man sie ungeniert vervielfachen kann (und damit ihren Wert früher oder später vermindert).


Manfred Rusterholz

15.06.2009, 13:24 Uhr

Der Dönner Kebap ist in Zürich seit 1992 von 6.- CHF auf 8.50 CHF gestiegen. In Basel kostet er heute noch nur 7 CHF.


Ronnie König

15.06.2009, 13:13 Uhr

Es gab nur Korrekturen am Markt. Führt dies zu Panik bei den Akteuren, sind sie wohl noch nicht erfahren genug. Beängstigend diese Vorstellung, aber psychologisch normal. Die grösste Angst haben wir aber vor etwas ganz anderem. Was wenn der Kapitalismus doch nicht funktioniert? Da würde auch das Gold nicht viel helfen. Immerhin funktioniert wenigstens der politische Instinkt der SVP. Das wars aber



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