Wirtschaft

«Den Turbulenzen kann sich auch die Schweiz nicht entziehen»

Die Schweizer Bankiersfamilie Reichmuth hat dem Papiergeld seit jeher misstraut. Im Interview erklärt Remy Reichmuth, wieso er nun einen Geldersatz entwickelt hat.

Sorge vor einer steigenden Inflation: In den 1920er-Jahren hatte in Deutschland Geld derart wenig Wert, dass Kinder es bloss noch zum bauen brauchen konnten. Remy Reichmuth (rechts) traut auch heute dem Papiergeld nicht.

Sorge vor einer steigenden Inflation: In den 1920er-Jahren hatte in Deutschland Geld derart wenig Wert, dass Kinder es bloss noch zum bauen brauchen konnten. Remy Reichmuth (rechts) traut auch heute dem Papiergeld nicht.

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Die Bank Reichmuth und der «Real Unit»

Remy Reichmuth ist Sohn von Karl Reichmuth, dem Gründer und Verwaltungsratspräsidenten der Privatbank Reichmuth & Co. Ihr Hauptsitz befindet sich in Luzern. Die Bank wurde als jüngste der Schweizer Privatbanken erst im Jahr 1998 gegründet. Seit 1996 besteht sie als Vermögensverwaltungsfirma. Wie bei jeder Privatbank haftet das Privatvermögen der Besitzer für die Verbindlichkeiten des Finanzinstituts. Das Geschäft der Bank beschränkt sich ausschliesslich auf die Vermögensverwaltung. Sie beschäftigt 71 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Mit dem «Real Unit» hat sich Remy Reichmuth bereits in seiner Lizentiatsarbeit befasst. Gemeinsam mit seinem Vater hat er beim Ott Verlag in Thun auch ein Buch dazu veröffentlicht (Der RealUnit - Zur Quelle der Geldwertstabilität).

Sie als Banker scheinen dem Geld nicht mehr zu trauen. Gemeinsam mit Ihrem Vater haben Sie ein Produkt entworfen und im laufenden Monat lanciert, das als Wertaufbewahrungsmittel und dereinst sogar als Geldersatz dienen soll. Woher dieser Einsatz?
Das geht bei uns auf eine lange Familientradition zurück. Mein Grossvater war Schweinezüchter in Pfäffikon im Kanton Schwyz. Als er den Betrieb an seinen Sohn – meinen Onkel – übergeben hat, wollte er als monatliche Entschädigung keinen gewöhnlichen Zins, sondern den finanziellen Gegenwert eines schlachtreifen Schweins. Damit hat er seine Einkünfte an einen realen Wert geknüpft.

Woher aber das Misstrauen gegenüber dem vorhandenen Geld?
Wer auf Papiergeld als Wertaufbewahrungsmittel setzt, verliert laufend Kaufkraft. Selbst bei einer Teuerung von bloss zwei Prozent bleibt meinem Sohn nach 35 Jahren nur noch die Hälfte des Werts übrig, wenn ich es ihm in Form von Geld auf die Seite lege. Der Euro hat seit seiner Lancierung bereits einen Fünftel an Kaufkraft verloren. Der Dollar in den letzten 50 Jahren sogar 85 Prozent.

Der Chefökonom des Internationalen Währungsfonds IWF hält ein höheres Inflationsziel der Zentralbanken von 4 Prozent sogar für nützlich, jetzt liegt es bei 2 Prozent. Was sagen Sie dazu?
Dann würde das Geld, das ich für meinen Sohn auf die Seite lege, ohne Zins schon nach 17 Jahren nur noch halb so viel wert sein wie heute.

Sehen Sie heute besonders grosse Inflationsgefahren? Immerhin weist in den aktuellen Daten nichts darauf hin. Das Preisniveau ist im letzten Jahr sogar zurückgegangen.
Die Geldmenge der Zentralbanken ist in den letzten Jahren dramatisch stärker gewachsen als die Gütermenge, dadurch droht künftig eine höhere Inflation. Ausserdem haben viele Staaten angesichts ihrer hohen Verschuldung, gerade nach der Finanzkrise, einen Anreiz, sich der Last durch die Teuerung zu entledigen. Solchen globalen Turbulenzen könnte sich auch die Schweiz auf Dauer kaum entziehen.

Ihre Antwort auf die Geldentwertung heisst «Real Unit». Von aussen erscheint er wie ein gewöhnlicher Anlagefonds. Ist alles bloss ein Marketingtrick?
Nein. Es gibt Parallelen zu einem gewöhnlichen Fonds. Doch es gibt wesentliche Unterschiede: Das Ziel ist nicht die Performance, sondern die reale Werterhaltung. Wir investieren das Geld der Anleger passiv entsprechend einem Index, der die reale Wirtschaft gemessen am Bruttoinlandprodukt abbildet. Denn die Kaufkraft des Geldes kommt von der Gesamtheit der Güter und Investitionen einer Volkswirtschaft. Mit anderen Fonds verdient die Bank besser, beim «Real Unit» steckt tatsächlich viel Idealismus dahinter.

Um die Inflation zu messen und auszugleichen, orientiert man sich ansonsten an einem Preisindex wie dem Landesindex der Konsumentenpreise. Wieso die Ausweitung auf das Bruttoinlandprodukt?
Inflation entsteht dann, wenn der Geldstrom stärker zunimmt als der Güterstrom. Der genannte Preisindex stützt sich alleine auf den Konsum ab. Der Konsum ist aber nur ein Teil des Güterstroms, die Inflation der Vermögenspreise wird nicht erfasst. Anders das Bruttoinlandprodukt, zu dem neben dem Konsum auch die Investitionen zählen.

Auch die Zentralbanken als Hüter des Papiergeldes orientieren sich an der gesamtwirtschaftlichen Leistung. Sie ziehen sofort die Schrauben an, wenn zu viel Geld in die Wirtschaft fliesst und deshalb eine steigende Inflation droht.
Wie gesagt, hat die Geldmenge der Zentralbanken deutlich stärker zugenommen als das Bruttoinlandprodukt.

Die Zentralbanken sagen, sie werden das Geld rechtzeitig wieder neutralisieren können.
Das wird sich zeigen. Das grosse Problem wird der politische Druck sein, die Zügel locker zu lassen.

Sie setzen auf das Bruttoinlandprodukt. Dessen Berechnung ist allerdings ungenau. Wie gehen Sie konkret vor?
Auch wir müssen uns mit einer Annäherung begnügen. Zwei Drittel des Fondsvermögens investieren wir in konsumorientierte und ein Drittel in investitionsorientierte Werte. Das entspricht in etwa dem Verhältnis von Konsum und Investitionen in der Volkswirtschaft der Schweiz.

Wieso so kompliziert? Warum setzen Sie nicht einfach auf Gold? Noch immer sehen einige das Edelmetall als Alternative zum Papiergeld. Historisch gesehen hat es als Wertaufbewahrungsmittel dominiert.
Das Bruttoinlandprodukt ist die Summe einer Volkswirtschaft. Gold hingegen ist nur noch ein abstrakter Wert ohne Bezug zum Alltag. Auch für die täglichen Transaktionen eignet es sich viel schlechter als Papiergeld oder eine darauf beruhende Kreditkarte. Zudem ist es nur beschränkt vorhanden.

Wie soll der «Real Unit» in Zukunft einmal als Geld im Sinne eines Tauschmittels funktionieren können?
Das ist eine Vision in ferner Zukunft, sicherlich eher theoretischer Natur. Im Prinzip wäre es denkbar, dass zum Beispiel Anleihen an den «Real Unit»-Index gekoppelt werden, mit dem Ziel, dass sie ohne Kaufkraftverlust zurückbezahlt werden. Es ist aber auch denkbar, dass der «Real Unit» direkt als Buchgeld benutzt werden kann.

Sie haben das Produkt erst eingeführt, was gibt Ihnen die Gewissheit, dass es erfolgreich sein wird?
Mein Vater hat selber über sieben Jahre eine Million Franken nach dieser Methode angelegt. Er hat damit deutlich besser abgeschnitten, als wenn er den Betrag auf ein Sparbuch gebracht hätte, und sogar besser als die meisten Strategiefonds. Aber eine absolute Gewissheit gibt es natürlich nie. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 25.03.2010, 16:50 Uhr

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26 Kommentare

marianne von gunten

09.04.2010, 07:55 Uhr
Melden

endlich gefunden. lg marianne Antworten


Beat Ulrich

26.03.2010, 17:25 Uhr
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Schon wieder ein Madoff geschädigter Finanzproduzent, der Versprechungen abgibt, die stets in den AGB relativiert werden! Die Alchemie war von der Idee der künstlichen Herstellung von Gold getrieben, auf der Suche nach dem Stein der Weisen. Das Problem ist, dass alle Versprechungen nur soviel Wert sind wie das "Papier", wenn alles dennoch anders kommt ... Antworten


Robert Schwarz

26.03.2010, 14:01 Uhr
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Zu den Empfehlungen von Reichmuth & Co habe ich grossen Vorbehalt. Ich war an einen Reichmuth Matterhorn-Fond beteiligt, welcher wiederum Investments in Madoff machte. Den Verlust den ich einstrich - glaube ich - nicht weiter erläutert zu müssen... Antworten


Michael Schwarz

26.03.2010, 13:54 Uhr
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Die Idee ist zwar gut gemeint, aber ist es ehr schwer realisierbar. Wenn alle gewinnt, wer zahlt dann die Verluste? Die ökonomische Theorie vernachlässigt variable, die für die Wirtschaftswissenschaft unwichtig erscheint, aber genau die verursacht Veränderung in der wirtschaftliche Entwicklung, welche man nicht voraus sehen kann. Die Theorie ist silber, Empirische ist Gold. Antworten


Pierre Amigue

26.03.2010, 13:12 Uhr
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Gold ist nur beschränkt vorhanden ... und ist genau deshalb langfristig die beste 'real unit' und jeder kennts und jeder nimmts. Meine 'Neuheit' die noch nicht öffentlich durchgedrungen ist: Platin. Platin ist noch edler und weit seltener und sein Preis wird nie unter den von Gild fallen. Antworten


markus horat

26.03.2010, 11:19 Uhr
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Es ist durchaus gut, dass die Bürger dieser Nation unser Banken-und Geldsystem nicht verstehen, denn wenn sie es täten,dann glaube ich gäbe es eine Revolution vor morgen früh. "Henry Ford" und noch was: Traue keinem Bankster! Antworten


Heinz Butz

26.03.2010, 10:29 Uhr
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Sehr gute Idee, da mach ich auch mit !! Herr Reichmuth soll mir einmal 10 Millionen rüberschieben und ich garantiere ihm eine Rendite auf Höhe des BIP. Ich investiere in konservative Werte und dabei fällt für mich dann immerhin soviel ab, dass ich sehr gut davon leben kann (ca. 500'000 / Jahr). Die Zinseszinsen neu investieren et voilà. Ist das wirtschaften? Antworten


Edwin Manser

26.03.2010, 09:23 Uhr
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Die Idee könnte was haben, auch wenn ich nicht ganz durchblicke, wie genau der Real Unit an die Wirtschaft gekoppelt ist und deshalb werterhaltend sein soll. Wenn ich aber denke, dass hochverschuldete Staaten -nicht nur in der EU!- Garant für ihr Papiergeld sein sollten, finde ich das Szenario nicht ganz unwahrscheinlich, dass wir in mittelfristiger Zukunft noch einige Staatsbankrotte erleben... Antworten


Fred Büchi

26.03.2010, 07:21 Uhr
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Dass irgend etwas passieren muss, ist klar. Das könnte auch mit Tauschhandel ohne Geld oder mit Verzicht auf Zins oder im Sinne der Grameen-Bank mit Mikro-Krediten gehen, womit das verrückte (wörtlich) Bankensystem zusammen krachen würde. Wenn eine grosse Zahl mitmacht, funktioniert's. Antworten


Josef Scherer

26.03.2010, 01:40 Uhr
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Eine grossartige Idee, Schweine als Gegenwert. Heutzutage koennte man Kaelber handeln - die sogenannten Geldmanager - von dieser Sorte gibt's jede Menge. Antworten


Rico Caviezel

26.03.2010, 01:32 Uhr
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Da habe ich aber meine Zweifel. Auch Brutoinlandprodukt-Zahlen sind nur Zahlen die problemlos von Informationsstellen (sprich Regierungen) manipuliert weden können. Konkreter Fall den ich am eigenen Leibe erlebe ist Argentinien. Da habe ich das gefühl gibt es bessere Optionen, z.B. Vergleich wie viele Arbeitsstunden für den Kauf eines Produkts X aufgewendet werden muss. Das wären reale Werte Antworten


Fredi Stämpfli

26.03.2010, 00:16 Uhr
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"Inflation entsteht dann, wenn der Geldstrom stärker zunimmt als der Güterstrom.", sagt Herr Reichmuth. Hm, das ist aber eine lustige Erklärung. Wenn ich das richtig verstehe, dann meint er, wenn mehr für ein Gut bezahlt wird, dann entsteht Inflation. Endlich mal ein Banker mit Durchblick, so einem kann man sein Geld bedenkenlos anvertrauen. Antworten


Heinrich Gretler

25.03.2010, 22:52 Uhr
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Ich hätte noch Briefmarken... Antworten


willi aerne

25.03.2010, 21:02 Uhr
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Warum haben wir keine Inflation, obwohl die Notenbanken massiv Geld geschaffen haben? Es kommt darauf an, wo das Geld hingeht. Geht es in den Güterkreislauf produziert es Inflation, geht es an die Börse belebt es die Nachfrage, wodurch die Kurse bis zur Blasenbildung steigen. Wird das Geld verknappt oder steigen die Zinsen, erfolgt eine Korrektur oder die Blase platzt. Antworten


Serge Künzli

25.03.2010, 20:12 Uhr
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Ich sag nur ein Wort: Matratze! Antworten


Karl Baum

25.03.2010, 20:11 Uhr
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Wir nehmen nur ICH! Antworten


Tobias Vonlanthen

25.03.2010, 20:07 Uhr
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Bei einer kleinen Bank stellt sich immer das Bonitätsrisiko. Niemand garantiert, dass die Bank Reichmuth in der Lage ist, die erhofften Milliardenanlagen wieder zurückzuzahlen oder dass die Titel, in die sie investiert, ihren Wert behalten. Das bescheidene Anlageziel das Reichmuth avisiert kann jeder billiger und sicherer erreichen, indem er selber konservative Titel oder einige Goldbarren kauft. Antworten


tommi mauser

25.03.2010, 19:44 Uhr
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nehmen sie auch WIR? Antworten


Alexandra Hamilton

25.03.2010, 19:24 Uhr
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Die Idee hat was. Man könnte sich mal überlegen, ob die Nationalbank den Schweizer Franken nicht an einen Warenkorb, der monatlich lebensnotwendige Dinge enthält (z.b. Lebensmittel, Mietkosten, Kleider, etc) pegged (koppelt). Das wären reale Werte. Dann jedem Bürger den Gegenwert in Schweizer Franken auszahlt. Kein Zins, keine Schulden und die Wirtschaft läuft wieder. Antworten


Chris Castelmur

25.03.2010, 19:01 Uhr
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Hauptsache, die Reichmuth's geben nicht wieder 10% des Fonds an Bernie Madoff's Ponzi Scheme... sorry... nur 8.6%... Und betreffend Goldeinschätzung... mal schauen... es ist die einzige Währung, welche jede Papiergeldfrenzy und tausende Jahre von gehenden und kommenden Geldsystemen überlebt hat und auch Reichmuth's real unit überleben wird. Antworten


Jonas Steil

25.03.2010, 18:56 Uhr
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Würde jemand seinem Sohn einen anständigen Zins auszahlen, der den Realzins auf 2% hielte, täte sich das Hunderternötli von seinem Spross (,der sich - wer weiss, bei solch verzweifelten Marketing versuchen - vielleicht doch um sein Erbe sorgen sollte?) nicht nach 35 Jahren unter dem Kopfkissen um die Hälfte entwerten. Antworten


Roman Günter

25.03.2010, 18:21 Uhr
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Eine gute Idee - für den Fondsmanager. Leider hat dieses System mindestens zwei essentielle Mängel. Erstens ist das Papiergeld als Tauschmittel gedacht und nicht als Wertaufbewahrungsmittel. Die Akkumulation würde gefördert, was volkswirtschaftlich nicht unbed. vorteilhaft wäre. Zweitens wird das Papiergeld immerhin durch den Staat gestützt. Das "Real Unit" wäre vermutl. rasch ein Hedgefund-Opfer. Antworten


Hans-Heinrich Volkart

25.03.2010, 17:48 Uhr
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Ich bewundere die Kreativität der Banker. Jedes Jahr lassen sie sich neue Produkte mit neuen leeren Versprechungen einfallen. Dieses hier ist besonders dreist, denn es versucht nicht einmal eine Performance zu erzielen. Antworten


Marc Dimanch

25.03.2010, 17:19 Uhr
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Das ist ja wahnsinnig interessant. Warum soll also der "Real Unit" weniger virtuell sein, als sein Original, der SFr.? Nebenbei, das Notengeld ist das "einzige" staatliche Zahlungsmittel, wogegen das Buchgeld nicht staatlich ist und von "Banken" geswschöpft werden kann. -> wundersame Real Unit-Vermehrung... Das ist ein schlauer Marketing Gag! Von Schweinen zu virtuellen "Real Unit"..... Antworten


John Luternauer

25.03.2010, 17:16 Uhr
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Solche Leute mit neuen Ideen brucht die Finanzwelt! Wobei ich bei seiner Meinung über das Gold nicht mitziehe. Gold ist und bleibt,gerade wegen seinem fehlenden Konterpart und überschaubarer Menge, der ideale Inflationsschutz.Gold ist seit 5000 Jahren Geld und zeigt gerade jetzt wieder seinen Glanz. Die Schweiz Nationalbank täte gut daran seinen SFR wieder mit Gold zu decken. Antworten


Patrick Tigri

25.03.2010, 17:08 Uhr
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"Real Unit", welch poetischer Name...! Mit einer cooleren Bezeichnung hätte das vielleicht zum Erfolg werden können, aber so... Antworten



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