Wirtschaft
Der Feldzug von Chinas Autobauern hat begonnen
Aktualisiert am 22.02.2012 22 Kommentare
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Der chinesische Autobauer Great Wall Motor hat in Bulgarien sein erstes Werk auf europäischem Boden eröffnet. «Es ist für uns von strategischer Bedeutung, Zugang zum Markt der Europäischen Union zu bekommen», sagte Firmenchefin Wang Feng Ying bei der Eröffnungszeremonie in Bahowitsa, einem Vorort der nordbulgarischen Stadt Lowetsch.
Great Wall will seine Autos zunächst in Bulgarien und dessen Nachbarländern verkaufen. In drei bis fünf Jahren werde das Unternehmen eine ganze Reihe von Modellen in Lowetsch produzieren und diese dann in alle europäischen Länder verkaufen, kündigte die Firmenchefin an.
Niedrige Löhne und niedrige Steuern
Im Werk in Lowetsch werden seit November schon testweise Autos zusammengeschraubt: der Kleinwagen Voleex C10 und der Pick-up Steed 5. Verkauft werden sie für 16'000 bis 25'000 Lewa (rund 9000 bis 15'000 Franken).
In diesem Jahr sollen 4000 Wagen vom Band rollen. Bei steigender Nachfrage sollen 2000 Mitarbeiter in zwei oder drei Schichten produzieren und 50'000 bis 70'000 Autos pro Jahr herstellen.
Das Werk betreibt Great Wall zusammen mit der bulgarischen Firma Litex. Sie investierte nach Angaben von Firmenchef Ilja Terziew rund 80 Millionen Euro. Bulgarien, das Armenhaus Europas, bietet niedrige Löhne und niedrige Steuern, die Arbeiter gelten aber als gut ausgebildet. (kpn/sda)
Erstellt: 21.02.2012, 20:46 Uhr
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22 Kommentare
In dem westliche Firmen ihre Produktion nach China verlegen, geben sie auch ihr technologisches Wissen in dieses Land. Was eigentlich gut wäre. Aber es wird der Tag kommen, wo die Chinesen diese Produkte billiger herstellen und uns konkurrenzieren. Da eine Diktatur die Arbeits- und Lohnbedingungen rücksichtslos diktieren kann, entsteht kein fairer Wettbewerb. Wir werden uns warm anziehen müssen! Antworten

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