Wirtschaft

Die USA bleiben billig

Die Konsumentenpreise haben sich im Februar kaum verändert – das schafft Raum für eine expansive Geldpolitik.

Das billige Geld heizt die Wirtschaft kaum an: Shopping in Ohio.

Das billige Geld heizt die Wirtschaft kaum an: Shopping in Ohio.
Bild: Keystone

Eine zahme Inflation gibt der US-Notenbank weiter Spielraum, die Zinsen niedrig zu halten. Die Konsumentenpreise veränderten sich im Februar im Monatsvergleich saisonbereinigt nicht, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte.

Experten hatten mit einem leichten Anstieg von 0,1 Prozent gerechnet. Auf Jahresbasis legten die Preise um 2,1 Prozent zu. Die Federal Reserve hatte erst am Dienstag das historische Zinstief in der Spanne zwischen 0,0 und 0,25 Prozent abermals bestätigt.

Zinsen bleiben tief

Dabei äusserte sie angesichts hoher Arbeitslosigkeit und einer erst angelaufenen Konjunkturerholung die Erwartung einer gedämpften Inflation. Ein Zinsschritt wird frühestens in der zweiten Jahreshälfte erwartet, möglicherweise erst 2011.

Die Preise blieben im Februar unverändert, weil nach Mitteilung des Arbeitsministeriums Energiekosten zwar sanken, die sonstigen Preise hingegen anzogen. Ohne den schwankungsanfälligen Energie- und Lebensmittelbereich stiegen die Preise im Monatsvergleich leicht um 0,1 Prozent. Auf Jahresbasis betrug diese sogenannte Kernrate 1,3 Prozent, der niedrigste Wert seit Februar 2004. (oku/sda)

Erstellt: 18.03.2010, 15:17 Uhr

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