Wirtschaft

Die erste öffentliche Stellungnahme von Präsident Hildebrand

Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand hat am Montag gegen eine weitere Aufwertung des Frankens interveniert. Allerdings lediglich verbal.

Verfolgt die Entwicklung an den Devisenmärkteng genau: Philipp Hildebrand.

Verfolgt die Entwicklung an den Devisenmärkteng genau: Philipp Hildebrand.
Bild: Keystone

«Die SNB wird eine übermässige Verteuerung des Frankens gegen den Euro weiterhin verhindern», erklärte er. In seiner ersten öffentlichen Stellungnahme, seit er Anfang des Jahres an die Spitze der Notenbank aufrückte, bekräftigte Hildebrand zudem, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) kein Wechselkursziel habe, die Entwicklung an den Devisenmärkten aber genau verfolge.

Am frühen Morgen hatte der Eurokurs mit 1.4725 Fr. den tiefsten Stand seit zehn Monaten erreicht. Nach Hildebrands Äusserungen erholte sich die europäische Währung auf 1.4774 Franken. Angesichts der Euro-Franken-Schwäche habe Hildebrand eine gewisse Unsicherheit in den Markt tragen wollen, kommentierte ein Analyst der Deutschen Bank. Viele Marktbeobachter erachten 1.50 Franken als Interventionsschwelle der SNB. Diese Marke hat der Euro am 18. Dezember unterschritten. (sam/sda)

Erstellt: 11.01.2010, 14:38 Uhr

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11 Kommentare

Luzia Keller

13.01.2010, 16:15 Uhr
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In Krisenzeiten wie jetzt investiert der Kluge am Besten in wertvolle Kunst oder in Gold. Dass die Finanzwirtschaft immer noch auf heisse Luft setzt statt wie tollwütig jetzt in bewährte Kunstwerke von etablierten Künstlern vorallem der Klassischen Moderne oder Impressionismus investiert, zeigt mir deren klaffende Wissenslücke. Antworten


Nadine Binsberger

12.01.2010, 02:14 Uhr
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Es macht keinen Sinn, in einer globalen Wirtschaft verschiedene Währungen zu haben. Entweder es braucht Geld, dann soll es gefälligst überall dasselbe sein. Oder sonst braucht es kein Geld. Aber nicht sowas dazwischen. Antworten


ruth leemann

11.01.2010, 20:54 Uhr
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Durch die Globalisierung wird uns die USA noch in die Knie bringen, und zwar durch eine Welt-Währung - und was dann - auch schon Gedanken darüber gemacht. Antworten


Tommy Rasmussen

11.01.2010, 19:12 Uhr
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Der Grund zur Schaffung einer neuen Weltreservewährung: Als Reservewährung hat der Dollar die Abwicklung des Welthandels zu gewährleisten. Mit Zunahme des Handels wuchs der Bedarf an umlaufendem Geld, der nur durch die Verschuldung des Landes, das dafür die Weltwährung stellte, gedeckt werden konnte. Die Planer in Breton Woods hatten diese Seite außer Acht gelassen. Antworten


Tommy Rasmussen

11.01.2010, 16:52 Uhr
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Simone Kaufmann - Devisenkurse werden von den gleichen Gruppen manipuliert, die auch die Geldmengenvermehrung produzieren. Sie kaufen mit dem immer wertloser werdenden Geld seit Jahrzehnten alle Sachwerte auf: Rohstofflager, Industriekomplexe, Immobilien und jede einigermaßen intakte ausländische Kapitalgesellschaft in freundlicher oder feindlicher Übernahme zu fast jedem Preis. Antworten


Silvio Zürcher

11.01.2010, 16:41 Uhr
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Der heutige Wechselskurs (BANCA DELLO STATO, Tessin) EUR / CHF über CHF 100'000.- ist sogar NUR 1,4473 ! Juli 2009 : 1,5314 d.h. eine Aufwertung des CHF von 5,50%. Der Trend nach Verlagung der Schweiz. Produktion nach dem Ausland wird bestimmt stark befördert. Antworten


Silvio Zürcher

11.01.2010, 16:36 Uhr
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Der heutige Wechselskurs (BANCA DELLO STATO, Tessin) EUR / CHF über CHF 100'000.- ist sogar NUR 1,4473 ! Juli 2009 : 1,5314 d.h. eine Aufwertung des CHF von 5,50%. Der Trend nach Verlagung der Schweiz. Produktion nach dem Ausland wird bestimmt stark befördert. Antworten


Rolf Schumacher

11.01.2010, 15:57 Uhr
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@Horath. Der Weltbusiness ist eine abgekartete Sache. Ein paar wenige Schattendiebe regulieren den ganzen Markt. Die Vögte Blocher und Co sind für die Schweiz abdelegiert. Treffen tun sich die Herren jährlich als Bilderberger. Der Dollarwertverlust kommt konzertiert und rasant schnell, wenn alles Gleichgeschaltet ist, soll der Krieg losgehen. Ich hoffe Baphomets Fluch trifft seine Jünger zentral. Antworten


Simone Kaufmann

11.01.2010, 15:04 Uhr
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Rund um den Globus kaufen die Zentralbanken Dollars auf. Auch die Schweizer Nationalbank hat schon Milliarden aufgewendet dafür. Aber was passiert wenn der Dollar trotzdem weiter sinkt, die Nationalbank wird doch dadurch Riesenverluste machen. Kann mir das mal jemand erklären. Antworten


Tommy Rasmussen

11.01.2010, 14:58 Uhr
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Das Ziel, die Welt unter die Dollar-Hegemonie zu zwingen dauerte bis Bretton Woods 1944. Erst als alle kein Gold mehr hatten, waren sie bereit sich in Dollar zu verschulden und diese als einzige Leitwährung anzuerkennen. Für alle die dem IMF beitraten und dessen Bedingungen unterschrieben gab es bei der World Bank dann Dollarkredite zur genüge. Damit gelang es die ganze Welt zu verschulden. Antworten


Thomi Horath

11.01.2010, 14:38 Uhr
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Meine Frage an Herrn Hildebrand wäre, weshalb die Schweiz die Golddeckung des Frankens (grösstenteils) aufgehoben hat? Nur weil es der IWF so wünscht, oder weil man dann auch einfacher mehr CHF drucken kann? Wieso sind die Sparer heutzutage die Lackierten? Antworten



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