Die erste öffentliche Stellungnahme von Präsident Hildebrand

Aktualisiert am 11.01.2010 11 Kommentare

Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand hat am Montag gegen eine weitere Aufwertung des Frankens interveniert. Allerdings lediglich verbal.

Verfolgt die Entwicklung an den Devisenmärkteng genau: Philipp Hildebrand.

Verfolgt die Entwicklung an den Devisenmärkteng genau: Philipp Hildebrand.
Bild: Keystone

«Die SNB wird eine übermässige Verteuerung des Frankens gegen den Euro weiterhin verhindern», erklärte er. In seiner ersten öffentlichen Stellungnahme, seit er Anfang des Jahres an die Spitze der Notenbank aufrückte, bekräftigte Hildebrand zudem, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) kein Wechselkursziel habe, die Entwicklung an den Devisenmärkten aber genau verfolge.

Am frühen Morgen hatte der Eurokurs mit 1.4725 Fr. den tiefsten Stand seit zehn Monaten erreicht. Nach Hildebrands Äusserungen erholte sich die europäische Währung auf 1.4774 Franken. Angesichts der Euro-Franken-Schwäche habe Hildebrand eine gewisse Unsicherheit in den Markt tragen wollen, kommentierte ein Analyst der Deutschen Bank. Viele Marktbeobachter erachten 1.50 Franken als Interventionsschwelle der SNB. Diese Marke hat der Euro am 18. Dezember unterschritten. (sam/sda)

Erstellt: 11.01.2010, 14:38 Uhr

11

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

11 Kommentare

Thomi Horath

11.01.2010, 14:38 Uhr
Melden

Meine Frage an Herrn Hildebrand wäre, weshalb die Schweiz die Golddeckung des Frankens (grösstenteils) aufgehoben hat? Nur weil es der IWF so wünscht, oder weil man dann auch einfacher mehr CHF drucken kann? Wieso sind die Sparer heutzutage die Lackierten? Antworten


Tommy Rasmussen

11.01.2010, 14:58 Uhr
Melden

Das Ziel, die Welt unter die Dollar-Hegemonie zu zwingen dauerte bis Bretton Woods 1944. Erst als alle kein Gold mehr hatten, waren sie bereit sich in Dollar zu verschulden und diese als einzige Leitwährung anzuerkennen. Für alle die dem IMF beitraten und dessen Bedingungen unterschrieben gab es bei der World Bank dann Dollarkredite zur genüge. Damit gelang es die ganze Welt zu verschulden. Antworten



Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre

Meistgelesen in der Rubrik Wirtschaft

Telefonbuch

Marktplatz

Internet auf dem Fernsehen: Der Trend geht klar in diese Richtung. Werden Sie sich einen Smart TV kaufen?

Ja, auf jeden Fall

 
15.1%

Nein, interessiert mich nicht

 
40.2%

Erst wenn die Geräte billiger geworden sind

 
35.1%

Ich habe schon einen

 
9.7%

3308 Stimmen