Die erste öffentliche Stellungnahme von Präsident Hildebrand
Aktualisiert am 11.01.2010 11 Kommentare
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«Die SNB wird eine übermässige Verteuerung des Frankens gegen den Euro weiterhin verhindern», erklärte er. In seiner ersten öffentlichen Stellungnahme, seit er Anfang des Jahres an die Spitze der Notenbank aufrückte, bekräftigte Hildebrand zudem, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) kein Wechselkursziel habe, die Entwicklung an den Devisenmärkten aber genau verfolge.
Am frühen Morgen hatte der Eurokurs mit 1.4725 Fr. den tiefsten Stand seit zehn Monaten erreicht. Nach Hildebrands Äusserungen erholte sich die europäische Währung auf 1.4774 Franken. Angesichts der Euro-Franken-Schwäche habe Hildebrand eine gewisse Unsicherheit in den Markt tragen wollen, kommentierte ein Analyst der Deutschen Bank. Viele Marktbeobachter erachten 1.50 Franken als Interventionsschwelle der SNB. Diese Marke hat der Euro am 18. Dezember unterschritten. (sam/sda)
Erstellt: 11.01.2010, 14:38 Uhr
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11 Kommentare
Meine Frage an Herrn Hildebrand wäre, weshalb die Schweiz die Golddeckung des Frankens (grösstenteils) aufgehoben hat? Nur weil es der IWF so wünscht, oder weil man dann auch einfacher mehr CHF drucken kann? Wieso sind die Sparer heutzutage die Lackierten? Antworten
Das Ziel, die Welt unter die Dollar-Hegemonie zu zwingen dauerte bis Bretton Woods 1944. Erst als alle kein Gold mehr hatten, waren sie bereit sich in Dollar zu verschulden und diese als einzige Leitwährung anzuerkennen. Für alle die dem IMF beitraten und dessen Bedingungen unterschrieben gab es bei der World Bank dann Dollarkredite zur genüge. Damit gelang es die ganze Welt zu verschulden. Antworten
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