Wirtschaft
Die teuersten Meilen der Schweiz
Die teuersten Pflaster
1. Zürcher Bahnhofstrasse (6790 Franken/Quadratmeter)
2. Rue du Rhône, Genf (6230 Franken/Qm)
3. Spitalgasse, Bern (4160)
Deutlich darunter (1800 bis 2800 Franken):
- Basel
- Lugano
- Lausanne
- St. Gallen
- Luzern
- Zug
- Winterthur
Stichworte
Einkaufsstrassen in Städten sind beliebt und werfen Umsatz ab - trotz Konkurrenz durch Shoppingzentren an der Peripherie. Entsprechend hoch sind die Preise für Detailhandelsflächen. Zürich und Genf spielen in der internationalen Top-Liga. Entsprechend hoch sind die Preise für Detailhandelsflächen. Zürich und Genf spielen in der internationalen Top-Liga.
An der Zürcher Bahnhofstrasse werden Spitzenmieten von 6790 Fr. je Quadratmeter und Jahr erzielt, wie dem Immo-Monitoring des Beratungsunternehmens Wüest & Partner zu entnehmen ist. Praktisch gleich hoch liegt das Niveau an der Rue du Rhône in Genf mit einem Quadratmeterpreis von 6230 Franken.
Luzern, Zug und Winterthur deutlich günstiger
Im internationalen Vergleich liegt Zürich damit auf dem 7. und Genf auf dem 9. Rang. Die weltweit teuerste Einkaufsstrasse ist die 5th Avenue in New York, wo der Quadratmeter 19'540 Franken kostet. Gefolgt wird die US-Metropole von Hongkong (Causeway Bay, 17'530 Franken) und Paris (Champs-Elysées, 11'600 Franken).
In der Stadt Bern kostet der Quadratmeter im Hochpreis-Segment (Spitalgasse) noch 4160 Franken. Mit Preisen von 1800 bis 2800 Franken deutlich darunter sind die Detailhandelsflächen in den Städten Basel, Lugano, Lausanne, St. Gallen, Luzern, Zug und Winterthur.
Ketten dominieren
Die Einkaufsstrassen sehen sich auf der ganzen Welt immer ähnlicher. In einigen Schweizer Städten werden an den begehrtesten Lagen bereits über 70 Prozent aller Flächen von nationalen oder internationalen Ladenketten genutzt. Lokale Geschäfte werden verdrängt.
Der Branchen-Mix wird ebenfalls immer uniformer: Modeläden und Warenhäuser belegen an Schweizer Top-Lagen über die Hälfte aller Detailhandelsflächen. In Lausanne, Basel und St. Gallen machen Modeläden mehr als die Hälfte der Verkaufsflächen aus. In den Grossstädten dominieren Uhren- und Schmuckläden.
Unverpflegt shoppen
Auf dem Rückzug ist die Gastronomie: Gastro-Betriebe belegen nur gerade 4 Prozent der Nutzflächen an den Einkaufsmeilen der Grosszentren, in den mittleren Städten sind es gut 9 Prozent. Am besten ist die Verpflegungssituation noch in Lugano, Baden und Winterthur, wo die Mietanteile zwischen 10 und 15 Prozent betragen.
(sam/sda)
Erstellt: 20.04.2010, 16:50 Uhr
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