Wirtschaft
Einmal mehr spitze
Aktualisiert am 07.09.2011 22 Kommentare
Links
Artikel zum Thema
- Der Atomausstieg ist für die Schweiz ein Gewinn
- Wettbewerbsfähigkeit: Schweden überholt die Schweiz
- Studie: Werkplatz Schweiz verliert weiter an Boden
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Die Schweiz ist nach wie vor die wettbewerbsfähigste Volkswirtschaft der Welt. Der einst langjährige Spitzenreiter USA ist weiter zurückgefallen auf Platz 5. Dies geht aus der heute publizierten Jahresrangliste des World Economic Forum (WEF) hervor.
Die Schweiz hatte die USA 2009 an der Spitze der Rangliste abgelöst und schwingt nun bereits zum dritten Mal in Folge obenaus. Und während 2010 noch Schweden auf Platz 2 gelegen hatte, ist 2011 nun Singapur der hartnäckigste Konkurrent der Schweiz. Auf den weiteren Plätzen folgen der Reihe nach Schweden, Finnland, die USA, Deutschland, Holland, Dänemark, Japan und Grossbritannien.
Schweiz führt das Feld an
Das gute Abschneiden der Schweiz erklärt sich durch gute Resultate in allen Kategorien, welche das WEF zur Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit eines Landes hinzuzieht. Was Innovationsfähigkeit, technologische Kapazität und Arbeitsmarkteffizienz anbelangt, führt die Schweiz das Feld gar an.
Ausserdem gehörten die Schweizer Forschungs- und Wissenschaftszentren zu den besten der Welt, urteilt das WEF. Sie zeichneten sich durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Privatsektor aus. Das hohe Niveau an Forschungsausgaben seitens der Unternehmen wirke sich ebenfalls vorteilhaft aus.
Stabiles Umfeld
Die Produktivität in der Schweiz werde von einer sich schnell an neue Technologien anpassenden Bevölkerung getrieben, stellt das WEF fest. Die öffentlichen Institute der Schweiz landeten dank ihrer Effizienz und Transparenz auf Rang 7.
Des Weiteren werde die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz von einer ausgezeichneten Infrastruktur (Rang 5) und einem gut entwickelten Finanzmarkt (Rang 7) unterstrichen. Das makroökonomische Umfeld wird vom WEF als eines der stabilsten der Welt gelobt.
Trotz allem müsse die Schweiz aber aufpassen, ihre Innovationsfähigkeit nicht zu verlieren. Sie müsse daher die Anzahl von jungen Studierenden erhöhen, da diese im internationalen Vergleich zu tief läge, folgert das WEF. (mrs/AFP)
Erstellt: 07.09.2011, 15:02 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
22 Kommentare
Unter den 20 angeblichen oder tatsächlichen Tops sind 10 (zehn) EU-Staaten. Die Nummer 2 ganz knapp hinter der Schweiz ist gleichfalls ein EU-Land. Fällt da was auf? Die EU ist doch angeblich dem totalen Untergang geweiht, wie man hierzulande nicht nur dauernd in Blog-Kommentaren lesen kann. Etwas mehr Realismus und praktische Erfahrungen jenseits des ZH-Uetlibergs täte auch manchem Medium gut. Antworten
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 22:09Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 12:15Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 10:16UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Bitte warten

