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Grübel schweigt beim Hintereingang
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Die mehrtägige Verwaltungsratssitzung der UBS (UBSN 11.15 -0.89%) hat zunächst keine Klarheit über die Zukunft der von einem Handelsskandal erschütterten grössten Schweizer Bank gebracht. Die Sitzung des Verwaltungsrats in Singapur wurde für den heutigen Tag beendet, ohne dass die UBS etwas über die Beratungen des Gremiums mitteilte.
UBS-Konzernchef Oswald Grübel, der das Bankgebäude über die Lieferanten-Zufahrt verlassen hatte, wollte sich danach in seinem Hotel nicht äussern. Auf Fragen von Journalisten nach seiner Zukunft schüttelte er den Kopf und enthielt sich jeden Kommentars.
UBS steht unter Druck
Auch ein Sprecher der UBS wollte den Verlauf des Treffens am Nachmittag auf Anfrage nicht kommentieren. Die UBS steht unter Druck, weil ein inzwischen in London inhaftierter Händler der Bank einen Handelsverlust von 2,3 Milliarden Dollar eingebrockt hat.
Analysten hatten gehofft, dass die Bank nach der Sitzung Informationen über die weitere Entwicklung ihres Investmentbanking vorlegen würde. Es hatte auch Spekulationen gegeben, Spartenchef Carsten Kengeter oder sogar Grübel selbst könnten zurücktreten.
Der Verwaltungsrat der UBS wird sich nun auch am Wochenende mit den Folgen des Handelsskandals in London und der Zukunft des Investmentbanking beschäftigen. Die Sitzung der UBS-Kontrolleure in Singapur, die den ursprünglichen Plänen zufolge am Freitag abgeschlossen sein sollte, sei nur unterbrochen worden, sagte ein UBS-Sprecher in Zürich. (miw/sda)
Erstellt: 23.09.2011, 14:52 Uhr
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