Wirtschaft

Hongkong befürchtet Immobilienblase

Aktualisiert am 07.12.2009

In der chinesischen Metropole sind die Preise für Wohnimmobilien in diesem Jahr um 30 Prozent gestiegen.

Teurer wohnen: Hongkong.

Teurer wohnen: Hongkong.
Bild: Keystone

Die Regierung von Hongkong warnt vor einer Immobilienblase. Die Behörden seien sehr besorgt, dass sich derzeit auf dem Markt für Wohnimmobilien eine Blase entwickle, wenngleich sie noch nicht sichtbar sei, sagte John Tsang, Finanzminister der Sonderverwaltungsregion, vor dem Parlament. Die Preise für Wohnungen und Häuser sind dieses Jahr um 30 Prozent gestiegen, Luxus-Wohnungen haben sich um 40 Prozent verteuert. In die Stadt sind zwischen Oktober vergangenen Jahres bis Mitte November 73 Mrd. Dollar aus dem Ausland geflossen - eine Rekordsumme. Für ausländische Investoren sind die niedrigen Zinsen attraktiv, zudem kaufen sich zunehmend wohlhabende Chinesen vom Festland in Hongkong ein. (vin/sda)

Erstellt: 07.12.2009, 09:55 Uhr

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