Wirtschaft

Kommt es jetzt zur Hyperinflation?

Auf immer neuen Kanälen pumpen die Währungshüter Geld in die Wirtschaft, um sie am Laufen zu halten. Doch auch das birgt erhebliche Gefahren.

Geldfluss: Die Notenbanken pumpten in den letzten Monaten Geld en masse in die Märkte.

Geldfluss: Die Notenbanken pumpten in den letzten Monaten Geld en masse in die Märkte.
Bild: Keystone

Ökonomen und Kommentatoren sind sich überwiegend einig: Die Notenbanken haben letztes Jahr gute Arbeit geleistet. Ihrem rechtzeitigen und entschlossenen Handeln rund um den Globus sei es zu verdanken, so die Experten, dass der Finanzsektor dem totalen Zusammenbruch entrinnen konnte. Tatsächlich haben die Währungshüter von Schweden bis Neuseeland in diesen Wochen und Monaten die Leitzinsen gesenkt und Geld in die Märkte gepumpt, wie man das in diesem Tempo und Ausmass noch nie gesehen hat.

Neben der Stabilisierung der angeschlagenen Geldhäuser waren die Notenbanken auch bestrebt, den Kreditfluss zwischen den Banken sowie zwischen Banken und Realwirtschaft wieder zu beleben, respektive nicht völlig einfrieren zu lassen. Erst wenn diese Erstarrung aufbricht, besteht Aussicht, dass die Industriestaaten die fatale Abwärtsdynamik ihrer Wirtschaft aufhalten können. Doch damit haben die Notenbanken nur mässigen Erfolg gehabt. Einmal mehr erweist sich, dass die Geldpolitik als Mittel zur Konjunkturstimulierung in einer Finanzkrise viel von ihrer Wirksamkeit einbüsst, solange sie auf den Bankensektor als Distributionskanal für die Geldversorgung der Wirtschaft angewiesen ist.

Das Pulver ist noch nicht verschossen

Die Möglichkeiten der herkömmlichen Geldpolitik sind noch in anderer Hinsicht begrenzt: Die Notenbanken können den Leitzins höchstens auf null Prozent senken, und im Fall der USA und Japans bewegt sich dieser Satz mittlerweile zwischen 0 und 0,25 Prozent beziehungsweise 0,1 Prozent (siehe Grafik). Ihnen dicht auf den Fersen folgt die Schweizerische Nationalbank, die derzeit einen Leitzins von um die 0,5 Prozent anstrebt. Für die Schweiz ist diese Problematik allerdings nicht neu, lag doch der Leitzins 2003 schon mal de facto bei null.

Dass der zinspolitische Spielraum dieser Noteninstitute bald einmal ausgereizt ist, heisst aber nicht, sie hätten ihr gesamtes Pulver verschossen. Vielmehr steht ihnen noch die Option offen, die Geldversorgung der Wirtschaft nach einem neuen System vorzunehmen. Wenn also die Notenbanken den Preis für (kurzfristiges) Geld nicht mehr über den Leitzins bestimmen können, weil dieser gegen null tendiert, können sie stattdessen die Kreditinstitute durch direkte mengenmässige Zuteilungen mit Liquidität versorgen. Dies geschieht grundsätzlich dadurch, dass die Notenbanken den Geldhäusern Wertpapiere abkaufen. Das dafür erhaltene Geld können die Banken zur Gewährung neuer Kredite an die Realwirtschaft nutzen.

Unkonventionelle Form

Mit dieser unkonventionellen Form der Geldmengensteuerung - Fachleute sprechen von quantitativer Lockerung oder «quantitative easing» - betreten die Notenbanken indes Neuland. Einzig die Bank of Japan hat bislang praktische Erfahrungen mit der quantitativen Lockerung gesammelt: Zwischen 2001 und 2006, nachdem der japanische Leitzins bei null angelangt war und die weltweit zweitgrösste Volkswirtschaft trotzdem in einer deflatorischen Spirale gefangen blieb. Die japanische Notenbank hatte damals so viel Liquidität in den Markt gepumpt, dass die Reserven der Geschäftsbanken konstant ein deutlich über ihrem Bedarf liegendes Niveau erreichten. Die Idee dahinter: Können sich die Banken darauf verlassen, dass ihre Reservewünsche jederzeit mehr als befriedigt werden, dann werden sie auch zu neuen Kreditvergaben bereit sein.

Doch dieses Kalkül ging nicht wunschgemäss auf. Im Rückblick erwies es sich als hinderlich, dass die japanischen Währungshüter beim Öffnen der Geldschleusen allein den maroden Bankensektor im Blick hatten - und dieser die Liquidität nicht an die Wirtschaft weiterreichte. Die Einschätzungen zum japanischen Vorgehen fallen denn bestenfalls gemischt aus, und nicht einmal die Bank of Japan mag von einem vollen Erfolg sprechen.

Deflation um jeden Preis verhindern

Dennoch ist die amerikanische Notenbank entschlossen, ebenfalls den Weg der quantitativen Lockerung zu beschreiten, um einen Absturz der US-Wirtschaft in eine Deflation - eine Phase nachhaltiger Preisrückgänge auf breiter Front - unter allen Umständen zu vermeiden. Viele Exponenten des Federal Reserve Board (Fed), allen voran sein Chef Ben Bernanke, sind davon überzeugt, dass die quantitative Lockerung zur gewünschten Belebung der Kreditmärkte und der Wirtschaft führt, wenn bei der Geldschöpfung erst mal alle Hemmungen ablegt werden.

Davon abgesehen, verfolgen die Amerikaner - dank den japanischen Erfahrungen - einen anderen Ansatz. Das Fed zielt nicht auf die Aufstockung der Bankreserven ab, sondern beabsichtigt, Hypothekenschulden sowie mit Hypotheken unterlegte Wertpapiere im Umfang von Hunderten Milliarden Dollar aufzukaufen. Auf diese Weise versucht die Notenbank, die entsprechenden Zinssätze respektive Risikoaufschläge im Vergleich zu US-Staatsanleihen zu vermindern.

Kredite direkt an Firmen

Damit nicht genug: Noch Anfang dieses Jahres wollen Bernanke und Co. Möglichkeiten aufzeigen, wie das Fed - unter Umgehung der klammen Geschäftsbanken - Kredite direkt an Kleinunternehmen und private Haushalte gewähren kann. Ferner lotet die US-Notenbank Wege zum Ankauf von längerfristigen Staatsanleihen aus.

Die Währungshüter spielen dabei, im wahrsten Sinne des Wortes, mit ungeheuren Einsätzen: Allein bis Mitte Dezember 2008 hat sich die Bilanzsumme des Fed wegen Wertschriftenkäufen aus Beständen von Banken und Grosskonzernen auf rund 2300 Milliarden Dollar ausgeweitet - verglichen mit rund 870 Milliarden vor Jahresfrist. Hält diese Dynamik an, befürchten Kritiker nicht nur eine vertrauensmindernde Überbeanspruchung der US-Notenbank, sondern auch den Aufbau eines gewaltigen Inflationspotenzials. Die Talfahrt des Dollars seit Mitte Dezember ist daher als Warnsignal zu verstehen.

Das grösste Problem kommt noch

Tatsächlich sorgen sich manche Experten inzwischen weniger vor einer Deflation - bei dem Geschütz, das namentlich die US-Notenbank zur Abwehr aufstellt. Ihre Furcht gilt stattdessen einer späteren Hyperinflation, wenn die Weltwirtschaft dereinst wieder Fuss fasst und die enorme Liquidität nachfragewirksam wird.

Wer bislang dachte, die Notenbanken hätten im abgelaufenen Jahr ihre grösste Herausforderung in der Nachkriegszeit gemeistert, könnte bald schon eines Besseren belehrt werden: Als noch weitaus schwieriger und delikater wird sich herausstellen, die geschaffene Liquidität zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Dosierung wieder abzuschöpfen. Beginnen die Währungshüter damit zu früh, riskieren sie den Aufschwung vorzeitig abzuwürgen. Handeln sie zu spät, explodieren die Preise und bildet sich eine neue, womöglich noch weitaus grössere Spekulationsblase an den Finanz- und Immobilienmärkten heraus. Es wird ein Tanz auf Messers Schneide. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 05.01.2009, 06:45 Uhr

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33 Kommentare

Tino Kulinek

28.07.2009, 15:28 Uhr
Melden

Dann schauen wir mal wie das weitergeht, wenn die Schere zwischen gehandelter und spekulierter Banknotenmenge inkl. Schulden (nicht Geld) und gehandelter Gütermenge immer weiter auseinander driftet...momenten sind es nach meiner Kenntnis ca. 200:1 !!! Antworten


Markus Schneider

06.01.2009, 21:43 Uhr
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Das mit den Banken letztes Jahr war schon knapp. Stellt euch vor, in 10 bis 15 Jahren . Die Renten und Löhne sinken massiv auf breiter Front weiter.( Deutschland ). Diese Entwicklungen bei der unteren und mittleren Schicht wird uns steil in eine Deflation führen und letzlich zusammen mit den Schulden in den Kollaps. Tipp: Bronze, Silber und Goldmünzen schützen in und während diser Krise. Antworten


Thomas Kiefinger

06.01.2009, 19:43 Uhr
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Hyperinflation, was ist das? 10 - 100 - 1000 oder 1000000% Inflation, es ist ein rießiger Unterschied. Wer diese Angst hat sollte sich darauf vorbereiten. Zu Jammern woher dieses wirtschaftliche Desaster gekommen ist, ist für mich nicht so wichtig. Ich möchte Wege aus dieser Kriese finden. Antworten


kurt huber

06.01.2009, 11:56 Uhr
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Es überrascht mich dass alle über die kommende Hyperinflation schimpfen. Aber das einfachste ist doch sich mit Gold oder Silber abzusichern. Die ZKB hat da extra solche ETF, auch für kleinere CHF Beträge, seit ca. 2 Jahren im Betrieb. Also nicht jammern, sondern handeln und zwar sofort. Innert Minuten hat man sich bei solchen ETF s eingedeckt und abgesichert, auch gegen einen US$ Crash etc. Antworten


erich tschopp

06.01.2009, 10:51 Uhr
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Es wird nicht mehr mit Millionen, ja nicht mal mehr mit Miulliarden, sondern bereits mit Billionen jongliert. Kommt da der Normalverbraucher überhaupt noch mit seinem Denkvermögen mit, was das alles bedeutet? Und 60 Milliarden allein für die UBS, dann ist die 1 Milliarde für die damalige Swissair ein Tintenkleks!. Ja, wir estehen wirklich vor rabenschwarzen Tagen! Liebe Bürger, wacht endlich auf Antworten


Jochem Hagen

06.01.2009, 10:48 Uhr
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Evtl.ist die Hyperinfl.noch zu verhindern!Wenn man den richtigen Zeitpunkt findet,das viele Geld auch wieder aus dem Markt herauszuziehen.Dies ist doch eine Aufgabe der Notenbanken(?)Diesen Zeitp.aber richtig zu finden ist so gut wie unmöglich,meine ich!Evtl.Lösung->Weltwirtschaftsgipfel entscheidet, dass die Weltwährung nicht mehr USD lautet,sond.aus mehreren Währ.zusammenges.,mit Gold gedeckt! Antworten


Dr. Thomas Oswald

06.01.2009, 10:35 Uhr
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Der Artikel beschreibt sehr gut die aktuellen Entwicklungen und Gefahren. Das stetige diskutieren von Deflation halte ich daher nur für vordergründige Schauspielerei, um das Anwerfen der Notenpressen zu vertuschen bzw. zu rechtfertigen. Sehr gute Artikel und Berichte dazu, die auch das geldsystem erklären und Lösungsansätze bietet habe ich dazu auch schon auf: --das-bewegt-die-welt.de---gefunden Antworten


Erhard Langegger

06.01.2009, 09:36 Uhr
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Hansruedi Ammann hat vollkommen Recht, zurück zur Golddeckung dann können solche Katastrophen nicht mehr passieren,weil nicht so viel Geld zur Vefügung steht und die Wirtschaft langsamer wächst. Das wäre weitaus gesünder weil sich der Staat und die Menschen nicht mehr so hoch verschulden könnten ,weil nicht mehr Geld vorhanden ist als es der Gegenwert von Gold ist. Antworten


Heiner Wimmers

06.01.2009, 08:59 Uhr
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"Ein Irrtum ist leichter zu erkennen, als die Wahrheit zu finden. Der Irrtum liegt an der Oberfläche... Die Wahrheit liegt in der Tiefe. Danach zu forschen ist nicht jedermanns Sache." J. W. von Goethe Antworten


M Blättler

06.01.2009, 08:50 Uhr
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Der Goldstandard ist keine praktikable Lösung. Es ist zuwenig Gold da, um die notwendigen Geldmengen zu decken. Der Goldpreis müsste stark steigen, so dass riesige Anstrengungen unternommen würden, neues Gold zu fördern. Das ist volkswirtschaftlich ein Unsinn. Da wäre es schon besser, das Geld mit den (indirekt) gekauften Immobilien zu decken. Konservativ bewertet, natürlich. Antworten


Hans Willer

06.01.2009, 01:26 Uhr
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Kein ungedecktes Papiergeldsystem in der Menschheitsgeschichte hat länger als 40 Jahre gelebt. Das liegt ganz einfach daran, dass die Verlockung des Missbrauchs (exzessive Schuldenaufnahme) zu hoch ist. Nixon hat die Welt 1973 vom Goldstandard genommen. 1973+40=? Die massiven Schuldenberge werden die Hyperinflation so richtig antreiben. Der Goldpreis wird eines Tages durch die Decke gehen. Antworten


Jens C. Gloor

05.01.2009, 15:05 Uhr
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Ist die globale Weltwirschaft der Industrienationen am Ende? Hat sich die Ausbeutung der dritten Welt ausgezahlt? Haben sich unsere Professoren an den Universitäten geirrt? Ist das ganze System in welchem wir leben überhaupt in einer Form 'nachhaltig' oder ist ALLES nur Augenwischerei? Jahrelang haben die Banken Geld gesammelt und nun funktioniert dies alles nicht mehr? Wer hat versagt? Antworten


Ana Nasz

05.01.2009, 13:34 Uhr
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Nein. Wir verstaatlichen die Banken und kassieren Vermögen von mehr als 100Mio - die werden einfach "gelöscht". Problem gelöst. Antworten


Johann Binder

05.01.2009, 12:09 Uhr
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Ich bin mein ganzes Leben in der Welt tätig.Was da "produziert" wurde,war nur möglich,weil die Politiker,Banken,Spekulanten,etc.fast alle zugeschaut und zum Teil auch mitgemacht haben.Namhafte Fachleute warnten schon lange.Mit 1930 kann man das nicht vergleichen, die heutige Schuldenlast ist unendlich gross.Viele von uns haben über die Verhältnisse gelebt,Deflation ist hier,wird stärker werden. Antworten


Werner Brunner

05.01.2009, 12:04 Uhr
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Wie denn, ausser einer Hyperinflation, sollen diese immensen Schuldenberge der westlichen Staaten einmal beglichen werden? Sicher nicht durch eine normale Wertschöpfung. Das ist in meinen Augen nur noch durch Inflation möglich. (Vor vielen Jahren hat das bei einer öffentlichen Veranstaltung Frau Vreni Spörry kategorisch bestritten) Antworten


Gion Saram

05.01.2009, 12:03 Uhr
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Mit einer Ueberproduktion von US Dollar gefährdet das Fed die Funktion des Dollars als globale Reservewährung. Mit der Direktvergabe von Krediten an KMU's und Private übernimmt das Fed das sowjetische Modell. Wohin die Kapitalallokation durch den Staat führt, zeigte das Beispiel Sowjetunion. In den Kollaps einer Grossmacht. Antworten


Rudolf Schmid

05.01.2009, 11:44 Uhr
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Reale Werte können nur durch Rohstoffgewinnung und deren Veredlung gewonnen werden, also nur durch Arbeit, das einzige was langfristig für die Wirtschaft zählt. Das scheinen unsere Wirtschaftsbosse vergessen zu haben. Antworten


Fred Weisenberg

05.01.2009, 11:17 Uhr
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Papiergeld wird irgendwann wieder zum inneren Wert zurückkehren: quasi nichts, nämlich Papier. Wenn man sieht was die Akademiker- und Investmentbanker-Kollegen der agierenden Zentralbanker stümperhaft und inkompetent angerichtet haben, darf man gespannt sein, wie sich die Unfähigkeit der Zentralbanker manifestieren wird. Schlussendlich wird es wie immer sein, die Rechnung bezahlt die Mittelklasse. Antworten


Felix Beitelsmann

05.01.2009, 11:06 Uhr
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"Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll." Ludwig Heinrich Edler von Mises, Wirtschaftswissenschaftler und wichtigsten Vertreter der liberalen Österreichisch Antworten


Pascal Fröhlich

05.01.2009, 10:40 Uhr
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JA! Uns geht es allen super schelcht. wir stehen vor dem Abgrund, die Welt geht zu Grunde, alles geht den Bach runter. Es kommt noch schlimmer. Ja Welt! Uns geht es schlecht!!! Glaubt uns endlich jemand wie schlecht und mies es uns geht? Spührt Ihr es? Hallo? Jemand da? Antworten


Eugen Fischer

05.01.2009, 10:27 Uhr
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Der Geldfluss ist doch wie ein Stausee, wenn genügend Wasser vorhanden ist, kann auch Geld fliessen, doch bei Ebbe und fehlender Schneeschmelze fliesst auch nicht mehr Wasser aus. Aehnlich ist es doch im Bereich des Geldes siehe hierzu das Buch "Die Zuhälter der Globalisierung" von Loretta Napoleoni, sie beschreibt es sehr deutlich. Welcher Analytiker übernimmt für seine Aussagen Verantwortung! Antworten


Pascal Meister

05.01.2009, 10:10 Uhr
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Tja, per saldo wächst vor allem die Unsicherheit, was wann geschehen wird. Die Welt tickt immer kurzfristiger und dürfte sich von einer Gefahr zur nächsten durchhangeln. Übrigens von wegen Buchempfehlung: Paul C. Martin, "Der Kapitalismus - ein System, das funktioniert", von etwa 1982, vergriffen aber beschaffbar - dort ist alles haarklein beschrieben. Topaktuell und sehr zu empfehlen! Antworten


Michael Dimanche

05.01.2009, 09:52 Uhr
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Vermögenspreis INFLATION = SOZIALISMUS für die REICHEN (haus=bankomat) -> da sich leider arme keine SCHULDEN leisten können. Viel schulden lässt man nämlich eh nur vermögenden zugestehen (als sicherheit;-) ergo profitieren hauptsächlich auch jene!der Mittelstand wird ausgesogen... Arme haben eh kein geld/vermögen. ist es das demokratische recht zu inflationieren!??da fehlt mir die LOGIK... Antworten


michael haug

05.01.2009, 09:50 Uhr
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egal ob deflation, stagflation, depressive deflation, inflation, hyperinflation, stagnation... wir werden dieses tal durchschreiten und am ende wird wieder die sonne scheinen. es ist klar, schwere zeiten kommen dieses jahr auf die weltschwirtschaft UND auf die volkswirtschaften zu. doch im gegensatz zu 1929 sind wir heute eingermassen gerüstet. Antworten


stefan maier

05.01.2009, 09:37 Uhr
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Ich weiss nicht woher das Vertrauen Sie soviel Vertrauen in diese sogenanten Experten und Kommentatoren hernehmen. Es sind genau diese die uns in die Situation gebracht haben. Und im Gegensatz zu Japan anfang der neunziger, haben die USA einen riesiegen schulden Berg, wer diesen Bezahlt ist ja wohl offensichtlich. Ihr Vertrauen auf die Institutionen möchte ich haben.... Antworten


Paul Batt

05.01.2009, 09:20 Uhr
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Die Römer haben kein Geld gedruckt. Die Drucktechnik wurde erst im 15 Jh. n. Chr. erfunden. Im Übrigen kann man davon ausgehen, dass die Notenbanken die Geschichte besser kennen und von Anfang an gewusst haben, dass nach der Krise die Geldmenge wieder vermindert werden muss. Antworten


Rene Vetterli

05.01.2009, 09:16 Uhr
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wo ist der sinn, den banken steuergelder fuer 0% zu geben, und die wollen es zu 3, 4oder mehr % wieder ausborgen, damit sie ungeheurliche gewinne machen koennen. Wie die vergangenheit gezeigt hat koennen die banken mit geld so gut umgehen wie die regierung. Warum nicht einfach die steuern erlassen und den banken den finger zeigen. Wenn das folk und die geschaefte weniger oder keine steuern mehr .. Antworten


Reiner Tiroch

05.01.2009, 09:03 Uhr
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Diese Megakrise hält nichts mehr auf, egal was für maßnahmen getroffen werden. Die Eigendynamik der krise bestimmt den Weg in den Keller. Die Welt muß die Zeche für krasse Fehler zahlen. Der Tanz hat erst begonnen und kostet uns Billionen € die nicht vorhanden sind. Ein Neuanfang scheint unausweichlich, zumal Ploitiker schon mal von einer neuen Welt gesprochen haben. Das kommt noch im Januar. Antworten


A Meyer

05.01.2009, 09:01 Uhr
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Wertlose Forderungen und Papiere werden durch den Aufkauf durch die Notenbanken (sprich: uns) nicht werthaltiger. Der nächste Akt des Dramas heisst: Staatsbankrotte und Hyperinflation. Antworten


Heinz Butz

05.01.2009, 08:30 Uhr
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Die Banken verbraten und verzocken immer mehr Geld und die Notenbanken drucken gehorsam neues. Da der Wert des Geldes seit Bretton Wood sich nicht mehr an Naturalien misst, besteht der Gegenwert nur noch im Vertrauen untereinander. Fehlt dieses Vertrauen so wie jetzt, so fehlt auch der Gegenwert und immer mehr Geld muss nachgedruckt werden, bis zu den Verhältnissen im deutschen Reich und Simbabwe. Antworten


Claudio Tamè

05.01.2009, 08:21 Uhr
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Vor ca. 1800 Jahren haben die Römer in einer ähnlichen Lage jede Menge Geld gedruckt und ganz Europa zu einer Hyperinflation geführt. Dieses Mal wird es nicht anderes sein. Offenbar kennen die Notenbank-Bosse die Geschichte nicht. Aber wer ist Schuld? Die USA! Oder besser gesagt jene Schicht die diese Finanzwelt beherrscht und sich dabei mächtig überschätzt wie oft seit der Römerzeit. Antworten


Hansruedi Ammann

05.01.2009, 07:38 Uhr
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Ich empfehle allen Schweizern das Buch 'Geld, Gold und Gottspieler' von Roland Baader. Darin beschreibt er bereits im Jahre 2004 ausführlich was auf uns zukommt, wenn der Staat resp. die Zentralbanken in diesen Prozess eingreifen. Er empfiehlt, die Zentralbanken vom Einfluss des Staates zu trennen und das Geld wieder an das Gold zu binden. Ansonsten steht uns der Supergau bevor. Antworten


Hans Bader

05.01.2009, 07:16 Uhr
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Herr Meier ist es nicht möglich etwas optimistisch zu sein Was die Notenbanken gemacht haben war soweit gut aber aus den Fehlern sollte man lernen schreiben Sie die kontrollen der Bankenkomissionen sollten einmal eingehalten werden auch bessere Prüfung der Notenbanken von Darlehen Banker sollten einmal exakter arbeiten und nicht Vetterwirschaft Darum kopf hoch und unten Durch Selbstverantwortung Antworten



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