Wirtschaft

Madoff betrügt CS-Kunden um eine Milliarde

Aktualisiert am 27.12.2008 25 Kommentare

Die Schweizer Grossbank Credit Suisse (CS) ist nach Informationen der Zeitung «Sonntag» stärker in den Betrugsfall Madoff involviert als bisher bekannt. Kunden der CS haben massiv Geld verloren.

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Hat Investoren um 65 Milliarden US-Dollar erleichtert: Die Wallstreet-Legende Bernard Madoff wurde am 11. Dezember 2008 festgenommen.
Bild: Keystone

   

Interne Schätzungen der Bank gehen von Verlusten zwischen 900 und 1000 Millionen Franken aus, wie Recherchen zeigen. CS-Sprecher Jan Vonder Mühll bestätigt, dass Kundengelder verloren gegangen sind, betont aber: «Die Credit Suisse hat nicht aktiv in Bernard Madoff investierte Produkte empfohlen oder verkauft. Zudem enthält auch keiner der von der Credit Suisse aufgelegten Funds of Hedge Funds Anteile an Madoff-Funds.»

Betroffen vom Betrugsfall Madoff ist auch die UBS. Bei den Schweizer Grossbanken geht es nach neuen Informationen um insgesamt 3 bis 4 Milliarden Franken – mindestens. Bei der UBS sind einige sehr reiche Kunden betroffen. Auch die UBS sagt, dass Madoff-Produkte nicht auf der Empfehlungsliste der Bank standen.

Erstellt: 27.12.2008, 23:15 Uhr

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25 Kommentare

Martin Zumbuehl

28.12.2008, 10:54 Uhr
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Qui s’excuse s’accuse heisst ein Sprichwort, wenn sich jemand verteidigt bevor er angegriffen wird . CS will „nicht aktiv beim Verkauf des Madoff Ramsch mitgewirkt“ haben, doch warum kauften Kunden dieses Zeug? Wussten sie davon und beauftragten die CS die Käufe zu tätigen, ist die CS schuldlos. Waren sie ahnungslos und kauften trotzdem, was dann? CS wird wie üblich drohen gemäss Lehmann Titel! Antworten


Andreas Valent

28.12.2008, 10:23 Uhr
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Ist das nicht die CS, welche vor Tagen gesagt hat es haben weder die CS noch Kunden Geld verloren? Ist ja auch nicht viel 1000 Mio sind ja nur ein klacks. Zum guten Glück handelt es sich hier nicht um 100% Kapital geschützte Produkte....... Tja liebe CS, das Eis wird dünn und irgend wie kommt die Wahrheit immer an den Tag. Ich würde mal eine andere Strategie einschlagen! Antworten



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