Wirtschaft
Noch ein Schlag für Griechenland
Grund ist die anhaltend hohe Staatsverschuldung. Zuvor hatten schon die Ratingagenturen Fitch und Standard & Poor's die Bonität Griechenlands niedriger angesetzt. Die sozialistische Regierung konnte damit auch Moody's nicht überzeugen, dass sie bereit ist, entschlossen die öffentlichen Ausgaben zu kürzen.
Moody's stufte Griechenland von A1 auf A2 herab. Durch die Herabstufung verteuern sich neue Darlehen für die Regierung. Die griechische Neuverschuldung liegt im laufenden Jahr bei über 12,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Insgesamt steht Griechenland mit 300 Milliarden Euro in der Kreide. 2010 soll das Staatsdefizit etwa 120 Prozent des BIP entsprechen. Beide Werte sind weit über den im EU-Stabilitätspakt vorgesehenen Obergrenzen, sie belaufen sich auf 3 beziehungsweise 60 Prozent. (cpm/ap/)
Erstellt: 22.12.2009, 11:06 Uhr
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