Wirtschaft
Preissturz an den Rohstoffmärkten gestoppt
Aktualisiert am 09.05.2011 7 Kommentare
Der Preissturz an den Rohstoffmärkten hat sich zu Wochenbeginn zunächst nicht fortgesetzt. Gold und Silber notierten im frühen Handel in Fernost wenig verändert, Öl wurde gar etwas teurer. Gold kostete mit 1493.75 Dollar je Feinunze, Silber mit 35.54 Dollar nur etwas weniger als am Freitagabend. Öl der Nordseesorte Brent wurde mit 109.60 Dollar pro Fass notiert, etwa 50 Cent mehr als zuletzt.
Am Donnerstag und am Freitag waren die Preise drastisch gefallen. Als Auslöser dafür galten neue Zweifel an der Erholung der US-Wirtschaft, nachdem unter anderem Daten vom Arbeitsmarkt enttäuscht hatten. Am Donnerstag war der Preis für Öl in der Spitze um die Rekordsumme von zwölf Dollar abgerutscht. Die Unruhen im arabischen Raum sowie die anziehende Weltkonjunktur hatten den Preis in den Vorwochen auf über 125 Dollar und damit den höchsten Stand seit Sommer 2008 getrieben.
Der Preis für Gold war in den vergangenen vier Handelstagen um rund 100 Dollar abgerutscht. Ähnliches galt für Silber. Das Edelmetall hatte sich zuvor in einem Jahr so stark verteuert wie kein anderer Rohstoff, bis Ende April hatte das Plus rund 60 Prozent betragen. Auch die Preise für Kaffee- oder Mais-Futures hatten stark zugelegt. Analysten hatten zuletzt vor einer Spekulationsblase gewarnt, die platzen könne. (jak/sda)
Erstellt: 09.05.2011, 08:35 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
7 Kommentare
Dieser "Sturz" war eine konzertierte Aktion der US-Fed. Das alles hat mit realen Werten nichts mehr zu tun. Der Dollar stand kurz vor dem Absturz. Man hat riesige Leerverkäufe und viele Marginerhöhungen getätigt . Aber die Fundamentaldaten haben sich ja überhaupt nicht verändert. Die Gefahr ist, dass sich die Aktien- und Börsenwelt immer mehr von der Realität abkoppelt. Der Bounce-Up wartet schon Antworten
Viel schlimmer ist es jedoch, wenn man mit Grundnahrungsmittel an der Börse gute Geld erwirtschaften darf, und die Schwellenländer hernach teueres Geld bezahlen müssen. Welch ein Schandfleck in Rahmen mit der sozialen Welt und Solidaritäten. Antworten
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 22:09Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 12:15Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 10:16UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.


Bitte warten

