Schweiz siegt im weltweiten Werben um Talente

Die Schweiz zieht kluge Köpfe an und profitiert laut einer Studie stark von der Einwanderung. Deutschland hingegen fällt um mehrere Ränge zurück.

Die Schweiz belegt Platz 1, die USA Platz 4 in der vom Arbeitsvermittler Adecco vorgestellten Studie: Besucher einer Jobmesse in Philadelphia. (7. November 2014)

Die Schweiz belegt Platz 1, die USA Platz 4 in der vom Arbeitsvermittler Adecco vorgestellten Studie: Besucher einer Jobmesse in Philadelphia. (7. November 2014) Bild: AP/Matt Rourke/Keystone

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Die Schweiz bleibt an der Spitze im weltweiten Wettbewerb um die besten Talente. Das attestiert ihr eine Studie in 109 Ländern, die der Personalvermittler Adecco im Vorfeld des WEF veröffentlichte. Untersucht wurde, wie ein Land Talente ausbildet, rekrutiert und hält.

In der Rangliste des Global Talent Competitiveness Index (GTCI) belegt die Schweiz zum dritten Mal in Folge den ersten Platz, wie Adecco am Dienstag mitteilte. Die Schweiz habe in den letzten Jahrzehnten von der Einwanderung von Talenten profitiert, weil sie in verschiedensten Dimensionen attraktiv sei, hiess es.

Auf den weiteren Plätzen des Index folgen unverändert zum Vorjahr Singapur auf Platz 2 und Luxemburg auf Platz 3. Die USA und Grossbritannien befinden sich ebenfalls unter den Top 10 und belegen die Plätze 4 und 7. Deutschland schaffte es nicht mehr unter die besten 10 und rangiert auf Platz 14.

Mobilität zahlt sich aus

Die Länder auf den ersten zehn Plätzen zeichneten sich durch Offenheit gegenüber der Mobilität von Talenten aus, heisst es in der Mitteilung. So seien in der Schweiz wie auch in Luxemburg bis zu 25 Prozent der Bevölkerung im Ausland geboren, in Singapur seien es gar 43 Prozent.

Einen bedeutenden Teil an Einwanderern gebe es auch in den USA (Rang 4), Kanada (9) oder Neuseeland (11). Die Mobilität wird in der Mitteilung als eine der zentralen Schlüssel-Voraussetzungen für die Entwicklung von Talenten bezeichnet.

Berechnet wird der Index von der französischen Wirtschaftsuniversität INSEAD zusammen mit dem Human Capital Leadership Institute von Singapur und mit der Unterstützung von Adecco. (rub/sda)

(Erstellt: 19.01.2016, 11:57 Uhr)

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7. Platz bei den glücklichsten Angestellten

Die Schweiz liegt weit vorne, wenn es um die Zufriedenheit ihrer Arbeitnehmer geht. Laut einer Umfrage unter 250'000 Fachkräften in 55 Märkten befindet sich das Land beim «Happiness-Index» auf dem 7. Rang der Welt. Auf dem Siegertreppchen landeten Belgien, Norwegen und Costa Rica. Danach folgen Dänemark, Südafrika und Österreich. In einigen Nachbarländern der Schweiz sind Angestellte laut der Untersuchung des Beratungsunternehmens Universum vergleichsweise weniger glücklich. So belegen etwa Deutschland und Frankreich nur die Plätze 15 beziehungsweise 18.

Laut Universum sind die Arbeitnehmer in der Schweizer Telekommunikationsbranche besonders glücklich. In diesem Industriezweig nehme die Swisscom sicher eine Vorbildfunktion ein und ziehe Wettbewerber mit, hiess es dazu. Nach der Telekommunikation liegt auf Platz zwei die Luft-, Raumfahrt- sowie Rüstungsindustrie. Den dritten Rang belegen die Wirtschaftsprüfung und die Steuerberatung. (sda)

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