Schweizer Konsumenten in Bestlaune
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Das Portemonnaie sitzt locker: Die Konsumentenstimmung hat sich im April in der Schweiz weiter verbessert.
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Der vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) berechnete Index zur Beurteilung der Konsumentenstimmung erreichte im April den Stand von 14 Punkten, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Vor drei Monate hatte der Index noch bei -7 Punkten gelegen.
Die befragten Haushalte erwarten für die kommenden zwölf Monate einen deutlich geringeren Anstieg der Arbeitslosigkeit als bisher. Auch die Sicherheit des eigenen Jobs wird positiver beurteilt als im Januar. Die Konsumenten sehen eine Verbesserung der allgemeinen Wirtschaftslage.
Angst vor Inflation hat zugenommen
Nach wie vor skeptisch beurteilen die Befragten allerdings ihre eigene finanzielle Lage sowie ihre Möglichkeit, Geld auf die hohe Kante zu legen. So zeigt die quartalsweise durchgeführte Umfrage unter anderem, dass die Angst vor Inflation spürbar zugenommen hat. Gleichzeitig halten sich die Konsumentinnen und Konsumenten bei grösseren Anschaffungen wie Möbel und Autos zurück.
Um den Konsumentenstimmungsindex zu berechnen, befragt das Seco vierteljährlich rund 1100 Haushalte nach ihrer subjektiven Einschätzung der Wirtschaftslage. Der Privatkonsum ist ein wichtiger Pfeiler der Schweizer Wirtschaft.
Die Index-Berechnung wurde jüngst verändert. Gemäss der bis anhin gültigen Berechnungsart verbesserte sich der Index von -22 Punkten im Januar auf nunmehr -4 Punkte im April. Damit lag der Index erstmals seit April 2008 wieder über seinem historischen Durchschnittswert von -9 Punkten (berechnet seit 1972). (bru/sda)
Erstellt: 11.05.2010, 07:56 Uhr
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