Wirtschaft

So lösen sich die Stellen in Luft auf

Die Finanzkrise hat sich zu einer weltweiten Konjunkturkrise ausgewachsen. Unternehmen streichen im grossen Stil Stellen – auch in der Schweiz. Eine Übersicht der grössten Abbaupläne.

Sie machten den Anfang: Am 15. September bricht Lehman Brothers zusammen, 26'000 Menschen verlieren ihre Arbeit.

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Bild: Keystone

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Heute ging es an den Börsen gleich weiter wie schon zu oft in diesem Jahr: UBS sackten zeitweise über 9 Prozent ab, Credit Suisse über 7 Prozent. Am frühen Morgen hatten die Hiobsbotschaften aus den USA die Schweiz erreicht. Das Rettungspaket für die Autobauer ist im Senat gescheitert, die Bank of America streicht 35'000 Arbeitsplätze. Wallstreet reagierte geschockt, der SMI zog nach.

Viele Unternehmen ziehen jetzt angesichts der ausgetrockneten Kreditflüssen und leeren Auftragsbücher die Notbremse und streichen Stellen. Über 15'000 Stellen haben sich in der Schweiz in den letzten Monaten in Luft aufgelöst.

Über 15'000 Stellen nur in der Schweiz

So kündigte die Credit Suisse vor wenigen Tagen an, 5300 Stellen abzubauen, das entspricht 11 Prozent ihres weltweiten Personalbestands.

Auch die UBS gab im Oktober bekannt, 2000 Stellen zu streichen. Der Abbau von weiteren 5000 Stellen war bereits im Frühling bekannt. Weitere 2000 Arbeitsplätze sind gefährdet. Insgesamt soll die Zahl der Mitarbeiter um 11 Prozent schrumpfen. Swiss Life kündigte Ende November an 200 Stellen zu streichen, die Mehrheit davon am Hauptsitz in Zürich.

Der Industriekonzern Rieter baut in den nächsten Monaten 2300 Arbeitsplätze ab, das Unternehmen soll restrukturiert und verschiedene Betriebe geschlossen werden.

Die Medienbranche leidet

Auch die Medienbranche, die den Rückgang von Inseraten in flauen Zeiten sofort spürt, leidet. Die Neue Zürcher Zeitung streicht 50 Stellen, die AZ Medien («Aargauer Zeitung») 30 Stellen, die Weltwoche eine noch unbekannte Zahl von Arbeitsplätzen. Ringier («Blick», «Schweizer Illustrierte») baut 22 Arbeitsplätze ab, die Lausanner Edipresse («Le Matin») 50.

Weitere Jobs gehen bei Adecco (600 Stellen), Heineken (150 Stellen), Cablecom (150 Stellen), beim Genfer Elektronikkonzern Lem (Weltweit 1000 Stellen, 16 in der Schweiz) und bei der Ascom-Tochter Asectronics in Bern (24 Stellen, ein Sechstel des Bestands) verloren.

In der US-Finanzbranche verschwindet jeder zehnte Job

Angesichts der Geschwindigkeit, mit der zurzeit die Stellen bei amerikanischen Unternehmen schwinden, wirken die Schweizer Abbaupläne bescheiden. Alleine in der Finanzbranche sind in diesem Jahr in den USA 200'000 Arbeitsplätze verschwunden.

So streicht American Express 7000 Stellen. Die zweitgrösste Bank des Landes, die Bank of America, baut nach der Übernahme der angeschlagenen Merrill Lynch 35'000 Stellen, dazu 7'500 beim aufgekauften Hypothekenfinanzierer Countrywide Financial 7500. Citigroup, einst die grösste Bank der Welt hat bereits 23'000 Jobs gestrichen, 52'000 kommen dazu. Goldman Sachs, die einzig verbliebene grosse Investmentbank, baut 3300 Stellen ab, Morgan Stanley 4800, JPMorgan Chase 18'000. Bei der Insolenz von Lehman Brothers verloren 26'000 Banker auf einen Schlag die Stelle.

Auch ausserhalb der Finanzbranche schwinden die Jobs: Beim Chemiekonzern Dow Chemical (5000 Stellen), dem Telekomriesen AT&T (12'000 Stellen)dem Softwareproduzent Adobe (600 Stellen) oder bei Sun Microsystems (6000 Stellen). Weitere Arbeitsplatzverluste von massivem Ausmass stehen in der Autoindustrie bevor. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.12.2008, 09:23 Uhr

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88 Kommentare

georg busch

14.12.2008, 18:46 Uhr
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Jammern auf hohem Niveau. Trifft's mal die Banker und Spekulanten-Firmen, wird die grosse Krise herbeigeredet. Klar, dass jetzt die Gruppendynamik ins Spiel kommt. Trifft's die oberen, sollen auch die unteren darunter leiden. Auch die Auto-Industrie sollte endlich mal umdenken, es ist Zeit dass auch dort in diesem Bereich eine Flurbereinigung stattfindet. Beginnt mit Saubermachen! Antworten


Tina Baumann

14.12.2008, 17:34 Uhr
Melden

Schön für alle jenigen denen es noch allemal zu einer Bratwurst gereicht... die Heerschaaren derjenigen die sich sowas schon längst nicht mehr leisten können wird leider immer grösser. Antworten


Hanspeter Frei

14.12.2008, 10:40 Uhr
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Uns geht es doch nicht schlecht! Mein Nachbar, ein 19-jähriger Bosnier, holte diese Woche sein drittes Auto ab, obwohl er von der Fürsorge lebt. Antworten


Peter Wiederkehr

14.12.2008, 07:36 Uhr
Melden

@Hans Langer: Die jetztige Situation wird auch von Unternehmen, denen es noch ziemlich gut geht, dazu verwendet, weiter den Gewinn zu steigern auf Kosten der Arbeitnehmer. Ganz im Stil von 'den Hals nicht genug vollkriegen'... Wieso schon wieder haben wir jetzt eine solche Krise ? Antworten


Walter Meierhans

14.12.2008, 05:51 Uhr
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Ich war lange arbeitslos und finde auch heute nur noch Stellen, die man keinem zumuten wollte. Und jetzt sind die dran, welche damals fuer die Abschaffung der Auszahlung vom Arbeitslosengeld fuer zwei Jahre gestimmt haben. Bravo, das habt ihr wirklich toll hingekriegt. Jetzt werdet ihr sehen, wie man auf dem Arbeitsamt behandelt wird - und Kurse wie "Eine Stelle finden und behalten" besuchen DARF! Antworten


Hubert Kern

13.12.2008, 23:38 Uhr
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Dank an Ospel, Wuffli und McKinsey - welche schon mit ihren Superstrategien die Swissair in den Boden gefahren hat! Antworten


hans ehrlich

13.12.2008, 15:53 Uhr
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Rieter trifft es besonders hart, weil gleichzeitig beide Sparten in schwer von der Finanzkrise getroffenen Geschäftsfeldern (Autozulieferer und Textilmaschinen) tätig sind. Daneben wurden leider auch sehr viele Millionen für den Aufbau von Produktionsstätten in Indien und China verwenent - mit mässigem Erfolg. Diese stehen nun ungenutzt da. Die beiden Länder kennen zudem keine Kurzarbeit. Antworten


Julius Kempli

13.12.2008, 14:30 Uhr
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Wie kann es sein das z.B. Rieter über mehrere Jahre gewaltige Gewinne gemacht hat und nach einem Jahr Flaute mit geringeren Gewinnen ein jämmerliches Geschrei anstimmend um Regierungshilfe bettelt ? Die Verlagerung unserer Arbeitsplätzen nach China und Indien sollen wir jetzt mit Steuergeldern finanzieren ? Die Finanzkrise ist nur der Brandbeschleuniger, das Problem ist Rieter intern. Antworten


Hans Langer

13.12.2008, 13:09 Uhr
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Typische Medien Angstmacherei ,damit die "Quoten" stimmen. Schreibt mal endlich über die Unternehmen,welchen es gut geht und welche ihre Mitarbeiter zu schätzen wissen!! Davon gibt es viele ,vor allem KMUS. Antworten


Giovanni Bagni

13.12.2008, 13:08 Uhr
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Solange unsere Regierung hinter allen den Versagern von Bankmanagern steht und der UBS, der Hauptverantwortlichen für die Banken-/Wirtschaftskrise auch noch 60 Milliarden für PR und Boni, ohne Vorgaben, zur Verfügung stellt wird sich in unsem Land nichts ändern Antworten


Mark Arnold

13.12.2008, 12:03 Uhr
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Tolle Berichterstattung! Alles suhlt sich im Elend einer Krise, damit es allen noch viel schlechter geht. Es ist typisch für die Medien, dass sie sich als "schlechte-Nachrichtenübermittler" profilieren wollen. In besseren Zeiten wäre es schön wenn ihr auch so engagiert wäred positive News zu verbreiten. Antworten


Paul Thürig

13.12.2008, 11:55 Uhr
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Leider benützen einige Firmen die "Stunde der Gunst" um Angestellte im Sog der Wirtschaftskrise los zu werden.Unter fadenscheinigen Gründen werden teils langjährige Mitarbeitende(kurz vor der Pensionierung) o h n e Sozialplan entlassen.Diese "Drecksarbeit"überlässt man den HRM,während sich einige dieser asozialen Elemente in die Golfferien verabschieden.Dringend:"AN-Schutz massiv verbessern!" Antworten


George the Ripper

13.12.2008, 11:39 Uhr
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Tragisch, dass zuerst mehrheitlich solche Leute abgebaut werden, die gar nie grosse Boni (wenn überhaupt) ausbezahlt bekamen und gut und seriös gearbeitet haben wie viele Nicht-Banker. Antworten


Peter Müller

13.12.2008, 11:32 Uhr
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Ihr seid ja alles Jammeris! Auf hohen Niveau gehts uns schlecht. Geht mal an die Weihnachtsverkäufe, da ist von Krise nichts zu spüren. Antworten


Däni Borer

13.12.2008, 11:16 Uhr
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In den USA hat man gewissen Leuten den Prozess gemacht und schon kuscht die UBS und zahlt 22.7 Milliarden (wovon?) Hier laufen die Leute noch frei herum obwohl sie verantwortlich sind für das Leid von Millionen. Was zahlen sie hier? Ein paar Milliönchen, die sie noch zugute hätten. Warum wird denen hier nicht auch der Prozess gemacht und sie können sich beim Golfspielen amüsieren? Antworten


Aldo Schmuckler

13.12.2008, 10:37 Uhr
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Ach, das sind lustige Komentare... bin selber arbeitsloser ex-Bänkler; konnte doch in Krisenzeiten nicht genügend Schwarzgeld in die Schweiz schauffeln, Akquisitionstarget leider verpasst... oder sowas hat mein Chef gemeint... na ja, aber was beklage ich mich? noch ist Mater Helvetia solventer als meine ex-Bank und für eine Bratwurst reichts allemal... Antworten


S. Hasler

13.12.2008, 10:29 Uhr
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Es ist alles sicher tragisch, aber wir leiden immer noch auf einem sehr hohen Niveau! Antworten


Walter Anderegg

13.12.2008, 10:27 Uhr
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Grenzenloser Individualismus, rücksichtsloser Kapitalismus und völlig übertriebener Förderalismus wird die Schweiz eines Tages nocn zugrunde richten. Die Chance aus der Krise zu lernen wird verpasst, weil dasselbe Gesellschaftssystem von Lobbyisten unter allen Umständen kurzsichtig verteidigt wird. Das Preis-Leisungsverhältnis stimmt für den Konsumenten immer weniger. Antworten


Rene Heuwiese

13.12.2008, 10:24 Uhr
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Negativ denken ist alzu einfach.So denken alle Social-parasiten! Antworten


Peter Meier

13.12.2008, 09:46 Uhr
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Ich muss mich wirklich beherrschen, wenn ich all die dämlichen, von Schreibfehlern strotzenden Kommentare von irgendwelchen Helden-Büezern lese, die jetzt über "die Bänkler" vom Leder ziehen. Dieser mentale Totalitarismus erinnert an Propaganda übelster Sorte aus der 1. Hälfte des 20. Jh. Wie wär´s , wenn sich die Proleten mal daran erinnerten, dass es NIE nur einer ist, der die Suppe anrührt. Antworten


René Zeyer

13.12.2008, 09:46 Uhr
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Goldman Sachs ist seit Ende September eine «normale» Geschäftsbank, es gibt in den USA keine reinen Investment-Banken mehr.... René Zeyer, Sprecher Verein SCHUTZGEMEINSCHAFT DER LEHMAN-ANLAGEOPFER (www.anlage-opfer.ch) Antworten


Michael Meienhofer

13.12.2008, 09:36 Uhr
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Schön, hier die Zahlen zu sehen, was wir für die obere Bankenklasse und Class Politique ausbaden müssen. Ein Hit, liebe Journalisten, wäre zu recherchieren, welche Firmen keinen Personal-Abbau durchführen. Die haben doch etwas anders gewirtschaftet als unsere Schnellverdiener. Solche Firmen gehören aufgelistet und vorallem möchte der Leser wissen, wie diese Unternehmen das machen. Antworten


Max Schlessinger

13.12.2008, 08:31 Uhr
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Es ist ungemütlich. Ich arbeite bei Rieter und da macht es keinen spass immer schlechte Nachrichten zu lesen. Aber ehrlich, der welcher die schlechte Nachricht überbringt (Medien) ist denoch nicht der welcher sie verschuldet hat. Es sind nicht die Medien, die die Welt gestalten, sondern wir die die Medien gestalten (mit Inhalt). Schaut mal was Eure Chefs gemacht oder eben nicht gemacht haben! Antworten


Hans Müller

13.12.2008, 08:27 Uhr
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Klar ist es, dass bei den Grossbanken viele Stellen gestrichen wurden . . . . . Warum schreiben die Medien nicht, wieviele Stellen bei Raiffeisen, Kantonalbanken, Regionalbanken usw. neu geschaffen wurden? Die Grossbanken bauen Stellen ab, wegen dem Geldabfluss und die kleineren Banken müssen Stellen schaffen, um den Geldzufluss zu bewältigen . . . . . . Antworten


Edmund Stöller

13.12.2008, 07:48 Uhr
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Ein gutes hat die Krise ja, nächsten Sommer werden die Röcke verdammt kurz sein! Antworten


Emil Moos

13.12.2008, 07:43 Uhr
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Eines verspreche ich Euch! Die leidtragenden dieser Krise, die arbeitslosen, die von den Banken um Ihr erspartes betrogenen, werden wieder SVP, FDP und CVP wählen. Antworten


Fuzzi Kalauer

13.12.2008, 07:33 Uhr
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Was regt ihr euch alle auf? Es wird ja nur ein neues GAME gespielt Antworten


Thomas Müller

13.12.2008, 07:31 Uhr
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Oh die armen Bänkler, habe kein erbarmen mit diesen. Haben ja die missäre selber gemacht und die Weltwirtschaft an den Abgrund gefahren. Desto weniger Bankangestellte, desto weniger Bonus muss bezahlt werden, desto weniger muss der Staat den defizit dieser ausgleichen Antworten


Fritz Schaer

13.12.2008, 06:17 Uhr
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@Mathias Gerber: Vielleicht sollte man daran erinnern, dass die Lebensqualität trotz Krise noch immer beträchtlich höher ist, als er in jenen Staaten war, wo der Staat sich fürsorglich um seine Insassen gekümmert hat und die Wirtschaft zentral geplant hat. Die momentane schmerzhafte Korrektur ist das Fundament für den kommenden Wachstum - sofern wir ihn nun nicht zu Tode regulieren. Antworten


Daniela Meierhofer

13.12.2008, 05:09 Uhr
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Wir vernichten uns selbst, haben laengst den Blick fuers Wesentliche verloren. Wir sind ein Volk von Laemmern. Unsere Eltern haben volle Arbeit geleistet, der Gehorsam zur Dummheit und Passivitaet reicht fuer ein ganzes Leben, welches basiert auf Schuldgefuehlen, Verdraengen, alles gut versteckt und verpackt, wir erkennen uns selbst nicht mehr. Tief traurig all das. Antworten


alois soltermann

13.12.2008, 03:58 Uhr
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immer wieder wurde der Untergang der welt prophezeit, nun ist er da, nicht wie wir ihn erwartet haben. Ueberleben werden jene, die nichts zu verlieren haben. Antworten


Martin Lienert

13.12.2008, 02:24 Uhr
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Wann ist eine Krise eine Krise? Viele koennen nun keinen neuen grossen teueren Allrad kaufen. Fuer die ist das ein Problem, fuer mich nicht, viele muessen auf die teuere fernreise verzichten, fuer diese ist das ein Problem, fuer mich nicht, viele koennenen nicht mehr blind konsumieren........usw. Hoert auf zu jammern. Alle wollten viel geld und zwar schnell. jetzt ist es halt passsiert Antworten


Thomas Jost

12.12.2008, 23:28 Uhr
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Der Staat Pleite?? So wie diese Banditen den noch arbeitenden Bürger das Geld mit horrenden Steuervorderungen aus der Tasche ziehen, wohl kaum. Den 12ten und 13ten darf ich komplett nach Bern überweisen.Dabei habe ich noch nicht einmal Weihnachtsgeschenke gekauft! Antworten


Ueli Bleiker

12.12.2008, 23:28 Uhr
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Gehen die Deutschen jetzt wieder nach Hause? Antworten


Max Huber

12.12.2008, 23:17 Uhr
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Um so öfter das Wort Rezession in der Zeitung steht, um so eher tritt sie auch ein. Es ist schon bald Zeit, den uralten Spruch wieder hervorzuklauben: "Der Aufschwung beginnt im Kopf". Antworten


E. Antenore

12.12.2008, 23:14 Uhr
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Auch für das "Börsenvolk" gibt es sicher anderen Beschäftigungen. Z.b. Strassenfeger oder Werbemaskötchen bei irgend eine Fastfood-Kette... Antworten


Felix Faber

12.12.2008, 23:00 Uhr
Melden

Offenbar versagte die "unsichtbare Hand des Marktes". Das ist schlimm. Noch schlimmer - wir haben keine echte Alternative. Oder? Antworten


Robert Herz

12.12.2008, 22:56 Uhr
Melden

Die Wirtschaft hat nun mal ihre Zyklen. Für die Betroffenen ist das hart, aber schliesslich gibt es ein Sozialwesen. Schön wäre auch, wenn nicht nur die schlechten News unendlich breit getreten werden, sondern auch die Guten: CS sucht auch bestimmte Leute, ausserdem machen gerade in der Schweiz laufend neue und interessante Firmenvertretungen auf - wird leider totgeschwiegen! Antworten


A Meyer

12.12.2008, 22:50 Uhr
Melden

Seit einigen Jahrhunderten hat sich die Welt, von Europa angeführt, in eine Sackgasse begeben: der Egoismus aller gegen alle. Für- und Miteinander, Brüderlichkeit und Nächstenliebe werden nur noch mit einem müden Lächeln quittiert. Nicht mehr lange! Die Abenddämmerung befällt bereits die Götzen des Marktes und des Individualismus. Antworten


Robert Giger

12.12.2008, 22:45 Uhr
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die Verantwortlichen fuer dieses Desaster sind immer noch FREI ! Ospel, Wuffli & Co. haben uns ueber HUNDERT MILLIARDEN, zehntausende von Arbeitsstellen gekostet !!! wann wird diesen Herren endlich der PROZESS gemacht? Antworten


Hans-Heiri Hugentobler

12.12.2008, 22:28 Uhr
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"We need to understand that classism is the real issue. Many of us are in the same boat and it's sinking ..." So ist es und nicht anders. Den wenigen Reichen/Mächtigen gehört immer mehr ... nur glücklich werden sie dadurch auch nicht. p.s. kommentare unter meinem richtigen namen "karl louis", wurde schon mehrmals abgelehnt ... who knows why ... Antworten


David Weiss

12.12.2008, 22:03 Uhr
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Und jetzt haben das ja (fast) alle schon lange kommen sehen! Die bösen Kapitalisten und raffgierigen Manager haben uns alle mit in den Abgrund gerissen! Der Staat muss her, der Staat muss her! Jetzt scheint alles so logisch. Antworten


Benjamin Heyer

12.12.2008, 22:01 Uhr
Melden

Island, Weimarer Republik, Massenarbeitslosigkeit, IWF-Pleite: Was alles wird da in einen Topf geworfen? Und morgen kein Wasser mehr und die Migros geplündert? Bleib auf dem Boden. Die Dinge drehen sich und noch konnte keiner wirklich erklären, weshalb die totale Katastrophe kommen muss. Antworten


Hans Flachmann

12.12.2008, 21:52 Uhr
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....idealer Vorwand um Stellen abzubauen. Antworten


Hugo Kramer

12.12.2008, 21:49 Uhr
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Hat's jetzt der hinterletzte ewiggestrige Bürgerliche begriffen? Wir brauchen ein nachhaltiges Wirtschaftssystem, welches halt keine kurzfristigen Riesengewinne mehr möglich macht, dafür aber krisenresistenter ist. Antworten


Mike Keller

12.12.2008, 21:13 Uhr
Melden

Die Stellenstreichungen sind gar nicht in diesem Umfang notwendig. Wenn ein Unternehmen wegen einer einjährigen Rezession schon gleich ein Problem hat, muss man sich ja wirklich fragen. Diese sogenannte Krise wird wie immer schamlos von den Firmenbossen und Geldgebern ausgenützt - man muss während einer Rezession ja nichts erklären und räumt so seinen "Mistladen" kapitalistisch aus. Antworten


Hewlett Packard

12.12.2008, 21:12 Uhr
Melden

Ein grosser fehlt noch auf der Liste: HP baut über 24'000 Stellen ab (die meisten beim übernommenen Dienstleister EDS). Antworten


Gene Amdahl

12.12.2008, 21:07 Uhr
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10-25% der KMU's verschwinden so oder so - reine Strukturbereinigung. So lange wir immer noch neue Einwanderer haben geht es uns allen gut. Antworten


Janot Raymond

12.12.2008, 20:52 Uhr
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Es ist schon erstaunlich wieviele Leute masochistisch veranlagt sind und sich über die Situation noch immer belustigen. Auch die vermeindlich nicht involvierten Bürger würde eine globale Pleite treffen – auch wenn man eine Handvoll Goldvreneli im Tresörli hat. Antworten


Albert Noser

12.12.2008, 20:40 Uhr
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Was hat "unsere" Volkswirtschaftsministerin Leuthard noch Ende Oktober erzählt? Keine Krise weit und breit in Sicht! Dass wir von solchen "vorausschauenden" Leuten regiert werden, stärkt mein Vertrauen in die Zukunft nicht. Der Gartenhag um die Schweiz existiert schon lange nicht mehr. Und wetten dass der Kredit an die UBS nicht zurückbezahlt wird... wir sehen uns. Antworten


Francesco Casall

12.12.2008, 20:36 Uhr
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Nur weiter so mit der freien Marktwirtschaft Ihr bürgerlichen Politiker. Der Tanz um das goldene Kalb hat nun auch unsere oberste Regierung erreicht. Auffanggesellschaft für faule UBS Papiere wollte man auf die Steuerfluchtinsel Cayman Jslands verlegen. Dank Sozialdemokraten wurde dies verhindert. Eine 6 Milliarden Anleihe soll nun auf der Kanalinsel Jersey herausgegeben werden. Dort wird keine Steuerverrechnung erhoben. Ist dies der Schweiz würdig? Was denkt sich da nur unser Gesamtbundesrat? Unsere Oberste Behörde ist wohl der Ansicht, dass Gesetze zum brechen da sind. Hat unser Finanzdepartement nie etwas von Ethik, Moral, und Anstand gegenüber Dritten gehört. Ich wünschte mir eine Regierung die mehr Gottvertrauen und eine gesunde und starke Schaffenskraft besitzt. Das ist leider unseren Regierenden von heute abhanden gekommen. Antworten


Däni Borer

12.12.2008, 20:35 Uhr
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und die schuldigen Manager sonnen sich an der Sonne und spielen Golf und geniessen ihre abgezockten Saläre. Sie hatten ja "sooooooviel" Verantwortung zu tragen. Warum dürfen diese eigentlich noch alle frei rumlaufen. Gehören die eigentlich nicht auch ins Gefängnis wegen Betrugs. Oder kauft mir die UBS ihre Aktien auch zurück zu CHF 80.-? So wie in Amerika. Antworten


Rudolf Freybach

12.12.2008, 20:02 Uhr
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... und unsere Wirtschaftsministerin schaut gelassen zu. Doris Leuthard und der Bundesrat haben definitiv die rosa Brille auf! Die UBS wird mit 68 Milliarden Steuergeldern gerrettet - und wer bitte rettet meinen Job??? Antworten


Philip Santschi

12.12.2008, 19:54 Uhr
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"Bei der Insolenz von Lehman Brothers verloren 26'000 Banker auf einen Schlag die Stelle." Ein sehr schöner Verschreiber. Die Manager, die Lehman Brothers in die Insolvenz getrieben haben, waren wirklich insolent. Antworten


pascal meier

12.12.2008, 19:53 Uhr
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Die Massenarbeitslosigkeit kommt! Es wird schlimmer als während der Weimarerrepublik, da die UBS zu gross ist, um vom Staat "gerettet" zu werden und auch der Staat pleite ist! Island macht es gerade vor – nur dass bald auch IWF + Co pleite sein werden. Was nun zählt ist Eigenverantwortung und nachbarschaftliche Hilfe. Antworten


Marcel Roost

12.12.2008, 19:50 Uhr
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Kommentar Moser: Berufspessimist, der sich vermutlich am Niedergang ergötzen würde. Aber bei einem Rückgang des BIP von 1 % werden wir die nächsten Jahre ohne Massenarbeitslosigkeit überleben. Kommentar Gerber: Lächerlich. Denn dank freiem Markt haben wir heute weltweit einen Wohlstand erreicht wie nie. Und in Deutschland sind vor allem staatsregulierte Banken Pleite gegangen! Antworten


Maurus Weber

12.12.2008, 19:24 Uhr
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@A. Moser: Was sind sie doch für ein Pessimist. Die von der Finanzbranche verursachte, von den Medien total überzeichnete und von jedem von uns Angsthasen noch verstärkte Krisenphobie macht uns noch fertig. Nehmen wir uns Churchill als Beispiel: Ein Pessimist sieht die Schwierigkeiten in jeder Chance, ein Optimist sieht die Chance in jeder Schwierigkeit. Ich wünsche Ihnen viel Kraft in der Kriese. Antworten


Roland Näf

12.12.2008, 19:16 Uhr
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Fatalismus gegenüber dem Abbau von tausenden von Stellen und drohender Massenarbeitslosigkeit bringt nichts. Es braucht die Einsicht, dass der Staat in Zukunft viel stärker eingreifen muss. Die soziale Marktwirtschaft darf nicht mehr an der masslosen Gier einzelner scheitern. Ein gutes Beispiel ist die Förderung alternativer Energien zu Gunsten innovativer KMU mit der neuen Energiestrategie. Antworten


Hans Gander

12.12.2008, 19:11 Uhr
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Und unsere Bundesrätinen wollen noch die Erweiterung in den Osten empfehlen und noch mehr Arbeitslose in der Schweiz zu haben Darum gibt es nur ein NEIN zur Erweiterung Es werden die Schweizer nur angelogen die Industrie brauche diese Arbeiter wenn nun schon von den vorhandenen die Stelle verlieren Die grosse Blase ist halt nun geplatzt und es wird jArbeitslose Antworten


Hans Baur

12.12.2008, 19:10 Uhr
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nur weiter so negativ denken und schreiben,dann kommt es ganz sicher,die Katastrophe. Negativ denken ist alzu einfach.Positiv denken ist wohl zu anstrengend Antworten


Daniel Landwehr

12.12.2008, 19:00 Uhr
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Das System hat keine Fehler: Es ist ein Fehler. Diese Einsicht mag etwas zu spät kommen. Aber lieber spät als gar nicht! Antworten


Johannes Reber

12.12.2008, 18:58 Uhr
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Jetzt können die Bankenheinis anstatt Arbeitslosengeld einfordern Ihre Boni verschleudern, bei uns am Staat wird während den guten Jahren Reserven gebildet damit es bei einem schlechteren Geschäftsgang nicht zu Entlassungen kommt. Also wo sind jetzt die Reserven die sie uns schon seit Jahren bei den Lohnrunden vorenthalden haben? Jetzt dürfen auch andere mal den Gürtel enger schnallen. Antworten


Vera Meier

12.12.2008, 18:57 Uhr
Melden

Diese Krise wird ein Ausmass annehmen, welches die Menschheit noch nie gesehen hat. Und es wird uns ALLE treffen ! In der Schweiz werden die Beiträge an die Arbeitslosen-Versicherung massiv steigen müssen, die Mehrwertsteuer wird erhöht werden müssen und ev. sogar eine Sondersteuer eingeführt werden, anders wird dies nicht zu bewältigen sein. Vorbei die Zeiten mit allem Luxus ! Antworten


waldemar heinrich

12.12.2008, 18:55 Uhr
Melden

als es der wirtschaft gut ging, war man als arbeiter gut genug überstunden zu machen und sich ein bein auszureissen. jetzt kann der arbeiter ja verschwinden, dass der profit oben noch stimmt Antworten


Manuel Hofer

12.12.2008, 18:54 Uhr
Melden

Ist dies ein Forum für negative Fantasien? Wir Schweizer können ja nicht klagen, uns gehts nach wie vor am Besten. Antworten


Marco Maurer

12.12.2008, 18:54 Uhr
Melden

Die Quittung der Gier. Der Mensch lernt nicht dazu. Antworten


Rolf Schlotter

12.12.2008, 18:53 Uhr
Melden

Es ist mir eigentlich so ziemlich egal was geschehen wird. Wenn Massenarbeitslosigkeit mal da ist, dann sind mir ein grosses Stück der Anarchie näher. Dann wird abgerechnet.... mit allen Abzockern und deren Helfer. Antworten


Andreas Kuhn

12.12.2008, 18:49 Uhr
Melden

Die Streichung einer Stelle heisst noch nicht die Kündigung der Mitarbeiter. Verantwortungsvolle Firmen versuchen zuerst intern offene Stellen zu besetzten. Antworten


Adelheid Heeb

12.12.2008, 18:46 Uhr
Melden

Was machen die vielen Arbeitskräfte aus den EU-Ländern, die wir in die Schweiz geholt haben ? Werden sie arbeitslos, haben sie auch keine Chance in ihrem Herkunftsland einen Job zu finden. Arbeitslosigkeit und Rezession treffen alle, hüben und drüben. Wir alle werden den Gürtel enger schnallen müssen. Antworten


Ralf Runser

12.12.2008, 18:46 Uhr
Melden

@Mathias Gerber: wieso darf es eine solche Krise nicht mehr geben? Solche Krisen sind reinigend für Firmen und Markt und können eine Change für die Zukunft sein. Der Einzelne ist dank der aufgeblähten Sozialsysteme und Grossfirmen viel zu unflexibel und träge geworden, zu ängstlich, selber was aufzubauen. Der Leistungswillige braucht diese Krise nicht zu fürchten, da er seinen Weg gehen wird. Antworten


René Baggenstos

12.12.2008, 18:44 Uhr
Melden

Bitte ein bisschen weniger "doom and gloom". Nicht alles wird schlecht. Klar, dass die Wirtschaft schrumpfen wird und dass die Arbeitslosigkeit ansteigen wird, auf rund 4 % sind die neuesten Schätzungen. Ich kenne kaum ein Land in Europa welches bei 4% nicht anfangen würde zu jubeln! Übrigens gibt es immer noch viele Firmen, welche Stellen ausgeschrieben haben und aufbauen. Antworten


markus parenti

12.12.2008, 18:37 Uhr
Melden

aber alle wählen FDP und SVP die uns das alles eingebrockt haben.Vieleicht hat der privatisierungs und lieralisierungswahn jetzt endlich ein ende Antworten


Chris Gubler

12.12.2008, 18:34 Uhr
Melden

Diese Finanz- und nun auch Wirtschaftskrise ist unbestrittenermassen von kolossalem Ausmass - aber wenn alle so schwarz malen, ja dann "guet Nacht am Sächsi...!" Dann können wir wirklich gleich alles zusammenpacken ! Daher mein Rat: den sehr negativen newsflow aus den Medien möglichst minimieren und mit Vollgas durch - nur auf diese Weise kann die gefährliche Negativ-Spirale ev. entschärft werden! Antworten


Martin Müller

12.12.2008, 18:33 Uhr
Melden

Sie wissen schon, dass die Clinton-Administration den Grundstein für diese Krise gelegt hat, indem diese die staatsnahen Hypobanken Freddie Mac und Fanny Mae dazu zwang, Junk-Hypotheken an Leute zu vergeben, die sich diese nie und nimmer hätten leisten können, Herr Gerber? Glauben Sie was Sie wollen, ich weiss, was Realität ist und brauche mich dabei nicht auf meinen Glauben zu beziehen. Antworten


Patrick Tigri

12.12.2008, 18:29 Uhr
Melden

"Alles, alles, woran ich geglaubt habe, kracht zusammen!" Milton Friedman Antworten


Markus Schwab

12.12.2008, 18:29 Uhr
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Wieder einmal eine Krise, wieder einmal eine goldene Gelegenheit fuer viele CEO's und Konzernleiter Fett und sonstiges (ausser sich selbst) abzuspecken, mit der Entschuldigung die vorherrschende Krise ist der alleinige Schuldner. So einfach ist das. Antworten


H.P. Nägeli

12.12.2008, 18:28 Uhr
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Die Medien haben die Krise angeheizt und sind jetzt selber betroffen. Klassisches Eigengoal. Antworten


Vreneli Gold

12.12.2008, 18:15 Uhr
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Ich finde die Finanzkrise toll! Viele, viele Jahre haben mir alle den Rücken zugekehrt. Mein Glanz schien für immer erloschen. Die Banker haben sich über mich lustig gemacht - Aktien, Optionen und Derivate wurden bis zum geht nicht mehr an die Frau und den Mann gebracht - Koste es was es wolle. Nun bricht ein neues Zeitalter an - das Goldvreneli-Zeitalter! Antworten


Dominic A.

12.12.2008, 18:14 Uhr
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Man kann es auch übertreiben mit der Schwarzseherei Herr Moser... Es ist eine Krise aber es ist nicht die erste und schon gar nicht wird es die letzte sein. Jetzt sind die Aktienkurse vieler Unternehmungen eine Zeit lang gestiegen und kaum fallen sie wieder, kommen die Propheten mit ihren Weltuntergangsphantasien... Antworten


Mike Hamilton

12.12.2008, 18:13 Uhr
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Genau, die Welt geht unter. Keine Arbeit mehr zu verrichten. Nichts mehr zu kaufen. Zuechtet euer Essen selbst. Die Russen kommen! Antworten


Klaus Kammerjäger

12.12.2008, 18:11 Uhr
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«Was nun zählt ist Eigenverantwortung und nachbarschaftliche Hilfe.» Früher sprach man von Arbeiterräten und hatte recht damit. Antworten


Jan Bürgi

12.12.2008, 18:08 Uhr
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Schon mal gesagt. Weil kein Unternehmen auch nur einen Jota Gewinnreduktion hinnehmen will, verlieren am Ende alle. Als Entschuldigung dient die angebliche Gefährdung des Überlebens des Unternehmens. Wie können eigentlich die Kredite derart versiegen? Wurden da nicht dutzende von Milliarden bereitgestellt um genau das zu verhindern. Antworten


hansi müller

12.12.2008, 18:08 Uhr
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Die CS baut nicht 5300 sondern 6700 Stellen ab, intern werden 5300 Stellen gestrichen und zusätzlich werden bei 1400 Contractors die Verträge nicht erneuert. Antworten


Albert Tobler

12.12.2008, 18:06 Uhr
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...und der Grösste Teil des Kapitals fliesst wohin? Wie all die vorherigen Jahre mit den fantastischen Renditen zu den Aktionären und anderen Kapitalgebern. Damit auch weiterhin die Renditen schön hoch bleiben müssen nun halt andere dranglauben. Zuerst wird man arbeitslos, dann bezahlt die ALV Kasse, sofern vorhanden, einen Teil weiter. Die Kapitalgeberb/nehmer aber bleiben unter sich. Antworten


Mathias Gerber

12.12.2008, 18:02 Uhr
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genau dies ist Marktwirtschaft, freier Markt ist Anarchie. Nur gebändigt durch Massen von Vorschriften, dem Sozialstaat und staatliche Regelungen und deren Durchsetzung. Ohne diesen Staat hätten ein paar eine Privatarmee und der Rest wäre im Elend! Nun ist die Frage wie viel Staat man braucht. Definitiv mehr als heute, weil so eine Krise darf es nicht noch einmal geben! Antworten


Andreas Moser

12.12.2008, 17:57 Uhr
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Die Massenarbeitslosigkeit kommt! Es wird schlimmer als während der Weimarerrepublik, da die UBS zu gross ist, um vom Staat "gerettet" zu werden und auch der Staat pleite ist! Island macht es gerade vor – nur dass bald auch IWF + Co pleite sein werden. Was nun zählt ist Eigenverantwortung und nachbarschaftliche Hilfe. Antworten


Hans Muster

12.12.2008, 17:55 Uhr
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Interessant, dass der Stellenabbau bei der Cablecom unter dem Deckel "Finanzkrise" versteckt wird. Der Firma geht es finanziell besser den je. Antworten


Christoph Geiser

12.12.2008, 17:54 Uhr
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Und alles nur wegen Spekulanten die den Hals nicht vollkriegen. Dass das Börsenspiel nichts taugt ist ja nichts neues. Es braucht dringend einen neuen Kapitalmarkt. Einen der sich auf Langfristigkeit ausrichtet und nicht der schnelle Gewinn im Vordergrund steht. Antworten



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