Wirtschaft

UBS-Aktien tauchen um 15 Prozent

Aktualisiert am 20.02.2009

Die neue Klage der US-Behörden gegen die Grossbank hat an der Schweizer Börse zu einem Absturz der UBS-Aktien geführt.

Die Aktien der Grossbank UBS haben sich nach ihrem Kurssturz am Morgen nicht erholt. Im Gegenteil: Sie haben ihre Talfahrt fortgesetzt und standen vor 11 Uhr über 15 Prozent im Minus bei 10,8 Franken. Das Tagestief lag bei 10,75 Franken. Bereits zum Handelsstart verloren die Titel kräftig um rund 10 Prozent. Der vermeintliche Befreiungsschlag vom Vortag hat sich damit als Bumerang erwiesen.

Nachdem die Grossbank den US-Behörden die Kundendaten von 300 vermutlichen Steuerbetrügern ausgehändigt hat, fordert die US- Justiz von der UBS die Herausgabe gleich tausender weiterer Kundendaten. Laut Klage sollen 52'000 US-Kunden ihre Konten vor der Steuerbehörde verheimlichen.

Die UBS will sich mit allen rechtlichen Mitteln wehren und beruft sich darauf, dass diese Informationen durch das Schweizerische Bankkundengeheimnis geschützt sind. (vin/sda/ap)

Erstellt: 20.02.2009, 11:07 Uhr

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