Wirtschaft
US-Arbeitsmarkt hellt sich stark auf
Aktualisiert am 06.01.2012 24 Kommentare
Artikel zum Thema
- Interview: USA kürzen ihr Militärbudget
- US-Industrie kommt stärker in Fahrt - Bauausgaben legen zu
- Asiens Börsen beenden die Woche mit Verlusten
Stichworte
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Die Lage am US-Arbeitsmarkt hat sich im Dezember deutlich aufgehellt. Die Arbeitslosenquote fiel im Dezember auf 8,5 von 8,7 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Dies ist der niedrigste Wert seit Februar 2009.
Die Zahl der Beschäftigten ausserhalb der Landwirtschaft stieg um 200'000 und damit doppelt so hoch wie im November. Analysten hatten nur ein Plus von 150'000 erwartet. «Der Rückgang der Arbeitslosenquote ist eine gute Nachricht für Barack Obama», sagte Citigroup-Analyst Greg Anderson.
Der US-Präsident, der sich im November zur Wiederwahl stellt, hatte die Schaffung von mehr Jobs zur Chefsache erklärt. Zuletzt galt der schwache Arbeitsmarkt als grösstes Hindernis für ein stärkeres Wachstum. Nach den überraschend positiven Daten warnten Experten vor zu viel Euphorie.
«Der US-Arbeitsmarkt erholt sich langsam aber stetig»
«Es ist noch ein sehr langer Weg vor uns, bis wir überhaupt annähernd wieder da sind, wo wir von einem gesunden und normalen Jobmarkt reden können», mahnte Nomura-Volkswirt David Resler. Denn seit der Rezession von 2007 bis 2009 gibt es mehr als 20 Millionen Amerikaner, die arbeitslos oder unterbeschäftigt sind. «Der US-Arbeitsmarkt erholt sich langsam aber stetig von seiner tiefen Krise», betonte Postbank-Experte Thilo Heidrich.
Für den Aufbau neuer Stellen sorgte zum Jahresende aber ausschliesslich die private Wirtschaft, die 212'000 Jobs schuf. Der Staat hingegen baut per Saldo 12'000 Arbeitsplätze ab. Ökonomen setzen darauf, dass die guten Nachrichten die Konsumenten bei Laune halten. «Ein fortgesetztes Beschäftigungsplus ist positiv für das US-Wachstum, denn vor allem der private Konsum profitiert von grösserer Jobsicherheit», sagte Christian Schulz von der Berenberg Bank. Zudem stiegen die durchschnittlichen Löhne im Dezember um 0,2 Prozent. (kpn/sda)
Erstellt: 06.01.2012, 15:01 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
24 Kommentare
Wer hat diesen Bericht geschrieben oder von Reuters kopiert? Die Arbeitslosenrate geht stark zurueck, weil Langzeitarbeitslose ihr Recht auf Arbeitslosenunterstuetzung verlieren. Genau wie in der Schweiz fallen sie deshalb aus der Statistik. Nicht so wie in der Schweiz ist die Sozialhilfe in den USA miserabel. Deshalb wird es mit der US Konsumwirtschaft nicht aufwaerts gehen. Antworten
Die USA sind und bleiben - nebst China - Weltmeister im Propaganda + Lügen verbreiten..;-) Keiner dieser "Supermächte" kann man auch nur ein Wort glauben - jeder färbt die Zahlen oder fälscht sie gar nach belieben! War kürzlich in USA - San Francisco - also, ein Aufschwung sieht anders aus! Wirklich betroffen hat mich aber die zunehmende Armut in den Strassen - Grauenhaft - armes Amerika! Antworten
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 22:09Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 12:15Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 10:16UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Bitte warten

