US-Staatsschuld erstmals über zwölf Billionen Dollar

Die US-Staatsschuld steigt mit beispielloser Geschwindigkeit an. Jetzt liegt sie erstmals bei über 12 Billionen Dollar.

Die am Dienstag vorliegenden amtlichen Daten zeigten, dass das angehäufte Defizit der öffentlichen Haushalte am Freitag noch knapp unter 12 Bio. Dollar lag und am Montag auf 12,031 Bio. kletterte.

Das Defizit stieg seit dem Beginn der Finanzkrise mit beispielloser Geschwindigkeit an. Die Zehn-Billionen-Dollar-Marke wurde im September 2008 überschritten. Nach den geltenden Regelungen ist ein Ansteigen der Staatsschuld über 12,104 Bio. Dollar nicht zulässig.

Nicht ständig Geld ausgeben, dass man nicht hat

Der US-Kongress müsste die Regelungen umgehend ändern, wenn der gegenwärtige Trend anhält. Die Regierung von Präsident Barack Obama könne nicht ständig «Geld ausgeben, das sie nicht hat», monierte der republikanische Oppositionsführer im Senat, Mitch McConnell.

Er hoffe auf eine gemeinsame Anstrengung der Demokraten und Republikaner, die Schulden zu verringern, die öffentlichen Ausgaben für die Krankenversicherung zu begrenzen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu beleben. (etr/sda/)

Erstellt: 18.11.2009, 17:37 Uhr

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