Wirtschaft

«Vermögen werden sich in Luft auflösen»

Interview Mit Klaus Wellershoff sprach Res Strehle. Aktualisiert am 07.09.2011 101 Kommentare

Laut Ex-UBS-Chefökonom Klaus Wellershoff werden die Auswirkungen der Wirtschaftskrise unterschätzt. Viele Sparer würden in Zukunft Geld verlieren. Besonders ältere Menschen treffe es hart.

«Die Inflation würde genau jene treffen, die heute schon unter der Krise leiden: Pensionäre, Mieter und Lohnabhängige», sagt Klaus Wellershoff.

«Die Inflation würde genau jene treffen, die heute schon unter der Krise leiden: Pensionäre, Mieter und Lohnabhängige», sagt Klaus Wellershoff.
Bild: Christian Grund (13 Photo)

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Klaus Wellershoff

Der 47-Jährige ist Honorarprofessor für angewandte Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen und Partner einer auf Makroökonomie und Finanzmärkte spezialisierten Beratungsfirma in Zürich. Davor war er zwölf Jahre Chefökonom der UBS. Das Gespräch fand im Rahmen des 15. Zermatter Symposiums von Avenir Suisse statt. (rs)

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Korrektur-Hinweis

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Sie sind Ökonom, Ihr Bruder Psychoanalytiker. Legen wir für einmal die Wirtschaft auf die Couch. Was ist die Diagnose?
Es wird wahnsinnig viel verdrängt. Man glaubt, alles gehe so weiter wie bisher. Dabei stehen mit der EU, den USA und Japan die Nummern 1, 2 und 4 der Weltwirtschaft vor Problemen, die zu einem massiven Umbau ihrer Gesellschaft führen werden. Es geht längst nicht mehr darum, ob diese Länder ein halbes Prozent mehr oder weniger Wachstum haben.

Geben Sie uns einen Einblick in das Unbewusste.
Niemand weiss, wie die Sozialversicherungen und Krankensysteme in Zukunft finanziert werden können. Die USA und einige EU-Staaten sind faktisch zahlungsunfähig. Viele Vermögen werden sich in Luft auflösen. Reicht das fürs Erste?

Was sind die Folgen?
Wenn Staatsschulden nicht mehr bedient werden können, wird auf Gläubigerseite Vermögen vernichtet. Zudem stehen die grossen Banken vor Herausforderungen, die nochmals zu einem grossen Umbau führen werden. Die UBS (UBSN 12.81 0.47%) etwa hat heute rund 24'000 Beschäftigte in der Schweiz. Durchaus möglich, dass sich diese Zahl drastisch weiter reduzieren wird. Ich bin überzeugt: Diese Krise wird zu einem grundsätzlichen Umdenken führen.

Inwiefern?
Man wird neu definieren, was wir für den Staat tun und was der Staat für uns tut: innere und äussere Sicherheit, Strassen, soziale Sicherung, Schulen. Es stellt sich die Frage, was der hoch verschuldete Staat künftig noch wird leisten können.

Der Staat soll bei höheren Kosten weniger tun – das wird wenig Begeisterung auslösen.
So kann man es sagen. Gleichzeitig wissen wir, dass viele, die sich heute für vermögend halten, das in wenigen Jahren nicht mehr sein werden. Das betrifft alle, die für ihre Pension gespart haben. Viele, die jetzt vorschlagen, dass Griechenland ein Teil der Schulden gestrichen werden, bedenken nicht, dass damit per Definition auch Vermögen gestrichen wird. Jeder Schuld steht schliesslich eine Forderung gegenüber. Den Staatsschulden stehen Vermögensansprüche der Pensionskassen und Lebensversicherungen gegenüber, zu einem weniger grossen Teil der Banken. Wenn die gestrichen werden, wird es viele Ältere hart treffen, weil die nichts mehr dazuverdienen können.

Erklärt das die Tendenz der älteren Generation, Bewegungen wie die Tea Party oder die SVP zu unterstützen? Und die hohe Zeit des sogenannten Wutbürgers?
Wieweit ein Zusammenhang besteht, wäre ein spannendes Forschungsprojekt.

Bleiben wir bei Ihren Themen. Sie stellen als Ökonom ein paar vermeintliche Gewissheiten infrage: etwa jene, dass die Stärke oder Schwäche einer Währung von der Staatsverschuldung abhängt.
Allein schon ein Blick auf Japan widerlegt das: Dieser Staat ist immens verschuldet und hat trotzdem eine starke Währung. Es gibt so gesehen auch keine Eurokrise. Viele Eurostaaten sind zwar hoch verschuldet, aber der Euro hat seit seiner Einführung 1999 gegenüber den Währungen der Handelspartner nicht an Wert verloren. Das meinen wir nur in der Schweiz. Was wir erleben, ist ein anderes Phänomen: die Frankenkrise – unsere Währung wird an den Märkten viel zu hoch bewertet. Und nebenbei: Die Verschuldungsquote der Eurostaaten lag vor der Finanzkrise tiefer als bei Einführung der Gemeinschaftswährung. Der Euro hat – entgegen der Behauptung vieler Ökonomen – die Staatsverschuldung in Europa nicht ansteigen lassen.

Wie erklären Sie sich dann die vehemente Kritik am Euro?
Dahinter stehen zwei starke Interessen: in den USA die Furcht, der Dollar könnte seine Rolle als Leitwährung der Weltwirtschaft verlieren. Und in Grossbritannien das Motiv nach einem starken Finanzplatz London, der mit dem Pfund auf eine eigene Währung angewiesen ist. Solange nicht mit Unwahrheiten operiert wird, habe ich für diese Motive Verständnis. Ich wäre auch dagegen, dass sich die Schweiz der Währungsunion anschliesst. Das würde unseren Finanzplatz ohne Zweifel schwächen.

Anderes hat unseren Finanzplatz in den letzten Jahren geschwächt: erst die systematische Beihilfe zur Steuerhinterziehung, später das Versagen des Risikomanagements. Und die Anhäufung amerikanischer Risikopapiere brachte die UBS 2007 an den Rand des Zusammenbruchs. Sie waren UBS-Chefökonom bis Mitte 2008: Machen Sie sich heute Vorwürfe, dass Sie die Entwicklung nicht kommen sahen?
Ja, vielleicht. Aber der Aufbau dieser Risikopositionen war damals sowohl von meiner Aufgabe her wie auch von meinen Kompetenzen her weit weg.

Inzwischen sind Sie selbstständig und beraten namhafte Kunden im In- und Ausland. Bereuen Sie Ihren Abgang von der UBS?
Nein, ich hatte dort alles in allem eine gute Zeit, aber nach zwölf Jahren als Chefökonom war es angezeigt, etwas anderes zu machen. Gehen wollte ich eigentlich im Frühjahr 2008, aber das wäre mitten in der Krise nicht anständig gewesen. Heute geniesse ich es, dass nur Kunden zu mir kommen, die eine Veränderung wünschen – das macht die Aufgabe interessant. Jene Überraschungen, die jeder aus der Tätigkeit in grossen Firmen kennt, vermisse ich nicht. Etwa aus den Ferien zurückzukommen und zu erfahren, dass das gesamte IT-Budget der eigenen Abteilung gestrichen wurde.

Der Bundesrat hat diese Woche entschieden, die leidende Schweizer Wirtschaft mit 870 Millionen zu stützen. Ist das richtig?
Ich halte zeitlich begrenzte zusätzliche Staatsausgaben im Moment für ein stimmiges Instrument, denn es handelt sich um eine vorangekündigte Krise. 870 Millionen sind nur 0,2 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Das ist ein nettes Signal des Bundesrats, nicht untätig zu sein, mehr nicht. Fast etwas wenig angesichts der historisch einmaligen Situation.

Warum legt der Euro gegenüber dem Franken allen gut gemeinten Massnahmen zum Trotz nicht zu?
Offenbar erwartet der Markt einen Inflationsanstieg in den USA und im Euroraum, aber nicht in der Schweiz. Dazu kommt die übliche Übertreibung der Märkte und ein Schuss Spekulation.

Neigen die Finanzmärkte eigentlich zur kollektiven Hysterie?
Womöglich, ich kann jedenfalls keine Rationalität darin erkennen, wie die Märkte etwa Griechenland behandeln. Erst verlangte man jahrelang keine höhere Risikoprämie, dann hat man plötzlich überreagiert, und heute fordert man einen Risikozuschlag, der selbst die Schweiz ruinieren würde. Hier haben wir es eindeutig mit Marktversagen zu tun.

Würde es dem Franken helfen, wenn die Nationalbank nun auch Inflation zulassen würde? Führende Ökonomen wie Paul Krugman halten Inflationsraten von 3 oder 4 Prozent für unproblematisch.
Das mag zutreffen für Staaten, die an solche Inflationsraten gewöhnt sind, da ist die Geldentwertung im Zinsniveau enthalten. Das gilt nicht für die Schweiz. Was eine hohe Inflation bei uns bedeuten würde, ist den wenigsten bewusst. Pensionierte, Mieter und Lohnabhängige würden massiv darunter leiden, Hauseigentümer viel weniger, denn deren Schulden würden durch die Inflation entwertet. Also würde es genau jene treffen, die heute schon unter der Krise leiden.

Es sei denn, die Renten, Mieten und Löhne würden indexiert.
Glauben Sie, das wäre durchzubringen?

Wer weiss.
Ich glaube es nicht. Ich kann mir beim aktuellen politischen Kräfteverhältnis in der Schweiz nicht vorstellen, dass sich dafür eine Mehrheit finden liesse.

Sie halten eine höhere Inflation also für kein gutes Rezept gegen den überbewerteten Franken?
Vielleicht wird die Nationalbank nicht darum herumkommen. Wenn der Euro gegenüber dem Franken nochmals abstürzt, wird sie wohl eine untere Wechselkursgrenze definieren müssen. Ich halte dieses Instrument für gefährlich. Bevor wir es anwenden, sollten wir uns die Kosten davon vergegenwärtigen. Die Nationalbank wird das Wechselkursziel mit massiven Devisenkäufen verteidigen müssen – was höhere Inflation bedeutet: Ich sehne diesen Moment nicht herbei.

Könnten notfalls Eurobonds die Lage beruhigen? Damit würde die Zinsbelastung hoch verschuldeter Euroländer massiv sinken.
Eurobonds wären sicher ein Beitrag zur Beruhigung. Die Frage ist, ob sich dafür Mehrheiten in Deutschland und Frankreich finden lassen.

Ultraliberale Ökonomen sind gegen Eurobonds, weil damit jene Staaten bestraft würden, die ihre Schulden im Griff hatten, und jene belohnt, die Schulden anhäuften.
Natürlich haben Staaten wie Griechenland oder Portugal gesündigt. Aber vergessen wir nicht, dass sie seit Ausbruch der Schuldenkrise einiges gemacht haben – viel mehr jedenfalls als die USA.

Muss noch mehr geschehen? Manche Stimmen fordern, dass Länder wie Spanien, das heute bereits 20 Prozent Arbeitslose hat, den Kündigungsschutz lockert.
Das wird passieren. Kein Land kann sich auf Dauer der Schwerkraft widersetzen.

Tönt hart, sind Sie ein Neoliberaler?
Solche Etiketten bringen nichts. Aber ich habe Sympathien für den Liberalismus.

Trotzdem sind Sie für ein existenzsicherndes Grundeinkommen für alle.
Was ist daran überraschend?

Liberale interessieren sich in der Regel wenig für soziale Sicherheit.
Das ist ein Vorurteil: Schon Milton Friedman war für ein garantiertes Grundeinkommen, er nannte es einfach anders: negative Einkommenssteuer. Diese hätte den Vorteil, dass wir all die anderen komplizierten Sozialversicherungen aufheben könnten, die niemand mehr versteht und daher gerade jene benachteiligen, denen unsere Solidarität gelten sollte.

Wie hoch müsste aus Ihrer Sicht das garantierte Grundeinkommen sein?
Es wäre sicher nicht so hoch, wie sich das die Initianten dieser Vorlage vorstellen. In einer direkten Demokratie wird es kaum eine Mehrheit für eine Steuererhöhung geben, also müsste dafür jener Betrag verwendet werden, der heute den Sozialversicherungen zukommt.

In Zahlen?
Vielleicht 1500 Franken im Monat, sicher nicht 2500.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 03.09.2011, 10:27 Uhr

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101 Kommentare

Konrad Benz

07.09.2011, 10:07 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Das Geld wird nicht verschwinden es geht in Geld Himmel ( Money heaven)
Erinnere dich an Bear Sterns. Ueber Nacht geht der Aktien Wert von 28 Milliarden aud 2 Milliarden zuruck.
Wenig Geld konnte rechtzeitig abgehohlt werden, 26 Milliarden gingen in den Geld Himmel.
( Quote from Aftershock p 103)
Antworten


Oliver van der Waerden

02.10.2011, 19:13 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Die Frage ist dann nur, wer im Himmel die Kasse verwaltet.
Einer verliert - ein anderer gewinnt. Aber wer ? Das sollten unsere Zeitungen mal recherchieren - da käme bestimmt was Schönes raus. Aber diese Herren bleiben lieber unbekannt, und dies geben sie der "4.Gewalt" vermutlich auch zu verstehen. Anders begreife ich nicht, warum hier dauernd von "aufgelöstem" Geld die Rede ist.


Felix Eichmann

07.09.2011, 09:42 Uhr
Melden 4 Empfehlung

In einer "flachen Welt", wie wir sie heute haben (Globalisierung, Internet, etc) wird sich der Lohnpool weltweit anpassen. Statt 200 USD Monatslohn in Indien, China und 7000 USD in der Schweiz wird es zwangsläufig zu einer Angleichung kommen. Wissen und Geld fliesst seit Jahren z.b. nach China. Rohstoffreiche-Länder werden reicher etc. Mein + Dein Job können andere zum Bruchteil... Antworten


Christian Duerig

07.09.2011, 09:39 Uhr
Melden 4 Empfehlung

WIDERSPRUCH
Zitat: «Vermögen werden sich in Luft auflösen. Besonders ältere Menschen wird es hart treffen.»
RICHTIG STELLUNG: Die Reichen wird es treffen. Die Armen gehen ungeschoren davon. Die älteren Menschen können in Ruhe sterben, denn Schulden hinterlassen sie keine.
Ferner sollten Floskeln nicht gebraucht werden: Vermögen werden sich in Luft auflösen. Besser ist: Sie werden sehr viel kleiner
Antworten


Nadine Binsberger

07.09.2011, 09:30 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Die Vermögen werden sich nicht in Luft auflösen, sondern wir werden erkennen, dass sie schon immert Luft waren. Antworten


Daniel Ballmer

06.09.2011, 13:09 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Danke Herr Wellershoff - als liberal denkender Mensch bin ich auch für ein Grundeinkommen. Damit könnten wir einige unserer Probleme lösen, die Hausfrauen hätten endlich eine bezahlte Arbeit und die Sozialwerke könnten ebenfalls stark vereinfacht werden.
Daniel Ballmer, Grünliberale Baselland, Nationalratskandidat
Antworten


Thomas Gebert

03.10.2011, 12:10 Uhr
Melden

Leider können wir damit keine 'Probleme' lösen. Hingegen können wir das Leben wieder wertvoll gestalten, wenn wir über die Chancen einer Welt ohne Geld nachdenken. Die Gesellschaft 2015, ch. falk-verlag. Diese Gedanken werden wohl eher ausserhalb des Nationalrats an der Basis seit geraumer Zeit gemacht. Siehe Wallstreet Kundgebung. Ohne Geld wird niemand verlieren. Wir alle gewinnen echte FREIHEIT


bruno - walther rudolph

05.09.2011, 21:56 Uhr
Melden 12 Empfehlung

kann sein, dass herr wellersoff recht hat, doch ich glaube viel eher an eine kommende revolution --- wenn die superreichen sich nur weiter bereichern wollen und nicht einsehen dass es so nicht weitergeht kommt SIE --- es ist 5 vor 12 Antworten


Andreas Praefcke

05.09.2011, 14:41 Uhr
Melden 7 Empfehlung

So ausweglos ist die Situation nicht. Wenn die USA mal ihre Superreichen ansatzweise gerecht besteuern würden, wäre die Staatsverschuldung in null komma nix in vernünftigen Bahnen. Antworten


Annemarie Richard

05.09.2011, 13:39 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Herr Wellershoff kann Ihre Aussage verstehen ja sogar glauben. Denke jedoch dass weder Sie noch ich dieses Szenario erleben werden. Finde Ihre Kommunikation somit etwas verfrüht. Nichts für schwache Nerven und Politiker. Auch nicht für Krankenkassen die die Psychiater bezahlen müssen. Geniessen wir doch einfach die Momente. Würdigungen werden ohnehin meist nach dem Ableben gehalten. Antworten


Fritz Leisi

05.09.2011, 09:56 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Leute alles bla bla schaut euch Fabian an, dann sind eure geschürten àngsten weg ha haa ! Antworten


Karin Müller

05.09.2011, 07:36 Uhr
Melden 25 Empfehlung

bravo herr wellershoff. nur - mit 1500.- ist der bedarf nicht gedeckt. der witz am grundeinkommen ist ja, dass jeder davon leben kann - und zwar in würde. mit 1500.- können die meisten ja nicht mal die miete zahlen... das geld ist ja vorhanden, es ist nur "falsch" verteilt. man sollte gewinne, die mit geld gemacht werden (=ohne leistung für die gesellschaft!), höher besteuern oder ganz abschaffen. Antworten


Roman Günter

05.09.2011, 12:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Karin Müller: Wie kommen Sie auf die Idee, dass das Geld vorhanden wäre? Die grosse Mehrheit der Bevölkerung hat ein Einkommen, weil jemand für sie einen Arbeitsplatz bereit stellt. Wenn etwas mittlerweile klar sein sollte, dann ist es die Erkenntnis, dass ohne Anreiz praktisch nichts geschaffen wird. Und wird nichts geschaffen, gibt es auch nichts zum Verteilen.


Wolfgang Benner

05.09.2011, 00:09 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Danke Hr. Wellershoff. Wie wäre es schön, wenn diese Analyse auch in Deutschland einem breiten Publikum zugänglich wäre. Meine geschätzten Mitbürger pflegen statt dessen regelrechte Anti-Euro-Neurosen, wissen aber garnicht so recht warum. Jeder liefert die gleichen Begründungen und Lösungen. An die "kleinen" Tatsachen, die hier so gut beschrieben sind, möchte niemand erinnert werden. Schade. Antworten


Degamatrian Commalogatulugus

05.09.2011, 00:05 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Offenbar fehlen Herrn W. die Mandate, dass nun überall in den Medien seine als sicher-eintretend vorgetragenen fragwürdigen Hypothesen zu lesen sind. Dass er von der UBS "gegangen ist" würde ich eher durch ein gegangen wurde ersetzen, wenig überraschend nach seinem damailigen Verhalten bei der Bank. Antworten


eugen boller

04.09.2011, 23:28 Uhr
Melden 10 Empfehlung

12. Ausgleich der Einkommen und Währungen weltweit, damit das Verlagern der Produktionen aus den lokalen Wirtschaftbereichen uninteressant wird. Antworten


eugen boller

04.09.2011, 23:28 Uhr
Melden 12 Empfehlung

11. Nach oben begrenzte Gewinnmaxime, die gemeinsam definiert werden muss. Jeder hat das Recht, eine überdurchschnittliche Entlöhnung für seine Leistung zu erhalten, was jedoch darüber hinaus erwirtschaftet wird, fliesst in den Sozialstaat, Steuern, Grundeinkommen und Förderung des Allgemeinwohls. Antworten


eugen boller

04.09.2011, 23:25 Uhr
Melden 19 Empfehlung

6. Einbindung des Geldsystems in den demokratischen Prozess, sowie sofortige Aufhebung des Zinsgeldsystems. Grossflächige Umstrukturierung der Börse und das Totalverbot von Geldspekulationen. Geld arbeitet nie und kann deshalb keine Gegenleistung erzeugen. In Folge dessen sind jegliche Börsen- wie auch Kapitalgewinne Diebstahl an denen, die eine Leistung erbringen und Werte schaffen. Antworten


eugen boller

04.09.2011, 23:24 Uhr
Melden 7 Empfehlung

So müssen Börse wie auch Banken zu reinen Dienstleistern umgewandelt werden, welche Kapitalströme beaufsichtigen, verwalten und fördern.
10. Ein bedingungsloses Grundeinkommen, das die minimalsten Lebenskosten deckt, inklusive Grund-Krankenversicherung als Menschenrecht für jeden Erdenbürger.
Antworten


Albert Muri

04.09.2011, 23:11 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Ich hätte einen anderen Vorschlag: Börsenumsatzsteuer weltweit von einem lächerlichen Prozent auf alle Transaktionen: Schuldenkrise gelöst, Sozialsysteme, mühsam errungene zivilisatorische Errungenschaft des aufgeklärten europäischen Westens gerettet, neoliberale Sektiererei auf den Müllhaufen gescheiterter menschenfeindlicher Ideologien verfrachtet. Na, Herr Wellershoff? Antworten


Gregor Müller

04.09.2011, 22:56 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Volksbildung!? Ein blinder Fleck oder eine unbequeme Wahrheit..Das Finanzsystem mit Fiat-Money ist ein "hässliches", legales? SCHNEEBALLSYSTEM. Erst wenn der "NACHSCHUB" fehlt, implodiert das System. Losser bleiben dann immer die selben"kleinen"Leute, welche sich nicht wehren können, aber bis zu letzet an das UNGLAUBLICHE krallen. Ebner+Blochers Visionen..!?Neus Geldsystem+soziale Markt?wirtschaft Antworten


Nelly Crameri

04.09.2011, 21:35 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Endlich kein Politiker, der wieder gewählt werden will, jemand, der einen aussenstehen Blick hat für die mögliche Realität, die da auf uns zukommen mag, schlimm genug aber wenigstens nicht schönigend, es gibt offenbar zu wenige Leute in unserem Land, die die derzeitige Entwicklung erkennen können, sonst würden wahrscheinlich auch gewisse politischen Entscheidungen anders ablaufen. Antworten


Hanna Manz

04.09.2011, 20:28 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Vermögen kann sich nie in Luft auflösen, es kann nur umverteilt werden!! Banker wollen das verdecken!! Würde z.B. Griechenland einen Schuldenschnitt machen, dann ginge das Vermögen der Sparer /Rentnerinnen an den ineffizienten Staat und an die reichen Griechen, die keine Steuern bezahlen (Diese Schulden wurden übrigens von den gleichen Finanzleuten organisiert, die den US-Immobliencrash machten) Antworten


barbara schaubacher

04.09.2011, 19:21 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Ich hoffe sehr, dass das Grundeinkommen kommt. Antworten


Peter C. Hey

04.09.2011, 18:45 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Was bis Heute geschafft wurde an Sozialvers. ist schwer weg zu schaffen da alle in der immer ansteigenden Spirale auch nur bequemer wurden, Ansprueche an sich selbst zu stellen + unter solchen Umstaenden zum Selbsternaehrer zurueck zu finden ?! Denn Ansprueche an den Staat zu stellen ist einfach jed. nicht die Loesung , denn desto mehr verteilt werden muss desto weniger bleibt f. den Notduerftigen Antworten


Sacha Meier

04.09.2011, 19:51 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Natürlich lassen sich alle sozialen Errungenschaften substantiell abschaffen. Deutschland machet es vor, wie es geht: Durch scheibchenweise Kürzungen und Lockerungen erreicht man einen Frosch-im-erhitzten-Wasser-Effekt; so merkt das Volk rein gar nichts. Eine Lösung ist unmöglich, solange die Sozialwerke unser Geld an der Börse statt in (echte!) einheimische Innovation und Produktion investieren.


Christoph Geiser

04.09.2011, 17:18 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Nicht jammern. Bei der BVG-Abstimmung wude klar gesagt, dass derart viel Kapital zusammenkommt, dass man es nicht mehr seriös anlegen kann. Das Volk hat anders entschieden, jetzt muss man die Konsequenzen tragen. Es wird Zeit, das BVG Obligatorium zu beenden. Antworten


Sacha Meier

04.09.2011, 16:09 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Seit dem Untergang des römischen Reiches wissen wir, dass eine Zivilisation, die ihre Güter nicht selber herstellt, zuwenig aggregierte Wertschöpfung zur Erbringung eines ausgeglichenen Staatshaushaltes erbringen kann. Die Schweiz hat lange Zeit aus dem Steuerhinterziehungsgeschäft gut gelebt. Damit ist es vorbei. Als Hochpreisinsel wird uns der Untergang (als Volk) auch zuerst treffen. Antworten


Mirko Babic

04.09.2011, 15:24 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Auf der ehemaligen 1 Rubel der UdSSR Münze stand Kampf gegen die Imperialisten Kräfte, daher muss man dass Problem an die Hörner packen. Gegen den Neoliberalismus und new world order sollte auf einem 1CHF Münze stehen und als Lösung für die CH wäre eine Verstaatlichung der Grossbanken, Nationalbank und Energiesektor der richtige Zpkt zur Übernahme. Neoliberlismus ist Todkrank ! Antworten


Tobias Mueller

07.09.2011, 16:18 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@M. Babic: Das haben Sie schön gesagt, aber Sie bestätigen mit Ihrer Aussage auch, dass 1. Auch die UdSSR nicht ohne Geld auskam und 2. stellen Sie richtig fest, dass die Losung auf der "ehemaligen" Rubelmünze stand, i.e. die UdSSR ist tot. Eine Parole auf einem Stück Blech, nichts weiter.


Georg Kasper

04.09.2011, 15:11 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Schon der EURO-Vorgänger -das EWS- scheiterte kläglich. Am 14.9.1992 senkte die deutsche Bundesbank die Leitzinsen, zugleich wurde die ital. Lira um 7% abgewertet. Am 17.9. wurde das brit. Pfund und die Lira aus dem EWS entlassen u die Peseta abgewertet. In den Folgetagen stützte die BRD den Franc mit 10 Milliarden DM. Die Folge: Rezession in F. Wellershoff lässt dieses wichtige Faktum unerwähnt. Antworten


steve weber

04.09.2011, 12:56 Uhr
Melden 14 Empfehlung

unsere Währung ist nicht zu hoch bewertet, aber vielleicht führt die allgemeine Panik zu einer Unterbewertung anderer Währungen? Ausserdem ist die allgemeine Überschuldung gezielt von Politik und Wirtschaft herbeigeführt worden, und es haben wirklich alle profitiert, nicht zuletzt auch die Sozialwerke durch immer weiter ausufernde Leistungswünsche. Jetzt Sündenböcke zu suchen ist scheinheilig. Antworten


Hans Arni

04.09.2011, 16:45 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Das ist ökonomisch gesehen völliger Unsinn!Der CHF ist objektiv zu niedrig bewertet! Jetzt findet nur eine Kurskorrektur statt: bei CHF 1 = EURO 0.725-1,115 wird es sich bald für ca 6-12 Mt. einpendeln (USD 0,4-0,75). Man muss nur die Faktoren des Realwirtschaftsmarkts (= Mehrwert aus Realschöpf./Börsenlotto ohne realw.) entsprechend übersetzen. Rechnen und dann denken! Unglaublich.


Heinz Meyer

04.09.2011, 13:55 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Richtig. Die Schweizer sollten nicht so jammern. Uns geht es gut. Und die Schweiz hat in der Hochkonjunktur nicht so viele Fehler gemacht wie: Rente mit 55, 6 Wochen Ferien, Feriengeld, x-Wochen Elterurlaub, 35h-Woche und und und. Man stelle sich vor, man müsste dies rückgängig machen? Die Schweizer müssen wieder vermehrt auf Selbstverantwortung getrimmt werden.


peter kräuchi

04.09.2011, 11:49 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Noch jemand der die kommende Realität preis gibt. Die allermeisten Leute sind blauäugig und verkennen die wahre Situation um die es auf unserer Erde steht.
Alleine schon der Schuldenberg der USA und der EU ist nicht abzutragen ohne Schuldenschnitt oder Staatsbankrotte.
Dass die USA ihre Schulden nicht mehr selber abtragen können ist ja eh schon sonnenklar.
Leute zieht euch extrem dick an.
Antworten


Peter Sutter

04.09.2011, 15:38 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Nein, man muss sich nicht dick anziehen, aber JETZT richtig handeln. Herr Wellershof sagt es ganz genau. - Wer richtig handelt kommt als Gewinner über die Kriese, und viele die es nicht wissen oder eher nicht wahr haben wollen werden als Verlierer da stehen.


daniel meewis

04.09.2011, 10:05 Uhr
Melden 46 Empfehlung

wo sind die fetten gewinne geblieben,
sind die alle schon verbraucht.
nein sie sind auf schwarzkonten in der schweiz gelagert.
warum ?
so sind sie steuerfrei.
die deutschen allein haben in den letzten 10 jahren über 100 milliarden schwarzgeld auf den schweizer banken deponiert.
darum muss das fussvolk mehr bezahlen.
die soziale marktwirtschaft wurde ausgehöhlt.
das volk wurde wieder zum sklaven.
Antworten


Marie V.Roth

04.09.2011, 09:31 Uhr
Melden 52 Empfehlung

Verdrängt wird auch, dass am unteren Rand der Gesellschaft dieser Prozess schon längst eingesetzt hat. Die "Verarmung" schreitet voran. Woring Poor und Verschuldung sind keine Randphänomene mehr. Aber selbstverständlich sind davon "richtige Schweizer" nicht betroffen. Das sind alles nur Ausländer und Sozialschmarozer. Ist schon klar. Antworten


Heinz Meyer

04.09.2011, 08:17 Uhr
Melden 71 Empfehlung

Wer in guten Jahren nicht rechtzeitig selbst ein bisschen vorgesorgt hat, sagen wir mal 4. Säule, der ist selbst schuld. Autos auf Pump, dies und das auf Pump, immer das beste Handy und den neuesten Fernseher. Viele haben einfach ausgegeben was sie hatten, 2x Ferien per Flieger, statt zu Hause zu kochen in die Beiz, usw. Das rächt sich nun, für jeden persönlich. Selbstverantwortung ist die Lösung. Antworten


andreas furrer

04.09.2011, 16:54 Uhr
Melden 5 Empfehlung

was nicht ausgegeben wird, kann nicht eingenommen werden. und das mit der vorsorge ist auch nicht gar so simpel. im grunde alles eine frage von geben und nehmen, eine hyperkomplexe sache.


Katia Lanz

03.09.2011, 23:35 Uhr
Melden 13 Empfehlung

1500 sind nicht existenzsichernd. 300 für Gesundheitskosten, 700 für die Miete, dann bleiben noch 500 fürs Essen und alles andere. Also, auch für den Zahnarzt? Und wenn dafür alle Sozialversicherungen abgeschafft werden: Wer zahlt dann z.B. den Rollstuhl für Invalide? Und es würde garantiert heissen: "Nein, Sie kriegen keinen höheren Lohn, mit dem zusätzlichen Grundeinkommen haben Sie ja genug." Antworten


Rene Wetter

03.09.2011, 23:00 Uhr
Melden 93 Empfehlung

Ich habe ein Buch aus den 90ern wieder hervorgekramt, es heisst die "Globalismusfalle", erschreckend wie das Meiste so eingetroffen ist. Und es ist auch erschreckend wie viele Leute den rechtsnationalen Rattenfängern nachlaufen und nicht begreifen, dass dies den Geldeliten zupass kommt, weil es von ihnen ablenkt. Antworten


eugen boller

04.09.2011, 23:41 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Richtig erkannt! Interessant auch: "Nicht die Globalisierung ist schuld, sondern deren falsche politische Gestaltung" Reinhard Jellen 29.04.2008 Interview mit Harald Schumann, welches aufzeigt, dass nicht die Globalisierung an sich das Problem ist, sondern, dass die Money-Players diese schamlos ausgenutzt hat. Fazit: Re-Nationalisierung. Nationen kann man in den Krieg führen = doppelter Gewinn.


Hans Hartmann

03.09.2011, 22:55 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Recht hat Herr Wellershoff mit der Meinung, dass die Geldmengenausweitung die Sparer trifft. Gegenleistungen für die Geldmengenausweitung kassiert der Staat, Zinsen, die dann zur Reduktion der Geldmenge nötig werden, kassiert wieder der Staat. Es handelt sich um "kalte Steuern" für die Sparer. Diese sollten von den für die Misere Verantwortlichen unter Entlastung der Bevölkerung getragen werden. Antworten


Hans Hartmann

03.09.2011, 22:43 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Völlig klar ist, dass einer Geldmenge Leistungen gegenüber stehen. Wird die Geldmenge erweitert, also kalte Steuern, steigen die Leistungen deshalb noch nicht, weshalb mehr Geld den Leistungen gegenübersteht. Allerdings beeinflusst die Umlaufgeschwindigkeit die Geldmenge ganz wesentlich. Ziel muss es sein, die Zinsen mit zunehmender Umlaufgeschwindigkeit des Geldes anzupassen. Antworten


Michael Palomino

03.09.2011, 21:08 Uhr
Melden 35 Empfehlung

Eine Ergänzung: Es wird nach dem Zusammenbruch der Systeme US-Dollar und Euro zu neuen Völkerwanderungen kommen. Wir wissen noch nicht, wer wohin flüchtet, aber es wird sehr hart werden. Nun, am Kapitalismus liegt es nicht, sondern an den Politikern, die ihre Machwerke (Euro) und Kriege (falscher 11. September 2001 und 10 Jahre Krieg) nicht am Kapitalismus orientieren... Antworten


Rene Wetter

03.09.2011, 19:51 Uhr
Melden 136 Empfehlung

Vielleicht löst sich Blochers Vermögen in Luft auf, dann müssen wir nicht mehr soviel SVP Werbung ertragen. Antworten


Rene Wetter

03.09.2011, 22:52 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Die typische Aggressivität eines Tea Party Mitglieds. Vermutlich beschuldigen Sie die Linke, die nie eine Mehrheit hatt. Wer war wohl für die Variante von vielem privaten Kassen (BVG und BVG) Wer will ständig Leistungskürzungen zugunsten der Versicherungen? Wer möchte am Liebsten die AHV privatisieren? KGV, wollen Sie es wie in den USA, wo viele nicht versichert sind und bei Krankheit der Sozialh


Pia Minder

03.09.2011, 22:04 Uhr
Melden 56 Empfehlung

selten habe ich einen dümmeren Kommentar gelesen. Weiss man doch wer die gesetzlich verordneten Zwangszahlungen der Bürger in unserem Land eingeführt hat und bis in die heutige Zeit hegt und pflegt. Für den Rentenklau, das überteuerte Gesundheitssystem und die schwindenden Vermögen dürfen wir uns genau bei diesen Kräften und Gruppierungen bedanken.


Urs Keller

03.09.2011, 19:45 Uhr
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Das sind die Vorstellungen eines Bankers 1500.- Grundeinkommen für den kleinen Mann. Die Banker und Manager müssten aber ihre Millionenbonus und goldenen Fallschirme weiter erhalten. Was verdient Wellershoff
in etwa ? Und wieviel hat er als Abgangsentschädigung und Bonus bei seinem Abgang bei der UBS erhalten ?
Schaltane
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Georg Wächter

03.09.2011, 18:03 Uhr
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Warum kommt eigentlich eine BAZ nicht darauf: Man muss in Finanzkrisen nicht mit Leuten diskutieren, wie Wellershof. Jeder einzelne von diesen ist Teil des Ganzen. Sie haben nur Geldrendite im Kopf. Andernfalls, würden sie nicht nach Abgang bei der UBS als Anlageberater tätig. Ihre Kunden wollen Gewinn, mind. so viel um den Verlust auszugleichen. Gefragt ist Geldreform. Weg vom Zinskapitalismus. Antworten


Walter Stutz

03.09.2011, 16:59 Uhr
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Herr Klaus Wellerhoff hat in jeder Beziehung recht, leider werden wir bald durch die Realität an seine Worte erinnert werden. Auch mit seinem Votum für ein einheitliches Grundeinkommen bin ich einverstanden. Dies heisst ja nicht, dass man nicht noch dazuverdienen kann. Antworten


Ursula Jungo

03.09.2011, 16:34 Uhr
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2012 und der Knall wird da sein! Hoffen wir auf das Grundeinkommen um dann doch irgendwie das zu überleben! Antworten


Peter Sutter

04.09.2011, 15:32 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Nein, das System ist krisenresistenter als man zu glauben mag. Der Knall kommt frühestens 2013. - Noch ein kleiner Exkurs warum es knallt: Der Auslöser ist der Zinseszins, oder anders die exponentiale Funktion. 0% Zins hält das System nun noch künstlich am leben.


Hans Kohler

03.09.2011, 15:25 Uhr
Melden 80 Empfehlung

Ich stimme mit der Meinung von Klaus Wellershoff nicht in allen Punkten überein. Aber Ich finde es sehr sympathisch, dass er sich für das garantierte (bedingungslose) Grundeinkommen ausspricht. Damit würde die ausbeuterische Selbstzerstörung unserer Gesellschaft gegen eine wesentlich bessere Lebensqualität mit einem neuen, sinnvollen Wertesystem getauscht. Der Widerstand dagegen wird enorm sein. Antworten


Philippe Hurni

03.09.2011, 14:23 Uhr
Melden 88 Empfehlung

Für Korruption und Misswirtschaft wo die Allgemeinheit wie Steuerzahler, Pensionskassen und Rentner etc. massiv geschädigt werden, sollte wie in China die Todesstrafe eingeführt werden! Es kann nicht sein das einzelne sich schamlos an fremden Geld bereichern und die Allgemeinheit wie am Anfang erwähnt alleine die Folgen tragen muss. Antworten


Rene Wetter

03.09.2011, 23:11 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Wir haben die Korruption mit unserer Art von Milizparlament akzeptiert, die meisten Leute werden von der Wirtschaft gesponsert un wir sollen uns nicht beklagen, wir wollten es ja so


Pia Minder

03.09.2011, 14:14 Uhr
Melden 116 Empfehlung

... und wir werden weiterhin zur staatlich verordneten Zwangsabgabe in das marrode BVG erpresst. Ich bin der Meinung, dass man die treibenden Kräfte hier ähnlich wie in ehemaligen Schurkenstaaten zur Verantwortung ziehen müsste. Bankenmanager, Politiker und Finanzmafiabosse gehören vor ein Gericht gestellt und wegen organisiertem Verbrechen an der Menschlichkeit und den Staatsbürger verurteilt. Antworten


Marc Weinmann

05.09.2011, 13:56 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Herr Ullmann: Am BVG ist zb. marod, dass die Verwaltung des Vermögens mit knapp 300.-- ein mehrfaches teurer ist als bei einer Bank, dass man ca. 97 werden muss, um sein angespartes Geld nach der Pensionierung wieder zu erlangen, dass man mit einem Drittel seines Vermögens haftet, wenn die PK wegen falscher Anlagen eine Unterdeckung aufweist. All das OHNE Schutz vor Missbrauch!


Ruthild Auf der Maur

03.09.2011, 19:11 Uhr
Melden 15 Empfehlung

@ Ullmann: Das BVG ist obligatorisch, d.h. der Arbeitnehmer wird zum Sparen gezwungen um sicher zu gehen, dass auch alle für die Altersvorsorge sparen und nicht dem Staat auf der Pelle liegen. Aktuell diskutiert man aber über eine Zinssenkung, da die PK-Gelder aufgrund der Finanzturbulenzen nicht mehr gedeckt bzw. gedeckt werden können. Im Klartext heisst das, dass es weniger PK-Rente geben wird.


Emmanuel Ullmann

03.09.2011, 18:00 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Ich weiss nicht, was am BVG marrod sein soll. Bitte erklären Sie sich!


Philippe Hurni

03.09.2011, 14:03 Uhr
Melden 132 Empfehlung

Ja nur die Herren Banker, Politiker und Firmenchefs haben vergessen dass wir genau wissen wer uns jahrelang abgezockt hat und seine Schulden und Bonis mit Steuergeldern finanziert hat. Dieses Wissen und die Unzufriedenheit in der Bevölkerung könnte massiv für Unruhen sorgen. Es wäre dumm zu Glauben man könne die kleinen weiterhin aus Gier über den Tisch ziehen, auch in der friedfertigen Schweiz! Antworten


Roman Günter

04.09.2011, 16:52 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Heiner Stiegler: Was wollen Sie damit sagen? Etwa dass die Deutschen zu extremsten kriminellen Taten fähig sind, nur weil es etwas mehr wirtschaftliche Widerstände gibt. Das sind sich alle mit Namensendung -ic schon länger gewohnt, aber die haben noch nie jemanden deswegen aufgeknüpft. Wer hat hier also ein kulturelles Problem?


Roman Günter

04.09.2011, 14:06 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Philippe Hurni: Da Sie so sicher wissen, wie sich die Bevölkerung fühlt, können Sie auch sicher ein Beispiel nennen, wessen Boni und Schulden mit Steuergeldern finanziert wurden. Können Sie das?


HEINER STIEGLER

03.09.2011, 17:10 Uhr
Melden 13 Empfehlung

In Deutschland hört man das Raunen, von Laternen mit stabilen Seilen
bestückt. Sieht nicht gut aus, eine derartige Quittung.


John Murdog

03.09.2011, 13:57 Uhr
Melden 47 Empfehlung

Wellerhoffs sachliche Analyse öffnet dem Stimmbürger hoffentlich die Augen. Der Auftrag der SNB ist nicht die Exportindustrie zu stützen. Das ist die Aufgabe des Bundesrates. BR Schneider-A. bleibt untätig und hofft auf die SNB sowie Migros + Coop. Zahlen dürfen Sparer und Konsumenten: Teure Güterpreise obwohl starker Fr. sowie höhere Inflation! Einige Profiteure verdienen sich eine goldene Nase. Antworten


Herb Jost

03.09.2011, 13:40 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Uiiih Jetzt taucht auch noch der damals verantwortliche UBS-Chef "geläutert" als honorierter Professor und mit Aussagen auf, die ich seit Wochen unter g.o.ogle "berger die ehrenwerten mafiabosse" hier empfehle. Was passiert konkret ? Verantwortlichkeitsklagen, Demissionen? Aber doch nicht in der Schweiz. Aber sicher doch in den USA. Und das Volk ruft "Too big to fail" und zahlt via SNB Neublüten. Antworten


Andreas Meier

03.09.2011, 13:32 Uhr
Melden 88 Empfehlung

Eine wohltuend ruhige und sachliche Analyse, die so gut ist, dass sie weitgehend ungehört verhallen wird. Antworten


Patricia Galli

03.09.2011, 14:08 Uhr
Melden 46 Empfehlung

Warum sollte gerade Wellershoff aufrütteln können? Es ohnehin klar, dass unsere Gesellschaften in blauäugiger Weise auf Kosten der Zukunft leben und die Ressourcen kurzsichtig geplündert haben, um die Überbevölkerung weiter ausufern zu lassen ohne den Konsumgürtel enger schnallen zu müssen. Ebenso klar ist, dass der Kollaps kommen wird.


Werren Dan

03.09.2011, 13:08 Uhr
Melden 80 Empfehlung

Das Szenario von Wellershof ist sicher irgendwo bereits strategisch vorgesehen. Die Banken haben nichts gelernt vom letzten Crash. Persönlich sehe ich es so, dass die Pensionskassengelder verdeckt als Risikokapital benützt werden um die Gewinne zu optimisieren. Der grosse Knall wird kommen und unsere Pensionsguthaben sind weg. (Strategie der Banken: Nimm solange es hat, business is business). Antworten


Mike Keller

03.09.2011, 12:52 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Herr Wellershoff widerspricht sich ja im gleichen Interview selbst. Einerseits besteht keine Euro-Krise und andererseits werden die Vermögen dahinschmelzen - was jetzt? Und die USA ist nicht zahlungsunfähig - die Schuldenobergrenze ist politisch gesteuert. Das Problem mit dem USD liegt darin, dass die Kaufkraft pro Dollar massiv schwindet und einem Default bei der Schuldenrückzahlung gleichkommt. Antworten


Mike Keller

04.09.2011, 00:56 Uhr
Melden 9 Empfehlung

@Rene Wetter: Setzen Sie sich in die Lage der Chinesischen Regierung. Die USA zahlen zwar Ihre Schulden den Chinesen zurück - ohne Wenn und Aber - in dem sie USD Scheine drucken wie die Verrückten. Trotzdem sind die Chinesen sehr schlecht gestimmt, denn die Dollars, welche sie erhalten sind nichts mehr wert. Das kommt einem Bankrott der USA gleich - daher auch das Downgrading.


Rene Wetter

03.09.2011, 14:28 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Im Moment ist das mit der Kaufkraft nicht der Fall. Wenn Sie in den USA sind, werden Sie feststellen., dass Sie für $1 immer noch mehr Ware kriegen als hier für CHF1


eugen bissegger

03.09.2011, 12:42 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Das liebe Geld, Papierschnipsel mit aufgedruckten Zahlen. Siehe: "Unser Geldsystem ist mittelalterlich! Franz Hörmann" Antworten


Paul Meyer

03.09.2011, 12:37 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Der von Herrn Wellershoff verbreiteten Angstmache ist entgegen zu treten; ängstliche Konsumenten, vor allem ältere, konsumieren nicht. Was das für die Arbeitsplätze im Inland bedeutet, kann man schnell ausrechnen. Im übrigen sind in der Schweiz, was der Ex-Chefökonom der UBS nicht zu wissen scheint, die (AHV-) Renten längst indexiert. Lassen wir uns also nicht verunsichern! Antworten


Ruthild Auf der Maur

03.09.2011, 22:15 Uhr
Melden 9 Empfehlung

@ Paul Meyer: Ach ja, die Erhöhung der MWSt. habe ich ebenfalls vergessen. Zudem können Pensionierte wesentlich weniger Abzüge bei den Steuern vornehmen als Aktive. Der Zugang zu einem Einkommen ist aus Altersgründen versperrt. Man reitet auch bei uns bereits auf den Schwächeren rum. Ein typisch skrupelloses Verhalten von Politik, Wirtschaft und allen voran der Verursacherin Finanzindustrie.


Ruthild Auf der Maur

03.09.2011, 21:40 Uhr
Melden 8 Empfehlung

@ Paul Meyer: Mit zunehmender Arbeitslogkeit werden auch immer mehr Menschen auf Ergänzungsleistungen angewiesen sein, da die dritte Säule erst spät eingeführt wurde. Selbst diese ist zur Zeit mehr ein Verlust- als ein Renditegeschäft aufgrund der Finanzturbulenzen.


Ruthild Auf der Maur

03.09.2011, 21:28 Uhr
Melden 10 Empfehlung

@ Paul Meyer: Vergessen Sie das mit der Kerninflation von unter 2 %. Die effektive Inflation ist wesentlich höher, angefangen bei den KK Prämien für ältere Leute von bis zu 10 % und mehr, den massiven Strompreiserhöhungen für Private, den dauernden Preiserhöhungen bei Lebensmitteln in kleinen Sprüngen von 5 und 10 Rappen sowie den Mietpreisen, um nur einige Beispiele zu nennen.


Paul Meyer

03.09.2011, 19:00 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ich bin mir bewusst, dass die AHV-Renten nicht existenzsichernd sind, aber wenigstens werden sie der Teuerung angepasst, was für die Renten der 2. Säule nicht zutrifft. Eine Inflation trifft die Rentner immer hart; deshalb ist es ja auch Aufgabe der Nationalbank, die Inflation in der Schweiz mithilfe der Geld- und Zinspolitik unter 2 % zu halten. Pessimismus ist nicht angesagt!


Karl Hinderlin

03.09.2011, 18:45 Uhr
Melden 8 Empfehlung

@Paul Meyer: Wie Frau Auf der Maur richtig bemerkt, ist eine AHV-Rente sehr klein (max. 2320, für Ehepaare max. 3480). Zudem wird sie frühestens nach 2 Jahren angepasst (und ich bin sicher, dass das auch Herr Wellershoff weiss). Rechnen Sie nun mal selber, was eine Erhöhung um z.B. 2% ausmacht. Zuviel zum Sterben, zuwenig zum Leben. Aber zugegeben, doch noch besser als gar nichts.


Ruthild Auf der Maur

03.09.2011, 14:27 Uhr
Melden 18 Empfehlung

@P. Meyer: Sie unterliegen einem gewaltigen Irrtum. Die AHV-Rente ist enorm klein und eine Index-Anpassung fällt bei einer hohen Teuerung kaum ins Gewicht, auch viele PKs zahlen nicht den vollen Teuerungsausgleich. Zudem findet aktuell eine Diskussion einer Zinssenkung bei den PKs statt. Es liegt also nicht daran, dass Rentner nicht wollen, vielmehr am KÖNNEN.


Toby Fisher

03.09.2011, 13:29 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Allerdings scheint Herr Meyer zu vergessen, dass die AHV Renten nur einen Bruchteil der Einnahmen ausmachen und somit auch nur einen Bruchteil der Ausgaben decken können.


Yves Gremaud

03.09.2011, 12:08 Uhr
Melden 34 Empfehlung

Die Computer-Revolution ist im Gange.
Das Fliessband ist passé - es regiert der Industrie-Roboter.
Lohn-Arbeit als Existenzgrundlage hat ausgedient.
Zur Erhaltung des Status-Quo wird Angst vor der Zukunft geschürt.
Adäquate Sozialutopien (siehe "'Zeitgeist: Moving Forward") werden diffamiert.
Der resultierende Reformstau wird in Kauf genommen.
Die Zukunft: 1500 CHF pro Mensch und Monat?
Antworten


Andreas Müller

03.09.2011, 12:06 Uhr
Melden 165 Empfehlung

Die grösste Schweinerei ist, dass die Sparer fast keine Zinsen mehr auf ihre Sparguthaben bekommen. Die Banken arbeiten mit dem Geld der Sparer, verdienen damit mehr als genug, streichen den Gewinn selber ein und der Sparer hat das Nachsehen. Hat man nicht genug Geld auf dem Privatkonto wird einem sogar noch Kontobearbeitungsgebühren von ca. 7.- CHF pro Monat abgezogen. Antworten


Andreas Müller

05.09.2011, 10:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Ursula Badertscher: Wie Recht sie doch haben.


Ursula Badertscher

04.09.2011, 22:39 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Schön wär's wenn die Banken mit dem Geld der Sparer tatsächlich arbeiten müssten... Im Gegenteil, sie kreieren für jeden Franken den sie dort deponieren vier virtuelle Franken in Form von Darlehen. Man muss sich vorstellen, aus LUFT kreiertes Geld das sie gar nicht besitzen u. dürfen dafür auch noch Zins kassieren!!! Das fraktionale Reservebanking ist der grösste Betrug der Menschheitsgeschichte!


Giordano Bruni

03.09.2011, 15:28 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Wenn die UBS so viel Geld verdient hat, warum musste diese dann mit Steuergeldern
"kuriert" (Wort nicht von Kurer extrapoliert) werden?


Christoph Layer

03.09.2011, 11:54 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Guter Bericht! Die Geldmengenausweitungen in der gesamten westlichen Welt wird irgendwann in eine Inflation münden. Diese wird Vermögen des Mittelstandes teilweise vernichten, aber auch Schulden! Die grossen Schuldenprobleme werden sich dann entspannen. Wenn die Schweiz die Geldmenge nicht ausweitet, werden die Unterschiede über die Inflation in den anderen Ländern ausgeglichen. Antworten


jauch ursi

03.09.2011, 11:50 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Wenn so viele Vermögen vernichtet werden,wird es schnell gehen mit jedem neu angebotenen Sozialeinkommens Topf.Denn die Begehrlichkeit hat bis heute nur zugenommen und woher soll der Nachschub kommen. Antworten


Tabea Steiner

03.09.2011, 11:46 Uhr
Melden 91 Empfehlung

Ist das nicht dieser Chefökonom einer Bank, die bankrott ging, weil sie den Markt völlig falsch eingeschätzt und sich völlig verkehrt aufgestellt hatte und voll Risiko und grauenhaft gewirtschaftet hat. Wurde die Bank dann nicht durch 60 Milliarden Steuergelder gerettet. FRAGE: Wieviel ist eine Voraussage dieses "Auguren" wert, der die UBS so katastrophal half an die Wand zu fahren? Antworten


Tom Kost

03.09.2011, 16:34 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Vielleicht nicht so viel, aber schon hoffen, dass er nicht recht bekommt, oder?
Übrigens hat ein Chefökonom mit der Aufstellung der UBS so viel zu tun wie Sie mit den Migrationsströmen...


Markus Schöpfer

03.09.2011, 11:40 Uhr
Melden 15 Empfehlung

K. W. bleibt ein interessanter Analytiker. Das Risiko einer gr. Krise ist durchaus gegeben. Im Geg. zu ihm denke ich allerdings, dass bei einer Infl. in der CH um die 3-4 Proz. auch die Hauseigent. stark betroffen wären, und dass wir dann eine Immob. Krise hätten. Viele müssten ihre Liegenschaften verkaufen. Ein Mindesteinko. müsste bei CHF 2000-2500 liegen. Das Soz. zahlt auch 2000.00, was kaum r Antworten


karl stöcklin

03.09.2011, 11:36 Uhr
Melden 140 Empfehlung

wenn es ans eingemachte geht ...ist revolution nicht fern ...dann werden köpfe fallen ...siehe französische revolution . Antworten


Manuel First

07.09.2011, 10:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wenn man rollende Köpfe als Metapher anschaut, muss man nicht soweit zurück in die Vergangenheit, das kann man sehr schön in der Gegenwart beobachten.


Marc Peer

03.09.2011, 11:27 Uhr
Melden 193 Empfehlung

Wenns einer Mehrheit der Bevölkerung viel schlechter geht, in Zukunft, werden heute nicht mehrheitsfähige Traktanden alsbald mehrheitsfähig. Begrenzung des bereits heute absurden Steuervermeidungs- und Hinterziehungswettbewerbs, ein Zurück zu den guten alten progressiven Einkommenssteuern (anstatt neoliberaler Flatrates), Abschaffung Pauschalsteuern und Steuergeschenke für Reiche etc. Antworten


Martin Keller

04.09.2011, 21:39 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Vorschlag: alle, die für Steuererhöhungen sind, schreiben hier zuerst, wieviel an Einkommens- und Vermögenssteuern sie abliefern. Für Steuererhöhungen sind in der Regel jene, die keine oder fast keine bezahlen, aber in den geschützten Werkstätten der öffentlichen Hand gediegen Leben.


Doris Doebeli

03.09.2011, 12:59 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Ui, Frau Steiner, da werden sich die Katholiken aber bei Ihnen bedanken. Aber auch interessant, wie jetzt hier das Thema Masseneinwanderung wieder eingeflochten wird. Ich glaube, es ist völlig egal, worüber man spricht, Ihr findet immer einen Weg, über die bösen Immigranten herzuziehen.


Pius Danilov

03.09.2011, 12:46 Uhr
Melden 12 Empfehlung

@Marc Peer
Jetzt müssen Sie uns nur noch einen Grund nennen, warum man in den nächsten Jahren nicht nach Singapur oder Hongkong auswandern soll.
Da gibts NULL Diskussionen um Euro, Dollar, etc. Die Weltuntergangsstimmung scheint in Europa immer krasser zu werden.


Roman Günter

03.09.2011, 11:47 Uhr
Melden 31 Empfehlung

@Marc Peer: Sie vergassen zu erwähnen, dass die Einführung von Flatrate und Grundeinkommen eine reale Gefahr für die fettgepolsterte Sozialindustrie bedeutet. Es durchaus nicht immer die 'üblichen Verdächtigen', welche es sich auf Kosten Anderer gut gehen lassen. Es liegt alleine in deren Interesse, dass Steuern unablässig steigen sollen.


Stephan Zettel

03.09.2011, 11:07 Uhr
Melden 87 Empfehlung

Die Idee mit dem Grundeinkommen finde ich sehr interessant. Ich hoffe diese Krise gibt endlich Anlass, um unsere weltweite Wirtschaft auf ganz anderer Basis abzustellen, denn wir müssen mit den Resourcen sorgfältiger umgehen, wir haben nur einen Planeten und Geld kann man ja nicht essen - oder? Was nützt einem viel Geld, wenn unser Planet vor die Hunde geht? Die Erde braucht uns Menschen nicht! Antworten


Markus Troendle

03.09.2011, 11:03 Uhr
Melden 311 Empfehlung

Am besten verdienten dann auch alle Ökonomen 1500.-- pro Monat, schliesslich produzieren sie ausser Worten nichts, haften muessen sie auch nicht. Da bin ich dann auch sehr liberal. Antworten



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