Wirtschaft
«Vertrauen in die Währungen ist bedroht»
Von Markus Diem Meier. Aktualisiert am 13.10.2010 16 Kommentare
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Seit seiner Zeit als Chefökonom der UBS kennt man die scharfen und unkonventionellen Analysen von Klaus Wellershoff. Das hat sich auch nicht geändert, seit er als CEO seines Beratungsunternehmens Wellershoff & Partners über wirtschaftliche Entwicklungen Stellung nimmt.
Im obigen Interview überrascht Wellershoff mit der Ansicht, dass die ganze Debatte um einen Währungskrieg ein Ablenkungsmanöver von anderen, weit grösseren Problemen sei. Düster sind seine Einschätzungen zur weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft und er erklärt, warum die Schweiz noch früher als andere einen härteren Gegenwind spüren wird.
Für die USA sieht er besonders grosse Risiken. Der Ökonom spricht von der Gefahr einer «möglichen Rezession, die alles in den Schatten stellt, was wir bisher kennen.» Darin liegt seiner Ansicht nach der Grund für die Geldpolitik der US-Zentralbank. Wellershoff zeigt schliesslich auch auf, was er für die Börse künftig erwartet und erklärt, warum er sogar die gestrengen Bankenregulierungen der Schweiz für ungenügend hält. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 13.10.2010, 13:14 Uhr
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16 Kommentare
Vielen Dank für die Veröffentlichung dieses Interviews. Ich teile die Einschätzungen von Herrn Wellershoff vollauf. Es ist schön zu sehen, dass sich langsam die rationalen und kritischen Stimmen in den Mainstream-Medien mehren und man darurch langsam ein besseres Bild von den Vorgängen in den Hinterzimmern der Finanzmacht erhält. Antworten
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